18.05.2010 – Wetter für Koh Chang: Am Tag sonnig – Abends Gewitterregen

18. Mai 2010

Heute schafften wir es fast: Das Frühstück. Aber wir kamen nur um 20 Minuten zu spät. Auch hier in Koh Chang hätten wir gleich das Zimmer ohne Frühstück – wie sonst – buchen sollen. Gerade hatten wir einen Stromausfall im Resort. Aber vielleicht komme ich später noch darauf zurück. Heute schnappten wir uns auf jeden Fall einen dieser „schwulen Roller“, um die Gegend zu erkunden und: Fuhren prompt im Dauerregen zurück.

Es ist wirklich nicht viel los in Koh Chang. Klar, es ist Nebensaison. Aber heute sah ich den Strand und den Resort samt Umgebung das erste Mal bei Sonnenlicht. Entweder kühlen die anderen Urlauber ihre Haut im klimatisierten Zimmer oder es sind wirklich nur ganz wenige am Strand oder auf der Strasse unterwegs. Kein Vergleich auf jeden Fall mit dem Koh Samui, das ich so kenne. Aber das war ja auch schon auf Koh Lanta letzten Herbst, in Khao Lak oder dieses Mal erneut in Koh Samet der Fall. Deutlich entspannter Urlaub machen.

Nanee und ich frühstückten also gegen 11 Uhr im strahlenden Sonnenschein. Vom Gewitter heute gegen 4 Uhr in der Früh war bis auf ein paar Wolken über den Bergen nichts mehr zu sehen. Es hatte Ebbe – wir sagen: „The Sea has gone to Europe“. Und so hätte man gut 50 Meter über den brennend heissen weissen Strand laufen müssen, um endlich ins badewannen-warme Meerwasser zu kommen.

Eigentlich frühstücke ich ja sonst wenig: 2 Tassen Kaffee bringen den Bootvorgang in Wallung und die Zigarette lässt die Augen aufpoppen, damit die Finger die Tastatur finden beim ersten Einloggen am Morgen. Zeit für einen belegten Toast bleibt da nicht. Aber im Urlaub kann man sich ja richtig Zeit lassen. Hunger hatte ich trotzdem nicht. Ich orderte „Kaffee lon“ (oder so ähnlich), was „heisser Kaffee“ heisst und wenig später kam auch die Tasse. An Ameisen im Zucker gewöhnt man sich. Aufregen lohnt nicht. Cool down. Relax. Take it easy. The nighttrain is commin…

Natürlich orderte Nanee etwas Vegetarisches – Gemüse-Nudelsuppe-Extrascharf. Sie meint ja immer, dass sie scharf verträgt – mehr als ich. Gut, geniessbar ist die scharfe Suppe ja, aber man glaubt, dass man in ein glühendes Kohlestück gebissen hat. Wasser hilft nix. Auch Nanee bläst aus allen Öffnungen und die Augen werden leicht wässerig. Auf die Frage: „Is it hot?“ kommt oft die Antwort: „It could be worse!“ Also es könnte noch schlimmer kommen. Eigentlich spürt man anschliessend nach dem Probieren erst mal gar nix mehr. Die Zutaten in der Suppe, wie Nudeln oder Gemüsestücke können dann nur noch anhand der Konsistenz unterschieden werden. Schmecken? Scharf!

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Gut, da ich in den letzten Tagen etwas mehr zugeschlagen hatte bei den Mahlzeiten und meine Messediät (Würstl und Bier) nicht mehr aufrecht erhalten konnte, entsann ich mich der frischen Früchte direkt vom Baum und orderte einen gemischten Früchteteller. Und wie schön der hergerichtet war! Mangos, Ananas (wenn hier einer Ananass macht!) und sonstige frische Naschereien! Dazu gab es Kaffee und Zigarette! Genug gesund.

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Da genau nach dem Frühstück die Putzladies in unserer Villa weilten, schlenderten wir ein wenig den Meerwasser-losen Strand auf heissem Sand entlang. Beim Resort neben uns sah ich eine Schaukel aufgehängt. Nicht wie sonst so irgendwie in 4 Meter Höhe. Nein. Das Seil war irgendwo so über 10 Meter an einem Ast befestigt. Kurz überlegt man da als „Ingenör“, wie man das so machen würde: Kran, Hebebühne, Ausrichten, Wasserwage, Sicherung wegen Sand, Stopper, Absperrungen usw.

Aber in Thailand geht das sicher viel relaxter: Ein Thai hatte mit einem Salzstück im Baumloch einen wilden Affen gefangen, mit Thaiwiskeybetäubt, dressiert und gefügig gemacht, worauf dieser über Nacht versuchte sich zu erhängen, sich aber wegen Vollrausch in der Höhe bzw. Länge verschätzte. So kam das Seil auf den Baumast (nicht Bau-Mast) in über 10 Meter Höhe. Und gerade heute hing eine Holzplatte als Schaukel daran. Zufälle gibt’s…

Aber bei solchen Gedanken übersieht man fast den Blick für’s Wesentliche: Vollkommen locker lief ein noch blasser Mann durch das Bild in der linken Hand ein Buch vor das Gesicht haltend.. Ja, er lief lesend durch das Szenario. Gut, dass ich immer die Kamera dabei habe, sonst glaubt mir das keiner. Aber egal. Irgendwann waren die Bilder geschossen, Nanee hatte ausgeschaukelt und wir konnten die beiden beleibten Urlauber hinter uns mit unserem gemütlichen Aufbruch beruhigen, weil diese schon Angst um ihre mit Handtüchern reservierten Liegen hatten, die zwischen Schaukel und Palme standen.

Es war „Highnoon“, was meist um 12 Uhr vorkommt. Will heissen: Es ist heiss! Wir sehnten uns nach Dusche und Klimaanlage - und ich nach Kaffee. Also setzte ich den Wasserkocher in Gang und folgte Nanee auf die Terrasse, die dort schön fein säuberlich gerade ihre frisch gewaschenen Bras (Was ist die Mehrzahl von Bra?) zum Trocknen aufhing, was sich gleich zweimal rächen sollte. Einmal rächte es sich an mir, weil Nanee die Balkontür hinter sich geschlossen hatte und ich mit kleiner Wucht dagegen lief. Ja, auch in Thailand können die Putzen Fenster blank putzen. Zum zweiten Rächen komme ich später. Gut, ich zog die Tür auf und Nanee lachte. Tja. Kommt noch.

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Während ich mich setzte, ging Nanee wieder in die Villa. Ich schob die Tür wieder zu, schliesslich tut sich eine Klimaanlage alleine ja recht schwer das gesamte Klima auf Koh Chang in den Griff zu bekommen. Es reicht ja unsere Villa. Ich betrachtete den Strand vor mir und griff zur Zigarettenschachtel, als es hinter mir wieder krachte. Diesmal war es Nanee, die mit einem „Oh nooooo!“ und der vorher gefüllten Kaffeetasse gegen die geschlossene Terrassentür gelaufen war. Der Rest des Kaffee’s lief nun über die Scheibe. Wir beide lachten! Dumm gelaufen!

