20. September 2011
Hatte dieses Jahr schon nicht mehr daran geglaubt. Aber zufällig entdeckte ich im Terracotta-Becken auf der Terrasse am Samstag ein paar kleine Fischerl. Es konnten sich nicht um Guppies handeln; denn diese hätten die Paradieser sofort als Lebendfutter betrachtet. Auch die Anzahl sprach dagegen. Etwa 15 Paradieser-Sprösslinge tummeln sich quicklebendig im Terracotta-Becken.

Daraufhin fing ich die grossen schönen Paradieser aus dem Terracotta und setzte sie ins ThaiRiver-Becken um, was nicht sehr einfach ist. Zuerst sind sie zutraulich und neugierig. Aber wenn man mal zwei im Käscher hat, dann verstecken sich die Restlichen im dichten Gestrüpp der Seerosen. Da es aktuell saukalt geworden ist, warf ich zur Sicherheit noch einen weiteren Heizstab hinein. Nun bleibt die Temperatur im Wasser sicher über 18 Grad, auch wenn es draussen unter 10 Grad gehen sollte. Mal sehen, wie viele am Ende durchkommen.
Übrigens habe ich am Freitag in der Nähe von Stuttgart in einem Zoofachhandel zufällig einen Schwarm “Garra Rufa” entdeckt. Ich kaufte 20 Stück ein. Den Transport überstanden sie unbeschadet, obwohl sie recht ausgehungert aussahen (flache eingefallene Bäuche und blasse Farbe). Trotzdem gingen mir über Nacht etwa 5 Stück ein. Der Rest ist jetzt aber wohlauf und hat die charakteristische dunkle Färbung. Es sind recht lebendige Saugbarben, die neben den Schleierschwanz-Antennenwelsen (Albino) richtig Leben in das GreenGras-Becken bringen.
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Verfasst von PeterPan
17. August 2010
Guppies kommen ja fast überall auf diesem Planeten im Süsswasser vor. Hauptsache das Wasser wird nicht kälter als 18 Grad. In Asien setzt man den “Millionenfisch” zur Bekämpfung der Malaria-Mücke ein. In jedem Tümpel findet man sie. Ebenso wie Paradiesfische. Somit startete ich vor zwei Wochen einen Versuch.

Obwohl man in so manchem Forum davon abrät Guppies mit Paradiesfischen zu vergesellschaften, dachte ich mir: Probier’s einfach aus. Vom TerracottaFishTank auf der Terrasse fing ich ein paar der Fischlein ein, was sehr einfach war; denn die Guppies schwimmen ganz von selber in meinen Plastikbecher. Diesen durchsichtigen Guppy-Becher befüllte ich daraufhin halb mit Wasser aus dem ThaiRiver und liess ihn im Becken schwimmen.

