11.08.2012 Streetparade Zürich – Bilder und Videos

12. August 2012

Eindrücke von der 21. Streetparade? Es war voller als die letzten Jahre. Das Wetter passte perfekt! Die Stimmung war toll! Es war für alle etwas dabei. Ich war allerdings später als sonst dort. Vom Parkhaus Gessnerallee wanderte ich zuerst Richtung Bahnhofstrasse und reihte mich in den dichten Besucherstrom ein, der Richtung Bürkliplatz floss. Ein buntes Völkchen tummelte sich da auf den Strassen und das Wummern in der Ferne *nznznznz* kam immer näher. Ich bog nach dem Paradeplatz links ab; denn ich wollte zum Utoquai. Nur es gab kein Durchkommen. Wegen Überfüllung sperrte man die Strassen Richtung Quaibrücke und Bürkliplatz. Ich liess mich daraufhin zur Münsterbrücke weiter treiben. Die Strasse zum Limmatquai war allerdings ebenso gesperrt.

Doch ich erreichte den Grossmünsterplatz über die Römerstrasse. Die Absperrungen scheinen eingeplant worden zu sein, um ähnliche Situationen, wie in Düsseldorf vor ein paar Jahren zu verhindern. Über die kleine Treppe beim Grossmünster erreichte ich dann doch den Limmatquai und umging so per Umweg die Absperrungen.

Und tatsächlich, je näher man der Bühne am Hechtplatz kam, umso dichter wurde das Gedränge. Es hiess wieder ausweichen nach Rechts an der Limmat entlang.

Die Limmat bot auf der einen Seite eine willkommene Abkühlung und war an diesem Tage wohl das grösste Badezimmer Zürich’s.

Auf der anderen Seite hatten Zürisee-Kapitäne ihre mobilen Tanzflächen in direkter Nähe zum Geschehen an der Quaibrücke navigiert.

Ich kämpfte mich noch durch die Menge und den Staub am Opernplatz (dort wird bald eine neue Tiefgarage eröffnet) und erreichte schliesslich nach ein paar weiteren Umwegen den Utoquai in der Nähe der Pumpstation.

Die Lovemobiles bewegten sich per Stop-and-Go um das untere Züriseebecken.

Prompt stiess ich auf die Spiegelkugel-Anzug-Jungs vom letzten Jahr. Wir unterhielten uns kurz – dann verschwanden sie im Meer der Raver.


Auch sonst waren recht bunte Vögel und futuristische Trucks dabei. Den Truck hatte ich schon mal gesehen. Kann der nicht bei einem Auffahrunfall die Kabine nach oben fahren? Weiss nicht mehr und bin mir nicht mehr sicher.

Auf jeden Fall ging “der Punk ab” auf dem Lovemobile. Die Musik konnte man sich auch anhören.

Allerdings tanzten rund um die Trucks nur relativ wenig Leute – eventuell wegen der Hitze – auch wenn die Higher-Society per Dusche vom Balkon für Abkühlung sorgte.

Als der letzte Truck an mir vorbei gezogen war, machte ich mich auf den Weg zur Quaibrücke. Dort staute es sich ohne Ende. Also wich ich abermals aus und machte mich auf den Weg zur “Bar Nachtflug”. Dort angekommen bestellte ich mir einen Kaffee und streckte die Füsse aus. Hier war es deutlich ruhiger und kühler.

Nach einem weiteren Kaffee wanderte ich zurück zur Quaibrücke. Dort war es Personenanzahl-mässig lockerer geworden.

Bis man in die Nähe der Bühne am Bürkliplatz kam. Dort stauten sich erneut die Menschenmassen.

Da ich heute genug Stau’s und Umwege hatte, ging ich ohne Umweg zum Ausgang :-)

Alle Bilder gibt es hier im Album

Wirklich gut gelungene Fotos von “Falki”


Events in Zürich: 11.08.2012 – Streetparade!!!

7. August 2012

Nächsten Samstag ist es wieder soweit: Die Mutter aller Openair-Techno-Parties geht an den Start – die Streetparade in Zürich.  Während sich die Presse mit Schauermärchen über “Steigenden Prozentsatz von Koks im Abwasser” Gedanken macht, findet man hingegen wenig Informationen dort, was tatsächlich läuft und wo! Einheizen muss bei den heissen Sounds eh keiner. Deshalb brauchts weder Koks noch Gas. Nur Kohle sollte man mitnehmen und ggf. Ohrstöpsel.

