23.03.2013 – Artikel in Nachtfilter.de – Factory-Revival-Party

24. März 2013

Thomas hat mir per Natel ein Bild vom Artikel über die 1. Factory-Revival-Party im Newport geschickt.

Factory Revival Party Nachtfilter

Die Originalbilder befinden sich im FB-Account unter “Alben”.


25.10.2011 – Flut in Thailand – Bangkok: Airport Don Mueang Betrieb eingestellt

26. Oktober 2011

Flood Bangkok: Airport Don Muang sunk

Originally uploaded by PeterPanCH

Nach einem aktuellen Bericht in “The Nation” musste der reguläre Betrieb auf dem Flughafen “Don Mueang” ausgesetzt werden, weil weite Teile des Flugfeldes unter Wasser stehen. Nok Air leitet internationale Flüge auf den Flughafen Suvarnabhumi Airport um. Auch Thai Airways verfährt seit gestern (24.10.2011) genauso.

–> weiteres Foto vom Flugfeld Don Mueang

Zwischenzeitlich bereitet sich die Thai Navy darauf vor Einwohner aus den Distrikten Bang Phlat und Thawi Watthana districts auf der Thon Buri Seite der Hauptstadt zu evakuieren. Die Einwohner würden im neuen Navy Hauptgebäude in Sicherheit gebracht und könnten dort versorgt werden.

Ausserdem würde die Thai Navy die aktuelle Hochwassersituation im Westen von Bangkok beobachten. Speziell die Region um den Thawi Watthana Kanal, welcher in direkter Nähe zum Siriraj Hospital liegt. Dort befindet sich momentan ihre Majestät der König in Behandlung.

(Quelle: The Nation)


30.03.2011 – Thailand: 13000 Touristen auf Koh Samui gestrandet – 800 Liter Regen pro Quadratmeter – Deutsche Reiseveranstalter sagen Flüge bis 5. April ab

30. März 2011

Soeben kam eine Reportage auf RTL2 über die Unwetter und Überschwemmungen im Süden von Thailand. Die Unwetterfront “La Nina” bringt weiterhin kühle Luft in die Region, welche dann mit den warmen Luftmassen kombiniert die massiven Stürme und Regenfälle auslöst. Laut Angaben von RTL2 fielen in 3 Tagen bis zu 800 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist die Jahresregenmenge für Deutschland oder Schweiz oder Österreich.

Die offiziellen Stellen sprechen von insgesamt 21 Toten durch die Überschwemmungen im Süden von Thailand. Bus- und Zugverbindungen sind unterbrochen. Flughäfen sind nur sporadisch geöffnet. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, Bangkok Airways und Thai Airways setzten Sonderflüge ein, um gestrandete Touristen abzuholen. Auch deutsche Urlauber seien betroffen.

Thailand: Touristen in Unwettern
(Quelle: kurier.at)

Die Thailändische Marine hat damit begonnen gestrandete Urlauber von den Inseln Koh Tao und Koh Phangan zu evakuieren. Nach eigenen Angaben sind es bisher 400 Personen, die mit Schlauchbooten der Marine nach Koh Samui verbracht wurden.

Nach Aussage von RTL2 sitzen derzeit durch die mitunter längere Sperrung des Airports auf Koh Samui bis zu 13 000 Urlauber fest. Die Insel kann nur angeflogen werden, wenn die Unwetter abflauen. Das ist bei einem 2 stündige Flug für die Fluggesellschaften schwer einschätzbar, worauf zahlreiche Flüge von Bangkok und anderen Destinationen gestrichen werden oder stark verspätet ankommen. Wie gestern berichtet musste eine Maschine der Bangkok Airways den Flug abbrechen und nach Bangkok zurückkehren.

Das Video zeigt die aktuelle Situation in Nathon – der Provinzhauptstadt von Koh Samui

Währenddessen sagen zwei Deutsche Reiseveranstalter Thailand-Reisen ab: Wegen den Überschwemmungen auf Koh Samui müssen Kunden von TUI Deutschland und Thomas Cook (Neckermann) bis 5. April umbuchen. Kunden könnten ihre Reisen kostenlos umbuchen. TUI hat derzeit rund 400 Gäste auf der Insel, Cook rund 115. „Es gibt einige, die auf ihren Abflug warten“, sagte die TUI-Sprecherin. Der Flughafen auf der Insel werde jedoch immer wieder geschlossen, so dass Maschinen nur sporadisch starten könnten.

