24.03.2013 – Davos Jakobshorn – Peter wieder einmal auf dem Snowboard

24. März 2013

Diese Wochenende fand die KNX-Generalversammlung in Davos statt. Am Freitag die GV und am Samstag stand der KNX-Skitag am Jakobshorn auf dem Programm. Somit holte ich mein Snowboard aus dem Keller und suchte die Ausrüstung zusammen. Wann war ich eigentlich das letzte Mal auf dem Brett gestanden? Lange ist’s her. Kondition habe ich als “No-Sports” auch nicht mehr. Somit dachte ich eher daran mit einer Bergfahrt auf die Hütte zu fahren, als mich auf das Brett zu stellen. Aber es kam dann doch anders.

Chrigel und René überredeten mich dann doch am Freitagabend am nächsten Tag die (Ritter)-Skiausrüstung anzuziehen. Was mich eh immer nervte am Skifahren: Man stapft mit unförmigen Skischuhen durch die Gegend und trägt die langen Skier herum. Die Skistecken sind dann auch noch ein zusätzliches lästiges Übel. Deshalb fing ich vor x-Jahren mit dem Snowboarden an. Bequemere Schuhe und nur das Brett dabei. Besser ist das.

Wir gingen am Samstagmorgen gemütlich zum Frühstücken. René ist zwar ein extremer Frühaufsteher, aber Gott-sei-Dank kein Ski-Stresser, der schon um 8 Uhr am Lift stehen muss, um die Skikarte den ganzen Tag am Berg auszunutzen mit möglichst vielen Bergfahrten und dann auch noch sämtliche Hänge abfährt, damit sich der Skitag lohnt. Wir frühstückten gemütlich und zogen uns anschliessend um. Gegen 10 Uhr besorgten wir uns an der Rezeption beim Hotel Grischa die Skikarten und stapften dann zusammen mit Felix zuerst zur Talstation der Gondel.

An der Talstation standen aber zu viele Leute an. Somit wanderten wir weiter zum 2er-Lift am Jakobshorn. Dort ging es etwas besser und wir waren alsbald auf dem Berg. Ich schnallte mir mein Brett an und fuhr die ersten Meter etwas vorsichtig. Aber wie ich feststellen durfte, verlernt man das Snowboarden nicht und nach wenigen Schwüngen klappte es dann, wie früher.

Hier zwei Videos, damit man echt glaubt, dass ich nicht nur in den Hütten gesessen bin :-)


28.12.2012 Neulich im Stars Straubing oder “Bauer sucht Frau en gros”

30. Dezember 2012

Ich war schon ewig nicht mehr im Straubing. Damals gab es noch das “Roxy” – einen Rockschuppen. Ab und zu fuhren wir dorthin, um mal wieder etwas anderes zu hören und zu sehen, um dann wieder im Regensburger “Factory” einzukehren und zu verbleiben. “In Straubing! Da gibt’s gute Musik und viele Mädels! Die sind gaaanz anders!” meinte Harry. Also fuhren wir hin zur Ü30er-Party. Anschauen kost’ ja fast nix und Straubing ist auf der Autobahn ja nur ein paar Minuten weg.

Die Anfahrt war scho’ mal recht lustig – Stichwort “Geschwindigkeits-Schilder-Wirrwarr”:

  • Bei Neutraubling darf man von 6 Uhr bis 22 Uhr nur 120 km/h fahren. Wir fuhren nach 22 Uhr – ergo “Volldampf”.
  • Bei Wörth darf man dann von 22 Uhr bis 6 Uhr nur 100 km/h fahren. “Volldampf”? Nein! ABS-Bremse!

Sinnvoll? Beide Zonen laufen an Wohngebieten vorbei. Sinnhaftig? Nein, dafür blitzen die Herren in Grün dort sicherlich gerne. Egal, Harry lotste mich durch Straubing und wir fanden einen gemütlichen Parkplatz auf der Strasse vor dem “Gäubodenpark”. Sehr schön. Dann raus aus dem Auto und ab in das Getümmel!

Originally uploaded by PeterPanCH “Karo-Hemd vs. BMI”

Doch vor dem Getümmel und der Besichtigung der regionalen weiblichen Rundungen, stand das Anstehen. “Ü30-Party” im “Stars”. Und wir standen erst einmal an. Etwa 100 Leute standen an der Tür an bis am “Fresswagen” vorbei zum Parkplatz. “Des gibt’s ja ned! Wollen die alle da rein? Saukalt ist es hier (0 Grad) und es zieht! Gibt’s hier keinen Kaffee?” dachte ich. Egal, Harry schien das gewohnt zu sein und unterhielt sich derweil mit einem Bekannten, der dazu kam. Er hatte ein Karo-Holzfällerhemd an. Ok! Mich fror es und ich dachte an Zürcher Nightclubs. Wenn man da lange ansteht, dann geht man weiter zum nächsten Club oder besorgt sich derweil irgendwo einen gemütlichen Kaffee und wartet bis die Menschenschlange weg ist.