So gegen 15 Uhr entschlossen wir uns einen Scooter auszuleihen. Ich mag die Dinger nicht. Ein richtiges Motorrad hat den Motor nicht unter dem Hintern, sondern zwischen den Vorderläufen. Ausserdem sitzt Nanee nicht richtig darauf hinter mir. Erst wenn es regnet, kommt sie auf Körperschluss und hält sich anständig fest an mir. So, wie sie es sonst macht, denkt Mann man hätte aufrecht sitzende Prinzessin auf dem Sozius, die einen an den Oberschenkel greift – aber nur mit einer Hand; denn in der anderen hält Frau das Schminktäschchen (ohne Schminksachen, sondern mit Mobiltelefon und Geldbeutel gefüllt).  Beim Bremsen rutscht die Prinzessin dann aber mit dem Schminktäschchen an meinem Rücken abstemmend so nah auf, dass ich auf der Spitze des „schwulen“ Scootersitzes sitze. Man kann sagen, was man will, nix hilft „hold please“ heisst bei uns mittlerweile „bitte festhalten“, es muss erst regnen, dazu später.

Also gingen wir zur Rezeption des „Coconut Beach Resort“ und bekamen problemlos einen Scooter für 200 Baht am Tag – schön muss er nicht sein, war er nicht. Und ich bekam einen grünen Nachttopf als Helm. Grad „Grün“! Meine Lieblingsfarbe. Den Helm band ich gleich hinten an den Griff des Scooters (zum Wegwerfen). Nanee machte mich auf die Pflicht zum Helmtragen aufmerksam, ich deutete auf die vorbeifahrenden Scooterfahrer ohne Helm und fertig diskutiert – smile. „May i drive“ war ihre Frage lächelnd. Nein, ich sitzte nicht als Sozius auf einem schwulen Roller. Wir setzten das Gefährt in Gang (Automatik) und los ging es – dachten wir. Dass der Tank bei geliehenen Scootern eh immer leer ist, war ich gewohnt, aber bereits in der zweiten Kurve turnte Nanee ungewöhnlich heftig auf dem Sozius herum und drängte mich zum Anhalten: „No Ail in the Tile!“ was „Keine Luft im Heckreifen ohne „r“" ausgesprochen bedeutet.

Kurze Diskussion, wer zurück fährt und dass wir ja nicht zu Zweit fahren können, weil wir sind ja Platt auch zu Zweit hierher gefahren, erübrigte ich mit einem schnellen Schwung vom dämlichen Scooter und ich liess Nanee zurück zum Tauschen des fahrbaren Untersatzes zum Resort fahren. Ich schaute mich in der Doppel-S-Kurve um und fand, dass da erst einmal „Nichts“ war ausser Urwald und zwei Hütten. Aus einer winkte mich eine schon etwas ältere Thai an und deutete auf den Fuhrpark mit schwulen Rollern. Nein, ich hatte schon einen mit plattem Reifen, den ich jetzt grad nicht fahre.

So wendete ich mich der anderen Hütte auf meiner Seite zu und sah, was ich eigentlich im Urlaub in Thailand vollkommen verabscheuen würde – sonst: Eine „teutsche“ Fahne hing am Eck der Terrasse am Dach und auf einem Werbeschild pries man typische Deutsche Hamburger auf der rrrrechten Strassenseite an. Was zur Hölle soll denn jemand wie ich grad typisch Deutsches wollen in Thailand? Schweinebraten? Heinecken (blöd häh)? Kaffee!! Überredet! Zuerst legte ich den grünen Helm am Eingang am Boden ab, worauf ich verwunderte Blicke der Bedienungen erntete. Normalerweise zieht man die Schuhe aus beim Betreten eines Thaihauses, ich legte untypisch den Helm auf den Boden – als Erkennungsmerkmal, wenn Nanee mit dem unplatten Scooter vorbei kommt. Logisch oder?

Ich setzte mich auf einen der Bambushocker, lehnte mich an und wär fast vom Hocker gefallen, war ja klar. Dann orderte ich einen Kaffee-lon, packte die Zigarretten aus und wartete – auf den Kaffee, der zuerst kam und auf Nanee, die den Helm sah, lachte und anhielt. Sie orderte einen Ananas-Shake und gab mir den Scooterschlüssel. Ich blickte zum Scooter „You got Ail?“ und bekam die Antwort: „Yes, but old and no full!“ Wir verständigen uns mittlerweile mit einer eigenen Sprache, welche ans Englische angelehnt ist - fast blind und meist ohne „r“. Der dämliche Roller hatte zwar Luft, war aber alt und Tank leer. Ob wir heute noch wegkommen?

Wir kamen, und zwar gewaltig. Und wie gewohnt nicht an das zuerst geplante Ziel, sondern entgegengesetzt. So fuhren wir also nochmal am Resort vorbei und weiter Richtung Süden – zum Restaurant am Ende der Galaxis – nein, Insel. Die Strassen sind als Neuwertig zu bezeichnen. Keine Löcher, nur leichte Kanten an den Brücken der Klongs. Der Verkehr tritt wenn dann nur vereinzelt auf. Wenn man ein gescheites Töff hätte, könnte man so richtig Cruisen. Die Landschaft ist abwechslungsreich: Hütten wechseln sich mit 7/11-Läden, Restaurants und Resorteinfahrten ab. Ab und zu ein Palmenwald aufgeheitert durch eine Aussicht auf der rechten Seite auf das Meer und links Elefanten. Elefanten?

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Gut, die Insel gehört zum Naturschutzgebiet. Somit dürfen gerne Elefanten auftreten als Aussicht. Aber bei diesen handelte es sich um dressierte bzw. „unfreie“; denn an ihnen wurde Tourismus zelebriert: Man und Frau kann mit ihnen durch den Dschungel reiten hoch zu Ross. Nur leider grad keine Touristen da. Deshalb weiden die Elefanten auf der Weide und reiben sich an Palmen. Dann fuhren wir weiter auf der sich windenden Strasse durch Ortschaften, die alle gleich auszusehen scheinen. Nur die Namen wechseln und dann wird es bergig. Oben am Pass hat es zwar ein Restaurant „The Cliff View“, wie sonst, doch es hat geschlossen.

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Wir fahren weiter und erreichen (fast) das Ende der Strasse im Süden: Bang Bao. Dabei soll es sich um ein Fischerdorf handeln, dessen Häuser direkt auf einem Pier errichtet sind. Besser waren; denn nun handelt es sich zwar immer noch um Häuser auf dem Pier, doch man lebt dort weniger, sondern betreibt freudig Handel mit allem möglichen Touristen-Mitbringseln, Restaurants, Ausflugsreisebüros und Tauchbasen. Aber es hat noch den ein oder anderen Lichtblick, abseits der ausgetrampelten Touri-Pfade, wenn man den Blick von den Mitbringseln abwenden kann.

