01.11.2011 – Aquaristikprojekte – Aktueller Stand

1. November 2011

Bei meinem ThaiRiver-Becken hatte ich auch immer recht wenig Pflanzenwuchs. Anfänglich waren lediglich 6-8 Paradieser und ein paar Antennenwelse drin. Beckengrösse 550 Liter.

Nun habe ich es seit etwa 6 Monten nach der “Peter Schneider-Methode” probiert, was heisst: a) Beleuchtung 2x 840er Röhren b) wesentlich mehr Fische.

Jetzt sind etwa
- 12 Paradiesfische
- 6 Siamesische Rüsselbarben / Puzzlebarben
- 2 Schützenfische
- 8 Antennenwelse
- 4 L-Welse
- 2 Siamesische Saugschmerle
- 6 Kuckuckswelse
- 4 Garra Rufa

Zudem habe ich aus einem erst gekauften Aquarium unzählige Turmdeckelschnecken übernommen. Diese “nachtaktive” Müllentsorgung kümmert sich um Pflanzenreste und Futterreste und lockert den Bodengrund auf. Die Pflanzenreste werden dann durch deren Kot in Nährstoffe umgewandelt.

Apfelschnecken geben den höchsten “Nährwert” für Pflanzen ab. (siehe auch Bücher Peter Schneider und dessen Erfahrungen). Hierzu hat sich nach seinen Beobachtungen das Füttern mit Brennesseln (abgekocht) als extrem vorteilhaft ergeben.

Ich gebe zusätzlich noch “Seemandelbaumblätter” hinzu – etwa 1 Blatt pro Monat. Die Antennenwelse nehmen diese zusätzlich zu den Morkienhölzer auf. Ausserdem besitzen die Seemandelbaumblätter eine antiseptische Wirkung (Schutz vor Krankheiten). Wenn nur noch die Skelette und die Stengel im Becken drin sind, kommt wieder ein weiteres zerrissenes Blatt hinein.

Die “Peter Schneider-Methode” besagt auch, dass man den Bodengrund nicht mulmen sollte. Und wenn überhaupt, dann nur das obere Drittel. Auf keinen Fall den Bodengrund beim Mulmen “umdrehen”.

Die Bücher von Peter Scheider sind meiner Meinung ein MUSS für sämtliche Aquaristik-Anfänger und enthalten die über 40-jährige Erfahrung eines anerkannten ehem. (nun im Ruhestand) Aquarienpflanzenzüchters.
http://www.a-perleverlag.ch/home.php?/aquaristik.html

Gedüngt wird in meinen Becken überhaupt nicht. Auch gibt es keine CO2-Anlage. Auch sonst verzichte ich bis auf kleine Innenfilter komplett auf “Technik”. Keine Wasseraufbereiter und sonstiges Zeugs. Nur im ThaiRiver ist seitdem die L-Welse und die Kuckuckswelse drin sind ein Heizstab eingesetzt, um die Temperatur auf 24 Grad zu halten. In den anderen Becken gibt es nur Beleuchtung und kleine Filterung – teils nur mit Einhängefilter (in den 60ern).

Das Terracotta-Aussenbecken hatte überhaupt keinen Filter, sondern lediglich einen Heizstab drin (zur Sicherheit wg. möglichen Schlechtwetter-Temperaturen unter 18 Grad). Das Becken ist nun seit letztem WE geräumt und die Fische samt Nachwuchs und Pflanzen (Seerosen und Wasserlilie) sind nun nach Innen in ein kleines Becken umgezogen – nur kleiner Einhängefilter.

Bei mir hat sich als “das Beste” erwiesen, wenn man möglichst auf “Technik” verzichtet, “nicht dauernd rumdoktort” und lediglich bei Veränderungen Richtung “schlechter” reagiert.

Das “ThaiRiver-Becken” wuchert nun langsam zu, die Pflanzen wachsen aus dem Becken heraus, das Wasser ist klar.