Ja, zuerst interessierten sich die Paradiesfische ohne Ende für die Neuankömmlinge und versuchten immer wieder an die Guppies heran zu kommen. Doch der Plastikbecher verhinderte das. Aber nach einer Stunde legte sich das Interesse und auch die Guppies beruhigten sich. Nach einer weiteren Stunde liess ich die Guppies ins Becken frei. Zwar jagten ein paar freche Paradieser den ein oder anderen Guppy, aber am nächsten Tag fand ich alle wohlbehalten vor. Und nun nach zwei Wochen, denke ich, hat man sich aneinander gewöhnt.
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Verfasst von PeterPan
2. August 2009
Dieses Wochenende räumte ich etwas um: Der Paradiesfischnachwuchs der ersten Generation zog vom “GreenGras” um in das Aussenbecken. Vorher nahmen die Endlerguppys Abschied aus diesem Becken und gingen als Erstbesatzung im “TerraCottaFishTank” baden. Auch die roten Garnelen zogen mit um; denn die Paradieser hätten sich sicher über den Begrüssungscocktail gefreut.
Das “GreenGras” räumte ich komplett aus, reinigte das Glas und den Kies und richtete es neu ein. Es dauert nun etwa 14 Tage bis der Paradiesfisch-Nachwuchs “2. Wurf” aus dem “BambusBecken” umziehen kann; denn diese sind mittlerweile so gross, dass sie mir den Nachwuchs der roten Garnelen gen Null dezimieren.
Im “ThaiRiver” gab es wieder Nachwuchs. Diesen schöpfte ich am Freitag grösstenteils ab (nach 5 Tagen) und setzte sie ins “AquaEl” um. Falls es jemanden interessiert: Ein paar Zimmerpflanzen – darunter Frangipani Plumeria – topfte ich auch noch. Tja, ein arbeitsames Wochenende in allen Belangen.
Alle Bilder vom Paradiesfisch Fotoshooting
Die oben abgebildeten Paradiesfische gebe ich übrigens ab. Bei Interesse einfach melden.
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Verfasst von PeterPan
4. Juni 2009
Um den Paradieser-Zwergerl ein geeignetes Zuhause zu bieten, erstand ich heute in Altdorf ein nagelneues kleines Becken. In Altdorf hat es beim Lehnplatz eine Kleintierhandlung. Dort bin ich schon ab und zu vorbei gelaufen – jedoch hatte der Laden ebenso Mittagspause. Aus gegebenem Anlass – die Paradiesfisch-Nachwuchs-Flut – beschloss ich gestern in diesem Laden nach einem geeigneten Aufzuchtbecken zu suchen.
Heute schlenderten Mike und ich kurz vor Mittag Richtung Lehnplatz und betraten das Geschäft. Es nennt sich “Tierlihuus am Lehn” und ist klein aber fein eingerichtet. Während ich mir die Fischaquarien ansah, unterhielten wir uns mit dem Besitzer – Oski Inderbitzin – der mir nach Schilderung meines Problems sein Aquariensortiment zeigte. Ich entschloss mich ein Komplett-Set von “Aquael” zu kaufen. Dieses holte ich aber erst nach der Arbeit gegen 18 Uhr ab. Den Preis von 139 CHF für das Becken, Beleuchtung, Innenfilter und Heizstab hielt ich für durchaus angemessen. Ich nahm noch zwei 5 Kilogramm-Säcke mit feinem Kies dazu. Schliesslich bezahlte ich für alles 150 CHF inkl. freundlich gewährtem Rabatt.

