14.10.2011 – In der Schweiz hat es derzeit genau 700 Elektroautos

14. Oktober 2011

Siehe Reportage SF1 “Einstein” vom 14.10.2011

Umgerechnet auf 7,8 Millionen Einwohner sind das 0.08974359 Prozent. Ausserdem bringt das “Schnellladen” der Elektroautos das Stromnetz an seine Grenzen.

PS: Ausserdem platzen Seifenblasen bei Regen nicht. Irgendwie sind beide Themen verwandt. :-)

Wer die gesamte Sendung noch einmal sehen möchte, kann dies am 14.10.2011 um 13:30 Uhr tun. Übrigens ist auch die gesamte Sendung unter dem genannten Link online abrufbar.


09.10.2011 – Informationen, Videos und Links zur Flut in Thailand

9. Oktober 2011

Thailand wird derzeit von den schlimmsten Monsun-Regenfällen seit über 50 Jahren heimgesucht. Speziell betroffen ist der Norden und Zentralthailand. Die Zugverbindungen von Bangkok in den Norden sind unterbrochen. Auch der “Asia Highway”, die Hauptverkehrsader von Bangkok in den Norden ist ein Opfer der Fluten. Allerdings kann diese Route umfahren werden. Der Tropische Sturm “Nalgae” kommt vom Chinesischen Meer her Richtung Vietnam und Thailand und bringt in den nächsten Tagen weitere Regenfälle. Aktuell steht die “Death Toll” bei 253 Menschenleben – 4 Personen werden vermisst.

UPDATE 13.10.2011: Lage in Thailand verschlimmert sich. Die Flutwelle wird am Wochenende in Bangkok erwartet. Jedoch wird das Zentrum voraussichtlich nicht betroffen sein, da der Hochwasserschutz ausreichend ist (wird erwaret). Die “Deathtoll” liegt neu bei 283 Personen.
Videobeitrag SF1 Nachrichten (Quelle)

Überschwemmungen in Thailand - Bilder

Hier ein Landstrich um Ayutthaya (Quelle www.zeit.de).

Update: In Nakhon Sawan ist in der Nacht auf Montag ein Damm gebrochen. http://www.mcot.net/cfcustom/cache_page/279710.html

Nakhon Sawan Flood

Trotz aller getroffenen Schutzmassnahmen, um die Stadt Nakhon Sawan vor den Fluten des Chao Phraya Rivers zu schützen, stand das Wasser heute (11.10.2011) in der Innenstadt 1,5 Meter hoch. Viele der Einwohner hielten sich jedoch liber in den 1. Stock ihrer Gebäude auf, als in eines der vielen Evakuierungszentren zu wechseln.

Der Chef Bewässerungs-Ingenieur von Nakhon Sawan Surin Spsakul sagte, es würde mindestens zwei Monate dauern, bis das gesamte Wasser in der Provinz abgelaufen sei; denn es werde zusätzlich noch in den nächsten Tagen Wasser von zwei gebrochenen Dämmen aus dem Norden kommen. (Quelle TheNation.com vom 12.10.2011)

Die Flut beeinträchtigt hauptsächlich niedrig gelegene Agrarkulturflächen und Gegenden entlang von Flüssen (z.B. Chao Phraya River). In folgenden Gegenden wurde eine Warnung für Starkregen und daraus resultierende mögliche Landabgänge von den Behörden ausgegeben: Nord- und Zentralthailand: Ang Thong, Ayutthaya, Chai Nat, Chaiyaphum, Kalasin, Kampheang Phet, Khon Kaen, Lamphun, Lop Buri, Mae Hong Son, Mahasarakham, Nakhon Nayok, Nakhon Pathom, Nakhon Ratchasima, Nakhon Sawan, Phichit, Phitsanulok, Prachin Buri, Saraburi, Sing Buri, Sukhothai, Suphan Buri, Ubon Ratchathani und Uthai Thani.