Aber es ging flott voran. Nach doch mal 15 Minuten waren wir an der Kasse – drinnen. Es ging noch eine Treppe hinauf und dann geht’s los. Nein, man steht an der Garderobe an. Ah, es hat zwei. Also zur zweiten Garderobe und Jacke abgeben. Ah, bezahlen Harry, bezahlen!

So, der Ausblick schweift über eine eigentlich ganz nett eingerichtete Grossraumdisko – mit Raucherterrasse. Sehr fein. Alles drängelt rechts an den von Herren mit Leuchtturmblick bestückten Bars rechts Richtung Tanzfläche. Auf dem Entenmarsch dorthin hört sich der Schallpegel eher an, als würden etwa 1000 (eben) Gänse gen Süden fliegen. Es schnattert aus allen Richtungen. Tja, man hat sich lange nicht gesehen und hat Lebensgeschichten zu erzählen. “Wow kummst her? Ah! Vo’ Regen! Wie woar’s Weda? Sunnig? Mei schee!” Erst ab Tanzfläche ist die Musik zu hören.

Vor mir ein Karo-Holzfällerhemd, welches den breiten Rücken eines frisch mit Odel de Cologne getränkten Aufreissers schmückt. Hinter mir spüre ich weibliche Weichteile paarig und stossdämpfend im Rücken. Sehr fein, hoffentlich bin ich bald Vorne! Oder soll ich gleich rechts abbiegen und zuerst mal auf der Raucherterrasse entspannen? Nein, keine Chance; denn der Gegenverkehr ist zu gross und dicht und es staut sich grad.

Wir “landen” schliesslich am oberen Ende bei der VIP-Absperrung an einem Tisch bzw. ich bei der Treppe abwärts möglichst ganz links dem Dauerkreisverkehr ausweichend und Harry beim Tisch voll Mädels – er kennt sie, klar logisch. Harry kämpft sich durch die Massen und besorgt zwei Bier. “Basst scho, mercy” denke ich und nicke – sprechen ist zwecklos – Sound zu laut.

Links von mir ist zentral und erhoben der DJ-Balkon angeordnet. Da stehen irgendwie 5 Leute (!) drauf und tun irgendwas. Ned schlecht! Was kann es zu tun geben? DJ legt Musik aus der Konserve (MP3) auf, LJ mischt das spärliche Licht aus ein paar verlorenen Gobos und LED-Strahlern, VJ legt die Reihenfolge der Werbefilme auf den ringförmig an der Decke angeordneten Grossbildschirmen fest. Und der Rest? Wachpersonal? Naja. “Check!”

Ich blicke nach rechts in den VIP-Bereich. Dort kann man sich – wenn man möchte – von der Masse abheben und einen einsamen Tisch jenseits des Trubels genehmigen. Doch warum haben die 3 Paar an den 3 Tischen nichts zu trinken? Personal überfordert oder nix geordert? Seltsam. Zwei der Männer tragen ein Karo-Holzfäller-Hemd. Ich denke mir “Schach!” Was zum Running-Gag des Abends werden sollte.

Die Tanzfläche ist noch locker befüllt. “Soll ich jetzt mal kurz die Beine vertreten? Nein, beim nächsten Stück. Das aktuelle ist zu kommerziell”, denke ich. Und so ging es dann Stück für Stück, bis die Tanzfläche brechend voll war. Weil das Gedrängel an der Treppe zur Tanzfläche langsam ungemütlich wurde, wechselte ich die Seite von links der Treppe nach rechts vor einen kleinen Plastik-Weihnachtsbaum direkt vor dem VIP-Bereich. Die 3 Paare hatten immer noch nichts zu trinken.

Die Entscheidung zu wechseln war nicht so gut; denn offensichtlich war ich nicht der Einzige, der sich das erste Mal im “Stars” eingefunden hatte; denn der Weg oberhalb endete im WC-Bereich – Sackgasse! Eigentlich ja nicht; denn man konnte durch den WC-Bereich direkt von einer Seite auf die andere gehen, aber am Damen-WC staute es sich und dadurch gab es einen Rückstau bis auf die Barecke. Ergo bahnte man sich einen anderen Weg durch die Menschenmassen die Treppe herunter – egal ob links, mitte oder rechts. Man war nur am Ausweichen.

Also suchte ich mir einen ruhigeren Beobachtungsplatz. An der gegenüberliegenden Treppe direkt bei einem Tisch. Dieser kanalisierte die Rundgänger und ich hatte sozusagen eine Tischbresche hinter mir. Perfekt. Neben mir stand eine Lady, welche ich aus dem Zap kannte. Als wieder ein Karo-Holzfäller-Hemd-Träger vorbei kam und es kamen viele, meinte ich nur “Schach” zu ihr. Etwas verwirrt sah sie mich an, lachte dann aber herzlich, als ich sie aufklärte. Wer zuerst einen Karohemd-Träger sah, sagte zuerst “Schach”. Kamen zwei hintereinander wechselten wir uns ab: “Schach!” “Matt!”.