Zuhause angekommen packte ich das Set sofort aus. Dabei fand ich heraus, dass “Aquael” eine polnische Firma ist; denn die erste Sprache der Bedienungsanleitungen war polnisch. Das stört mich aber nicht im geringsten. In diesen “Aquarianer-Einstiegs-Sets” sind immer irgendwelche Wasseraufbereiter und sonstige Zaubermittelchen dabei. Diese lasse ich aber weg. Auch den Heizstab benötige ich sicher nicht. Es sei denn die Wettervorhersage bewahrheitet sich und es wird in den nächsten Nächten wirklich “saukalt”. Dann stecke ich diesen Heizstab in das Aussenbecken – wenn ich es nicht noch heute ausräume, und die Garnelen rette.
Ich stellte das Aquarium auf einen Möbelhund; denn auch das Aquarium wird “mobil” sein. Um das Gewicht gleichmässig zu verteilen, legte ich zwischen Möbelhund und Aquariumboden ein passendes Styroporstück. Dann rollte ich die Kombination zum “ThaiRiver”-Becken und zapfte mit Hilfe eines Schlauches Aquarienwasser aus dem grossen Becken in das zukünftige “Zwergerl-Paradies”. Während drinnen das Wasser lief, wusch ich auf der Terrasse den feinen Kies, welchen ich dann anschliessend in das Aquarium umfüllte. Für die Bepflanzung wählte ich aus den anderen Becken einzelne “schnell wachsende” Pflanzen aus und setzte diese in den frischen Kies. Das fehlende Wasser im “ThaiRiver” füllte ich nach einer vorischtigen Reinigung des freigelegten Glases mit Weinessig mit dem Gartenschlauch wieder nach.
Nun steht das “Zwergerl-Paradies” links neben der Terrassentür und “fährt ein”. 100% mit “ThaiRiver”-Wasser gefüllt, wird die Einlaufzeit voraussichtlich eine Woche dauern. Noch ist das Wasser etwas trüb von den feinen Schwebeteilchen, welches ich nicht aus dem Kies waschen konnte. Aber der Filter läuft auf mittlerer Stufe und morgen sieht das sicher anders aus. Damit die Paradieser-Zwergerl nicht in den Innenfilter gezogen werden, muss ich in den nächsten Tagen noch Damenstrümpfe besorgen. Das wird sicher noch interessant.
Tierlihuus am Lehn
Oski Inderbitzin
Dipl. Tierpfleger
Dätwylerstrasse 2
6460 Altdorf/Uri
www.tierlihuus-altdorf.ch
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Verfasst von PeterPan
4. Juni 2009
Die Paradieser-Männchen synchronisieren momentan die Brutpflege. Kaum entferne ich aus dem “ThaiRiver die beiden Schaumnester mit Babyfischen, bauen die zwei simultan in der jeweils gegenüber liegenden Ecke ein neues. Nach einer Woche befinden sich doch gleich wieder junge Paradies-Zwergerl darin. Serienproduktion oder Wettbewerb? Langsam bekomme ich ein “Platzproblem”; denn das einzige Aquarium zur Aufzucht ist das “BambusBecken”, in welchem sich der Nachwuchs den Platz mit den roten Zwerggarnelen teilt.
Aber noch etwas anderes habe ich mir angetan: Die Zucht von Artemia. Die Älteren unter uns kennen diese “Urzeitkrebse” noch aus einer Jugendzeitschrift mit dem Namen “Yps”. Und nun steht ein IKEA-Plastik-Gefäss auf dem Querbalken des “ThaiRiver” und es klappt sogar. Die “Produktion” von Kleinstlebendfutter floriert und die Paradieser-Zwergerl bekommen täglich rote prall gefüllte Bäuche.
Heute schöpfte ich wieder zwei Nester mit Paradieser-Nachwuchs ab. Nun muss ich mir langsam etwas einfallen lassen; denn ich möchte vermeiden, dass die älteren Geschwister anstatt der Artemia-Krebschen die Neugeborenen als Lebendfutter verwerten. Mal sehen, was sich morgen ergibt. Eventuell bekomme ich ja irgendwo noch ein Zuchtbecken.
Die Bilder oben (1. Reihe) zeigen meine beiden “Entnahmebecher”, welche die “Suppenkelle” ablösten. Nein, die sind nicht von Tupper. Bild drei zeigt den Nachwuchs der roten Zwerggarnelen.
In der zweiten Reihe sieht man halbstarke Zwerggarnelen, welche nach den Artemia an der Wasseroberfläche angeln. Es scheint, dass durch die Artemiafütterung auch die Zwerggarnelen in Fortpflanzungsstimmung kommen. Kann aber auch Zufall sein. Bild 5 zeigt ein paar der Paradieser-Zwergerl – auch das Bild 6. Es ist das einzige Bild, welches mir “scharf” gelungen ist und man sieht den roten Bauch gefüllt mit Artemia.
Die ersten beiden Bilder in der dritten Reihe zeigen eine Posthornschnecke und ein paar Garnelen, die nach den Artemia angeln. Ob sich die Posthornschnecke am Mahl beteiligt, kann ich nicht bestätigen. Dir restlichen Bilder zeigen den Paradiesfisch-Nachwuchs, der im Strom des kleinen Aussenfilters schwimmend die Artemia herauspickt.
Die Bilder von der aktuellen Situation findet man wieder auf dem Server
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Verfasst von PeterPan
4. September 2008
Anbei zwei Bilder vom Nachwuchs der Paradiesfische (Macropodus opercularis). Als Grössenvergleich dient die an der Scheibe hängende Turmdeckelschnecke an der rechts unten eine Blasenschnecke hängt.


Heute fing ich etwa 40 Stück mit der “Kelle” aus dem “ThaiRiver” und versetzte diese in das “BambusBecken”. Mal sehen wie es mit den Zwergerln weitergeht.
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Verfasst von PeterPan
2. September 2008
Heute Abend schaute ich nach, was eigentlich aus dem zweiten Nest des “Konkurrenten” geworden ist. Es ist deutlich kleiner und hängt mickrig an einer Wasserhyazinthe beim Filter. Ich rückte die auf der Mittelstrebe befindliche Schreibtischlampe zurecht und nahm die Taschenlampe. Dann leuchtete ich hinein ins Nest und: Da wuselt doch was!


Sofort schnappte ich mir die neue DigiCam und schoss eine Serie mit unterschiedlichen Zoomstufen. Erst auf dem Bild konnte ich die Winzlinge erkennen. Speziell in den Blasenlücken sind die kleinen reflektierenden Augen zu erkennen. Ich hab’ zum zweiten Mal “paradiesischen Nachwuchs”!
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Verfasst von PeterPan
30. August 2008
Heute probierte ich meine Nikon ein wenig aus. Was dabei herauskam? Ein paar Fotos vom Nachwuchs der Paradiesfische.