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Beim Fotografieren bemerke ich, dass sich uns ein ausgewachsenes Gewitter nähert. Und wenig später schnappe ich mir beim ersten Windstoss die Hand von Nanee und gehe den Pier mit ihr zurück in ein Restaurant mit Aussicht und Stabilität – zumindest augenscheinlich. Sie meinte, dass wir jetzt doch noch schnell fahren könnten, um dem Regen zu entkommen. Ich deutete nur Richtung Wolkenfront, Wassertropfen auf dem Meer und sie griff zur Speisenkarte. Und dann blitzte, donnerte und schüttete es wie aus Eimern. Wir genossen gut geschützt das Abendessen. Und warteten, dass es irgenwann mal aufhört zu regnen.

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Und warteten, und warteten und es hörte nicht auf. Zwar schwächte sich die Unwettersituation ab, aber es regnete stetig schön gemütlich weiter. Wir beschlossen dann doch gegen 20 Uhr aufzubrechen – im Regen. Die Läden hatten eh fast alle bereits geschlossen. Im tropisch warmen Regen. Ich holte den Scooter und Nanee ging noch kurz im 7/11 das Nötigste einkaufen. Dann brachen wir auf und fuhren gut 40 Minuten gemütlich und vorsichtig über teils erleuchtete, teils dunkle und kurvige Strassen zurück zum Resort. Nanee hatte bei Regen die richtige Soziushaltung – endlich.

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Also zum Wetter: Am Tag meist sonnig und trocken bei Temperaturen um die 38 Grad. Kurz vor Sonnenuntergang (18 Uhr) sollte man sich ein trockenes Plätzchen suchen – aber kalt wird es nicht – nur nass.


17.05.2010 – Welcome to Nanee Adventure Tours oder „Going Koh Chang“

18. Mai 2010

Zuerst zu den Reisewarnungen für Bangkok oder Thailand. Die Schweizer Botschafterin in Bangkok liess heute mitteilen, dass das Schweizer Konsulat wegen der Unruhen geschlossen werde. Sie rate auch von nicht dringlichen Reisen nach Bangkok und Thailand ab. Es seien auch nicht mehr viele Schweizer in Bangkok. Gleichzeitig betonte Frau Christine Schraner Burgener, dass ein Transfer über den Flughafen Bangkok in anschliessende Feriendestinationen vollkommen problemlos möglich sei. Siehe auch Reisehinweise des EDA.

Das Schweizer Konsulat liegt an der „Wireless Road“ direkt in der Nähe des abgesperrten Viertels. Das Militär lässt niemanden mehr in die Absperrungen hinein. Somit ist es unmöglich zum Konsulat zu gelangen. Rund um das abgesperrte Viertel läuft in Bangkok alles seinen gewohnten Gang. Bangkok ist riesig und kaum einen Strassenzug weiter merkt man nichts – nein – nicht ganz: Das Militär und die Polizei haben ihre Präsenz verstärkt aus Sicherheitsgründen. Zum Beispiel sind die Haupteinfallsstrassen rund um Bangkok Polizeikontrollen sporadisch zu erkennen. Dies soll verhindern, dass weitere Redshirts nach Bangkok kommen oder Materiallieferungen stattfinden (Reifen zum Anzünden oder Benzin für eventuelle „Cocktails“). Es wird aber nicht, wie in den bekannten amerikanischen Spielfilmen, jedes Auto und die Insassen gefilzt mit „Don’t move. Stand still. Hands on the Car. Spread your Feet!“ Vergesst das – Alles geht ganz locker und wir sind problemlos aus Bangkok raus und kommen auch ganz locker wieder zu unserem Hotel nach Sukhumvit.

Koh_Samed_Beach
Koh_Samed_Restaurant

Aber zurück zum Urlaub. Ja, wir machen vollkommen entspannt Urlaub in Thailand. Gestern (ich schreibe am 18. den Artikel für den 17. Mai) brachen wir gegen 14 Uhr von Koh Samed auf. Wir setzten mit dem Speedboot nach  Ban Phe über. Anschliessend fanden wir ein Shutteltaxi, das uns nach Chantaburi brachte. In der belebten Innenstadt stiegen wir am grossen Markt um in ein weiteres Taxi, das uns in die Nähe des Pier nach Koh Chang fuhr. Dort erlebten wir einen richtig schönen tropischen Gewitterregen. Anschliessend setzten wir gemütlich mit der Fähre nach Koh Chang über.

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Allerdings verpassten wir das Taxi und eigentlich hatten wir noch nicht einmal ein Zimmer reserviert. Macht nichts; denn Nanee fungierte als Travelagency und telefonierte ein paar mal. Dann erzählte sie mir, dass uns der Bruder einer Freundin von ihr vom Pier abholen würde. Er fuhr uns zu einem Resort (Coconut Beach Resort) gleich in der Nähe seines Ladens, den er mit seiner Frau führt. Der Rezeptionist zeigte uns die Zimmer und Villen in verschiedenen Kategorien und Preisklassen und wir entschieden uns für die „Superior Beach Villa“ direkt am Strand, welche für gerade 2200 Baht in der Nebensaison inkl. Frühstück (*smile* Wann frühstücken wir eigenlich mal?) zu haben war.

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Nach dem Einchecken gingen wir gleich nebenan im Restaurant am Strand etwas Essen und genossen noch etwas den schönen Abend am Meer. Es ist aussergewöhnlich ruhig, trotz Nebensaison und Ausschreitungen in Bangkok. Der Resort eignet sich hervorragend für Pärchen und Familien. Es hat einen schönen Pool und der Strand ist grosszügig breit und läuft ganz flach ins Meer.

Wegen der Schliessung der Botschaft, welche wir am Freitag aufsuchen wollten, bleiben wir länger auf Koh Chang – wahrscheinlich bis Samstag oder Sonntag. So haben wir auch genügend Zeit uns die schöne Abwechslungsreiche Insel näher anzusehen. Die Insel ist gross genug, um sich 14 Tage abwechslungsreich zu vergnügen. Es hat Berge und der Nationalpark lädt zum Besuch ein. Taucher finden sicherlich auch schöne Plätze rund um die Insel oder auf einer der nahen Inseln rund herum. Wir werden uns einen Scooter mieten und anschliessend etwas in der Gegend herumfahren.

Koh Chang – oder Elefanteninsel – liegt etwa 300 Kilometer von Bangkok in südlicher Richtung direkt bei Kambodga im Golf von Thailand. Man erreicht Koh Chang bequem in einer Stunde über den Flughafen in Trat mit Bangkok Airlines oder mit den Shuttlebussen (dauert „etwas länger“). Die Insel ist 30 Kilometer lang und an der breitetsten Stelle 14 Kilometer breit. Die Vegetation ist üppig und das Klima angenehm – auch für Europäer. Es hat Berge, die von suptropischen Regenwäldern bedeckt sind! Der höchste Punkt ist der Khao Jom Peasat mit 744 Metern. Insgesamt gehören 52 kleinere Inseln zu Koh Chang, wobei die grössten zwei ebenso über Resorts verfügen: Koh Mood und Koh Maak. Strom hat die Insel übrigens seit dem Jahr 2000 :-)