Leider ging dann irgendwann das Bier aus. “Verdammt! Wie bekomme ich hier bloss ein Bier! Die Theken sind überlaufen und der Service überlastet!” Ich liess es auf einen Versuch ankommen, scheiterte aber kläglich, da man keinen festen Stand an einer der Bars fand, weil laufend irgendjemand an einem vorbei wollte. Klassisch überfüllt. So schwamm ich mit der Masse mit und liess mich zur Raucherterrasse treiben. Gut, ein Raucher zu sein! Da hat man Platz und kann mal in Ruhe ohne Drängelei eine Zigarettenlänge entspannen. Wenn es noch eine Bar hier auf der Terrasse gäbe, dann müsste ich bis Badeschluss nicht mehr da rein. “Schach! Matt!” dachte ich als ich an zwei Kollegen vorbei ging.

Kurz: Ich musste auch irgendwann mal wieder rein. Ich kämpfte mich auf der rechten Seite zum Ende der Bar durch. Die Servicedame räumte grad die Kühlschränke unter den Theken nach. Gibt’s da keinen, der das machen könnte. Die Ladies sollen doch verkaufen – ned räumen und nachfüllen. Egal. Ich bestelle ein Weissbier. Die Lady meint schulterzuckend und bemitleidenswert: “Keine Gläser!” Ich fass’ es nicht. Weissbiergläser sind aus! Na gut, dann ein lauwarmes frisch nachgefülltes Becks aus dem Thekenkühlschrank. 3 Euro? Mach drei-einhalb du armes Mädel. Der Serviceablauf stimmt bei dem Menschenandrang überhaupt nicht. Die Mädels sind jetzt schon fix und fertig und es ist noch nicht mal 1 Uhr! Wehe wenn da einer kommt und ne Runde Longdrinks oder gar Cocktails bestellt. Dann ist aber alles zu spät. Bestellung aufnehmen, Drinks mixen, abkassieren – alles eine Dame bei dem Andrang und einer 15 Meter langen Bar stehen 3 Mädels und das auf jeder Seite der Disko! Da wartest aber als Gast und “man” könnte durchaus mehr “verdienen”.

Gut, zur Musik: Prinzipiell spielt man zur Ü30er-Party nur die Top-Hits aus dem jeweiligen Genre – davon etwa 3 Stück. Bei prall gefüllter Disko und Tanzfläche könnte man sich als DJ schon einmal erlauben ein paar gute Songs daneben zu spielen. Es hat ja genug davon. Beispiel “NDW”: Nena mit den Lufballons und Manjor Tom mit Peter Schilling. Sonst nix? Das war’s mit NDW? Beispiel Rockmusik: 5 Stücke am ganzen Abend mit AC/DC und Jon Bon Goofy (Absicht!), dann später noch U2 mit “Bloody Sunday”, was ja nicht unbedingt Richtung Rock einzuordnen ist. Es hat noch mehr! Aber Mainstream ist auch ok, wenn man einfach nur Plaudern will in der Disko. Etwas Anderes bleibt den meisten ja eh nicht übrig. Musik Richtung “Depeche Mode”? Fehlanzeige. Gut, vielleicht kennt man das ja auf dem Land nicht – ein echter Scherz! “Schach!” Ich hab’s gesehen und das war’s dann auch.

Gegen 4 Uhr starteten wir nach einem wirklich guten Kaffee und entspannter Bedienung an der Kaffeebar am Eingang wieder gen Heimat und legten im Auto eine Kassette ein. In der Neuzeit reicht dazu eine “APP” auf dem iFön. Und wir fuhren entspannt nach Hause lange diskutierend. That’s it “Stars”!

Stars  – Lounge und Disko – Straubing


07.07.2009 – Fahr doch mal mit der Bahn – Erfahrungen eines Reisenden

7. Juli 2009

Ein Termin in Eisenach. Aber nach den Baustellen und der unendlichen Fahrt das letzte Mal nach Regensburg wollte ich garantiert nicht mehr mit dem Auto anreisen. Flug kam als nächste Möglichkeit in Betracht. Aber der Zug war die erste Wahl. Somit buchte ich ein gemütliche Reise mit dem Zug und fuhr mal wieder Bahn.

Zueri_MainstationFulda_Bahnhof
Eisenach BahnhofFrankfurt Hauptbahnhof

Warum ich normalerweise so gerne mit dem Auto anreise? Im Auto hat man seine Ruhe, man kann Musik hören und bestimmt die Geschwindigkeit selbst. Zumindest so lange, bis eine Baustelle oder ein Stau kommt. Warum ich bisher nicht mit der Bahn gefahren bin? “Schreckliche Erinnerungen an meine Kindheit, Herr Dr. Freud”. Hektik am Bahnhof, krächzende hallende laute Durchsagen, muffiges Zugabteil, rumpelnde langsame Züge, die an jedem Bahnhof anhalten.

1. KlasseSit down

Aber ich muss sagen: Die Bahn macht sich. Die Bahnhöfe sind zwar immer noch hektisch – bzw. “die Leute dort” – die Durchsagen sind im 20. Jahrhundert immer noch krächzend, hallend, laut, aber die Zugabteile sind geräumig, der Stuhl lässt sich in liegende Position versetzen und man hat eine Steckdose für das Laptopnetzteil unter dem Sitz, der Service ist erstklassig, und die Geschwindigkeit passt auch.

