Noch ein sehr altes Video in Schwarz/Weiss, welches Bangkok vor langer Zeit zeigt. Im Jahr 2485 ereignete sich eine grosse Flut und ganz Bangkok war überschwemmt.
Noch ein sehr altes Video in Schwarz/Weiss, welches Bangkok vor langer Zeit zeigt. Im Jahr 2485 ereignete sich eine grosse Flut und ganz Bangkok war überschwemmt.
Der Ton fängt erst nach 50 Sekunden an. Ein Video von Bangkok vor 100 Jahren. So steht es zumindest im Text. Es gab schon elektrische Strassenbahn und Automobile. Allerdings noch deutlich flachere Häuser und weniger Verkehr. Eindrucksvoll.
Das zweite Video zeigt eine Reise von Siam nach Korea aus dem Jahr 1931. Ein Teil zeigt die Fahrt im Zug nach Bangkok. Damals gab es laut Sprecher nur ein paar Zugverbindungen und sonst nur noch Wasserwege von und nach Bangkok. Keine Strassen! Damals hatte das Königreich Siam insgesamt 10 Millionen Einwohner.
Da ich denke, dass die Tonkugeln (übrigens nur getrocknet nach Rezept) eigentlich dazu da sind, dass das Blaukorn als Kern nicht zu schnell in den Auflösungszustand übergeht – ich momentan nicht über Ton verfüge (lässt sich aber ändern) – überlegte ich kurz, wo eigentlich die „Gittertöpfchen“ abgeblieben sind, welche beim Pflanzenkauf ab und zu dabei sind.
Ich sah in der „Garten-Lager-Laube“ nach und fand diese – ausnahmsweise – sofort. Auch das Blaukorn und den Grassamen. Letztern benötigte ich nicht für das Experiment, sondern dazu das „Loch“ im Rasen gleich etwas anzusäen, welches die Palme dort hinterlassen hatte. Auch wenn es nicht mehr so warm ist, bei Temperaturen um 10 Grad und Schneefreiheit sollten die Samen noch spriessen.
Aus dem Blaukornbeutel entnahm ich etwa 20 winzige Körnchen in eine der „Zierfische – Umsiedelungs- und Angewöhnungsbecher“. Die Plastikgittertöpfchen tauchte ich ins „Greengras“ und ins „ThaiRiver“, um etwas Sand-/Kies-Sediment zu entnehmen. Dann schnappte ich mir die frisch gekauften Pflänzchen, welche noch in Steinwolle verpackt in Tontöpfen auf die zukünftige Verwendung warteten.
Vorsichtig befreite ich die Pflanzen aus den Tontöpfchen und entfernte die Steinwolle möglichst ohne die feinen Wurzeln zu beschädigen. Dann füllte ich die Plastikgittertöpfchen halb mit dem Sand-Kiesgemisch, bohrte in der Mitte mit dem Zeigefinger ein Loch, liess ein paar Blaukornkugeln hineinfallen (nicht mehr wie 3-5, sind wirklich winzig), deckte diese wieder mit Sand-Kies ab und setzte die Pflanzenstengel vorsichtig ein. Anschliessend deckte ich diese mit Sand-Kies ab. Das alles passierte in einer flachen Plastikschüssel am Wohnzimmerfussboden (geheizt).
Zum Schluss setzte ich die Pflanzen in den Plastikgittertöpfchen vorsichtig in die beiden Becken und füllte diese noch rundherum mit Sediment auf.
Warum die ganze Arbeit? Nun sind nur zwei Pflanzenbündel im „ThaiRiver“ und eine im „GreenGras“ mit den Blaukornkügelchen „geimpft“. Laut dem bisher im www Gelesenem sollen die geimpften schneller Wurzeln treiben, als die nicht „geimpften“ Genossen. Dank der „Plastikgittertöpfchen“ kann ich nach einer gewissen Zeit (noch keine Ahnung wann) den gesamten Pflanzenverband vorischtig herausziehen – die Pflanzen können aber trotzdem Wurzeln treiben. So macht man das übrigens auch in der freien (Kleingarten-)Natur z.B. mit Erdbeerstauden.
Da ich noch eines der Plastikgittertöpfchen übrig hatte, nahm ich mir noch eine ander Stengelpflanze vor, die mir bisher etwas Sorgen machte. Von etwa 10 Stengeln, schlugen bisher nur zwei feine Wurzeln aus, die Blätter der restlichen wurden glasig und von unten her gelblich. Also entnahm ich diese aus dem „ThaiRiver“, brach den gelblichen Teil von unten her ab und setzte die verbliebenen Stengel in das ebenso präparierte Gittertöpfchen.