Um an Informationen zu kommen, was wo warum und wozu läuft, sollte man sich an die Homepage der Streetparade halten. http://www.streetparade.ch/

Das Wichtigste in Kürze:
Das Motto heisst dieses Jahr “Follow Your Heart”. Werde ich tun. Nebst den 30 fahrenden Bühnen (Love Mobiles) runden von 13:00 – 24:00 Uhr entlang der Route sieben grosse Bühnen das vielseitige Musikangebot mit Top-DJs und Tanzanimationen ab.

Streetparade Zürich 2011 - Bilder

Die 2,4 Kilometer lange Street Parade-Route wird wieder die Gleiche wie in den Vorjahren sein. Die Street Parade startet um 13 Uhr auf den Stages. Der Umzug der Love Mobiles startet beim Utoquai im Zürcher Seefeldquartier. Danach rollen die Trucks rund um das Zürcher Seebecken über Bellevue, Quaibrücke und Bürkliplatz bis zum Hafendamm Enge.

Bis 24 Uhr wird bei allen Bühnen der Abschluss der Street Parade 2012 gefeiert!

Angeblich schickt die SBB bis zu 105 Sonderzüge auf die Reise. Auch Infos zum Regionalverkehr der ZVV findet man dort. Informationen hat es hier.

Als kleiner Vorgeschmack kann man sich mit den Bildern und Videos von der Streetparade 2011 auf die Party einstimmen.

“Keep finger crossed”, damit das Wetter hält!!


06.08.2012 – Art en Air Tuchakrobatik

6. August 2012

Immer wieder faszinierend anzusehen.


04.08.2012 – Rundfunk.fm im Landesmuseum – Der letzte Tag

4. August 2012

Alles hat ein Ende. Nach exakt 30 Tagen schliesst eine der besseren Locations in Zürich ihre Pforten. Rundfunk.fm im Landesmuseum Zürich.

Rundfunk.fm

Aber was soll’s. Nächsten Samstag startet die Streetparade.


30.09.2011 – Bloggy Friday oder “Mit dem kanadischen Fellhöschen zum Oktoberfest im HB Züri”

30. September 2011

Ab und zu braucht man eine Pause und sollte echte Freunde wieder treffen. So geschehen am gestrigen Freitag. Roger befand sich die letzten 5 Wochen auf einer Rundreise durch Kanada und Alaska. Durch einen seiner FB-Beiträge “fachsimpelten” wir über die Bekleidungsmode in Kanada. Spontan wünschte ich mir ein Mitbringsel und just in Time bekam ich es am Freitag geliefert.

Bloggy_Friday_Fellhoeschen Fellunterhose

Es soll ja ein harter Winter kommen und da ich “untenrum” nicht frieren möchte, brachte mir Roger doch glatt aus Alaska ein “Fellhöschen” mit. Was nicht in der Beschreibung stand, war der Fuchsschwanz auf der Rückseite. *rofl*. Ausgefallener kann ein Mitbringsel wohl nicht sein. Die Kollegen und speziell die Kollegin drängten mich natürlich sofort es anzulegen. Mit Rücksicht auf die anderen Anwesenden im “Johanniter im Niederdorf” und den anschliessend zu erwartenden Menschenauflauf mit eventueller Polizeipräsenz nebst Einlieferung in eines der nahen Behandlungszentren, lehnte ich wohlweisslich ab.

Nach dem Dinner mit “Cordon Bleu – Speziale” schauten wir auf einen Sprung ans “Oktoberfest 2011″ im Hauptbahnhof Zürich vorbei. Auf dem aktuell stattfindenden Oktoberfest in München war ich das letzte Mal mit 21 Jahren. Schon eine Weile her, aber ich hatte es noch in guter Erinnerung. Irgendwo müssen noch Papierfotos rumliegen im unermesslichen Bilderlager. Falls ich mal drüberstolpere poste ich eventuell ein paar davon.