Im neuen Becken “WhiteSands” habe ich von einer grossen Pflanze (deren Namen ich nicht kenne) wöchentlich ein neues Blatt, welches bis zur Wasseroberfläche wächst. Das restliche “Kraut” ist sehr schön dunkelgrün gefärbt, das Wasser ist klar und den Fischen geht es blendend.
–> Beim “WhiteSands” habe ich (wie in den Büchern von Peter Schneider beschrieben) die Fische exakt 8 Tage nach dem Einrichten. (Becken halb gefüllt, Sand im Becken kurz umgerührt, Dreckwasser abgelassen, frisches Wasser rein, bepflanzt, neuen kleinen Innenfilter eingesteckt, 8 Tage warten, Fische einsetzen).

Wasserwerte habe ich immer noch nie gemessen, Wasserwechsel 1x monatlich 50%. Aber das kann jeder halten, wie er will. Ich habe pflegeleichte Fische und denen geht es prächtig.

Im Terracotta-Aussenbecken habe ich nur das verdunstete Wasser nachgefüllt die ganze Saison (von April bis Ende Oktober, je nach Wettersituation). Draussen werden die Fische und Apfelschnecken nach meiner Erfahrung übrigens deutlich grösser und farbenprächtiger. Auch die Fortpflanzungsfreudigkeit ist deutlich höher. Auch die Pflanzen wachsen deutlich schneller und sehen gesünder aus.


20.10.2011 – Das neue Aquarium

21. Oktober 2011

Kopie von DSC_9203

Originally uploaded by PeterPanCH

Das neue Aquarium nimmt langsam Form an. Soweit es meine momentan knappe Zeit zulässt, versuche ich das Aquarium nach und nach auszustatten. Das Foto zeigt einen heute bereits nicht mehr aktuellen Zustand; denn es sind mittlerweile einige wenige Pflanzen aus anderen Becken eingezogen. Aber für das Becken habe ich noch viel zu wenige Pflanzen.

Und: Viele der Turmdeckelschnecken sind ins ThaiRiver ausgezogen. Dort sollen sie als lebendige Putzkollone den Bodengrund durch Auflockerung verbessern. Wir werden sehen, wann die ersten Fische umziehen können; denn das “GreenGras” wird bald ausgemustert.


01.10.2011 – CAT-TV oder “Katzen lieben Aquarien”

1. Oktober 2011

Nein, wir besitzen keine eigene Katze. Aber wir “haben” um die 8 Katzen aus der Nachbarschaft regelmässig zu Besuch. Nach “Bist-Du-a-scho-wieder-da” alias “Chicco” und dessen Episoden, ist nun “Blacky” bei uns regelmässiger Gast. Kaum öffnet man eine Terrassentür, kommt er/sie auch schon und maunzt mitleidserregend ala “Simon’s Cat“: Gimme some Food! Allerdings bekommt sie kein Futter, sondern höchstens Streicheleinheiten.

Sie/er kennt sich in unserer Wohnung bereits blendend aus und nutzt wie selbstverständlich die Einrichtungsgegenstände, als wäre es nie anders gewesen. Ein bevorzugter Platz ist das Sofa und die rote Decke vor dem “ThaiRiver”-Aquarium. Dort lässt es sich so schön entspannen und dösen, man hat keinen Lärm von Draussen und vor sich die vielen Fische, die sich ebenso bereits an den temporären Mitbewohner gewöhnt haben.

Und wird sie/er dann fotografiert, ist der gemütlichen “CAT-TV”-Nachmittag auch schon wieder gestört! Ein wenig Gymnastik und dann geht es auf die übliche Runde ums Haus. Danach sucht man sich wieder ein schönes Plätzchen. Entweder auf den kühlen Fliesen oder zum Sonnen auf der Sitzkissenkiste oder zurück zur roten Decke vor dem “ThaiRiver”-Aquarium. Es ist so schön eine Katze zu sein.