Mehr Bildung - Weniger MeinungICE

Ausserdem ist die Fahrt auch recht abwechslungsreich und ruhig. Zum Beispiel die Werbung mit Kerner auf dem Bahnhof von Fulda. Da scheinen die Werbestrategen nicht ganz verstanden zu haben, was er mit seiner Antwort wirklich meint.  :-)

Im Grunde genommen aber eine Runde Sache mit der Bahn zu fahren, zumindest in meinem Fall.


09.04.2009 – Thailand/Bangkok: “Waiting for the Plane” oder “One Stop over Samui”

10. April 2009

Bangkok 14:15 Uhr – das Haar sitzt. Pünktlich setzte der Flieger der Swiss Intl. Airlines etwas unsanft auf der Landebahn auf. Das “unboarding” ging diesmal recht schnell. Im Transferbereich besorgte ich mir mein Ticket beim Schalter der Bangkok Air und mir blieb noch über eine Stunde, um mich zu verpflegen.

Aber zuerst besorgte ich mir Sonnencreme (für 250 Baht). Auch die Steckeradapter “british standard to european standard” (je 350 Baht) bekam ich – die brauchen wir für die elektronischen “Fliegenklatschen”, welche Mike das letzte Mal in Bangkok besorgte. Eben mit dem  britischen Stecker dran.

Mein Mobile wählt sich nicht ein. Das ist das einzige “Problem”. Es liegt aber sicher an der “Lebara”-Karte, die ich mir auf Tipp von Jokkel besorgte. Aber “Don’t think long” – ich bekomme für kleines Geld eine Thai-Mobile-Karte auf Samui. Auf dem Airport fand ich keinen Telefonladen. Zumindest nicht im Transferbereich – suchte aber nicht speziell danach.

UPDATE> Die Lebarakarte funktioniert. Hat nur etwas laenger gedauert bis sich das Roaming eingestellt hat.

Um 16:35 Uhr startet das Boarding. Somit fasse ich mich kurz. Momentan sitze ich im wirklich tollen Launch-Bereich der Bangkok Air. WiFi gibts an der Theke nachdem man den Boardingpass zeigt. Drinks, Snacks, WiFi – alles kostenlos. Beispielhafter Service!

Stay tuned!


08.04.2009 – Zürich: “Ready for take off” oder “Going to Neverland”

9. April 2009

So, endlich (Kurz-)Ferien. Was tut man, wenn man a) aus 4 Ferientagen 10 Tage machen kann (ohne eine Payback-Karte zu nutzen) und gleichzeitig ein (relativ) günstiges Flugticket nach Samui ergattern kann? Na klar! Ab in den Urlaub! Ab nach “Neverland” – Koh Samui.

Und so sitze ich im Restaurationsbereich des Terminal E – auch Dock E oder “Midfield” genannt – eine Stunde vor dem Boarding und nehme meine erste Stange “Ittinger”. Dank WLAN-Access checke ich das Wetter auf Samui. Und es sieht seit Tagen nicht gut aus. Was soll’s. Es ist gemütlich und schliesslich fahre ich gerade 3 Gänge runter. So ein bisschen Regen konnte uns (Chris, Mike und mir) auch letztes Jahr um diese Zeit nichts ausmachen.

Via Facebook bekam ich heute schon eine Einladung für den Sonntag von David Sambor – einem “Plattenaufleger” auf Samui. Am Ostersonntag steigt eine “Easter Sunday & Beach Republic Party” am Strand von Lamai. Es geht relativ früh los: 11 Uhr morgens. Ob ich da schon wach bin? Je nach Wetterlage. Ab 15 Uhr legt David auf und das werde ich mir ansehen – äh – anhören.

Und als kleine Steigerung treffe ich einen Tag zuvor am Samstag auf “Christl-Chris” (unseren PTM – Personal Travel Manager), Bruder “Super Mario” und “The Beat goes on” – Beat. Die “verlorenen Jungs” befinden sich momentan gleichzeitig am Airport München und starten gen Singapore, nächtigen dann eine Nacht und fliegen am Samstag weiter nach Samui. Tja, und wo trifft man sich? Im “Sundays Sanctuary Resort & Spa“. So trifft man sich wieder! Same Same – but different!

Ich könnte übrigens auch nach Singapore fliegen; denn meine Maschine fliegt zuerst nach Bangkok und dann direkt weiter nach Singapore. Weil: Ich war etwas verwirrt, als am gleichen Gate 26 zwei Einträge – einer nach Bangkok und einer nach Singapore – angeschlagen waren. Tja, die freundliche Airport-Information klärte mich auf. Ich dachte schon, dass es für die Reihen 1-35 nach Bankok und für die hinteren Plätze nach Singapore ging. Kurz stellte ich mir vor, wie man die Fluggäste, welche nach Singapore buchten, ganz sachlich aus 10 000 Metern mit Swiss Airlines Fallschirmen abspringen lassen würde. Das Gepäck – ohne :-)

Wer sich nun fragt “Wo ist Mike alias Hook?”. Tja, der hält die Stellung in Zürich/Jonen/Altdorf. Nicht ganz. Zuerst besucht er Mam in Regensburg über Ostern – als Trost mit dem “kleinen Schwarzen” (Mach mir ja keine Beule rein!). Er fuhr mich zuvor zum Flughafen. Und freute sich mit mir – ein wenig. Am liebsten wäre er mit mir geflogen. Aber 1.) war er ja erst in Thailand und 2.) das kommt schon noch. Spätestens im Oktober; denn der ist reserviert für die “Three Lost Boys” und wo geht’s hin? Diese Frage wird uns sicherlich lange beschäftigen :-)

Stay tuned!