Mal sehen, wie sich die Pflanzen – und die Fische – entwickeln. Welche Veränderungen sich einstellen oder ob alles beim „Alten“ bleibt.
Wer die Webcam betrachtet, wird sich wundern, warum seit einer Woche „Seerosen“ im „ThaiRiver“ zu sehen sind. Diese setzte ich zur Überwinterung aus dem „TerraCottaFishTank“ (auf der Terrasse) um, da ich dieses entleerte. Die EndlerGuppys siedeln sich momentan im „AquaEl“ an.
Seemandelbaumblätter heissen in Thailand „Rentierohrenbaumblätter“. Unlängst hielt ich mich wieder ein paar Wochen in Thailand auf und auf dem Chatuchak-Markt kaufte ich ein paar Beutel (für 10 Baht). Ich wunderte mich, warum man auf dem riesigen Markt nur so wenig Läden mit diesen Blättern fand.
Tja, die Rentierohrenbäume wachsen eigentlich überall – ich hatte diese bisher nur nicht erkannt. Meine Partnerin zeigte mir dann auch noch, dass diese Rentierohrenbäume zur „Fortpflanzung“ Nüsse fallen lassen. Und von diesen nahm ich auch ein paar mit – allerdings direkt unter einem der vielen Bäume.
Die Pflanze ich übrigens demnächst ein, um zu sehen, ob die Rentierohrenbaumnüsse austreiben. Dazu brauch ich aber noch etwas Sand, da der Boden offensichtlich locker sein muss.
Warum die Seemandelbaumblätter eigentlich Rentierohrenblätter heissen? Man nehme zwei Stück davon und halte sie dem Gegenüber rechts und links an den Kopf. Es fehlt nur noch eine rote Nase. Die Ähnlichkeit mit Rudolph ist wirklich verblüffend!
(geschrieben in einem Post im Schweizer Aquarien-Forum)
Nein, der Schokoladen-Fruchtzwerg ist kein Schweizer Pudding oder eine sonstige dunkle Süssspeise:
Der Schokoladen-Fruchtzwerg ist schwanzlos und durchschnittlich 60 mm lang und 17 g schwer. Generell ähnelt der Schokoladen-Fruchtzwerg sehr stark den kleineren Arten der Gattung Eigentliche Fruchtvampire, lediglich der Aufbau der oberen inneren Schneidezähne – sie sind beim Schokoladen-Fruchtzwerg zweiwurzelig – sowie die viel stärkere Ausprägung der dritten oberen und unteren Molare sind deutlich unterschiedlich. Über das Verhalten des Schokoladen-Fruchtzwergs ist nicht viel bekannt, beobachtet wurde er meist im freien Luftraum, über Gewässern, Lichtungen oder oberhalb der Baumkrone. Die Tiere schlafen häufig in Kolonien mit zahlreichen anderen Fledermausarten. Sie fressen kleine Früchte – Feigen zum Beispiel bis zu einer Größe von 1 cm. Die Feigen werden im Flug gepflückt und an einem Ast hängend verzehrt.
Gefunden bei Wikipedia. Leider finde ich kein Bild vom „Enchisthenes hartii“ – so heisst er nämlich wissenschaftlich. Die einzigen nachgewiesenen Fressfeinde sind übrigens Eulen.
Weil ich grad das Foto wieder auf der Festplatte gesehen habe und über neue Sprüche für meine T-Shirt-Kollektion nachdenke, fällt mir gerade ein, was ich so gerne in Flugzeugen denke oder sage. Hier also meine Lieblingssprüche im Flugzeug:
Ausserdem haben wir eingeführt bei Langstreckenflügen zum Zeitvertreib eine Kissenschlacht durchzuführen. Probiert es mal aus. Ist echt lustig.
Grad stolpere ich bei „Inhabitant – Design will save the World“ über eine News: Der Architekt Jakob Tigges enthüllte einen Plan, nachdem auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof den höchsten jemals von Menschen gebauten Berg (!) zu bauen. Die Meinung teile ich übrigens (von Yuka Yoneda), dass es wohl der grösste Schwachsinn ist, wenn die absolut oberverschuldete Stadt Berlin ihr nicht vorhandenes Geld in einen künstlichen 1000 Meter hohen Berg investiert! Es sei denn mn findet mehr Sponsoren. Almdudler ist ja schon dabei. www.the-berg.de und weitere Videos.
Die Reportage „Rettet die Glühbirne“ oder „Vom Unsinn der Energiesparlampe“ des Journalisten Güven Purtul im Auftrag des NDR hinterleuchtet den Sinn oder Unsinn des sog. „Glühlampenverbotes“. Im Rahmen des Projektes „Glühbirnenloses Norderney“ sammelt diese Reportage die Hintergründe des EU-Glühbirnen-Verbot-Stufenplans, von dem ab 2012 auch Halogenlampen betroffen sein werden.