Sämtliche Flughäfen in Thailand sind normal in Betrieb. Die Zugverbindung von Bangkok in den Norden ist ab Lop Buri ausgesetzt. Die “State Railway of Thailand (SRT)” bietet für Touristen, welche bereits Zugticktes in die betroffenen Gebiete gekauft haben deren Züge nicht verkehren können, volle Rückgabe des Ticketpreises an. Reisende können hierzu das SRT Call Center (1690) anrufen, um sich über den aktuellen Fahrplan zu informieren.

Die Autobahn in den Norden (Highway 32 genannt oder The Asian Highway (AH-2)) ist ab Kilometer 21 bis 39 in der Ayutthaya Provinz von den Fluten betroffen. Hier sind jedoch rund um die Uhr Umleitungen gekennzeichnet.

Provinzen in anderen Teilen von Thailand (Nordosten, Osten, Westen, und im Süden) sind nicht von den Fluten betroffen. So herrschen in den Haupttourismus-Destinationen, wie Chang Mai, Loei, Phuket, Krabi, und Samui normale für diese Jahreszeit (Ende der Regenzeit) Witterungsbedingungen.

Koh Samui Chaweng beach サムイ島チャウエンビーチ.jpg (1)
Koh Samui Bophut.jpg

In Koh Samui (hier Bophut) die Sonne, die Strände laden zum Baden ein und von Hochwasser keine Spur.
(Mehr aktuelle Bilder bei Soma-Samui)

Bangkok ist mittlerweile von einem schweren Unwetter betroffen. Seit Samstag wappnen sich die Einwohner ufernaher Distrikte mit Vorratseinkäufen und bringen ihre Fahrzeuge in Sicherheit. Der Gouverneur von Bangkok hat hierzu anordnen lassen, dass ein Parkhaus am Don Muang Flughafen für diese Fahrzeuge zur Verfügung steht.

Die Flutspitze auf dem Chao Phraya River hat mittlerweile Bangkok erreicht. Der Grossteil der Stadt ist nicht von der Flut betroffen. Nur direkt an den Chao Phraya River angrenzende Distrikte wurden vorsorglich evakuiert.

Auch die Nachbarländer Kambodscha, Laos, Birma und Vietnam leiden unter den heftigen Regenfällen. Allein in Kambodscha sollen bisher mindestens 150 Menschen ums Leben gekommen sein.

http://www.bangkokpost.com/news/local/260391/scared-city-folk-prepare-for-the-worst

Hier aktuelle Infos zu Tourismuszentren, wie Phuket, Koh Samui, Chang Mai etc.:

http://www.bangkokpost.com/travel/news/260570/flood-forces-tourism-target-to-be-revised

Einige Reiseveranstalter Teile ihrer Reise- und Ausflugsprogramme und ändern die Rundreisen mit Zielen in Zentralthailand (z.B.: Königsstadt Ayutthaya) und entlang des Flusses Chao Phraya ab. (Quelle www.focus.de)

Das Video zeigt die aktuelle Situation in Zentralthailand bei Nakhon Sawan.

Anbei ein paar Links zur aktuellen Situation:

Thailand_Nützliche_Telefonnummern

Reiseinformationen für Thailand

http://www.fco.gov.uk/en/travel-and-living-abroad/travel-advice-by-country/asia-oceania/thailand

Flood Situation Reports:

http://disaster.go.th/dpm/flood/floodEng.html

Aktueller Flutreport Samstag 8.10.2011:

http://disaster.go.th/dpm/flood/news/news_eng/EOCReport8OCT-eng%5B1%5D.pdf

Wettervorhersage:

http://www.tmd.go.th/en/daily_forecast.php

Wettervorhersage Zentralthailand:

http://www.tmd.go.th/en/region.php?RegionID=3

Wettervorhersage Nakhon Sawan

http://www.tmd.go.th/en/province.php?id=36

Warning List: Der Tropische Sturm aktuell heisst „Nalgae“

http://www.tmd.go.th/en/list_warning.php

Tropical Storm Tracking:

http://www.tmd.go.th/en/storm_tracking.php

Satellitenbild aktuell:

http://www.aeromet.tmd.go.th/default.asp

Niederschlagsradar aktuell:

http://www.aeromet.tmd.go.th/default.asp

Aktueller Verkehr in Bangkok mit Verkehrs-Webcams:

http://www.webworldcam.com/webcam-index.php?var=11127&site=http://www.traffic.thai.net/