Bei den Schweizer Reiseveranstalter sieht es ähnlich aus. Noch werden keine Reisen abgesagt. 10 Urlauber von Hotelplan Suisse sitzen auf Koh Samui fest. TUI Suisse hat rund ein Dutzend Gäste auf Koh Samui und Koh Phangan. Von Kuoni sind lediglich 4 Schweizer Urlauber betroffen. Hotelplan Suisse und TUI Suisse sprechen von ungefähr 80 Urlaubern, die in den nächsten Tagen von der Schweiz nach Thailand reisen sollten.

Keeping your feet dry

Weil ich gefragt worden bin, ob es sich bei dem Regen um “radioaktiven Fallout” handelt in Thailand und man sich deshalb überlegen sollte nicht nach Thailand zu reisen. Hier kann ich die Leser beruhigen. Bei dem aktuellen Unwetter handelt es sich zwar um ein ungewöhnliches Ereignis, steht aber nicht im geringsten im Zusammenhang mit dem Atomkraftwerk-Unfall Fukushima. Asien – darunter Thailand – importiert zwar tonnenweise Meeresfrüchte und Obst aus Japan, die Behörden kontrollieren jedoch nun verstärkt die importierten Waren.


    28.03.2011 – Thailand: Bilder der Überschwemmungen (Koh Samui)

    28. März 2011

    Touristen waten durch die Fluten im Aussenbereich eines Resorts auf der Ferieninsel Koh Samui, Surat Thani Province, Süd Thailand am 28. März. 2011. Sämtliche Flüge vom Airport Koh Samui wurden für Stunden gestrichen oder verspäten sich bis zu 2 Stunden.

    28.03.2011 Koh Samui Airport Flight Delay

    Auch der Fährservice von und zu den Inseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao ist ausgesetzt. Durch das Tiefdruckgebiet und die heftigen Regenfälle und Stürme mit Wellen von bis zu 4 Metern Höhe ist das Gebiet im Süden von Thailand in schwer in Mitleidenschaft gezogen. (EPA/Rungroj Yongrit)

    Thailand Flood Pictures - Koh Samui

    Foreign tourists wade through flooding water outside a hotel at the resort island of Koh Samui, Surat Thani province, southern Thailand, 28 March 2011. All flights were cancelled and ferry services to the tourist islands of Koh Samui, Phangan and Koh Tao were suspended as waves reached 4 metres high in the Gulf of Thailand due to the heavy rain persist in many areas over the south affecting about 38,000 families. EPA/RUNGROJ YONGRIT

    Koh Samui Flooding 28thMar.'11サムイ島洪水 (2)

    Picture by Soma-Samui.com

    Aktuelle Situation zwischen Mae Nam und Ban Por

    Heftige Winde und rauhe See,  sowie schwerer dauerhafter Regen kennzeichnen die letzten 5 Tage auf Koh Samui

    Links:


    01.04.2010 A380 der Singapore Airlines startet vom Airport Zürich (Video)

    2. April 2010

    Mike fliegt nach Thailand und natürlich gleich als einer der Ersten mit dem brandneuen A380 der Singapore Airlines von Zürich aus. Seit 28.03.2010 startet der A380 der Singapore Airlines von Zürich aus nach Bangkok. Unwesentlich zu erwähnen, dass Mike den Ausbau der Landebahn in seiner alten Firma geplant und begleitet hat – bis spät nachts; denn der Umbau passierte immer zur Ruhezeit am Airport.  Somit war es für ihn gleich eine doppelte Premiere. Eigentlich ein blitzsauberer Hattrick: Mike ist nämlich heute zusätzlich genau 1 Jahr bei der neuen Firma.