18.08.2011 – Thairiver und Terracotta-Becken – Bilder

19. August 2011

Heute Nachmittag fand ich Zeit wieder ein paar Bilder vom aktuellen Stand der Dinge von den beiden Aquarien-Projekten “ThaiRiver” und “Terracotta” zu schiessen.

Die beiden Schützenfische sind so scheu, dass man nur aus weiter Distanz Fotos mit ihnen schiessen kann. Es sind zusätzlich 4 Antennenwelse eingezogen und von Jolanda habe ich 6 Paradiesfisch-Mädels bekommen. Die Antennen-Wels-Männer haben bereits die neuen Tonhöhlen bezogen. Am Wochenende bereite ich die Bambus-Höhlen vor. Beim “Landi” hatte ich diese Woche Bambusstäbe gekauft, welche zufällig im Angebot waren (5,90 CHF für 1,2 Meter).

Wenn man dann etwas heraus “zoomt”, erkennt man gut, dass sich die aus Thailand mitgebrachten Mangroven (rechts im Bild) gut entwickeln und bereits aus dem Becken wachsen.

Die Paradiesfische im “Terracotta”-Becken entwickeln sich wesentlich besser als im “ThaiRiver”. Sie sind wesentlich farbenprächtiger und entwickeln ganz lange Schwanzflossen.

Hier eines der Paradiesfisch-Männchen aus dem “Terracotta”-Becken auf der Terrasse. Man erkennt sehr gut den langen Schwanz und die Farben sind extrem gut ausgeprägt. Eines der Männchen baut gerade ein Schaumnest unter einem Seerosenblatt. Eventuell gibt es bald Nachwuchs?

Im “Terracotta”-Becken auf der Terrasse befinden sich aktuell 3 Pärchen Paradiesfische, etwa 8 Guppys, 2 Siamesische Rüsselbarben und 2 Albino-Antennenwelse. Das Becken läuft fast techniklos – und das seit April. Lediglich ein 100-Watt-Heizstab ist zur Sicherheit drin. Er schaltet aber nur ein, wenn die Temperatur unter 18 Grad fällt im Wasser. Das “Terracotta”-Becken steht im Schatten und bekommt nur die Nachmittagssonne ab.


25.02.2011 – “ThaiRiver” und andere Aquarienprojekte (Bilder)

25. Februar 2011

Seit über 2 Jahren steht nun ein etwas anderes Aquarium in unserem Wohnbereich. Ein 500 Liter Becken auf Rollen mit dem Ziel ausschliesslich Fische aus dem thailändischem Bereich zu verwenden. Zudem sollte die ganze Angelegenheit möglichst techniklos laufen. Letzteres ist nicht ganz einfach umzusetzen, da “Thailänder” wärmere Temperaturen gewöhnt sind. Auch die Frage nach dem “richtigen Licht” führt irgendwann zu einer Zusatzbeleuchtung. Filtertechnisch bin ich der Meinung, dass das Aquarium über eine gesunde Selbstreinigung verfügt und lediglich “Schwebstoffe” entfernt werden – allein aus schönheitstechnischen Gründen; denn in bereits 8 Besuchen in Thailand habe ich so einige “natürliche Lebensräume” gesehen, die überhaupt nicht zu einem Aquarium passen. Wer möchte zum Beispiel Plastiktüten, Blechdosen oder Autoreifen im Wohnzimmerbecken sehen?

Aber zurück zum Thema: Tom und Helga haben ihren Wunsch nach einem Aquarium erfolgreich umgesetzt. Am Wochenende durften Paradiesfische und Antennenwelse mit nach Mallorca fliegen. Die Fische sind gelandet, eingesetzt und erfreuen sich nicht nur guter Gesundheit, sondern auch grosser Beliebtheit bei Felix und Max, sowie bei Miezekatze “Krümel”. Da er die Kamera bei mir liegen liess, habe ich die Fotos nun auf den Server geladen.