30.03.2011 – Thailand: 13000 Touristen auf Koh Samui gestrandet – 800 Liter Regen pro Quadratmeter – Deutsche Reiseveranstalter sagen Flüge bis 5. April ab

30. März 2011

Soeben kam eine Reportage auf RTL2 über die Unwetter und Überschwemmungen im Süden von Thailand. Die Unwetterfront “La Nina” bringt weiterhin kühle Luft in die Region, welche dann mit den warmen Luftmassen kombiniert die massiven Stürme und Regenfälle auslöst. Laut Angaben von RTL2 fielen in 3 Tagen bis zu 800 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist die Jahresregenmenge für Deutschland oder Schweiz oder Österreich.

Die offiziellen Stellen sprechen von insgesamt 21 Toten durch die Überschwemmungen im Süden von Thailand. Bus- und Zugverbindungen sind unterbrochen. Flughäfen sind nur sporadisch geöffnet. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, Bangkok Airways und Thai Airways setzten Sonderflüge ein, um gestrandete Touristen abzuholen. Auch deutsche Urlauber seien betroffen.

Thailand: Touristen in Unwettern
(Quelle: kurier.at)

Die Thailändische Marine hat damit begonnen gestrandete Urlauber von den Inseln Koh Tao und Koh Phangan zu evakuieren. Nach eigenen Angaben sind es bisher 400 Personen, die mit Schlauchbooten der Marine nach Koh Samui verbracht wurden.

Nach Aussage von RTL2 sitzen derzeit durch die mitunter längere Sperrung des Airports auf Koh Samui bis zu 13 000 Urlauber fest. Die Insel kann nur angeflogen werden, wenn die Unwetter abflauen. Das ist bei einem 2 stündige Flug für die Fluggesellschaften schwer einschätzbar, worauf zahlreiche Flüge von Bangkok und anderen Destinationen gestrichen werden oder stark verspätet ankommen. Wie gestern berichtet musste eine Maschine der Bangkok Airways den Flug abbrechen und nach Bangkok zurückkehren.

Das Video zeigt die aktuelle Situation in Nathon – der Provinzhauptstadt von Koh Samui

Währenddessen sagen zwei Deutsche Reiseveranstalter Thailand-Reisen ab: Wegen den Überschwemmungen auf Koh Samui müssen Kunden von TUI Deutschland und Thomas Cook (Neckermann) bis 5. April umbuchen. Kunden könnten ihre Reisen kostenlos umbuchen. TUI hat derzeit rund 400 Gäste auf der Insel, Cook rund 115. „Es gibt einige, die auf ihren Abflug warten“, sagte die TUI-Sprecherin. Der Flughafen auf der Insel werde jedoch immer wieder geschlossen, so dass Maschinen nur sporadisch starten könnten.

Bei den Schweizer Reiseveranstalter sieht es ähnlich aus. Noch werden keine Reisen abgesagt. 10 Urlauber von Hotelplan Suisse sitzen auf Koh Samui fest. TUI Suisse hat rund ein Dutzend Gäste auf Koh Samui und Koh Phangan. Von Kuoni sind lediglich 4 Schweizer Urlauber betroffen. Hotelplan Suisse und TUI Suisse sprechen von ungefähr 80 Urlaubern, die in den nächsten Tagen von der Schweiz nach Thailand reisen sollten.

Keeping your feet dry

Weil ich gefragt worden bin, ob es sich bei dem Regen um “radioaktiven Fallout” handelt in Thailand und man sich deshalb überlegen sollte nicht nach Thailand zu reisen. Hier kann ich die Leser beruhigen. Bei dem aktuellen Unwetter handelt es sich zwar um ein ungewöhnliches Ereignis, steht aber nicht im geringsten im Zusammenhang mit dem Atomkraftwerk-Unfall Fukushima. Asien – darunter Thailand – importiert zwar tonnenweise Meeresfrüchte und Obst aus Japan, die Behörden kontrollieren jedoch nun verstärkt die importierten Waren.


