Den Fehlschlag mit der “IKEA-SIDAL-Matte” hatte ich schnell weggesteckt. Beim “Coop Bau + Hobby” kaufte ich nicht nur die Zutaten für das “Mehr Grün!-Projekt No. 3 – UpsideDownFuchsia” ein, sondern stolperte noch über etwas, was sich “Trendy Gras” nennt.
Nein, bei “Trendy Gras” handelt es sich nicht um ein neumodisches Narkotikum-Gewächs zum Selbstanpflanzen (und eventuell selbst rauchen), sondern um einen quadratischen Blechbehälter mit Erde und Grassamen. Die Verpackung verspricht “Grün in 7 Tagen!”. Nicht ganz billig das Ganze – pro “Trendy Gras” löhnte ich 14,90 CHF. Und ich besorgte mir gleich 3 Stück; denn mit nur 16 Zentimeter im Quadrat wird daraus ja nur ein “Wandwieslein”.
Wie bereits bekannt, möchte ich das Grün an die Wand hängen. Würde ich dies ohne jegliche Sicherung der Erdmasse tun, so würde die Wiese direkt nach der Befestigung an der Wand auf den Boden fallen. Doch die Lösung lag so nah: Auf meinem Weg durch die Regale bei “Coop”, fiel mir ein Fliegengitter in die Hände (1 Quadratmeter für 8,90 CHF). Zur Befestigung – üblicherweise an ein Fenster – gibt es vom gleichen Hersteller gleich die passenden Kreppbänder (Befestigungsband für Fliegengitter 2,5 Meter für 6,90 CHF).
So, oben also die drei Dinge für die “Mini-Wandwiese”: “Trendy Gras”, das Fliegengitter und das Befestigungsband.
In der Verpackung von “Trendy Gras” findet man ein Säckchen Erde und eine kleine Tüte mit Grassamen.
Zerst geht es an die “Sicherung” der Erde. Dazu schnitt ich das Befestigungsband so ab, dass es innen an die vier Seiten passte.
Dann befüllte ich den Blechrahmen vorsichtig mit Erde. Dabei passte ich auf, dass das Befestigungsband keine Erde abbekam. Man könnte auch Papier rundherum einstecken. Das war mir aber zu umständlich. Ich schaffte es auch so.
Dann riss ich das kleine Samenpäckchen auf und verteilte diese gleichmässig. Da ich nicht nur Gras wachsen lassen wollte, nahm ich noch eine Portion von meinen “Wiesenblüten-Samen”. Bekanntlich habe ich davon ja noch genug. Die Samen arbeitete ich dann in die Erde ein.
Nun kam das Fliegengitter an die Reihe. Mit einer Schere schnitt ich ein passendes Stück aus der Rolle. Dann passte ich die Grösse so an, dass jeweils etwa ein Zentimeter über die Vertiefung schaute. Die Ecken schnitt ich bis zur Kante ein.
Mit dem beim Befestigungsband mitgelieferten Plastikwerkzeug drückte ich das Fliegengitter in die kleinen Häkchen des Befestigungsbandes.
Mit einer Fingernagelschere schnitt ich das überschüssige Fliegengitter bündig ab.
Und hier dann das fertige Ergebnis der “Mini-Wandwiese”. Abschliessend wässerte ich das Ganze noch gut ein. Nun heisst es auch hier “Abwarten und Kaffee-Trinken”. Nun hoffe ich, dass die Gräser und Wiesenblüten auch durch das Fliegengitter wachsen.




