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    Mam und ich brachten Mike heute morgen zum Flughafen Zürich. Nach dem Einchecken nahmen wir noch in der “Smokers Bar” im Terminal 2 gemütlich einen Kaffee und verabschiedeten uns. Während Mam und ich noch für den Karfreitag einkauften, tingelte Mike durch die Sicherheitsbarrieren und den Ganzkörperscan (nein, sicher nicht). Anschliessend parkten wir das Auto aus und führen auf die gegenüber liegende Seite – nach Rümlang; denn dort hat es einen schönen Platz zum Beobachten für die Starts und Landungen auf der Bahn 16-34.

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    Doch das schöne Wetter und der Feiertag (Karfreitag) lockte ganze Völkerscharen von Flightwatchers an den Zaun. So gestaltete sich bereits das Parken recht schwierig. Wenn Mike wüsste, dass die rechten beiden Reifen seines peinlichst blitzblank gepflegten und hochglanzpollierten Audi A3 (Quattro, V6, 250 PS) auf der morastigen Wiese stehen mussten.. oh Jammer.

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    Mam und ich schlenderten gegen 11:30 Uhr gemütlich zum schwerstens bevölkerten Maschendrahtzaun und warteten. Und warteten. Und warteten. Denn der eigentlich für 12:10 Uhr geplante Start verzögerte sich ein wenig. Ich wünschte mir auf dem Pistenkreuz, wie dereinst, zu stehen und freie Sicht auf die Landebahn zu haben. Aber schliesslich öffnete sich ein Loch im Zaun und ich konnte pünktlich meine Digicam durch das Loch halten, um ein paar Fotos und ein kurzes Video vom Start zu drehen.


    25.09.2009 POD – Picture of the Day – “Über den Wolken” oder “Wie lange fliegen wir eigentlich schon”

    25. September 2009

    Fliegen ist heute nichts mehr Aussergewöhnliches. Man fährt zum Flughafen, checkt das Gepäck ein (falls vorhanden), wandert zum Gate, setzt sich in den Flieger und nach mehr oder weniger langer Zeit in der Luft setzt der Flieger wieder zur Landung im Zielflughafen an. Die Flügel der Flugzeuge bauen so eine Brücke zwischen Abflug- und Zielort.

    Über den Wolken

    Das Fliegen besitzt mittlerweile eine gewisse Normalität – gar Leichtigkeit. Wie ein Vogel durch die Luft gleiten war Jahrtausendelang ein Traum der Menschheit. “Aviatik” – von (lat.) Vogel abgeleitet (Avis). Dieser Traum ist noch gar nicht so lange Realität. Erst um 1900 machten sich Flugpioniere in aller Welt daran die Lüfte zu erobern. Weitläufig bekannt sind in diesem Zusammenhang Otto Lilienthal und die Gebrüder Wright.

    Mir bisher unbekannt ist der erste Konstrukteur und Pilot eines motorgetriebenen “Starrflüglers”: Der damals in Paris lebende Brasilianer Alberto Santos-Dumont. Am 12. November 1906 flog er mit der 14-bis den ersten öffentlichen und offiziellen Motorflug ohne Katapultsystem und ohne Gegenwind. Alberto Santos-Dumont gewann das Preisgeld von 1.500 Franc für den ersten Motorflug der Welt über 100 Meter. 1909 flog er mit einer Weiterentwicklung – die Demoiselle – erstmals über 55 mph (etwa 66 km/h) mit einer Flügelspannweite von 5,50 Meter.

    Der erste Schweizer: Am 28. August 1910 flog der Schweizer Armand Dufaux mit seiner Dufaux 4 von Noville/St. Gingolph rund 66 Kilometer über den Genfersee nach Genf und gewann damit einen von Perrot Duval 1909 ausgeschriebenen Preis. Armand Dufaux hatte mit dieser Pionierleistung den bislang weltweit längsten Flug über offenes Wasser gewagt und gewann das ausgelobte Preisgeld des Perrot Duval-Preises für die Überquerung des Genfersees auf seiner gesamten Länge. Mit 19 Jahren war er der jüngste Pilot der Schweiz und zusammen mit seinem Bruder Henri bedeutende Erfinder der damaligen Zeit.

    Am 28. August 2010 soll die fliegerische Pioniertat der Brüder Dufaux wiederholt und der Genfersee vom Schweizer Astronauten Claude Nicollier entlang der historischen Strecke von 1910 überflogen werden. Also sollte man sich diesen Termin dick im Kalender rot anmerken.