    29.03.2011 – Thailand: Marine auf dem Weg nach Koh Tao um Touristen zu helfen

    30. März 2011

    Eigentlich ist im März/April Trockenzeit in Thailand. Der Sommer beginnt – Hochsaison für Millionen von Touristen, die sich in Thailand erholen möchten. Dieses Jahr ist alles anders. Seit letzten Mittwoch regnet und stürmt es in Thailands Süden. 5 Provinzen sind zu Notstandsgebieten erklärt worden. Grossflächig liegt der Süden unter Wasser und bis zu 4 Meter hohe Wellen peitschen das sonst azurblaue glasklare Wasser auf und lassen es zu einer dunklen braunen Brühe werden. Das Ferienziel liegt fest im Griff des Tiefdruckphänomens “Nina”.

    Navy races South to aid victims

    Seit Sonntag ist der Fährverkehr zwischen Surat Thani und der Insel Koh Samui gesperrt. Auch zwischen den Inseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao gibt es keinen Fährverkehr mehr. Prekär ist die Situation für etwas mehr als 1100 Touristen und Einwohner der Nachbarinseln von Koh Samui; denn wo keine Fähre, da auch keine Verpflegung, kein Trinkwasser und: Kein Transport zum Airport auf Koh Samui.

    Letzterer ist streckenweise durch die Unwettereinwirkungen und Wasser auf der Landebahn gesperrt. Hunderte von Touristen verbrachten die Nacht am Airport. Teilweise fiel der Strom aus. Strassen und Hotels in Senken um die Ringroad sind bis einen halben Meter unter Wasser.

    Auf diesem Video ist der Pass zwischen Chaweng Noi und Lamai während der Fahrt gefilmt und zeigt im letzten Drittel einen massiven Felsabgang nach der “scharfen Rechtskurve” beim Restaurant “The Cliff”.

    Wer sehen möchte, was “tropischer Regen” ist, der schaut sich das obige Video an. Die Ringstrasse ist teils unpassierbar, weil einfach weggeschwemmt.

    Und so sieht es aktuell im “Fisherman Village” bei Bophut aus.

    Hier noch ein Video aus Surat Thani. Der letzte Bus von Bangkok nach Surat Thani. Danach wurde die Strasse offiziell gesperrt.

    Nun hat die Thailändische Marine entschieden den gestrandeten Urlaubern auf Koh Phangan und Koh Tao zur Hilfe zu eilen. Sie sendete den einzigen Flugzeugträger zusammen mit zwei Fregatten aus dem Hafen von Chon Buri nach Koh Tao. Die HTMS Chakri Naruebet verliess Sattahip naval base in Chon Buri und trifft voraussichtlich heute morgen ein, um Touristen und Einwohner zu evakuieren. Offizielle liessen verlauten, dass die Navy mit kleinen Speedbooten und wenn möglich mit zwei Seahawk Helikoptern die Insel evakuieren möchte.

    Um 13:55 startete der Flug der Bangkok Airways PG103 vom Flughafen in Bangkok Suvarnabhumi Airport mit Passagieren mit Ziel Koh Samui. Jedoch konnte das Flugzeug wegen des starken Windes nicht landen und musste nach Bangkok umkehren.

    Währenddessen suspendiert zwischenzeitlich die Fluggesellschaft “Firefly” sämtliche Flüge zwischen Subang (Kuala Lumpur) und Koh Samui wegen der Wetterverhältnisse.

    Die Wettervorhersage für die nächsten beiden Tage sieht auch noch nicht besser aus: Teils heftige Stürme mit ungewöhnlich heftigen Regenfällen werden für die südlichen Provinzen und die Südküste Thailands vorausgesagt.

    Satellitenbild Thailand Wetter

    Wettervorhersage Southern Part (East Coast):

    • Fairly widespread thundershowers with windy and isolated heavy to very heavy rain in Chumphon, Surat Thani, Nakhon Si Thammarat, Phatthalung, Songkhla, Yala, Pattani and Narathiwat.
    • Minimum temperature 19-23°C. Maximum temperature 23-26 °C.
    • Northeasterly winds 20-40 km/hr. Wave height 2-3 meters.