Die Paradiesfische vor dem Checkin bereit für den gebuchtem Flug nach Mallorca.

Die Paradiesfische beim Transfer zum Flug. Als Transportbehälter eignet sich am Besten nach meiner Erfahrung ein bruchsicherer Behälter. Diesen erwarben wir im “Landi” und er war vorher mit destilliertem Wasser gefüllt, welches wir natürlich ausleerten und mit dem Wasser aus dem Becken (etwa 2/3tel) füllten. Anschliessend wird der Behälter in “Blasenfolie” gepackt und kommt in dienen Hartschaltenkoffer. Als “Einfüllstutzen” für die Fischerl schnitten wir eine PET-Flasche auf. Wobei ich beim nächsten Mal sicher einen Behälter mit grösserer Öffnung lieber wäre. Nur woher bekommt man den?

Hier der gesamte “Fischsuppe” nach der Landung auf Mallorca. Paradiesfische und Antennenwelse.

Miezekatze “Krümel” findet extremen gefallen an den neuen Wohnungsgenossen.

Tom schoss ein paar Bilder von meinen Becken und da es mittlerweile bei einigen Becken einrichtungstechnisch und vom Besatz her Änderungen gab, setzte ich ebenso die Kamera ans Auge und schoss ein paar Bilder vom aktuellen Stand.

Das “GreenGras” siehet mittlerweile so aus. Technik: Ein Einhängefilter (Aussen) und eine LED-Lampe.

Siamesische Rüsselbarben sind hervorragende Algenkiller – speziell in jungen Jahren. Diese hier messen etwa 3 cm von Kopf bis Fuss. Aus einem anderen Becken warf ich diese Wasserpflanze in das “GreenGras” und die Siamesischen Rüsselbarben stürzen sich sofort darauf. Genauso wie die Kärpflinge, deren korrekten Namen ich noch nicht weiss. Ein Geschenk einer guten Freundin.

Nachdem “Tom’s Paradieser” nach Mallorca abflogen, reinigte ich das ehemalige “AquaEL”-Becken komplett samt Glas und Sand. Anschliessend befüllte ich es mit Wasser aus dem “ThaiRiver”, bepflanzte es neu und dann zogen “rote Paradiesfische”, “siamesische Rüsselbarben” und “siamesische Saugschmerle (albino)” ein.

Die “roten Paradiesfische” sind recht lebhafte Zeitgenossen und bei abendlichen Lichtverhältnissen ohne Blitz “unphotografierbar”. Mit Blitz kommen die Farben auch nicht so zur Geltung – also bei direktem Blitz von vorne.

So sieht das grosse “ThaiRiver” mittlerweile aus. Technik: Eine 60er-Aufsatzleuchte als Feierabendbeleuchtung und ein kleiner Filter. In den Töpfen wachsen die Mangrovensetzlinge.

Der Besatz wurde mit drei Schützenfische und vier siamesische Saugschmerle (albino) ergänzt.

Hier im Bild eine der siamesischen Saugschmerle..

…und hier einer der drei Schützenfische.


20.02.2011 – “ThaiRiver”: Schützenfische (Toxotes jaculatrix) ziehen ein – Paradiesfische (Macropodus opercularis) ziehen aus

20. Februar 2011

Das Aquarium “ThaiRiver” läuft seit 2 Jahren ohne Probleme “auf Rollen”. Seit dem Urlaub im Herbst 2010 bin ich auf der Suche nach einem ganz besonderen Aquarienfisch. In Thailand findet man ihn doch das ein oder andere Mal und kann seine Jagdtechnik mitunter bewundern: Der Schützenfisch. Er spritzt seine Opfer – meist Insekten – förmlich vom Baum. Bis auf 2 Meter zielt und trifft er mit seinem Wasserstrahl, den er gebündelt und mit ausreichend Energie aus dem “Maul” schleudert. Das hatte ich selbst erlebt in Nakhon Sawan. Hinter de Hotel liegt ein künstlich angelegter See umrandet von Restaurants. Neben “Karpfen” schwammen einige dieser frechen Schützenfische in eben diesem See. Als ich Fotografieren wollte, traf mich so ein Fratz genau ins Auge – nein, auf die Brille.