    09.04.2009 – Thailand/Bangkok: “Waiting for the Plane” oder “One Stop over Samui”

    10. April 2009

    Bangkok 14:15 Uhr – das Haar sitzt. Pünktlich setzte der Flieger der Swiss Intl. Airlines etwas unsanft auf der Landebahn auf. Das “unboarding” ging diesmal recht schnell. Im Transferbereich besorgte ich mir mein Ticket beim Schalter der Bangkok Air und mir blieb noch über eine Stunde, um mich zu verpflegen.

    Aber zuerst besorgte ich mir Sonnencreme (für 250 Baht). Auch die Steckeradapter “british standard to european standard” (je 350 Baht) bekam ich – die brauchen wir für die elektronischen “Fliegenklatschen”, welche Mike das letzte Mal in Bangkok besorgte. Eben mit dem  britischen Stecker dran.

    Mein Mobile wählt sich nicht ein. Das ist das einzige “Problem”. Es liegt aber sicher an der “Lebara”-Karte, die ich mir auf Tipp von Jokkel besorgte. Aber “Don’t think long” – ich bekomme für kleines Geld eine Thai-Mobile-Karte auf Samui. Auf dem Airport fand ich keinen Telefonladen. Zumindest nicht im Transferbereich – suchte aber nicht speziell danach.

    UPDATE> Die Lebarakarte funktioniert. Hat nur etwas laenger gedauert bis sich das Roaming eingestellt hat.

    Um 16:35 Uhr startet das Boarding. Somit fasse ich mich kurz. Momentan sitze ich im wirklich tollen Launch-Bereich der Bangkok Air. WiFi gibts an der Theke nachdem man den Boardingpass zeigt. Drinks, Snacks, WiFi – alles kostenlos. Beispielhafter Service!

    Stay tuned!


    08.04.2009 – Zürich: “Ready for take off” oder “Going to Neverland”

    9. April 2009

    So, endlich (Kurz-)Ferien. Was tut man, wenn man a) aus 4 Ferientagen 10 Tage machen kann (ohne eine Payback-Karte zu nutzen) und gleichzeitig ein (relativ) günstiges Flugticket nach Samui ergattern kann? Na klar! Ab in den Urlaub! Ab nach “Neverland” – Koh Samui.

    Und so sitze ich im Restaurationsbereich des Terminal E – auch Dock E oder “Midfield” genannt – eine Stunde vor dem Boarding und nehme meine erste Stange “Ittinger”. Dank WLAN-Access checke ich das Wetter auf Samui. Und es sieht seit Tagen nicht gut aus. Was soll’s. Es ist gemütlich und schliesslich fahre ich gerade 3 Gänge runter. So ein bisschen Regen konnte uns (Chris, Mike und mir) auch letztes Jahr um diese Zeit nichts ausmachen.

    Via Facebook bekam ich heute schon eine Einladung für den Sonntag von David Sambor – einem “Plattenaufleger” auf Samui. Am Ostersonntag steigt eine “Easter Sunday & Beach Republic Party” am Strand von Lamai. Es geht relativ früh los: 11 Uhr morgens. Ob ich da schon wach bin? Je nach Wetterlage. Ab 15 Uhr legt David auf und das werde ich mir ansehen – äh – anhören.

    Und als kleine Steigerung treffe ich einen Tag zuvor am Samstag auf “Christl-Chris” (unseren PTM – Personal Travel Manager), Bruder “Super Mario” und “The Beat goes on” – Beat. Die “verlorenen Jungs” befinden sich momentan gleichzeitig am Airport München und starten gen Singapore, nächtigen dann eine Nacht und fliegen am Samstag weiter nach Samui. Tja, und wo trifft man sich? Im “Sundays Sanctuary Resort & Spa“. So trifft man sich wieder! Same Same – but different!

