Diese Wochenende fand die KNX-Generalversammlung in Davos statt. Am Freitag die GV und am Samstag stand der KNX-Skitag am Jakobshorn auf dem Programm. Somit holte ich mein Snowboard aus dem Keller und suchte die Ausrüstung zusammen. Wann war ich eigentlich das letzte Mal auf dem Brett gestanden? Lange ist’s her. Kondition habe ich als “No-Sports” auch nicht mehr. Somit dachte ich eher daran mit einer Bergfahrt auf die Hütte zu fahren, als mich auf das Brett zu stellen. Aber es kam dann doch anders.
Chrigel und René überredeten mich dann doch am Freitagabend am nächsten Tag die (Ritter)-Skiausrüstung anzuziehen. Was mich eh immer nervte am Skifahren: Man stapft mit unförmigen Skischuhen durch die Gegend und trägt die langen Skier herum. Die Skistecken sind dann auch noch ein zusätzliches lästiges Übel. Deshalb fing ich vor x-Jahren mit dem Snowboarden an. Bequemere Schuhe und nur das Brett dabei. Besser ist das.
Wir gingen am Samstagmorgen gemütlich zum Frühstücken. René ist zwar ein extremer Frühaufsteher, aber Gott-sei-Dank kein Ski-Stresser, der schon um 8 Uhr am Lift stehen muss, um die Skikarte den ganzen Tag am Berg auszunutzen mit möglichst vielen Bergfahrten und dann auch noch sämtliche Hänge abfährt, damit sich der Skitag lohnt. Wir frühstückten gemütlich und zogen uns anschliessend um. Gegen 10 Uhr besorgten wir uns an der Rezeption beim Hotel Grischa die Skikarten und stapften dann zusammen mit Felix zuerst zur Talstation der Gondel.
An der Talstation standen aber zu viele Leute an. Somit wanderten wir weiter zum 2er-Lift am Jakobshorn. Dort ging es etwas besser und wir waren alsbald auf dem Berg. Ich schnallte mir mein Brett an und fuhr die ersten Meter etwas vorsichtig. Aber wie ich feststellen durfte, verlernt man das Snowboarden nicht und nach wenigen Schwüngen klappte es dann, wie früher.
Hier zwei Videos, damit man echt glaubt, dass ich nicht nur in den Hütten gesessen bin
50 % des Gesamtenergieverbrauchs findet in Häusern statt. Im iHomeLab an der Fachhochschule Luzern erforscht man, wie mit einer klugen Steuerung der Haushaltgeräte Energie sparen kann. In den Häusern von Morgen sind alle Geräte vernetzt, ihr Stromverbrauch wird laufend angezeigt, und der Bewohner bedient das ganze System per Smartphone. Das Stromspar-Potential liegt bei gegen 15%.
Drei Tage KNX-Schnupperkurs und jeden Tag volles Haus. Ich bedanke mich bei Christian von EM Basel, sowie seinen Mitarbeitern, für die Organisation und Mithilfe.
Im Frühjahr 2012 sind die ersten “KNX Grundkurse mit Zertifizierung” geplant.
Die “Schweizer Steckdose” auf Schalterhöhe ist ein antikes Überbleibsel aus grauer Elektroinstallationsvorzeit um die Jahrhundertwende. Damals war es zweckmässig das Metallrohr, in welches die Einzeladern gezogen wurden, so kurz wie möglich zu halten, um Kosten zu sparen. Man verlegte die Phase zur Steckdose und brückte das kurze Stück zum Taster. So entstand die (gefürchtete) Schweizer Staubsauger-Steckdose.
Heute findet diese Steckdose allerdings eher ihre tägliche Anwendung als Natel-Ladestation. Oftmals wird hierfür noch ein “Mehrfach-Steckdosen-Adapter” eingesteckt, damit man mehrere Natels oder sonstige Verbraucher einstecken kann. Das führt dann zu einem absoluten Kabel-Chaos auf Schalterhöhe – unschön ist es noch dazu.
Jetzt hat sich offensichtlich ein Schweizer Zubehöranbieter darüber Gedanken gemacht, wie man den Kabel-Chaos-Staubsauger-Steckdosen-Missstand etwas lindern kann. Es sind “Filz-Natel-Täschchen” erhältlich in poppigen Farben.
Vielen Dank an Felix, Marco und René für die tolle Organisation. Das nächste Mal nehme hoffe ich nicht wieder so eine lahme Krücke zugelost zu bekommen im Finale