Reisebericht und weitere Informationen zu Koh Chang


15.05.2010 – Relaxing on Koh Samed

15. Mai 2010
Am Mittwoch den 12.05.2010 verliessen wir das „Le Fenix“ in Bangkok ursprünglich mit dem Ziel den Busbahnhof an der Siegessäule (Victory Monument) anzusteuern und von dort aus den Bus nach Ban Phe zu nehmen. Allerdings schlug uns der Taxifahrer auf dem Weg dorthin einen annehmbaren Preis vor und so entschlossen wir uns gleich mit dem Taxi klimatisiert und ohne Stress dorthin zu fahren.
Von Ban Phe nimmt man dann üblicherweise eines der Transferboote und setzt nach Koh Samed über. Nanee und ich unterscheiden uns nicht nur in der Nationalität und der Sprache, sondern auch im Charakter. Wobei ich betonen möchte, dass dies durchaus erfrischend ist und wir uns so ergänzen. Wir haben viele Gemeinsamkeiten – schlafen z.B. gerne lange aus und lieben das ruhige und relaxte Leben (zumindest in der Freizeit) – aber eines der wesentlichen Unterscheidungsmerkmale ist, dass ich eher „alles“ durchgeplant haben möchte (auch in den Ferien) und Nanee eher die spontane und „Planlose“ ist. Wobei „planlos“ nicht negativ ist.
Ein Beispiel: Als ich das erste Mal mit Nanee Ferien machte, wollte ich sämltiche Reisedetails im voraus planen – die ganzen drei Wochen. Hierfür rief ich sie vorher mehrmals an und fragte sie, wann wir wo wie lange wohl sein würden. Ich dachte ich brauche die Daten, um die Reise bis ins kleinste samt Hotels und Flüge und Mietwagen zu planen. Aber sie meinte nur: „Just come to Bangkok. For the rest – we will see.“ Stimmte auch. Wir hatten schöne Ferien und Nanee übernahm die gesamte Reiseplanung, als wir uns in Bangkok trafen. //

Koh Samed by you.

Umgekehrt wäre es ja auch unzweckmässig, wenn mich Nanee in der Schweiz besucht und sie von Thailand aus sämtliche Reisedetails in der Schweiz planen müsste. Ich wüsste ja etwas besser Bescheid und würde anhand der von ihr gewünschten Eckpunkte mögliche Destinationen für sie planen. Diese „Planungserwartung“ von mir hatte sich innerhalb der letzten 2-3 Jahre mit Nanee auf das Nötigste reduziert. Für die Reise nach Koh Samed buchten wir kein Hotel, keinen Bus, kein Taxi, wir wussten nicht einmal wie lange wir bleiben.
Nanee telefonierte am Morgen und organisierte die Reise, den Bus (wann und wo), die Fähre (wann Abfahrt) und so weiter – auch das Hotel (Vong Deuan Resort). So sassen wir im Taxi und fuhren vom „Le Fenix“ ab. Dann meinte der Taxifahrer er könnte  uns direkt zum Pier in Ban Phe fahren (2000 Baht). Wir machten einen Tankstopp in Patthaya und mir fiel ein, dass es dort einen Rennkurs gibt. Ich fragt, wo der sei und der Taxifahrer meinte, es wären gerade mal 2 Minuten und es läge direkt an der Hauptstrasse. Der „Bira Circuit“ ist etwas grösser als der Rennkurs in Mallorca. Aber leider war an diesem Tag überhaupt nichts los. Die Rennen (Tourenwagen und Supercar) würden erst nächsten Monat (Juni) hier abgehalten.
Somit schoss ich nur ein paar Fotos vorm Rennkurs und der Boxengasse und wir setzten unsere Reise nach Ban Phe fort. Gegen halb Drei Uhr trafen wir am Pier ein. Da die nächste Fähre aber erst um 17:30 Uhr nach Samed übersetzte, entschlossen wir uns ein Schnellboot (1500 Baht) zu nehmen. Dieses holte uns wenig später ab und wir sausten über die See hinüber zur Insel. Der Manager vom Resort „Vong Deuan“ kannte uns noch vom letzten Mal und wir bekamen den gleichen schönen Pavillon, wie das letzte Mal. es ist fast nichts los auf der Insel. Ganz wenig Touristen (Falangs) – lediglich am Wochenende (wie heute) kommen Gäste meist Thailändischer Herkunft – vermutlich aus Bangkok und Umgebung – um ein paar Tage auszuspannen.
Der Strand ist wirklich noch weiss und das Meer schön sauber und lädt zum Tauchen und Schnorcheln ein. Gestern liehen wir uns einen Roller aus und erkundeten die Insel vom Festland her. Es hat keine Strassen im eigentlichen Sinne, sondern lediglich Feldwege. Wenn es regnen sollte, so sollte man sich eher nicht mit dem Roller bewegen. Die Insel ist für die Erkundung zur See gedacht. Mann nimmt sich ein Schnellboot und fährt herum, fährt mit den Routenschiffen oder nimmt an den überall zu buchenden Ausflügen teil. Wir fuhren an die Nordspitze zum Viewpoint, kehrten dann um und fuhren zum Hauptort, um etwas einzukaufen.
Dann drehten wir um und fuhren wieder zum Resort. Nein, wir hielten unterwegs an einem der vielen Restaurants direkt am Meer und genossen beim Abendessen den Sonnenuntergang, der diesmal Gewitterwolken im Hintergrund erleuchten liess. Das Klima ist derzeit - wir haben die Heisswetterperiode – dementsprechend warm. Von wegen Thailänder halten mehr Hitze aus, wie Europäer. Klimatisiert oder mit etwas Meeresbriese ist es erträglich. Steht die Luft, so kann das Termomenter leicht über 40 Grad gehen. Das Wasser in Ufernähe ist dann auch keine Erfrischung mehr. Eher eine warme Badewanne. Nur wenn etwas Wind geht, ist es erträglich.
Somit hält man sich eigentlich nur morgens bis etwa 11 Uhr und ab Nachmittag – etwa ab 15 Uhr – ausserhalb auf. Manchmal ist es richtig düppig, wenn in der Luft Gewitter hängen. Aber erholsam ist auf jeden Fall die hohe Luftfeuchtigkeit. So richtig erholsam.
Nanee lässt sich gerade massieren. Später bin ich dann vielleicht dran. Eigentlich mag ich es nicht, wenn jemand eine ganz Stunde an mir herum knetet. Die Internetverbindung ist übrigens mies. Laufend bricht diese ab. Diesen Artikel hab ich vier Mal angefangen bzw. weiter geschrieben. Mühsam.

09.05.2010 – Meeting Muay and Shopping in Bangkok

10. Mai 2010

Heute trafen wir uns mit Muay im Central Plaza Rama 2 in Bangkok. Zuerst gingen wir freundlich etwa 4 Stunden einkaufen, nein, zuerst etwas Essen „Hot Pot“ zum Selberkochen, und dann gab es Dauershopping. Sonntag ist der einzige freie Tag für Stadt-Thailänder. Was tut man, wenn es draussen heiss ist? Man überbrückt die Zeit in einem sauber herunter gekühlten Einkaufszentrum – dementsprechend war das „Besuchsaufkommen“. Verschiedene Shops nutzen die Gunst der Stunde für Sonderangebote oder Räumungsverkäufe. Je, schnell erkannt: Am Sonntag haben die Läden geöffnet, war ja klar oder?