    Links:


    28.03.2011 – Thailand: Bilder der Überschwemmungen (Koh Samui)

    28. März 2011

    Touristen waten durch die Fluten im Aussenbereich eines Resorts auf der Ferieninsel Koh Samui, Surat Thani Province, Süd Thailand am 28. März. 2011. Sämtliche Flüge vom Airport Koh Samui wurden für Stunden gestrichen oder verspäten sich bis zu 2 Stunden.

    28.03.2011 Koh Samui Airport Flight Delay

    Auch der Fährservice von und zu den Inseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao ist ausgesetzt. Durch das Tiefdruckgebiet und die heftigen Regenfälle und Stürme mit Wellen von bis zu 4 Metern Höhe ist das Gebiet im Süden von Thailand in schwer in Mitleidenschaft gezogen. (EPA/Rungroj Yongrit)

    Thailand Flood Pictures - Koh Samui

    Foreign tourists wade through flooding water outside a hotel at the resort island of Koh Samui, Surat Thani province, southern Thailand, 28 March 2011. All flights were cancelled and ferry services to the tourist islands of Koh Samui, Phangan and Koh Tao were suspended as waves reached 4 metres high in the Gulf of Thailand due to the heavy rain persist in many areas over the south affecting about 38,000 families. EPA/RUNGROJ YONGRIT

    Koh Samui Flooding 28thMar.'11サムイ島洪水 (2)

    Picture by Soma-Samui.com

    Aktuelle Situation zwischen Mae Nam und Ban Por

    Heftige Winde und rauhe See,  sowie schwerer dauerhafter Regen kennzeichnen die letzten 5 Tage auf Koh Samui

    Links:


    27.03.2011 – Thailand: Überschwemmungen auf Koh Samui

    28. März 2011

    Wie bereits berichtet, regnet es seit letzten Mittwoch extrem im Süden von Thailand. Nun habe ich ein Video vom heutigen Tag gefunden, welche die überschwemmten Strassen bei Mae Nam und Ban Por zeigen.

    Aber keine Sorge; denn der starke Regen dort hat die gleiche Pressewirkung, wie starker Schneefall bei uns im Winter.


    27.03.2011 – Thailand: Schwere Regenfälle und Überschwemmungen fordern bisher 3 Todesopfer

    27. März 2011

    Im Süden von Thailand regnet es seit Mittwoch 23.03.2011 heftig. Der starke Regen begleitet von starkem Wind verursachte Überschwemmungen, Landabgänge und im Golf von Thailand bis zu 4 Meter hohe Wellen, worauf der Fährbetrieb zur Insel Koh Samui eingestellt wurde. Betroffen sind die Regionen im Süden,  in welchen bis zu 80000 Personen direkt von den Fluten in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der Provinzflughafen Nakhon Si Thammarat wurde geschlossen und sämtliche Flüge gestrichen, da der Flughafen bis zu einem Meter unter Wasser steht.

    Thailand - Five Southern Provinces flooded
    (Quelle: BangkokPost)

    Der starke Regen führte seit Samstag zu Überschwemmungen in den Gebieten Phatthalung, Surat Thani, Trang und Chumphon. Der Fährservice zu den Touristeninseln, Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao wurde eingestellt, als es zu bis zu 4 Meter hohen Wellen im Golf von Thailand kam. Insgesamt sind aktuell neuen Distrikte von Phatthalung komplett überschwemmt und dort 38000 Familien direkt betroffen. Das Meteorologische Institut warnt weiterhin vor der von China kommenden Kaltluftfront, welche bis Montag durchgängig kalte Luft und schweren Regen in die Region bringt.

    Links:


    04.11.2010 – Wieder in Bangkok – Thailand nicht “unter Wasser”!