Seit Herbst suche ich diesen Fisch in der Schweiz oder in angrenzenden Kantonen zu erwerben. Ich dachte mir, wenn sich eine Gelegenheit ergibt, dann schlage ich zu. Und so eine Gelegenheit ergab sich letzte Woche. Ich befand mich für ein paar Tage in Hattersheim in der Nähe von Frankfurt. Am Freitag Nachmittag gab ich spasseshalber “Tierbedarf” und “Hattersheim” in Google ein ohne grosse Hoffnung, dass es direkt im Umkreis einen nennenswerten Treffer geben würde. Und ich wurde überrascht: Direkt in Hattersheim hat es einen “Laden” mit dem Namen “SuperPet”. Mein Kollege kannte dieses Geschäft nicht. Aber man kann es auf einen Versuch ankommen lassen.

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Schützenfisch oder Spritzfisch (Toxotes jaculatrix)

So fuhren wir durch Hattersheim mit dem Ziel “SuperPet” – und waren überrascht! Das Geschäft ist mit 2000 Quadratmeter deutlich grösser als die QualiPet-Läden in der Schweiz. Die Aquaristik- und Terraristik-Abteilung ist gross und sehr gut ausgestattet. Und: Als ich Richtung Aquarienabteilung lief, sah ich sofort ein Becken mit den ersehnten Schützenfischen! Ich meinte nur zu einem der wirklich kompetenten Fachberatern: “Bitte packen Sie mir gleich die 4 Paradiesfische ein”. Er fragte zurück: “Wird es noch mehr?” Und ich bejahte. So kam es, dass ich neben den Schützenfischen noch ein paar Antennenwelse “Ancistrus dolichopterus“, sowie Siamesische Rüsselbarben “Crossocheilus siamensis”, Paradiesfische (rote) “Macropodus opercularis” und Siamesische Saugschmerle (albino) “Gyrinocheilus aymonieri” professionell einpacken liess. Auch etwas Technik und einige Wasserpflanzen fanden den Weg in die von den Fachleuten zur Verfügung gestellten Styroporkiste.

Paradiesfische_2011_00011
Paradiesfisch (Macropodus opercularis)

Da nun Thom und Helga der Aquaristik-Virus infiziert hat, besorgte ich zudem am Sonntag darauf bei einer befreundeten Züchterin 6 Paradiesfische “blau”. Diese ziehen am kommenden Freitag aus und bieten so den Grundstock für die Verbreitung der Rasse auf Mallorca.

SUPERPET
Heddingheimerstraße 16
65795 Hattersheim
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Samstag: 9.00 Uhr bis 19.30 Uhr


22.08.2010 – ThaiRiver und andere Aquaristik-Projekte – Aktueller Stand

23. August 2010

Das “Becken auf Rollen” läuft nun schon seit einigen Jahren – Die Einrichtung erfolgte im Juli 2008. Die erste Generation Paradiesfische ist umgezogen. Sie befinden sich im Terracotta-Becken, das ich Anfang Jahr auf der Terrasse eingerichtet habe. Die zweite Generation zog dafür vom letztjährigen Aussenbecken in das ThaiRiver um.

Im Becken befinden sich seit Ende Juni drei Thai-Mangroven, welche sich prächtig entwickeln und aus dem Becken wachsen.

Die Siamesischen Rüsselbarben befinden sich schon seit letztem Jahr im ThaiRiver. Die Puzzlebarben kamen im Juni 2009 später hinzu. Ausserdem kamen im September 2009 noch ein paar Antennenwelse hinzu.