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Leider ist der Lärmpegel im Einkaufszentrum entsprechend. Durch Ansagen, jeder Shop möchte noch selbst auf sich aufmerksam machen, Musik über Grossleinwand in einem der „Tempel-Wandel-Hallen“ – irgendwann hat man genug – nur raus hier. Zum Glück gibt es gegenüber einen Park mit See, der auch noch ein Restaurant besitzt: „The Park“ – findiger Name. Gegen 17 Uhr sitzt man dort noch alleine, weil die Sonne eine geschätzte Direkteinstrahlungstemperatur von über 60 Grad besitzt, gehen eigentlich die Wenigsten zu Fuss ohne Schirm durch den Park zum Restaurant. Im Schatten ist es mit etwas Wind erträglich. Somit genehmigten wir uns ein paar kühle Getränke und etwas gesundes zum Naschen.

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Kaum senkt sich die Sonne über den Horizont, so belebt sich der Park und das Restaurant zusehens. Eigentlich geht es jetzt erst richtig los. Spaziergänger, Kinder tollen herum, Jogger laufen die exakt 1000 Meter um den See, eine Aerobic-Gruppe tänzelt nach Ansage, die Temperatur wieder erträglich, wobei die beiden Mädels mehr litten als ich – komischerweise.

Die Bilder sind übrigens für Dich Mike! Muay vermisst Dich – extrem. But don’t worry. Alles wird gut. Just a question of Time.


08.05.2010 – Bangkok im Mai – Up and Away!

8. Mai 2010

So schnell hatte ich noch nie gepackt! In einer Rekordzeit von 45 Minuten hatte ich meine 7 Sachen zusammen. Was war geschehen? Am Donnerstag fuhr ich erst um Mitternacht von Altdorf nach Jonen zurück. Wie der Teufel es will, stand ich bereits in Flüelen im Stau: Wegen eines Schwertransporters war die Axenstrasse gesperrt worden. Als die beiden überbreiten LKWs durch waren konnte es weiter gehen. Gegen 1 Uhr morgens zu Hause angekommen, sortierte ich die wichtigen Reiseutensilien zusammen: Pass, Ticket, Kreditkarte, Digitalkamera. Gegen 2:30 Uhr ging ich ins Bett, nicht ohne vorher den Wecker auf 8 Uhr zu stellen.

Flüelen_Donnerstag_01

Als ich aufwachte, schaute ich auf den Wecker „Ach, kurz vor 8 Uhr, dann kann ich ja noch etwas Natzen (bayerisch für Mümmenln).“ Mike kam wenig später herein und meinte, ob ich schon gepackt hätte. Diesmal noch nicht. Wie auch. Eigentlich wollte ich in den letzten Tagen vor dem Urlaub die letzten Dinge für die Arbeit erledigen. Denkste! Am Montag kam ein Grossprojekt, was bis Donnerstag kalkuliert sein musste. Ergo: Planung komplett über den Haufen geworfen und jeden Tag wurde es spät. Bin ich ja mittlerweile gewohnt, oder auch nicht.

Thailand_Freitag_01

Also raffte ich mich auf, trat auf den Wecker und blickte auf die Armbanduhr: 10:30 Uhr!! Um 15 Uhr geht der Flieger. Also um 14 Uhr steht Einchecken an, also 13 Uhr Abfahrt, also 2 Stunden 30 Zeit zum Herrichten und Packen! Unter der Dusche sortierte ich meine bereits gebooteten Hirnzellen und versuchte nachzuvollziehen, wieso der Wecker mich um 8 weckte, es aber bereits 10:30 Uhr sei. Beim Zähneputzen fiel es mir ein: Ich hatte die Weckzeit gestellt, aber nicht die Uhrzeit – die blieb auf 0:00 Uhr als ich das Teil einsteckte! Genau 2:30 Stunden fehlten!

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Nach dem ersten Kaffee öffneten sich auch meine Augen wieder und der Motor begann zu brummen: Was brauch ich eigentlich „alles“? Die wichtigen Dinge lagen ja „bereits“ am Tisch. Also nahm ich den mittleren Koffer und packte die Zweitwichtigen Dinge ein: Ladegeräte für die Natel, Digicam etc. 3 Hemden, 5 T-Shirts in den Standardfarben Schwarz und Weiss, eine Jeans, die Turnschuhe, das Waschzeug. Pause: Zigarette, Kaffee, Überlegen: Was noch? Mit dem Blick auf den Aschenbecher „Klar, zwei Schachteln Zigaretten!“ Fertig! 12:45 Uhr.

Mike fährt mich zum Airport, bevor er sich in die absolut entgegengesetzte Richtung nach Bern aufmacht. Er muss am Freitag am späten Nachmittag noch ein Projekt fertig machen. Super Sache! Andere gehen Freitag Mittag ins Wochenende, andere machen sich auf einen langen Freitag Nachmittag gefasst. Wieder andere setzen sich in den Flieger.

Ich hatte nicht mal Zeit das Ticket näher anzusehen. Also merkte ich erst am Freitag morgen (nachdem ich von der Arbeit nach Hause kam), dass ich mit AirBerlin via Düsseldorf fliege. Na toll! Chickenstall-Class mit Umsteigen. Mike lieferte mich am Zürich Airport ab und ich checkte ohne langes Anstehen sofort direkt ein. Der Flieger nach Düsseldorf war noch recht voll. Aber der Flieger nach Bangkok war locker gefüllt. Offensichtlich hatten sich die meisten Urlauber durch die „Unruhen“ in Bangkok einschüchtern lassen und den Urlaub storniert.

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Dass die Unruhen nur örtlich begrenzt waren und seit Donnerstag gänzlich zum Erliegen kamen, weil der Premierminister vorgezogene Neuwahlen angeboten hatte und die Redshirts daraufhin abzogen, verschaffte mir einen Fensterplatz und viel viel Platz zum Ausbreiten. Der Flieger war wirklich nur leicht gefüllt. In der Mittelreihe des A330 machte es sich ein Reisender auf 5 Sitzen breit. Und das zog sich durch den ganzen Flieger. Nur ich hatte wieder „Glück“, weil direkt hinter mir ein älteres Ehepaar sass und der Ehegatte schiefte die ganze Flugdauer wegen einer satten Erkältung.

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Aber zurück zum Umsteigen in Düsseldorf. Kein Vergleich mit dem Zürcher Airport! Schmuddelig und dämlich. Wir landeten um 16:15 Uhr und um 16:30 ging der Anschlussflug nach Bangkok. Nur, dass wir im A-Bereich landeten und der Weiterflug im C-Bereich weiterging. Also spurten, um noch rechzeitig zum Einchecken zu kommen. Da war dann noch die nochmalige Passkontrolle mit einer Witzfigur als Zöllner; denn er meinte bei der Kontrolle: „Ja, Herr Sperlich. Ich würde mir an Ihrer Stelle Bundeseigentum (den Pass) nicht mit einem Gepäckaufkleber kaputt machen lassen.“. Ich hatte keine Zeit, um irgendwas zu erwiedern. Ich meinte nur: „Aber sonst ist alles in Ordnung“. Der Zöllner nickte und drückte mir das Dokument wieder in die Hand. Der Gepäckaufkleber hängt schon seit Jahren im Pass. Zieht man den ab, so besteht die Gefahr, dass die Seite ganz reisst. Aber der eingeschweisste Teil zum Scannen ist ja voll in Ordnung. Wollte sich wieder ein Schengengeschädigter Zöllner nach der Masche „Herr Lehrer, ich weiss was!“ Wichtig machen.