    4. November 2010

    15:45 Uhr: Sitze im Restaurant des “All Seasons Hotel Sathorn Bangkok” und wühle mich durch Tausende von Bildern durch. Und ich hab noch nicht mal Mike’s Bilder auf dem Rechner. Manchmal wünsche ich mir ein einfacher Tourist mit einer Sofortbildkamera zu sein; denn dann fotografiert man nur die einfachen Tourist-Atracions und läuft nicht dauernd mit dem “Auge des Beobachters” mit der Kamera im Anschlag durch die Gegend, schiesst aus allen Lagen und mit unterschiedlichsten Zoom- und Kameraeinstellungen. Frage mich gerade, wo ich dann nach dem Urlaub die Zeit hernehme, um den “Final-Cut” für das “Album” zu erstellen. Wird bis Weihnachten gehen, denke ich mal. Aber bis dahin sammeln sich schon wieder neue Bilder an. Kann mal bitte jemand die Zeit anhalten? So für 3 bis 4 Tage?

    Thailand – Best of 2010 on Facebook

    Apropos “Thailand”. Es ist momentan Regenzeit. Das heisst jetzt aber nicht, dass es pausenlos regnet und das gesamte Land samt der Inseln unter Wasser steht, wie es die Medien momentan gerne verbreiten. Wir waren in Zentral-Thailand in Nakhon Sawan. Dort wohnt die Familie von Mike’s Frau, welche wir besuchten. Die Regenzeit kommt jedes Jahr, wie in Mitteleuropa jedes Jahr der Winter kommt mit Schnee. Einmal schneit es mehr, einmal schneit es weniger. Tja, und einmal regnet es mehr und einmal regnet es halt mehr. Darauf sind die Einwohner aber eingestellt und richten sich danach. Gewitterregen und steigende Pegel der Flüsse sind normal jedes Jahr.

    Auch in Koh Samui hat es am 2. November heftig geregnet und viele Strassen standen unter Wasser – auch viele Häuser bzw. das Erdgeschoss – Keller hat es keine. Ja, schrecklich! “Schweizer Touristen auf Koh Samui blockiert” titelt ein Tages(schmier)Blatt. Gestern hat es im Süden von Thailand heftig geregnet: In der Gegend um Hat Yai und auch in Malaysia ging ein Gewitter nieder dem Überschwemmungen folgten. Aber genauso schnell, wie der Regen kommt, so schnell verschwindet das Wasser auch wieder. Blöd ist es halt nur, wenn man sich dann ausdenkt mit dem Roller zu fahren, in reissenden Fluten mit dem Paddelboot Angeln geht oder die Elektrik des Hauses nicht ausschaltet.

    Bei den darauf folgenden Unfällen sterben 10x mehr Menschen, als durch die direkte Fluteinwirkung auf Personen. Hatte einen Artikel der Bangkok Post in den Händen in welchem genau diese Thematik beschrieben wurde. Die Regierung wunderte sich, warum 110 Menschen “durch die Flut” in Zentral-Thailand starben. Daraufhin recherchierte man die genauen Umstände der Todesfälle und fand heraus, dass genau 12 Personen dirkte durch die Flut “überrascht” wurden und der komplette Rest durch indirekte Einwirkungen verunfallte. Angefangen von “Alkohol am Steuer des Moppeds und Unfall durch Sturz in einen Strassenkanal” bis “Stromschlag wegen Fernsehschauen im Wasser, weil man die Daily-Soap” nicht verpassen möchte.

    Für Urlauber besteht durch die “Fluten” überhaupt keine Gefahr. Wie erwähnt regnet es nur selten heftig. Und nach dem Regen scheint sofort wieder die Sonne. Wir hatten genau einmal auf Koh Samed in der Nacht ein Gewitter – allerdings ohne Überschwemmungen. Na und? Am nächsten Morgen strahlte die Sonne. Auch für Individual-Touristen sog. “Backpackers” besteht keine Gefahr in der Regenzeit. Dort wo es Überschwemmungen hat, kommt man einfach nicht hin im Zweifelsfall, weil der Bus nicht fährt. Oder weil der Flieger nicht starten kann, weil die Landebahn überschwemmt ist. Kann passieren. Macht nix. Don’t worry. Am Tag darauf klappt es dann wieder. Das Wasser ist schnell wieder weg.

    Wer sich durch Medien beeinflussen lässt, ist selber schuld. Bei Fragen – einfach melden.