Zwei der Paradiesfische in der Grossansicht.

Seit einer Woche befinden sich etwa 6 Guppys testweise im ThaiRiver. Wie es scheint vertragen sich die Paradiesfische mit den Guppys und umgekehrt.

Im Terracotta-Take2-Becken hat es bei den Paradiesfischen der ersten Generation bereits wieder Nachwuchs gegeben.

Den Nachbarskindern gefallen die TerraCotta-Aussenbecken extrem gut. Ab und zu dürfen die beiden die Fische füttern.


21.12.2009 – ThaiRiver: Das etwas andere Aquarium – aktuelle Bilder

21. Dezember 2009

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21.09.2009 – ThaiRiver – Geharnischten Welse mit der Antenne für die Algenwiese

21. September 2009

Am letzten Freitag besuchte ich nach der Arbeit “meine” Kleintierhandlung “Tierlihuus“in Altdorf. Ich wollte mir für meine Aquarien ein paar Pflanzen besorgen. Vor mir an der Reihe stand eine Dame mit ihrer Tochter. Die Dame hatte einen 10 Liter Eimer dabei, in welchem sich zwei Tüten prall gefüllt mit Fischen befanden. Diese tauschte sie gegen eine handvoll rote Neon ein, welche die Tochter aussuchen durfte.

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Bild 1: Die Antennenwelse machen sich über die Algen her.

Nach dem die beiden bedient waren, plauderte ich ein wenig mit dem Besitzer und suchte mir meine Pflänzchen aus. Ich fragte, um welche Fische es sich handeln würde, welche die Dame abgegeben hätte. Es handelte sich um Antennenwelse, welche sich angeblich wie die Karnickel vermehren würden. Ob ich welche haben möchte? Tja, die Viecher sahen recht aussergewöhnlich aus und würden sich mit meinen Thailändern vertragen. Warum nicht? Und so nahm ich neben den Pflanzen noch sechs von den Antennenwelsen mit.

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Bild 2: Geharnischte Welse auf der Algenweide

Zu Hause angekommen setzte ich die Pflanzen ein und verteilte die Harnischwelse auf zwei Becken: 4 Stück kamen ins “ThaiRiver” und zwei Stück ins “GreenGras”. Die Paradieser beschnupperten zwar die Neuankömmlinge, diese liessen sich aber nicht beirren und erkundeten ihr neues Zuhause.

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Bild 3: Nach wenigen Stunden nur noch kleine Reste übrig.

Heute Abend lag ich vor dem ThaiRiver und beobachtete die Tierwelt. Irgendetwas sah anders aus. Die zur Terrassentür zugewandte Scheibe war klar!? So richtig sauber! Keine Algen – nur noch ganz wenige zumindest. Hatten die Antennenwelse tatsächlich die Scheiben geputzt? Könnte ja sein; denn die hängen eh die ganze Zeit an den Scheiben und saugen sich fest. Kontrollgang zum “GreenGras”. Auch dort befanden sich nur noch wenige kleine Flächen, auf welchen sich noch Algen befanden. Alles klar. Dann sollte ich mich doch ein wenig über die Fische informieren. Die Mitnahme am Freitag war ja eher ein spontaner Zug.

Ernährung
In der Natur besteht die Hauptnahrung aus Algen und die in ihnen lebenden Mikroorganismen. In Aquarien lernen ältere Tiere aber meist, dass es einfachere Methoden gibt, um im Aquarium an Futter zu kommen und reduzieren die Putztätigkeit. Insofern fressen sie gerne das den Panzerwelsen zugedachte Futter (in der Regel Tabletten). Es gibt auch für Antennenwelse (Harnischwelse) spezielle Futtertabletten. Sehr wichtig ist es, Wurzelholz im Aquarium für sie zu haben, da sie Zellulose für die Verdauung brauchen. Normalerweise ist, weil sie ständig an den Wurzeln mit ihrer Raspelzunge herumraspeln, das Wurzelholz ihr Aufenthaltsort. Oft werden auch noch Gurkenscheiben und Salatblätter dazugefüttert.