Hier könnt Ihr Euch die anderen Fotos ansehen.
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Verfasst von PeterPan
29. August 2008
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Verfasst von PeterPan
26. August 2008
Heute bekam ich von einem Arbeitskollegen zwei Tüten mit Wasserpflanzen. Einen Teil setzte ich im “Säulenaquarium” ein – den anderen Teil legte ich ins “Thairiver”. Letzteres, damit sich die Kleinen Zöglinge sauber verstecken können.
Dabei entdeckte ich dann noch eine “Helena”, kescherte diese ab und warf diese zu den anderen ins “Säulenaquarium” zu den Kampffischen CT. Nun hab’ ich bereits 5 von den “Räuberischen Turmdeckelschnecken” zusammen. Die Viecher scheinen Nachtaktiv zu sein; denn bisher fand ich sämtliche spät abends.
Zum 1. Schaumnest (das andere Männchen baut momentan auch schon recht fleissig):
Das Schaumnest löst sich langsam auf. Somit entschloss ich mich eine Küchenkelle (Ja, lacht nur) zu nehmen und einen flachen transparenten Pflanzenbecher. Mit der Kelle schöpfte ich gaaaanz vorsichtig zwei/dreimal unter dem sich auflösenden Schaumnest ein paar frei schwimmende Zwergerl ab.
Warum? Zum Experiment: Eine Portion mit Paradies-Zwergerl entleerte ich ins “Aussenbecken”. Das läuft ohne Technik und dort gibt es massenhaft Wasserpflanzen. Somit denke ich, dass es dort auch massenhaft mikroskopisches Futter gibt. Allerdings sind dort ein paar Mückenlarven drin. Mal sehen, ob die Zwergerl das überleben.
Zum Experiment Teil 2: Eine weitere Portion entleerte ich ins “”BambusBecken”. Dort sind zwar nicht soo viele Wasserpflanzen drin. Doch ich entdeckte winziges Kleingetier, welches da so rumhüpft. Die Garnelen und die Schnecken werden den kleinen wohl nicht viel antun.
Anbei ein Foto, welches ich von einem Paradies-Zwergerl im “BambusBecken” schoss.

Könnt Ihr den Paradiesfisch-Winzling in der Mitte entdecken. Der Kopf ist grad so gross, wie eine Luftblase. Schätzungsweise 20 Stück stecken nun im “BambusBecken”. Und etwa 15 Stück im “Aussenbecken”. Den gesamten Wurf im “ThaiRiver” kann ich leider nicht beziffern.
Übrigens: Ich schoss auch ein paar Fotos von den Paradiesfischen (ThaiRiver) und den Garnelen im “BambusBecken”. Sozusagen ein kleines “Aqua-Shooting” am Abend. Sorry, aber ich probiere die neue Nikon erst aus. Also wenn nicht alles so scharf ist, dann seht mir das nach.
17.05.2008 – “Local River” oder “Anregungen für Einrichtungsideen”
18.06.2008 – “ThaiRiver Experimentalphase” mit “Möbelhund” und “Was ist bitte eine Fishloft”?
07.07.2008 – “ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium” – Die Story beginnt
09.07.2008 – “ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium” – Die erst Bepflanzung
13.07.2008 – “ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium” – Während der Einlaufzeit genug zu erzählen
14.07.2008 – “ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium” – Paradiesfische und Kampffische ziehen ein
16.07.2008 – “ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium” – Aktueller Stand
20.07.2008 – “ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium” – Fundstück: Das Säulenaquarium
23.07.2008 – “ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium” – Webcam online
13.08.2008 – Projekt “GreenGras” und “BambusBecken”
20.08.2008 – “ThaiRiver: Paradiesische Paarung” und “Nikon D80 Kit als Schnäppchen”
23.08.2008 – Paradiesischer Nachwuchs im “ThaiRiver” – Zufällig entdeckt beim Fotografieren
Bilder zu “Thairiver – The Story” auf Picasa
Bilder zu “Paradiesische Paarung” auf Picasa
Forum bei Aquarium.ch
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Verfasst von PeterPan