24.12.2008 – Weihnachtsgedanken: Der Rest ist nur Sand …

23. Dezember 2008

Der Rest ist nur Sand …

Ein Alter Mann zeigte mir ein leeres Glas und füllte es mit großen Steinen  Danach fragte er mich, ob dieses Glas voll sei. Ich stimmte ihm zu.

Er nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen aus seiner Tasche und schüttete diese in das Glas. Natürlich rollten sie in die Zwischenräume. Wieder fragte er mich, ob das Glas nun voll sei. Lächelnd sagte ich ja.

Der Alte seinerseits nahm nun wieder eine Schachtel. Diesmal war es Sand. Er schüttete diesen in das Glas und auch der verteilte sich in den Zwischenräumen.

Nun sagte der alte Mann: “Ich möchte, dass Du erkennst, dass dieses Glas wie Dein Leben ist.

Die großen Steine sind die wichtigen Dinge im Leben, wie z.B.: Deine Liebe, Deine Familie und Deine Gesundheit, also Dinge, die, wenn alle anderen wegfielen und nur Du übrigbleibst, Dein Leben immer noch erfüllen würden.

Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B. Deine Arbeit, Dein Haus, Dein Auto. Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben.

Wenn Du den Sand zuerst in das Glas füllst, bleibt kein Raum für die Kieselsteine und die großen Steine.

So ist es auch in Deinem Leben. Wenn Du all deine Energie für die kleinen Dinge im Leben aufwendest, hast Du für die großen keine mehr.

Nimm Dir Zeit für die Liebe und deine Familie, achte auf Deine Gesundheit, es wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt usw…

Achte zuerst auf die großen Steine, denn sie sind es, die wirklich zählen…

….der Rest ist nur Sand.

Die Geschichte vom Blumentopf und dem Bier”


19.12.2008 – Unternehmen und Umorganisation – ein Vergleich mit der Tierwelt

19. Dezember 2008

Man schiesse mit einer Schrotflinte in einen alten abgestorbenen Baum auf dessen Ästen Raben sitzen.

Die Raben fliegen aufgeschreckt in die Lüfte, kreisen krächzend ein wenig um den Baum herum und setzen sich nach einer Weile auf einen anderen Ast im selben Baum.

Manche sitzen höher, manche niedriger, manche zusammen mit anderen, manche weit aussen und andere an der selben Stelle.

Bis auf die Raben, welche vom Schrot getroffen wurden und getroffen am Boden liegen oder die anderen, die sich einen jungen belaubten Baum in der Nähe suchen.

(Autor: PeterPan)


14.12.2008 – Regensburg: Wellnesswochenende am Regensburger Christkindlsmarkt (Second Edition)

15. Dezember 2008

Wellness kann ziemlich anstrengend sein. Zwar nahmen wir uns vor dieses Mal nicht so ausgiebig in Erholungen zu schwelgen, wie letztes Jahr. Aber mit Wellness ist man hinterher deutlich besser in Form, odrr? Wir liessen es gelassen angehen. Samstag 14 Uhr – das Haar sitzt, ist aber deutlich zu lang. Zumindest nach der Meinung von Mike. Also ordern wir ein Taxi und Chrigel, Mike und ich steigen ein. Auf geht’s ins Arcaden (Einkaufszentrum). Und von da an bricht die Hölle los. Eigentlich ist Weihnachten ein besinnliches Fest. Aber die Zeit davor ähnelt eher einem Nahkampf in Afghanistan.

Wie eine schnelle Eingreiftruppe (falsch! Es heisst “Stabilisierungsgruppe”) kämpfen wir uns nicht ohne Kollateralschäden durch die Weihnachtsgeschenkeinkaufenden. Die Taktik “Aufsplitten beim Vorrücken” Richtung Friseursalon bewährt sich sofort. Während Mike ohne grosse Gegenwehr den erhöhten Haarschneidesitz einnimmt und Chrigel in professioneller Bankräubermanier unter vorgehaltener PIN den nahen Geldautomaten plündert (“Cha i Euro näh?”), erbeute ich mit Scharm und Hinterlist das einzige noch vorhandene Buchexemplar “Hirnwichserei abstellen” – mittlerweile zu meinem Standardgeschenk für ganz harte Zeitgenossen (“ständig grübelnde Kollegen”) neben dem “Peter-Prinzip” zur Weihnachtszeit mutiert. Leider liess dieser schnelle Gegenschlag keine Zeit für Spionagefotos, da noch dazu der Nachrichtendienst verschlüsselt vermeldete, dass sich Harry zusammen mit Heeresmusik-Lehrling Christian der Verpflegungsstelle zur konspirativen Lagebesprechung näherte.