    Ich könnte übrigens auch nach Singapore fliegen; denn meine Maschine fliegt zuerst nach Bangkok und dann direkt weiter nach Singapore. Weil: Ich war etwas verwirrt, als am gleichen Gate 26 zwei Einträge – einer nach Bangkok und einer nach Singapore – angeschlagen waren. Tja, die freundliche Airport-Information klärte mich auf. Ich dachte schon, dass es für die Reihen 1-35 nach Bankok und für die hinteren Plätze nach Singapore ging. Kurz stellte ich mir vor, wie man die Fluggäste, welche nach Singapore buchten, ganz sachlich aus 10 000 Metern mit Swiss Airlines Fallschirmen abspringen lassen würde. Das Gepäck – ohne :-)

    Wer sich nun fragt “Wo ist Mike alias Hook?”. Tja, der hält die Stellung in Zürich/Jonen/Altdorf. Nicht ganz. Zuerst besucht er Mam in Regensburg über Ostern – als Trost mit dem “kleinen Schwarzen” (Mach mir ja keine Beule rein!). Er fuhr mich zuvor zum Flughafen. Und freute sich mit mir – ein wenig. Am liebsten wäre er mit mir geflogen. Aber 1.) war er ja erst in Thailand und 2.) das kommt schon noch. Spätestens im Oktober; denn der ist reserviert für die “Three Lost Boys” und wo geht’s hin? Diese Frage wird uns sicherlich lange beschäftigen :-)

    Stay tuned!


    26.12.2008 München/Mallorca: Wo geht’s zum Gate? oder “Probier’s mal mit Gemütlichkeit”

    26. Dezember 2008

    Regensburg morgens um 6 Uhr, Dunkelheit, -4 Grad - das Haar sitzt. Mike schläft, Mam höre ich im Bad und ich liege auf dem Sofa und surfe im Web. Nachdem erst gegen 3 Uhr morgens Ruhe einkehrte, beschloss ich die übrigen Stunden nicht mehr zu schlafen. Denn würde ich mich hinlegen und die Augen schliessen, würde mich nichts mehr wecken. Nach dem Frühstück beluden wir gegen 8 Uhr das Auto und starteten zum Airport München.

    Wir stellten das Auto auf dem “Urlauber-Parkplatz” ab und fuhren mit dem Shuttle-Bus zum Terminal 1. Doch wo ist der Checkin-Schalter? Auf den Bildschirmen stand “Z D11 T1″ = Zentralbereich, Gate 11, Terminal 1. Wir wanderten zum Zentralbereich, aber fanden den Checkin-Schalter von TUIfly nicht. Also fragte ich zwei nette Polizisten. “Ah, TUIfly, zurück und 50 Meter auf der rechten Seite”. Vor dem etwas abgelegenen Checkin standen etwa 50 Reisende, welche von zwei TUI-Damen abgefertigt wurden. Das kann dauern. Gut, dass wir wirklich rechtzeitig angereist waren.

    Nach etwa 30 Minuten zentimeterweise “Vorrücken” der Koffer bekamen wir unsere Bordkarten und wanderten weiter zum Bereich “D” und passierten die Sicherheitskontrollen reibungslos. Mam fragte, was dort gecheckt würde und was man alles ablegen muss. Meine Antwort: “Gürtelschnalle, Uhr, Intimpiercing, alles aus Metall!”. Ich konnte sie gerade noch davon abhalten ihre Hüftprothese abzuschrauben :-)

    Wir setzten uns vor D11 und gingen unserer Lieblingsbeschäftigung nach “Beobachten und Kommentieren”. Im Uhrengeschäft suchte sich eine Dame eine Brille aus. Ich meinte, “das sieht gar nicht gut aus – und ich meine nicht die Brille!” Eine andere Dame kam mit roten Gummistiefel vorbei – zu schwarzen Klamotten (u.A. eine schwarze enge Leggins). Nachdem ich den Kopf schüttelte, entgegnete Mam: “So trägt man die auch nicht”. Mike antwortete: “Stimmt, das klappt nur mit einer Papiertüte – über dem Kopf”. Tja, wir hatten Spass und vertrieben uns die Zeit.