Seit September diesen Jahres ist zunächst der Verkauf aller Birnen mit 100 Watt Leistung untersagt. Zwar werden bei der Glühbirne nur fünf Prozent der Energie in Licht umgesetzt, aber wie kritisch wurde die Energiesparlampe geprüft? Was ist mit den hochgiftigen Quecksilberanteilen? Wie und wo wird sie recycelt? Und gibt es eine Ökobilanz, die belegt, dass die Energiesparlampe besser ist? Nützt der massenhafte Umstieg auf teure Energiesparlampen wirklich der Umwelt oder eher den Bilanzen der Lampenindustrie? Die Reise – auch über Recyclinghöfe – führt zu Erkenntnissen, die durchaus überraschen.
Philips möchte ein ehrgeiziges Projekt umsetzen: Die ostfriesische Nordseeinsel Norderney soll bis Ende 2009 Glühlampenfrei werden. Ein Pilotprojekt, in welchem viel Überzeugungsarbeit mittels PR-Strategen den Bewohnern gegenüber geleistet wird. Allerdings nicht immer mit stimmigen Argumenten. So wird der Stromverbrauch für Beleuchtung mit 19 % angegeben. Tatsächlich weist aber das Bundesumweltministerium einen Anteil des Lichtes am Energieverbrauch in privaten Haushalten mit 1,5 % aus. Das Thema „Quecksilber“ und „Entsorgung“ wird bei einer Bürgerinformationsveranstaltung von Klaus Petri (Philips) mit den Worten abgetan: „Sie leben auf einer Insel und essen ja Fisch. In Fisch ist mehr Quecksilber enthalten, als in einer Energiesparlampe“. Bei einer Energiesparlampenpräsentation vor Elektrobetrieben wird der Vergleich zwischen Energiesparlampe und Fieberthermometern geführt. Allerdings sind quecksilberhaltige Fieberthermometer seit 2009 EU-weit verboten!
Für das Thema Recycling gründete Philips mit weiteren Leuchtenherstellern eine eigene Firma.
„Lightcycle, das schon 2005 gegründete Recycling-Gemeinschaftsunternehmen der führenden Herstellern OSRAM, PHILIPS, AURA, BLV, GE, HERAEUS, NARVA, RADIUM und SYLVANIA hat es bisher nicht annähernd geschafft, ein tatsächlich flächendeckendes Rückholsystem für Energiesparlampen aus Privathaushalten aufzubauen.“
(Quelle mitwelt.org)
Zumindest für das Marketing. Somit verfolgt die Reportage auch den Weg von ausgedienten Energiesparlampen, um zu verstehen, wie dieser giftige Restmüll transportiert und recycled wird. Mit Interessanten Erkenntnissen: Die Energiesparlampen legen einen Weg von über 600 km zurück mit vielen Zwischenstationen. Dabei bleiben nachweislich verhältnismässig viele nicht ganz, sondern zerbrechen. Scheinbar macht sich keiner darüber Gedanken, was mit dem Quecksilber passiert. Weder Greenpeace noch eine andere Umweltorganisation besitzt eine „Ökobilanz“ zur Energiesparlampe. Auf Anfrage lässt Osram zum Beispiel verlauten: „Eine Ökobilanz existiere zwar, dürfe aber wegen geheimer Daten nicht veröffentlich werden„.
Ökotest untersuchte das angegebene Brenndauer und stellte fest, dass diese ebenso übertrieben angegeben sei. Wie auch die Vergleiche in Bezug auf Helligkeit im Vergleich zu Glühbirnen. Für Lichtdesigner stellt das Glühlampenverbot ein besonderes Problem dar, weil Glühlampen und Halogenlampen das gesamte Farbspektrum abdecken würden – die Energiesparlampe aber genauso wie die „Neonröhre“ eben nur gewisse Farben wiedergebe. Die Produktion der Energiesparlampen findet übrigen in Asien statt: Sri Lanka und China. Was uns wieder zur nicht vorhandenen Ökobilanz bringt.
Was mich persönlich beschäftigt ist folgende Frage: Was passiert, bzw. „welche Strafe“ droht, wenn man heute eine 100 Watt Glühbirne verkauft? Stromabschaltung nicht unter zwei Jahren?
Gestern noch diskutierten wir am Rande einer Veranstaltung über das Thema „Rebound“ und „GreenWashing„. Und heute finde ich zufällig bei „Lupe, der Satire-Blog“ ein Beispiel dazu. Ein Werbevideo von RWE mit den korregierenden Untertiteln dazu. „Greenpeace“ überarbeitete das Video nochmals ein wenig. Sind das die Schweizer Berge im Hintergrund?