Nach kurzem Verstauen der Beute näherten sich Chrigel und ich – immer die Lage sondierend und gleichzeitig auf uns zu stürmende WGE (Weihnachtsgeschenkeinkäufer) abwehrend – dem Treffpunkt “Verpflegungsstelle” Segafredo in erhöhter Position und eroberten mit der letzten Munition sofort einen Tisch. Wenig später trafen Harry und Christian ein und gesellten sich unauffällig zu uns. Nach der ersten Entleerung der mit einer koffeinhaltigen Flüssigkeit gefüllten Glasbehälter traf auch Mike frisch gestriegelt ein. Wir bestachen die Serviertochter und verliessen schnellen Schrittes unter Sperrfeuer den prall gefüllten mit Leichen übersäten Einkaufstempel mit dem Ziel “Regensburger Christkindlmarkt”.

Nach einem schweren Fussmarsch durch das Unterholz (Park) und die verwinkelten Gassen, in welchem uns weitere gegnerische WGE mit Sperrfeuer empfingen, trafen wir wohlbehalten am traditionellen Treffpunkt ein: Unter der Bühne links vom “brennend heissen Glühweinstand” von Erika. Unter einem Vorwand (“Schussverletzungen in beiden Beinen”) erschwindelten wir den einzigen Stehtisch und orderten die erste Runde des gesunden heissen Traubengebräues nach geheimen Rezept. Von da an entspannte sich die Lage zusehends.

Nach und nach trafen weitere sich nach Wellness sehnende Kollegen und Freunde ein. Bernd (Berhard) kam mit zwei Importen aus Erlangen (Jutta und Christian). Wenig später trafen Heidi (extra aus Nürnberg angereist) und Brigitte ein. Spontan kamen zu meiner Freude auch Caroline und Carsten auf einen kurzen Glühwein hinzu. Nur eine Glühweinlage später gesellte sich noch Ramona zu uns, welche noch zwei Freundinnen in die traditionellen Wellnessrituale einweihte. Zwischendurch stärkte sich der ein oder andere mit “Knackersemmel mit allem”, um eine Grundlage für weitere gesunde Getränke zu bilden. Auch suchten wir den Weihnachtsmarktstand von Mam auf und liessen und von den Vorzügen rauchender Schnitzerei-Erzeugnissen aus dem nahen Erzgebirge überzeugen – auch erhältlich beim Andenkenshop auf der Kapellbrücke in Luzern (direkt beim Wasserturm) – aber nicht so “original” :-)

Regensburg-Wellness-WE

Kurz vor Glühweinladenschluss entschlossen wir uns im heiteren Zustand, welche uns die Temperaturen um Null Grad vergessen liess, eine gemütliche Lokalität aufzusuchen, um weitere Wellness-Erfahrungen auszutauschen und miteinander zu teilen. Die Wahl fiel auf ein Lokal, welches mit spanischen Spezialitäten eine kulinarisches Gegenstück zu Ur-Regensburger Leckereien bildet: Vinos y Tapas. Dort wärmten wir uns bei spanischem Wein und schmackhaften Speisen, sowie anregenden Gesprächen, schnell auf. Kurz vor Ladenschluss verabschiedeten sich Mam, Bernhard samt Erlanger Kollegen und der harte Kern entschloss sich den Abend in einem weiteren Traditionslokal geruhsam abzuschliessen: Das ZAP.

Während Chrigel sich mit Hopfentee verpflegte und die Beine hochlegte, schwang Mike zusammen mit Heidi und Brigitte das Tanzbein. Ich hielt die Stellung und verlegte mich auf das Sondieren der Umgebung. Gegen 1 Uhr füllte sich der Katakomben-Tanztempel zusehends und die ganztägigen Wellness-Aktivitäten forderten ihren Tribut. Somit entschlossen wir uns gegen 3 Uhr die Therapie abzubrechen. Wir orderten unseren Fahrer und liessen uns zu unserer Heimstatt chauffieren. Nach einer kurzen Lagezusammenfassung fielen wir müde, aber vollkommen entspannt in die Federn.

Am Tag des Herren (Sonntag) begrüsste uns die Sonne und ein ausgiebiges Frühstück – gegen Mittag. Wir verabredeten uns mit Willy und Uschi im “Rosarium“. Das Bistro Rosarium befindet sich in einem schönen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, welches treffend als “Schweizer Haus” bezeichnet wird, im Park des Grafen zu Dörnberg in schönster Lage am Rande der Altstadt. Dort versuchten wir nach einer kurzen Wanderung durch die winterliche Parkanlage die Nachwehen des vorangegangenen Wellness-Tages mit viel Flüssigkeit zu bekämpfen und unseren Gaumen mit frischer Konditor-Ware (Käsekuchen und Himbeertorte) zu verwöhnen.

Gegen 20 Uhr beluden Chrigel, Mike und ich deutlich erholt das rasante Transportfahrzeug und düsten in die Nacht gen Zürich. Nach 3 Stunden erreichten wir Winterthur, verabschiedeten uns von Chrigel, wechselten das Fahrzeug und nach weiteren 40 Minuten trafen Mike und ich wieder in Jonen ein. Wir nahmen noch kurz einen Erfrischungstee und unterhielten uns angeregt über das vergangene Wochenende. Dann gingen uns die Lichter aus und wir fielen in die Federn mit dem festen Vorsatz diese Reise im gleichen Umfang nächstes Jahr zu wiederholen.