Gut, das “Oktoberfest” im HB Zürich ist natürlich nicht so ganz mit dem Original zu vergleichen. Was aber sicher gleich ist, sind die Lederhosen und Dirndl, die da so rumlaufen oder zu später Stunde (23 Uhr) eher rumfallen. Es steht ein Festzelt im HB, aus welchem laute Stimmungsmache-Musik schallt. Rein ins Zelt kommt man nur mit Eintrittskarte. Das wollten wir uns nüchtern um diese Zeit auf keinen Fall antun. Rundherum befinden sich ein paar Marktstände und sogar ein Kinderkarussel. Man könnte sich sogar die komplette Bekleidung vor Ort kaufen, um sich sachgemäss auszustaffieren.

Oktoberfest2011_Zuerich_Hauptbahnhof

Was irgendwie gar nicht geht, ist Erdinger Weissbier aus Dosen. Hier könnte man in Zürich durchaus noch Entwicklungshilfe leisten. Gläser hat es nur im Festzelt – Plastikbecher gibt es ausserhalb. Somit gibt es gleich zwei “No-Go’s”: Erdinger Weissbier aus der Dose in den Plastikbecher. Und ja: Ich kann durchaus Weissbier einschenken. Das Bild oben dient lediglich zur Verdeutlichung der Tatsachen. Zum Schaum-Abtrinken hatte ich allerdings gerade keine hübsche Lady zur Hand. Zuletzt gesteigert erlebt in 1999 auf dem “Oktoberfest” in Naples Florida. Dort kam das Erdinger Weissbier aus dem Alufass in einen Plastik-Pitcher, um dann in Pappbecher verabreicht zu werden. Nach drei Pitcher ist einem das dann auch Wurst. Und man tanzt den Ententanz auf dem Tisch, die Mädels werden nach jedem Pitcher immer hübscher, und so weiter….

Weil wir grad beim Bier sind, zu den Preisen: Mit schwerer Stimme spricht man momentan von den überhöhten Preisen auf dem Münchner Oktoberfest: 9 Euro kostet die Mass (1 Liter für die Preiss’n). Zum Vergleich: Im “Johanniter” Niederdorf kostet die Mass “Feldschlösschen” Plörre satte 16 Franken. Nimmt man die Stange (also 0.25 Liter) à 4.30 Franken x 4 um eine Mass zu bekommen, so erhöht sich der “Mass-Preis” auf korrekte 17.20 Franken. Na denn Prost!


03.09.2011 – 80s forever party in Zürich Papiersaal

3. September 2011

80iesforever

Originally uploaded by PeterPanCH

Die 80′s Party mit den VIDEOCLIPS!
DJ/VJ PETE-G & P@MAN spielen ausgewählte Stücke aus 10 Jahren
New Wave, Pop, New Romantic, Rock und Neuer Deutscher Welle und wie immer zu jedem Song den original Videoclip!

Papiersaal
Kalanderplatz (Shilcity)
Zürich, Switzerland

Heute um 22:00 – Morgen um 04:00

http://www.80sforever.ch/


27.08.2011 – Swiss Betta Show 2011 in der Stadtgärtnerei Zürich – Die Bilder

28. August 2011

Heute fand die “Swiss Betta Show 2011” in der Stadtgärtnerei Zürich statt. Gegen 15 Uhr traf ich dort ein. Es war deutlich frischer als in den letzten Tagen. Der Wetterumschwung gestern brachte nach den heissen Tagen typisches Herbstwetter mit Regen und Sonne und Regen und Sonne. Aber das störte wenig; denn die “Kampffisch-Ausstellung mit Prämierung und Versteigerung” fand in einem der vielen Gewächshäuser statt.



Somit konnten die vielen hundert Kampffische nicht nur bewundert, sondern auch käuflich erworben werden.

Im Kooperation mit dem “Verein Aquarium Zürich” stellt die “Stadtgärtnerei Zürich” in ihren Gewächshäusern diverse Aquarien mit vielen verschiedenen Zierfischarten aus, welche dort während der Öffnungszeiten der Stadtgärtnerei besichtigt werden können.



Es gibt aber derzeit und bis Anfang Januar 2011 nicht nur Aquarien zu sehen in der Stadtgärtnerei. Im Palmenhaus entdeckte ich neben einem Koi-Teich diverse farbenfrohe Vogelarten und Schmetterlinge. Somit lohnt sich ein Sonntagsausflug sicherlich doppelt; denn am Sonntag findet der 2. Teil der “Betta Show Zürich 2011″ statt.