    07.06.2009 – POD – Picture of the Day “Bad Weather Frog”

    8. Juni 2009

    Heute traf ich mich mit Sepp und Christina in der Zürcher Innenstadt. Auf dem Weg zurück zum Töff verdunkelte sich der Himmel – teilweise. Ich wanderte an der Schipfe entlang und schoss dieses Bild, als die letzten Sonnenstrahlen durch die Wolken schauten.

    Zuerich_Bad_Weather_Frog-Web

    Auf einem Poller entdeckte ich einen (Plastik-)Frosch. Es sieht fast so aus, als ob er aus der Limmat gesprungen wäre, um sich das fantastische Farbenspiel zu betrachten. “Bad Weather Frog in Action”.


    02.12.2008 – Thailand/Samui: Koh Samui zur Katastrophen Zone erklärt – Ursache: Anhaltende Regenfälle

    2. Dezember 2008

    Über Koh Samui und zwei weitere Destrikte in der Provinz Suratthani wurde nun nach Tagen heftigsten Monsunregens mit weit reichenden Schäden über den gesamten Süden der Notstand ausgerufen. Dies verkündete der Gouverneur Boonsong Techamaneesathit.

    Die am härtesten betroffenen Gebiete seien Koh Samui, Koh Phangan und Don Sak. Dort seien viele Einwohner in ihren wasserumfluteten Häusern gefangen. Notfalldienste und mobile medizinische Einheiten würden zu den drei betroffenen Distrikten als erste unterstützende Massnahme gesendet.

    Auf Koh Samui stehen weite Bereiche bis zu 70 cm unter Wasser. Viele Hauptstrassen seien so unpassierbar wegen Unterspülungen geworden. Boosong schätzt, dass etwa 800 Einwohner und über 2300 rai (368 Hektar) Landwirtschaftliches Gelände ernsthaft von der Flut betroffen sind.

    Am stärksten betroffen ist die Gegend um Chaweng, Maret Distrikt, Village Moo4; Maenam Distrikt, Village Moo 1 und Bohput Distrikt, Moo1 und 2 inklusive Dao Market. Vor dem Bophut Tempel stand das Wasser zeitweise bis zu 30 cm. Der Speedboot-Verkehr zwischen den Inseln musste aufgrund der schweren aufgewühlten See eingestellt werden – nur grosse Fähren blieben im Verker.

    In Koh Phangan wird berichtet, dass acht Dörfer von den Fluten komplett überschwemmt sind. Allerdings liegen keine Berichte von Verletzten oder Todesfällen vor.

    Koh Samui Bezirkschef Adisorn Kamnerdsiri macht Leute für die jährlich schlimmere Situation verantwortlich, die Häuser errichteten, welche die Abflusswege der Regenmassen versperren. Der zunehmende Aufbau der Gebäude und die Expansion der Wohngebiete versperrt den Wasserstrom zu den niedrigeren Bereichen, sagte er.

    Es gäbe mittlerweile 10 Bereiche auf Samui mit blockierten Wasserabflusswegen gibt. „Samui ist so schnell gewachsen, dass wir die Bauvorhaben nicht steuern können, die den natürlichen Fluss des Wassers zum niedrigeren Bereich und schließlich zum Meer stören. Wir müssen mit anderen Abteilungen diskutieren, um dieses Problem langfristig zu lösen und in Angriff zu nehmen,“ Er stellte Ausserdem fest, dass das Kanalisations- und Entwässerungssystem auf der Insel unzulänglich ist und für die wachsende Anzahl der Einwohner ungeeignet ist.

    Übersetzt aus dem Presseartikel “Samui declared distaster zone” (Quelle SamuiExpress.net)

    Aktuelle Informationen über die Situation auf Koh Samui fand ich auch auf YouTube:

    Pekka “Beck” aus Helsinki lebt seit 2000 auf Koh Samui. Jeden Montag um 9 Uhr veröffentlicht er ein 10-minütiges Youtube-Video über Nachrichten aus Koh Samui. Hier sein aktueller Beitrag vom 01.12.2008

    This weeks Top stories:
    Rains Stop in Time – More Predicted-
    People (Tourists) Stuck on Samui-
    Bangkok Airways Loses 50 Million-
    Major Accident Tons of Luck-
    New Airport Road Mess Already-
    Church Build in Record Time

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