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    Dann durften wir den Flieger besteigen. Wir gingen als Letzte. Alles verlief reibungslos. Links von mir eine nette Dame, die ihr Schosshündchen mitreisen liess und vor mir zwei Kleinkinder, die nicht ruhig zu stellen waren. Egal, ich versuchte zu schlafen. Das klappte auch, bis es eine “Brotzeit” gab: Käsebrötchen und Kaffee. Nach genau 2 Stunden Flugzeit erreichten wir Mallorca und setzten ein klein wenig unsanft auf. Trotzdem klatschte ein Teil der Fluggäste. Das gibt es tatsächlich immer noch. Klatschende Reisende. Sofort nachdem die Maschine ihre Parkposition an einem “Finger” (Gangway) erreicht hatte, standen die Fluggäste auf und griffen sofort ihr Handgepäck – und da standen sie dann. Dabei dauerte es locker noch 10 Minuten, bis der erste aussteigen konnte. Wir blieben sitzen und warteten.

    12:40 Uhr, Palma de Mallorca, Nieselregen, 10 Grad – das Haar sitzt.  Als sich die Reihen vor uns lichteten, stiegen auch wir aus und wanderten Richtung Gepäckausgabe. Natürlich nicht, ohne einen Zwischenstopp an einer der WC-Stationen zu machen. Wir erreichten das Gepäckband No. 10 und trafen all unsere eiligen Mitreisenden wieder. Aber das Gepäckband lief noch nicht. Zuerst wurde das Sperrgepäck ausgegeben. Hunde (!) in allen Grössen und natürlich Fahrräder. Mallorca ist ja das Reiseziel für Mountainbiker und Rennradtrainierende – speziell im Winter. Wir nennen die Bergradler liebevoll “Schweizer”. Aber warum sind hier so viele Hunde mit ihren Herrchen unterwegs? Alle paar Minuten kamen diese Pärchen an uns vorbei. Rassen, Farben, Frisuren und Formen in allen Varianten. Findet eine Hundeshow in den nächsten Tagen statt? Wer weiss.

    Und: Was macht der etwas unaufgeräumte Typ mit der Mundharmonika? Natürlich spielt er am Gepäckband den Leuten und speziell seiner Begleiterin mitten im Flughafen ein Ständchen und vertreibt sich die Zeit. Ich sah auf mein Natel und kontrollierte den Empfang. Es könnte ja sein, dass sich der Pilot verflogen hatte und auf einem anderen Planeten gelandet ist. Das Roaming funktionierte, somit befand ich mich doch auf der Erde und den Schildern zu urteilen tatsächlich in Mallorca bzw. Spanien. Auch unsere Koffer kamen endlich auf dem laufenden Band und somit fand ich mich vollkommen bestätigt. Aber man weiss ja nie.

    Jetzt brauche ich nur noch den Mietwagen abholen. Der gesamte Ausgangsbereich ist gesäumt von Autovermietern, Europcar, Sixt, GlobalCar etc.pepe und diverse “mobile” schildtragende Vermieter belagern die Ausgänge. Aber vor dem Hertz-Schalter stauten sich die Menschenmassen. Auch gut, dachte ich, dann gehen wir zuerst eine Rauchen. Anschliessend wanderte ich zurück zum Hertz-Schalter, aber von der äusseren Seite. Vor mir ein Engländer mit zwei gelangweilten Töchtern und Gattin wild mit der Vermieterbediensteten diskutierend und ein graumelierter Herr mit drei Jungs, welche um den Gepäckwagen rannten. “Kann ja nicht so lange dauern, oder?”

    Doch, es kann! Ich sah durch die Glasscheibe und entdeckte auf der anderen Seite (also der Gepäckbandseite) an der Theke locker 20 Personen teils in der Reihe stehen oder bereits ermattet auf Bänken sitzen. Ich sah mich bei den anderen Vermietern um. Kein Mensch stand bei Sixt oder Europcar. Auch bei GlobalCar langweilten sich die Mitarbeiter, bohrten in der Nase oder surften im Internet. Schon bei der Buchung wunderte ich mich über den günstigen Tarif bei Hertz: 179 CHF für 10 Tage, Fahrzeugtyp: Opel Zafira. Offensichtlich versuchte Hertz irgendwie kostengünstigst die Flotte in Bewegung zu halten. Also hiess es “Abwarten” – auch hier.

    Während des Wartens kamen wieder Hunder’l mit Herrchen und/oder Frauchen in rauhen Mengen an mir vorbei. Der Typ direkt am Guckloch bei der Hertz-Theke fragte die Dame weiter aus (“What happens if something happens to my Car?”), kaufte noch eine Vollkaskoversicherung, eine mobile Autovermieterin fragte mich beim Vorbeigehen auf spanisch, ob ich eine Kutsche mieten möchte und gegenüber auf der anderen Seite der Autovermietung rastete ein möglicher Mieter zwecks der langen Wartezeit aus – also, alles normal.