Als kleiner Dank an alle Beteiligte: Hier die Bilder vom “Wellness-Wochenende in Regensburg


13.12.2008 – Regensburg: Ein Wellnesswochenende am Regensburger Christkindlsmarkt

13. Dezember 2008

Kapitel 1: Die Anfahrt. Am Freitag um 18 Uhr packte ich meinen Laptop ein, verabschiedete mich und wanderte zu Mike ins Büro. Es schneite leicht und es fröstelte mich ein wenig. Mike wollte “nur noch eine Mail wegschicken”. Tja, und das dauerte. Somit kamen wir erst um 19 Uhr weg aus Zürich und steuerten Winterthur an.

Dort trafen wir uns mit Jury und Chrigel. Wir ratschten noch ein wenig, tranken den ein oder anderen Kaffee, bis Jury uns eröffnete, dass er leider nicht mitfahren könne. Seine gesamte Familie litt unter einer akuten Grippe. Ergo starteten nur 3 Jungs ins “Wellness-Wochenende” nach Regensburg. Chrigel steuerte seinen Audi S4 Quattro gemächlich über die Schweizer Autobahnen, bis wir zum Auftanken im Mc Donald in Lindau ankamen. Dort nahmen wir eine “Brotzeit”.

Aber dann: Den Berg rauf packte er bzw. der Audi die PS aus und wir beschleunigten nahe der Lichtgeschwindigkeit. Apropos “Licht”: Vollmond! Die Nacht erleuchtete der Vollmond und zusammen mit der weiss bepuderten Landschaft sah es eben nicht nach dunkler Nacht aus. Ohne jegliche Komplikationen erreichten wir gegen 1 Uhr Regensburg.

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Wellness-WE-Regensburg-2008-015

Die Nacht war kurz aber “ausgeschlafen”. Gegen 11 Uhr weckte uns Mam. Sie hatte das Frühstück hergerichtet. Während sie sich ein Taxi nahm, um zum Christkindlsmarkt zu fahren, starteten wir in den neuen Tag. Zuerst meldete sich Bernhard. Er würde zu Hause aufräumen, da Besuch anstand. Käme dann aber gegen 18 Uhr zum Christkindlsmarkt. Dann rief ich Harry an. Wir verabredeten uns um 15 Uhr in der Innenstadt.

Na denn kann das Wellness-WE in Regensburg beginnen.


02.08.2008 – Mike’s 40. Geburtstag oder “The Big Swiss-Bavarian Surprise Party!”

3. August 2008

Mike dachte eigentlich die Geburtstagsfeierlichkeiten seien am Montag abgeschlossen. Aber nicht mit mir. :-) Seit Wochen plante ich den zweiten Streich: Per Doodle und Mail fragte ich Freunde von Mike und mir an, die Mike entweder seit der Jugend oder das letzte Jahr in der Schweiz begleitet haben; denn am 01.08.2008 feiert Mike auch noch “1 Jahr Schweiz”! Richtig, am Schweizer Nationalfeiertag 2007 zog Mike von Regensburg nach Zürich. Termin für “The Big Swiss-Bavarian Surprise Party!” Samstag 02.08.2008. Somit plante ich eigentlich eine “One Year Switzerland 40 Years Mike Party”.

Donnerstag – Die Vorbereitungen: Mike ist immer noch ahnungslos. Ich trat meinen Urlaub an und nutzte den Donnerstag um einzukaufen. Das Problem dabei: Wie lagere ich Ware für eine am Samstag stattfindende Geburtstagsparty, von der Mike nichts mitbekommen soll? Alles eine Frage der Tarnung. Tina bot mir dankenswerter Weise ihre Hilfe an beim Einkaufen und bei den getarnten Vorbereitungen.

Während Mike in der Arbeit weilte, verabredete ich mich mit Tina. Problem: Ich benötigte zum Einkaufen “den Benz”. Damit war allerdings Mike in die Arbeit gefahren. Unter dem Vorwand uns einen eigenen Rasenmäher zu kaufen, rief ich Mike an und wir wechselten so die Fahrzeuge. Er durfte das BMW-Töff fahren und ich den Benz. Kurz nach Mittag traf ich mich mit Tina und wir fuhren nach Affoltern am Albis zum Einkaufen.

Zuerst besorgten Tina und ich den angesprochenen Rasenmäher beim COOP Bauen&Hobby. Damit die Gäste auf der Terrasse dann auch anständig sitzen können, nahmen wir noch eine Biertischgarnitur samt Auflagen mit. Dann kauften wir die Lebensmittel für ca. 20 Gäste ein. Die Essensplanung:

  • Bayerisch: Leberkäs (Fleischkäse)
  • Schweizerisch: Älplermakronen

Mit voll gepackten Kofferräumen fuhren wir zurück nach Hause und verräumten unsere Einkäufe. Als Mike nach Hause kam, durfte er zuerst einmal den Rasenmäher montieren. Und ich probierte das neue Gerät gleich mal aus. Und: Der neue Mäher überstand das erste Mähen nicht! Mist, somit musste ich das Gerät gleich am Samstag wieder umtauschen, was sich als etwas kompliziert und langwierig herausstellte; denn wir erwischten den von uns hinterher zum “Verkäufer des Monats” gekürten Mitarbeiter bei COOP. Aber das ist eine andere Geschichte.