Am Gate C47 angekommen, weil so stand es auf meinem Ticket, prangte jedoch eine andere Destination über der dem Gate: „Monastir“. Wo bitte ist der Flug nach Bangkok? Die Ladies von LTU wussten es nicht. Dämlich! „Ja, wir sind nicht von AirBerlin! (Weiss ich auch!) Da müssen Sie schon auf die Anzeigen schauen, wenn sich das was geändert hat!“ Hatte ich auch schon! Beim Aussteigen im Bereich A, bevor ich in den Bereich C gesprintet bin und von dem eigenartigen Zöllner wegen Bundeseigentum, das ich bezahlt habe, angemacht wurde! Der Song „Destination Unknown“ sollte mich darfür ab diesem Zeitpunkt durch den Tag begleiten als Ohrwurm. Also eine Anzeigetafel suchen und nochmal nachsehen: „Gate 45″! Ja – Nein! Das ist ja direkt neben C47! Kein Wunder, dass die LTU-Ladies das NICHT wissen konnten. Vor mir waren bestimmt noch 50 weitere am „geänderten“ Schalter direkt neben C45. Service? Nein Danke! Zonk, LTU sieht mich nicht mehr.

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Also setzte ich mich etwas in Distanz, aber in Sichtweite zu Gate 45 auf einen der „bequemen“ tropengetesteten und wüstenerprobten Ganzmetallsitzgelegenheiten. Als sich kurz nach 17 Uhr noch nichts tat am Gate, schlenderte ich beherzten Schrittes zum „Raucheraquarium“ in unmittelbarer Nähe. Es gibt schöne „SmokerLounches“ (Zürich), hässliche (Düsseldorf) und es gibt grässliche (Bangkok). Ich weiss auch nicht, aber irgendwie bekommt man es nicht hin auch für die „bösen“ Raucher, die ja auch Steuern zahlen und Tickets kaufen annehmbare und gemütliche „Lounches“ zu gestalten mit einer Klimaanlage, die funktioniert, z.B. wie in Zürich. Wir sind schon verwöhnt, oder?

Schliesslich kam dann doch die Durchsage, dass der Flug AB 7150 nach Bangkok nun einsteigefertig sei (was immer das auch heissen soll). Und es kam die immer gleich sinnlose Ansage, dass bitte erst die Sitzreihen 30 bis 45 einsteigen sollten; denn sobald das Gate offen ist, stehen durchgängi ALLE, bis auf wenige Ausnahmen auf und stellen sich ins Gedränge vor dem Gate, weil der Flieger ja sonst ohne sie geht. Und vergisst dabei den Laptop mitzunehmen, wie die Dame gegenüber von mir. Ja klar! Aber was soll’s. Dann trage ich ihn halt hinterher. Früher hat man ein Taschentuch fallen lassen, um sich kennezulernen. Heute lässt man den Laptop liegen. Aber sonst hab ich (jetzt) Zeit und warte. Meist eh zu wenig lang, weil man sieht sich ja im Finger wieder; denn dort stehen die Passagiere schon wieder an, um ü überhaupt in den Flieger zu kommen.

Thailand_Samstag_02

Und dann blockieren die Liftansteher den ganzen Rest, weil der oder die Reisende sich genüsslich Zeit nimmt, um die sperrigen Handgepäckstücke in der Klappe zu verstauen, dann wird sich ausgezogen und zusammengelegt und das Kleidungsstück kommt auch noch in die Klappe. Die restliche Schlange wartet. Ist ja nicht möglich jemanden vorbei zu lassen. Aber der Flieger war ja dieses Mal nur locker gefüllt. Die überwiegende Anzahl der Sitzplätze blieb leer. Ich richtete mich ein und genoss den Flug in der Chickenstall-Class. Die AirBerlin-Mädels und -Jungs waren freundlich und zuvorkommend. Nur die Zudecken fluserten ohne Ende. Mein Hemd und meine Hose war über und über mit blauen Fluserl bedeckt; so dass ich diese Kleidungsstücke als erstes in Bangkok zum Waschen gab.

Nach 11 Stunden ruhigem Flug (bis auf den Dauerschniefer hinter mir) landeten wir sanft bei 36 Grad und ungeheuerer Luftfeuchtigkeit in Bangkok. Das Visum und die Immigrationprozedur ist mittlerweile Gewohnheit und mein Koffer kam auch direkt im Anschluss an die Einreiseformalitäten. Als ich draussen im Smokerbereich noch schlaftrunken vor mich hin grübelte, welche Uhrzeit nun herrscht, kam eine SMS von Nanee: Ich solle nicht ins „Le Fenix“, sondern ins „Avana Hotel“, weil das näher am Airport wäre. Oh nein, ich mag das Avana nicht. Die Rezeptösen sind so unflexibel, das Hotel ist verhältnismässig abgelegen, es ist nix los, die Zimmer sind mit „einfach“ noch recht übertituliert und die Aussicht auf ein Fabrikgelände „extrem prickelnd“. Na gut, was soll’s. Taxi beordert und ab ins „Hotel Avana“, wenn es die Liebe so wünscht.

Schon auf der Taxifahrt hatte ich ein leicht angesäuertes Gefühl in der Magengegend. Und es bestätigten sich meine Vermutungen. In jedem Hotel der Welt legt man Pass und Kreditkarte auf den Tresen und bekommt ruckzuck ein Zimmer. Im „Avana Hotel“ darf man Cash hinlegen im Voraus plus Deposit 1000 Baht! Für was? Dafür, dass man in kaputten Zimmern mit lauten Klimanlagen eventuell was „kaputt“ macht? Schon war ich stinkig und ich hatte noch nicht mal geduscht. Nachdem ich im Zimmer war, kam der nächste Streich. „Geh ma doch ins Restaurant und trinken wir was“ sagte ich zu mir und meinem Körper. Ich fuhr mit dem gebrechlichen Lift in den 2. Stock und setzte mich auf die Terrasse zwischen dem Restaurant und dem Pool mit direktem Fabrikanschluss. Und dann wartete ich. Und wartete. Und wartete noch eine Zigarette lang. Man möchte ja nicht gleich unhöflich sein. Es liefen Bedienungen emsig herum und putzten irgendwas und räumten irgendwas auf, aber keiner wollte eine Bestellung aufnehmen. Zonk 2. Sehr unüblich, aber im „Avana Hotel“ eher gewöhnlich der Fall.