So stellte man sich mitte des letzten Jahrhunderts das vollautomatisierte Haus vor.
Heute las ich folgende Meldung: „Migros macht eine empfohlene Preiserhöhung von Procter&Gamble nicht mit„. Was bitte soll da noch teuerer werden? Diese Mogelpackung „Turborasierer mit batteriebetriebenem Vibrator und neu 18 Klingen für die sanftere Rasur an den Problemstellen“ kaufe ich eh nicht. Warum? Weil es eben eine Mogelpackung a la Tinten-/Laserdrucker oder Nespresso-Drops-Espressomaschinen ist. Noch nicht kapiert? Das „Grundgerät“ ist „saubillig“ und die benötigten „Ersatzteile“ eben „sauteuer“. Warum?
Procter&Gamble bzw. „Gillette“ begründen die teueren „Ersatzteile“ so:
Der Marktführer Procter & Gamble begründe die jährlich steigenden Kosten seiner Produkte mit hohen Ausgaben für Werbekampagnen, Produktentwicklungen und Promotionen, die das Wachstum des Unternehmens sicherstellen sollen.
Werbekampagnen und Promotionen! Klar, wenn man im Abendprogramm zur besten Sendezeit mit den Top-Sportstars (Thierry Henry, Tiger Woods, Roger Federer) durch ein Einzelhandelsgeschäft deppert und alle möglichen Lebensmittel darin verteilt. Das ist wirklich teuer und muss refinanziert werden: Jetzt sollen 8 Ersatzklingen satte 50 Franken kosten! Und Coop macht da bei der Preiserhöhung jetzt auch nicht mehr mit.
Dabei fing alles so einfach an mit einer Erfindung von King Camp Gillette. Dieser entwickelte ein dünnes Plättchen aus gehärtetem Stahl irgendwann um 1890, welches an zwei Längsseiten extrem dünn geschliffen war. Die Älteren unter den Lesern kennen diese Rasiermesser zum Einlegen in einen „Rasierhobel“ noch. Bei den Klingen handelte es sich um „Wechselmesser“ – diese konnten sogar nach dem Wenden erneut verwendet werden!
Die Klingen nutzten wir damals bei technischen Zeichnungen, um die Tinte an nicht vorgesehenen Plätzen aus dem Papier zu schneiden. Das revolutionäre an King Camp Gillette’s Erfindung der Rasierklinge, war einen Wegwerfartikel zu erfinden; denn das alte Rasiermesser musste man vor jeder Benutzung mit einem Lederriemen nachschärfen. Also entwickelte er einen „Wegwerfartikel“! Und diese Wegwerfartikel kosteten damals fast gar nix! Der Hobel jedoch war verhältnismässig teuer!
Das selbe Prinzip, wie heute eigentlich. Nur eben umgekehrt: Das Grundgerät ist günstig – das Ersatzteil sauteuer! Schlau ausgedacht, aber (bei mir) die Wirkung verfehlt, da es sich meiner Meinung klar um eine Mogelpackung handelt.
Die Gillette Company gründete King Camp Gillette natürlich auch. Zu dieser Firma gehören die Marken „Oral-B“ (mit den pfiffigen Akkuzahnbürsten), „Braun“ (bekannt durch Trockenrasierer) und „Duracell“ (die mit dem pinkfarbenen Hasen, der immer kann). Die Gillette Company gehört dann eben noch Procter&Gamble.
„Braun“ lässt grad eine saudumme Werbung über den Bildschirm flimmern, in welcher Till Schweiger zum Streicheln der Falten von drei dunkel bekleideten Ladies in einen Kombi entführt wird. Der Traum eines jeden Mannes! Ja natürlich, so ein Krampf! Wer lässt sich sowas einfallen? Und wer finanziert sowas? Ach klar: The Gillette Company. Deshalb müssen die Ersatzklingen ja teuerer werden. Und wer bezahlt es? Der glatte Mann mit dem Wunsch nach einem Baby-Popo im Gesicht!
Heute verwende ich die von King C. Gillette erfundenen Rasierklingen auch noch! Und es war gar nicht so einfach die Klingen zu bekommen. Die Dame im Laden sah mich gross an, schickte mich zuerst zum Ständer mit den Mogelpackungen und erst anschliessend zog sie ein kleines Schächtelchen aus dem untersten Fach im Regal. Ich brauche diese Rasierklingen ab und zu für den Scheibenreinigerstab für die Aquarien
Siehe Bild.