Als der Rasen trotz Schwierigkeiten in der Trimmung des Mähers auf Golfgrashöhe gebracht und frisch gewässert war, setzten wir uns auf die Terrasse und nahmen noch ein paar Gläser Wein – bis spät in die Nacht.

Freitag – Das Warm-Up: Ich versuchte möglichst unauffällig am Nachmittag die Wohnung in Schuss zu bringen, während Mike auf dem Sofa lag und abwechselnd von vollkommen unbehelligt mit iPhone und MacBook spielte. Plötzlich klingelte es and er Wohnungstür. Ich befand mich im Garten und rief Mike zu er solle mal bitte öffnen. Wiederwillig grummelnd erhob er sich und ging zur Tür, öffnete diese und vor der Tür standen Bettina und Annette!

Es gab ein grosses Hallo und Mike war für’s erste überrumpelt. Was macht “Bettl” zusammen mit Annette in Jonen? Sie erzählten ihm, dass sie etwas “Urlaub” machen würden. Gute Ausrede. Nachmittags bereiteten wir den Grill vor und plauderten und lachten dabei viel. Dann klingelte es erneut an der Tür. Mike öffnete und Olivia stand mit Jeannine davor. Mike war wieder platt.

Dann gingen wir zum gemütlichen Teil des Schweizer Nationalfeiertages über. Wir servierten BBQ mit Nudelsalat ala Pan – ein klein wenig scharf. Auch hier gab es anregende Tischgespräche mit viel Spass gewürzt.

Da Jeannine am nächsten Tag selbst Geburtstag feiert, verabschiedeten sich die beiden schon am frühen Abend. Schade, denn so fuhren wir nur zu viert in die Stadt mit dem Ziel “Seebad Enge”. Dort verbrachten wir den Abend und sahen uns die aufsteigenden Raketen zum Feuerwerk direkt am Zürisee bei Live-Musik an.

Wie man oben auf dem Bild erkennt, hatten wir Spass. Aber auch der schönste Schweizer Nationalfeiertag geht einmal zu Ende. Somit fuhren wir nach Hause, nahmen noch ein Glas Wein oder einen Kaffee und legten uns schlafen.

Samstag – Friends are comming: Mike hielt es nicht mehr aus. Er fragte mich: “Was kommt noch alles auf mich zu?”. Ich meinte nur: “Abwarten. Es wird noch lustig heut Abend!” und grinste mir eines. Wir fuhren gemeinsam zu Einkaufen (Teil 2) und tauschten den elektrischen Rasenmäher um – gegen Markenware. Unter einem Vorwand (Kauf mal bitte eine grüne Tonne) schickten wir Mike noch einmal zum Einkaufen nach Affoltern. Er sollte ja von den Vorbereitungen nichts mehr mitbekommen.

Bei bestem Königswetter richteten wir zwischenzeitlich die Terrasse partytauglich her, bauten die Biertischgarnitur auf und setzten die Bayernfahne. Gegen 17 Uhr trafen dann Chris und Beat – ebenso wie Bettina  und Annette aus Regensburg angereist – bei uns ein. Dann kam ein Freund nach dem anderen und unsere Nachbarn fanden sich ein. Mike grinste wie ein Maikäfer im Sommer und freute sich ohne Ende.

Die “dütschen” Mädels (Bettl, Annette und Anke) nahmen als erste die Küche in Beschlag und zauberten den Nachtisch. Dann gaben diese den “Kochlöffel” an die Schweizer Maidli ab (Tina und Moni), um die Älplermakronen vorzubereiten. Erst dann durfte ich mit dem Leberkäs und dem obligatorischen Nudelsalat ala Pan (ein wenig scharf) in das Küchentreiben eingreifen.

Dankenswerterweise stellten unsere Nachbarn Alex und Alice ihren Backofen zur Verfügung; denn sonst wären die drei Gänge nicht rechtzeitig quasi gleichzeitig fertig geworden. So aber konnten wir ein sauberes “Z’nacht” bayerisch-schweizerisch servieren. Es schmeckte soweit ich das an den Gesichtern und den anschliessend leeren Töpfen ablesen konnte – extra vorzüglich.

Mike freute sich wie ein Schneeglöckchen im Sommer und kam aus dem Erzählen gar nicht mehr heraus. Mit so einer “Geburi-Party” mit so viel Freunden hatte er überhaupt nicht gerechnet. Der “harte Kern” blieb bis weit in die laue Sommernacht und wir fielen erst ins Bett, als bereits der Morgen graute. Danke an alle die gekommen sind, mitgefeiert und mitgeholfen haben diese Abend zu einer echt gelungenen “Big Swiss-Bavarian Surprise Party” zu gestalten.


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