Als ich dann doch einen Bediener heranwinkte und einen Kaffee und einen Mangosaft bestellte, schaute er mich mit grossen Augen an. „In one or two cups?“. Wie meinen? Schon mal Kaffee mit Mangosaft mit Milch und Zucker getrunken? Nein, natürlich in einer Tasse und im Glas! „Coffee hot?“ Ja, bitte und den Mangosaft kalt. Er dackelte davon und kam wenig später gaaaanz langsam mit dem Tablett und den beiden „Drinks“ ballancierend zurück. „Hoffentlich schafft er es bis zu meinem Tisch, bevor beides lauwarm ist“, dachte ich und sehnte mich nach dem „Le Fenix“ – schon das zweite Mal wegen der Rezeptöse.

Dann versuchte ich mich zu entspannen. Bis das Natel „pingte“. Silvio hatte geantwortet. Ich rief ihn an und fragte, was denn heute Abend in Bangkok geboten sei. Er und Nikki würden heute auf die Party ins „Nest“ kommen, ob wir uns dort treffen könnten. Aha! Das „Nest“! Das ist die Dachbar vom „Le Fenix“, also doch falsch gebucht. Aber das könnte man ja ändern. Das „Avana Hotel“ ging mir eh voll auf den „Keks“, schon bevor ich ausgepackt hatte. Also beschloss ich kurz entschlossen gleich wieder auszuchecken und ins „Le Fenix“ umzuziehen. Was ja nicht schwer sein konnte, weil ich eben noch nichts angefasst hatte oder ausgepackt.

Also bezahlte ich meine zwei Drinks und schlenderte zur Rezeptöse. Ich machte ihr klar, dass ich gleich wieder auschecke und nur noch meine Sachen hole. Sie wollte den Schlüssel. Aha, und wie komme ich an meine Klamotten? Sie gab ihn mir zurück. Ich grinste mir eines, holte meinen Koffer und verlangte meine Vorauskasse samt Deposito zurück. Ich war schon gefasst darauf, dass man „etwas“ davon zurückbehalten würde, weil ich ja eine Stunde im Restaurant sass und das Zimmer nicht noch schmuddeliger machte. Und so war es dann auch. „We charge you for one night. This makes 1500 Baht“. Egal, was soll’s nur raus hier. Das Taxi wurde mir gratis organisiert – die Fahrt zahlte ich natürlich.

Nach nur 165 Baht kam ich im „Le Fenix“ an. Der Parkplatzwächter lächelte, der Kofferkuli lächelte, ich legte Pass und Kreditkarte hin, bekam von einer netten Lady ein sauberes Zimmer, in gemütlicher Atmosphäre, mit kostenlosem WLAN (im Avana kostet das extra), so wie es sich gehört. Da darf auch das Zimmer etwas mehr kosten. Dafür bin ich mitten im Sukhumvit – in der dirkten Umgebung von Q-Bar, Bed-and-Supper-Club und direkt im Haus ist das „Nest“, wo es heute eine Samstags-Party mit guter Musik geben wird. Silvio schickte mir noch eine SMS, dass er mich um 20 Uhr zum Dinner abholt. Tja, und Nanee trifft erst morgen früh ein. Dann hab ich ja heute noch „sturmfrei“!


04.05.2010 – Richtig fotografieren? Wie geht das? Empfohlene Artikel von aus der Feder von Ken Rockwell

5. Mai 2010

Eher aus der „Tastatur“ von Ken Rockwell. Wenn man etwas über Nikon oder fotografieren im Web sucht, so stösst man früher oder später die Website von Ken Rockwell – seines Zeichens Profifilmer und -Fotograf seit Jahrzehnten. Und er gibt sein Wissen seit Jahrzehnten an die Internetgemeinde extrem ausführlich und mit Witz und Humor weiter. Jeder von uns kennt jemanden oder hat schon mal jemanden getroffen, der seine niegelnagelneue Highend-Digitalkamera samt ausführlichstem Equipment bei Anlässen präsentiert, wie ein Prestigeobjekt. Fragt man dann, wie oft er diese nutzt und zu was die ganzen Schalter sind, kann er keine Auskunft geben. Auch bei den vielen Objektiven weiss er nur, dass das eine für weit entfernte Objekte und das andere für Makroaufnahmen zu verwenden ist.

Wie fing mein Zuneigung zur Fotografie an? Ja, erraten: Ich war noch recht klein, als ich meine erste Kamera von „Oma“ geschenkt bekam. Muss ein Erbstück gewesen sein, welches sie beim „Jud“ in Amberg für kleines Geld erstanden hatte. In einer Ledertasche eingepackt und mit Schnappverschlüssen zu öffnen befand sich eine kleine Blechkamera mit seitlich am Objektiv angebrachten Auslöser. Das Fabrikat weiss ich nicht mehr. Aber ich kann mich noch an die Würfelblitze erinnern. Und dass man sie mit einem Hebel aufziehen musste. Die Filmrollen und das Entwickeln der Bilder war damals noch teuer. Aber ich durfte immer drauflos knipsen, bis der Film „alle“ war.

Ich kann mich noch an Schulausflüge erinnern oder generell an Ausflüge. Dort knipste ich vor mich hin alles was mir gefiel. Wandertage oder Ferien – die Kamera hatte ich immer dabei. Dies zog sich dann über die Jahre hindurch bis zur ersten selbst ersparten Kompakt-Spiegelreflex – ich glaub es war eine Olympus. Auch die erste digitale Kamera war eine Olympus im Hosentaschenformat. Die Hosentaschen wetzten sich durch die Ecken immer aus und die Farbe am Plastik ging ab. Es musste immer eine Kamera für den täglichen Gebrauch sein.

Ich kann mich sicherlich nicht messen mit den ambitionierten Hobbyisten dieses Planeten. Aber es macht einfach Spass immer eine Kamera dabei zu haben und alles zu fotografieren, was mir gefällt. Oft sind es die einfachen Dinge. Oft muss ich in der Stimmung sein. Es ist eine art der Erholung vom täglichen angespannt sein. Man fängt Augenblicke ein, die so nicht wieder kommen. Man bekommt auch einen ganz anderen Blick auf die Umwelt durch den Blick durch die Kamera. Es sind oft die kleinen Dinge – oft die kuriosen Begebenheiten – die man beim Vorbeigehen oder Vorbeifahren nicht sofort erkennt, aber ohne Kamera schnell vergessen werden. Diese abzulichten, das macht Spass.

Hier also meine highly recommended articles für alle angehende ambitionierten Hobbyfotografen – und alle die es werden wollen:

Wenn Du das gelesen hast, geh raus und schiesse die „blaue Stunde“. Und bedenke: Es ist nicht die Kamera, die gute Bilder schiesst…. Also geh’ raus mit welcher Kamera auch immer und schiesse, bis die Optik schmilzt. Auf alles was sich bewegt oder auch nicht. Viel Spass!