Obwohl ich eigentlich nur “zum Schauen” anreiste und mich mit Jolanda traf, von der ich nicht nur viele Tipps in der Vergangenheit, sondern auch meine Paradieser und diverse andere “Fischlein” bekam, konnte ich es zum Ende der Versteigerung doch nicht lassen und erstand ein Kampffischmännchen. Damit es sich nicht ganz so alleine fühlt, kaufte ich noch ein eventuell passendes Betta-Mädchen dazu, welche ich mittlerweile “versorgt” habe.

Die “Betta Show Zürich 2011″ ist für die Öffentlichkeit noch am Sonntag den 28.08.2011 von 10.00-14.00 geöffnet; Eintritt frei. Während der Ausstellung wird eine kleine Kaffee-Ecke betrieben. Am Sonntag findet neben der Ausstellung, um 14 Uhr, in der Orangerie ein Vortrag von Shark Project statt. Thema: Biologie der Haie und Infos zur weltweiten Hai-Situation. Ein Besuch lohnt sich allemal.

Stadtgärtnerei Zürich
Sackzelg 25
8047 Zürich
Telefon 044 492 14 23

Tropen und Palmenhaus
Tägl. (inkl. Sonn- und Feiertage) 9 – 16.30 Uhr
Schaugarten
Tägl. (inkl. Sonn- und Feiertage) 9 – 16.30 Uhr
Pflanzenberatung
Jeden Mittwoch 13.30 – 16 Uhr


13.08.2011 – 20. Streetparade Zürich – Die Bilder und Videos

15. August 2011

Die Mutter aller Techno-Umzüge feiert Geburtstag: 20 Jahre Streetparade in Zürich. Der Wettergott meinte es besonders gut und schickte weder Regen noch übermässig heisses Sommerwetter – strahlender Sonnenschein und 27 Grad im Schatten. So startete ich gegen 14:30 Uhr und liess mich bei der Reithalle absetzen. Den Rest konnte man gut zu Fuss laufen. Ziel: Utoquai; denn dort starten die etwa 30 Wagen ihre Route rund um das Seebecken. Je näher man dem Bürkliplatz kam, umso mehr Raver und bunt geschmückte oder ausgefallen angezogene Partygäste liefen herum.

Streetparade Zürich 2011 - Bilder

Während sich die einen auf dem See mit ihren Motorbooten gemütlich machten, kühlten sich andere mit einem kühnen Sprung in die Limmat ab. Die Stimmung war ausgelassen und ich schoss ein paar Bilder im Vorbeigehen. Am meisten Gedränge hatte es jedoch am Bellevue. Dort wich ich dann auf die Seeseite aus und kam etwa bei der Pumpstation wieder zum Utoquai.

Streetparade Zürich 2011 - Bilder

Die ersten Wagen hatten sich schon in Bewegung gesetzt. Wobei “Bewegung” kann man das nicht nennen. Dafür bewegte sich die bunte Ladung der Raver auf den Ladeflächen zur guten Trance- und Housemusik. Gut fand ich zudem, dass die DJs auf den Wagen offensichtlich ein komplettes Repertoire aus 20 Jahren Rave auflegten. Man hörte gute alte Songs und auch Neueres.

Streetparade Zürich Bilder

So richtig kreativ waren die “Pirates” – und sie liessen es krachen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn die “Pirates” hatten neben Erfrischungskanonen, aus denen feiner Wasserdampf auf die Zuschauer verteilt wurde, auch Pistolenschützen dabei. Aber auch auf der Mehrzahl der anderen Wagen war die Stimmung extrem gut und man tanzte ohne Ende.




Aber auch ansonsten waren dieses Jahr durchaus wieder mehr “Verkleidete” zu sehen und die Stimmung hielt bis weit in die Nacht hinein.

Gegen Abend traf ich mich mit Steve im “N8tflug”. Ich hatte eine Pause eingelegt und benötigte einen Kaffee und etwas Ruhe. Von dort aus schlenderten wir durch das Partyvolk Richtung Bürkliplatz zur dortigen grossen Bühne. Allerdings war dort kein Durchkommen. So wanderten wir gegen Mitternacht zur Langstrasse und trafen uns dort mit Freunden vor dem Kino “Xenix”. Anschliessend genehmigten wir uns noch ein Nachtessen beim nahen “Chinesen” und machten uns danach auf den Heimweg.