Ahaaa! Die Antennenwelse fressen Algen! Tja, und ich hatte somit im ThaiRiver ein “Problem” weniger. Gut, dann möchte ich das sofort verifizieren. Ich schritt zur Tat, fischte die beiden Genossen aus dem “GreenGras” und setzte diese nach etwas Eingewöhnungzeit ins Säulenaquarium (Bild 1). Nach einer kurzen Erkundungstour saugten sich die beiden Antennenwelse an den Scheiben fest und grasten diese fein säuberlich ab (Bild 2), bis nach etwa 2 Stunden nur noch kärgliche Reste übrig blieben (Bild 3). Diese Flecken werden minütlich kleiner (Bild 3). Ich denke morgen wird es keine Algen an den Scheiben mehr geben.


22.08.2009 – IKEA-Tische für Aquarien ungeeignet – von hohlen Massivmöbeln und anderen Dingen

22. August 2009

Die beiden Becken “Säulenaquarium” und “GreenGras” stehen mehr oder länger auf IKEA-Möbel. Seit einiger Zeit entdecke ich gewisse “Deformationen” der tragenden Platte. Auf gut Deutsch: Durch das Gewicht der Aquarien senkt sich die Platte.

Am Freitag befand ich mich zwecks Abstimmungsgespräch bei “meinem Messebauer” und Schreiner. Wir besprachen das Geschäftliche bei einem Kaffee und anschliessend sprach ich das Problem mit den Aquarienschränken ala IKEA an. Mein Messebauer wurde etwas blass um die Nase und zeigte mir seinen Stiftbecher.

IKEA-TischIKEA-Tisch-vergrössert
IKEA-KommodeIKEA-Kommode-vergrössert

Der Stiftbecher sei der abgesägte Fuss eines der Tisch-Möbel von IKEA – und besteht aus ein wenig Pappe, auf der Aussenseite laminiertes Holz und innen komplett hohl. Die Deckplatten wären aus recht günstigem Pressspan. Alles zusammen ist nicht nur für das geringe Gewicht der Möbel, sondern auch für den extrem günstigen Preis verantwortlich. Weil es eben kein Massivholz wäre.

Er hätte einen Kunden, der sich einen massiven Esszimmertisch hätte anbieten lassen. Der Kunde entschied sich dann jedoch für einen ähnlichen Tisch bei IKEA, welcher nur 1/4 des massiven Tisches gekostet hätte. Die Tochter setzte sich irgendwann auf den Tisch, worauf dieser schlichtweg in der Mitte auseinanderbrach. Der Kunde meldete sich wieder, erzählte von der hohlen gebrochenen “Massivtischplatte” und fragte an, ob diese repariert werden könnte. War aber nicht.

Nein, ich will nicht vom Kauf der IKEA-Produkte abraten. Praktisch und preiswert sind diese auf jeden Fall. Aber für Aquarien eindeutig ungeeignet. Deshalb entleerte ich die beiden Aquarien “Säulenaquarium” und “GreenGras” fast völlig und dekorierte diese um. Das “Säulenaquarium” steht nun in der Küche im Eck auf der massiven Granitanrichte und das “GreenGras” auf unserem BBQ-Tisch, der Gusseisenbeine, Verstrebungen und eine Marmorplatte besitzt. Popp und die Watte quillt. Da senkt sich jetzt nichts mehr.

Zur Verdeutlichung der Situation habe ich oben zwei Fotos geschossen. Auf diesen erkennt man ganz deutlich die Deformation bzw. die Absenkung der Pressspanplatte in der Mitte.


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