    Schliesslich war ich an der Reihe. Schon zu Hause buchte ich wie erwähnt das Fahrzeug online und gab alles an, was man eigentlich angeben kann – vom Namen bis zur Konfektionsgrösse. ABER: Aus einem mir nicht erfindlichen Grund ging nun alles noch mal von vorne an! Obwohl ich die Unterlagen ausgedruckt hatte!??! Was soll’s – Nerven behalten. Alles Weitere verzögert nur die ganze Angelegenheit. Geduldig liess ich die gesamte Prozedur über mich ergehen. Adresse in der Schweiz (auf dem Dokument), Adresse in Mallorca (Telefon heraus nehmen und Tom anrufen), Führerschein, Kreditkarte, Mietvertrag unterschreiben, Zusatzversicherung ablehnen und unterschreiben, Kreditkartenbetrag unterschreiben (wozu die zusätzlichen 80 Euro), Stutzen, Nachfragen. Ach logisch, das ist das Desposit für die Tankfüllung – wie meinen? Ah, wenn jemand den Sprit klaut, oder der Wagen leer zurück gegeben wird (dann fährt er doch nicht mehr?). Was soll’s, wird mir zurückerstattet, wenn er “voll” abgeliefert wird. Schlüsselübergabe!! Hurraa!!!

    Nach einer geschlagenen Stunde hielt ich den Wagenschlüssel in der Hand. Aber was bitte ist ein “F-C-MAX” für ein Auto? Werde ich ja sehen, wenn ich im Parkhaus bei Hertz in der Reihe 1 den Parkplatz 18 finde. Mike und Mam warteten immer noch vor der Tür auf mich und empfingen mich freudestrahlend. Mam konnte sich trotz des gerade Erlebten gar nicht vorstellen, dass die Anmietung eines Fahrzeuges so lange dauern kann. Tja, so ist das Leben. Wir machten uns auf die Socken das Auto zu suchen – im Parkhaus – und fanden es tatsächlich. Es war ein Ford “C-Max”. Die Koffer waren gleich verstaut und das Parkhaus sofort verlassen. Auf zu Helga und Tom!

    Ich fuhr direkt auf die Autobahn und…. verpasste die Abfahrt nach Inca… fuhr als weiter nach Antrax (oder ähnlich), wendete (nicht auf der Autobahn) und wir fuhren zurück. Mam konnte es gar nicht fassen, aber ich meinte nur “Vertrau’ mir. Ich kenn’ den Weg.” Kein Wunder: Mike navigierte mich mit dem iPhone. Schliesslich erreichten wir gegen 16:30 Uhr Sa Cabaneta und parkten direkt vor der Finca. Tom empfing uns und wir schleppten die Koffer die Treppe hinauf. Helga meinte zur Begrüssung: “Kaffee?” Mike und ich antworteten mit einem kurzen aber bestimmten “Sisiiii”!

    Dann genossen wir die Aussicht bei einer Zigarette von der Terrasse aus, während Mam das bisher Erlebte in blumigen Sätzen schilderte. Zum Kaffee gab es einen frisch gebackenen Hefezopf a la Helga und Tom. Lecker! Max und Felix erzählten, was sie vom Christkind bekommen hätten: Eine Wiiiiii! Meine Reaktion: “Die hat sich Tom für sich selbst gekauft”! :-) Und natürlich durften wir zusammen mit den Jungs die verschiedenen Sportdisziplinen eine nach der anderen ausprobieren. Bis, ja bis, es an das Zubereiten des Abendessens ging.

    Das Tapas-Gelage am Abend. Wolfgang kam dazu und es wurde gesellig rund um das Ceranfeld. Helga und Tom zauberten innerhalb kürzester Zeit die leckersten Tapas, auf die wir uns schon das ganze Jahr gefreut hatten.