Einziger Wehrmutstropfen ist der plötzliche Tod von Roger Beglinger alias “DJ Energy” – er prägte die Schweizer Trance-Scene. Noch um 17 Uhr hatte er auf der Jubiläums-Bühne aufgelegt und sollte abends auf der Afterparty “Energy” auftreten. Dort legte er immer auf. Da es ihm nicht gut ging, schickte er einen Ersatzmann und wollte sich ins Krankenhaus begeben. Dazu scheint es nicht mehr gekommen zu sein. Er wurde am Sonntag leblos in seiner Wohnung gefunden. Er starb im Alter von gerade 37 Jahren.

Weitere Videos – grösstenteils von den Trucks


09.08.2011 – Komm’ wir spielen “Porsche versenken”

9. August 2011

Dachte das der Kollege vom Kollegen, der ihn gestern Abend in den Porsche hinters Lenkrad liess? So gesehen in Eglisau. Der 29-jährige Besitzer parkte das Fahrzeug vorwärts am Bootseinwässerungsplatz geparkt. Man wechselte die Sitzplätze. Der Kollege legte den (falschen) Gang ein, liess die Kupplung schnalzen und der Porsche machte einen satten Satz nach Vorne direkt in den Rhein rein.

Bild via Fränzi

Da sich herausstellte, dass der Porsche ( für eine gewisse Zeit) zumindest wassertauglich ist, konnten sich die beiden Kollegen von den vorderen Sitzplätzen durch die Fenster (elektrisch!) retten und gegen die Strömung ans Land retten. Der Porsche 911 jedoch begab sich auf direkten Weg in die Mitte der Fluten, liess die Frontleuchten noch einmal aufleuchten und verschwand im Rhein – und wart von da an nicht mehr gesehen.

Video auf blick.ch und Presseartikel auf blick.ch

Update 10.08.2011:

Der Porsche Turbo wurde heute aus dem Rhein gefischt.


06.06.2011 – Roger Waters “The Wall” in Zürich (Pink Floyd)

6. Juni 2011

Am letzten Freitag fuhr ich extra nach Mannheim, um Roger Waters zu hören – und zu sehen. Heute und morgen tritt Ex-PinkFloyd Roger Waters – der Denker und kreative Kopf – samt neuer Band in Zürich auf. 250 Mitarbeiter bauen die Bühne auf. Es hat sogar noch Restkarten.

Freund und Kollege “Hardy” besorgte schon letztes Jahr die Eintrittskarten – und er hatte wegen Absage eines Kollegen von ihm eine für mich übrig. Sonst wäre ich nicht nach Mannheim gefahren. Die Fahrt am letzten Freitag war schon der reine Horror. Die A5 ist eine einzige Baustelle. Und dann erwischte es mich 7 Kilometer vor der Abfahrt Schifferstadt: Ein LKW war umgekippt und Dieselöl lief aus. Ergebnis Totalsperre. Ich stand geschlagene 1,5 Stunden im Totalstau und der Konzertbeginn kam immer näher.

Schliesslich gab ich dann direkt die SAP Arena ins Navi ein und als es weiter ging kam ich gerade noch rechtzeitig. Ich setzte mich und 1 Minute später fand das “Klangspektakel: The Wall” statt. Gut, ich war und bin nicht der absolute Pink Floyd-Fan. Die Musik kam mir immer etwas zu “psychedelic” und langwierig vor. Und ich machte mir deshalb nur selten die Mühe die Texte zu übersetzen bzw. zu verstehen. Schliesslich wurde the Wall irgendwann um 1979 veröffentlicht. Mit 13 macht man sich nicht die Gedanken, was da in der Welt der Politik so abgeht.

Erst später befasste ich mich mit den Texten und fand es bewundernswert, dass sich jemand in Texten zu Populärmusik politisch auszudrücken vermochte. Abseits von ausgetretenen Schnulzen und Rocksongs, welche sich nur mit dem Thema “Sehnsucht” auseinandersetzten.

Tagesanzeiger: Das monumentale Klangspektakel “The Wall” ist in Zürich angekommen.


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