03.05.2010 – Meldung des Tages: Vorgesetzte glänzen mit lange Pausen, versenden Pornobilder, erledigt private Besorgungen, handeln mit grosser Willkür

3. Mai 2010

Wo diese Vorgesetzten arbeiten? In Zürich! Nein, diesmal nicht bei einer Bank. Genauer gesagt beim Zürcher Migrationsamt. Wer das heute hat auffliegen lassen? Die Mitarbeiter liessen über deren Anwalt einen Brief verfassen und dieser landete in Kopie bei Radio24. Der Brief ging nach Infos von 20 Minuten an Adrian Baumann. Seines Zeichens nicht nur „Kapo“ des Zürcher Migrationsamtes, sondern auch noch Präsident der „VKM“ (Vereinigung der kantonalen Migrationsbehörden). Er soll nun Stellung zu seinen fehlbaren Teamleitern nehmen.

Für alle Nicht-Schweizer und noch nicht so lange in der Schweiz lebende: Was tut das Migrationsamt normalerweise?

Das Migrationsamt des Kantons Zürich – Im Dienste von Ausländerinnen und Ausländern sowie Schweizerinnen und Schweizern
Das Aufenthaltsrecht im Kanton Zürich sowie in der Schweiz wird durch Bundesrecht geregelt. Das Migrationsamt des Kantons Zürich vollzieht dieses Recht und erteilt nach vorgängiger Prüfung der entsprechenden Gesuche Einreise- und Aufenthaltsbewilligungen. Es ist zuständig für Visumsverlängerungen und die Ausstellung von Rückreisevisa. Für Personen, die ihr Aufenthaltsrecht im Kanton Zürich verwirkt haben und nicht freiwillig ausreisen, leitet das Migrationsamt Massnahmen und Vollzugshandlungen ein.
Das Migrationsamt des Kantons Zürich bedeutet nicht einfach „Akten, Dossiers und Papierkrieg“, sondern rund 150 Mitarbeitende, die sich um Anliegen anderer Menschen kümmern. Wir kontrollieren und regeln die Anwesenheit von Personen ausländischer Nationalität und arbeiten dabei eng mit anderen Behörden zusammen, namentlich mit den kommunalen Einwohnerkontrollen, Kantons- und Stadtpolizeien, Botschaften, Arbeitsämtern und Fürsorgebehörden sowie dem Bundesamt für Migration.

Tja, und genau das scheint eben nicht geklappt zu haben. Auch muss man viel Zeit mitbringen; denn auf der Website steht geschrieben:

Wartezeiten an unserem Schalter: Aufgrund unregelmässig hoher Besucherzahlen am Schalter ist mit Wartezeiten zu rechnen. Sollten Sie nur Dokumente abgeben wollen empfehlen und bitten wir Sie, uns diese per Post zukommen zu lassen. In diesen Fällen hat eine persönliche Vorsprache am Schalter keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer des Gesuchsverfahrens. Wir danken für Ihr Verständnis.

Also Beschweren, weil es länger gedauert hat, hilft nichts. Auch persönliches Vorsprechen beschleunigt das Verfahren nicht. Man ist also demotivierten Mitarbeitern ausgeliefert, die es Leid sind von einem nicht anwesenden und nicht erreichbarem Chef geführt zu werden – und den Anwalt einschalteten.

Auf SF findet man folgende Zeilen und einen Videobericht:

In dem Brief an den Amtschef werden auch Aktivitäten im amtlichen Bereich bemängelt. Dossiers im Asylwesen würden bewusst liegen gelassen oder mit grosser Willkür bearbeitet. Zudem seien die zuständigen Personen für die Polizei oft nur schwierig erreichbar.
Diese Vorwürfe werden nun geprüft. Der für das Migrationsamt zuständige Regierungsrat Hans Hollenstein (CVP) hat sich der Sache angenommen. Er wolle sich aber auch die Gegenseite anhören, sagte er gegenüber Radio 24.

Das wird sicher noch interessant.


03.05.2010 – Nummer 2 in den Top Blogs Blogverzeichnis.ch Schweiz

3. Mai 2010

Mein Blog steht momentan auf dem 2. Platz im Top Blogs bei Blogverzeichnis.ch Kategorie „Schweizer Blogs“. Das freut mich ungemein (bayerisch: „sakrisch g’freit!“) und lässt mich gemütlich auf dem Sofa relaxen.

Top_Blogs_Blogverzeichnis.ch_Schweiz

Originally uploaded by PeterPanCH

Mein Blog rangiert beim Blogverzeichnis.ch momentan auf Platz 2 der Schweizer Blogs! Das freut mich und lässt mich gemütlich auf dem Sofa relaxen. Besten Dank!


03.05.2010 – EIB-Home.de bewerten beim 1. Internationalen Website Contest

3. Mai 2010

meine Website www.eib-home.de ist nicht nur genau 10 Jahre alt geworden, sondern hat es in die Runde der letzten 10 beim 1. Internationalen Website Contest geschafft.

Nun hängt alles von der Internetgemeinde ab. Wer meine Website „geil“ findet und bereits von der Seite für „sein Projekt“ profitieren konnte, der darf mir ein bisschen was dafür zurück geben. Und es springt auch noch etwas für den Abstimmer dafür heraus:

Wenn diejenige Seite, der Sie als Favorit gewählt haben, die spätere Gewinnerseite ist, werden Sie mit allen Nutzern, die diese Seite ebenfalls als ihren Favoriten gewählt haben, an der Verlosung eines Warengutscheines in Höhe von 500,- EUR teilnehmen.

Wie es geht? Anmelden und Abstimmen!

:: Futurasmus KNX Group :: EIB/KNX Leading Wholesaler

einfach auf diesen Button klicken:

Besten Dank im Voraus
Peter


01.05.2010 – Events in Zürich: 80′s forever-Party oder „Tanz in den Mai“ – Die Bilder

3. Mai 2010

Diesen Samstag stand, wie jeden ersten Samstag im Monat, die „80′s forever Party“ im Papiersaal beim Sihlcity an. Wie immer schnappte ich mir meine DSLR. Nur diesmal schraubte ich das Nikkor 50 mm Festobjektiv auf. Es sollte laut Beschreibung recht Lichtempfindlich sein, was meiner Vorliebe für blitzlose Bilder entgegen kam. Man benötigt dann nur noch eine ruhige Hand und die Einstellung Serienschuss. Und schon konnte es losgehen.

Kurz vor Mitternacht trafen Mike und ich ein. Es regnete Draussen und es war recht kalt. Aber schon im Treppenhaus kam uns wummernde Musik entgegen und trotz des Sauwetters hatten sich genügend Tanzwütige eingefunden. Somit platzierten wir uns in der Nähe des DJ-Sets bei Pete, Dani und P@ und ich suchte mir ein paar Motive. Am Ende des Abends befanden sich über 400 Bilder auf der Karte und es kostete mich erheblich Zeit die Bilder auszusuchen, denn oft fällt die Entscheidung schwer, welches erhalten bleibt und welches in den Papierkorb wandert. Hier also eine kleine Auswahl der übrig gebliebenen 120 Bilder.









Sämtliche Bilder sind wie immer im Album zu finden.

Die nächste 80′sforever-Party findet übrigens am 05.06.2010 am gleichen Ort statt – die letzte vor der Sommerpause. Also nicht verpassen! Sonst muss man bis September warten.


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