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    Wir liessen es uns schmecken und ein spanischer Roter (Rioja) rundete das Geschmackserlebnis ab. Aber nicht zu träge werden! Bewegung ist angesagt und mit dem “Wiiii-Teil” klappt das locker. Tischtennis, Bogenschiessen, Ruder, 100 Meter-Sprint – da purzeln die Pfunde! Nur die Bewegungsabläufe sind oft etwas anders, als in der Realität. Wir haben viel gelacht – und ab und zu auch mal gewonnen. Die Jungs sind gut trainiert und rustikale Gegner.

    Bei Wein und Weissbier liessen wir den Abend ausklingen. Gegen Mitternacht fielen wir müde ins Bett. Morgen ist auch noch ein Tag.


    02.12.2008 – Thailand/Samui: Koh Samui zur Katastrophen Zone erklärt – Ursache: Anhaltende Regenfälle

    2. Dezember 2008

    Über Koh Samui und zwei weitere Destrikte in der Provinz Suratthani wurde nun nach Tagen heftigsten Monsunregens mit weit reichenden Schäden über den gesamten Süden der Notstand ausgerufen. Dies verkündete der Gouverneur Boonsong Techamaneesathit.

    Die am härtesten betroffenen Gebiete seien Koh Samui, Koh Phangan und Don Sak. Dort seien viele Einwohner in ihren wasserumfluteten Häusern gefangen. Notfalldienste und mobile medizinische Einheiten würden zu den drei betroffenen Distrikten als erste unterstützende Massnahme gesendet.

    Auf Koh Samui stehen weite Bereiche bis zu 70 cm unter Wasser. Viele Hauptstrassen seien so unpassierbar wegen Unterspülungen geworden. Boosong schätzt, dass etwa 800 Einwohner und über 2300 rai (368 Hektar) Landwirtschaftliches Gelände ernsthaft von der Flut betroffen sind.

    Am stärksten betroffen ist die Gegend um Chaweng, Maret Distrikt, Village Moo4; Maenam Distrikt, Village Moo 1 und Bohput Distrikt, Moo1 und 2 inklusive Dao Market. Vor dem Bophut Tempel stand das Wasser zeitweise bis zu 30 cm. Der Speedboot-Verkehr zwischen den Inseln musste aufgrund der schweren aufgewühlten See eingestellt werden – nur grosse Fähren blieben im Verker.

    In Koh Phangan wird berichtet, dass acht Dörfer von den Fluten komplett überschwemmt sind. Allerdings liegen keine Berichte von Verletzten oder Todesfällen vor.

    Koh Samui Bezirkschef Adisorn Kamnerdsiri macht Leute für die jährlich schlimmere Situation verantwortlich, die Häuser errichteten, welche die Abflusswege der Regenmassen versperren. Der zunehmende Aufbau der Gebäude und die Expansion der Wohngebiete versperrt den Wasserstrom zu den niedrigeren Bereichen, sagte er.

    Es gäbe mittlerweile 10 Bereiche auf Samui mit blockierten Wasserabflusswegen gibt. „Samui ist so schnell gewachsen, dass wir die Bauvorhaben nicht steuern können, die den natürlichen Fluss des Wassers zum niedrigeren Bereich und schließlich zum Meer stören. Wir müssen mit anderen Abteilungen diskutieren, um dieses Problem langfristig zu lösen und in Angriff zu nehmen,“ Er stellte Ausserdem fest, dass das Kanalisations- und Entwässerungssystem auf der Insel unzulänglich ist und für die wachsende Anzahl der Einwohner ungeeignet ist.

    Übersetzt aus dem Presseartikel “Samui declared distaster zone” (Quelle SamuiExpress.net)

    Aktuelle Informationen über die Situation auf Koh Samui fand ich auch auf YouTube:

    Pekka “Beck” aus Helsinki lebt seit 2000 auf Koh Samui. Jeden Montag um 9 Uhr veröffentlicht er ein 10-minütiges Youtube-Video über Nachrichten aus Koh Samui. Hier sein aktueller Beitrag vom 01.12.2008

    This weeks Top stories:
    Rains Stop in Time – More Predicted-
    People (Tourists) Stuck on Samui-
    Bangkok Airways Loses 50 Million-
    Major Accident Tons of Luck-
    New Airport Road Mess Already-
    Church Build in Record Time

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