Anteil von 24% ausländische Beschäftigte arbeitet für die Schweizer Wirtschaft

Gemäss der letzten BZ (Betriebszählung) waren in der Schweiz Ende September 2005 knapp 3,7 Millionen Beschäftigte in rund 373’000 Arbeitsstätten im 2. und 3. Wirtschaftssektor tätig. Verglichen mit 2001 stieg die Zahl der Beschäftigten um 26’500 (0,7%), während die Arbeitsstättenzahl um 10’000 (2,7%) sank. Die Lehrlingszahl stieg um 4000 (2,3%) auf zirka 175’000. Am meisten Lehrlinge (28’000) wurden in der Baubranche erfasst.

Zwischen 2001 und 2005 sank die Anzahl Beschäftigten im 2. Sektor um 37’500. Hingegen wurden im 3. Sektor mehr als 64’000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Das stärkste Wachstum der Beschäftigtenzahl erzielten das «Gesundheits- und Sozialwesen» (+44’000) und «unternehmensbezogene Dienstleistungen» (+18’000). Der Detailhandel sowie die Beherbergungs- und Gaststätten registrierten die bedeutsamsten Abnahmen der Beschäftigtenzahlen (je -14’000). Der Detailhandel registrierte auch den grössten Verlust an Arbeitsstätten (-3000).

Immer mehr Personen arbeiten Teilzeit (30% im Jahr 2005), sowohl Männer als auch Frauen. Der Unterschied zwischen dem Anteil Männern (13%) und Frauen (53%) blieb jedoch gross. Der Anteil an ausländischen Beschäftigten stieg ebenfalls und erreichte 24%. Ausserdem arbeiteten in der Schweiz 2005 mehr als 170’000 Grenzgänger.

Ende September 2005 zählte man rund 307’000 Unternehmen d.h. 8000 weniger als 2001. Davon waren 99,6% kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Vollzeitäquivalenten und 87% Mikrounternehmen mit weniger als 10 Vollzeitäquivalenten.

Quelle: 

BFS
Neuchâtel 2007, 88 Seiten, Gratis
Bestellnummer: 042-0518
Erschienen am 28.09.2007

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Siehe auch: SECO – Arbeitslosigkeit in der Schweiz sinkt auf 2,5%

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