Al Bundy kehrt mit seiner „Schrecklich netten Familie“ auf die Mattscheibe zurück

29. November 2005

Zwischen dem 4. November und 17. November konnten die Fans auf der Internetseite von kabel eins aus 50 Episoden ihre 10 Lieblingsfolgen wählen. Die 10 Folgen mit den meisten Stimmen werden dann am Mittwoch den 30.11.2005 ab 21.15 Uhr am Stück ausgestrahlt – laut kabel eins in der "witzigsten TV-Nacht des Jahres".


ET meets Vorderlanersbach – Hüttenzauber am Skiweekend

28. November 2005

Vom 25.11. bis 27.11.2005 hatte Caro das ET-Skiweekend organisiert. Es ging nach Vorderlanersbach im Zillertal. Es waren 43 ET-ler dabei. Das Wetter versprach nichts Gutes: Drei Tiefdruckgebiete sollten während des Wochenendes von Nordwesten her Richtung Alpen ziehen. Enorme Schneemengen und niedrige Temperaturen bis 16 Grad minus wurden von den Wetterpropheten versprochen. Somit war ich eher auf Relaxen, als auf Boarding eingestellt. Den Montag hatte ich mir noch frei genommen, denn ich wollte meine Mam an diesem Tag besuchen. Sie verbringt momentan einen Kuraufenthalt am Ammersee. Ich hatte versprochen ihr einen Laptop mit zu bringen, damit sie Schwänke aus ihrem Leben niederschreiben kann. Rainer hatte in meinen alten Laptop in Rekordzeit eine neue Festplatte eingebaut und den Laptop neu aufgesetzt. Besten Dank an dieser Stelle. Somit wollte ich von Freitag-Abend bis Montag-Morgen im Zillertal bleiben, um dann am Montag-Vormittag gemütlich ohne Rückreisestressverkehr über München weiter zum Ammersee und dann anschliessend Nachmittags zurück nach Züri fahren.

Die Anreise:
Gegen 16 Uhr startete ich bei einsetzendem Schneefall Richtung Österreich. Gegen allen Erwartungen kam es weder auf der Autobahn Regensburg-Holledau, noch auf der Münchner-, auch nicht auf der Salzburger-Autobahn zu stauähnlichen Erscheinungen. Es schneite auch nur mal kurz bei Regensburg. Man kam somit recht gut voran. Der beiderseits vierspurige Streckenführung zwischen Erding und der Verzweigung München-Nord wird gehirntechnisch von den Autofahrern immer noch nicht logisch verarbeitet (ganz links ganz viele Autos – ganz rechts gar keine). Somit konnte ich genüsslich rechts vorbei ziehen, da ich ja auf die Salzburger-Autobahn zusteuerte. Bis zum Inntal-Dreieck kam ich ebenfalls locker durch. Aber es scheint nicht nur eine geographische Grenze zwischen Bayern und Österreich zu geben, sondern auch eine meteorologische; denn genau bei Kufstein schneite es heftig. Die LKWs auf der rechten Spur fuhren nur noch 60 km/h – die linke Spur war durchgehend schneebedeckt. Ich hatte schon eine böse Vorahnung, denn nach Mayrhofen geht es relativ steil hinauf nach Finkenberg. Und da muss man rauf, wenn man weiter nach Vorderlanersbach möchte – da ist nämlich unser Hotel. Es schneite durchgängig und die mit Schneeketten versehenen Fahrzeuge häuften sich, je näher ich Mayrhofen kam. Gegen meinen Erwartungen kam ich recht flott das erste Stück nach Finkenberg hinauf. In einer Kurve stand ein Kleinbus und 2 Leute montierten die Schneeketten. Na toll. Ortsschild „Finkenberg“ und vor mir sah ich eine Serie Bremslichter.
Der Unfall Teil 1:
Ohoh! Kommt da schon einer nicht mehr weiter? Nur nicht stehenbleiben! Ich bremste, stand dann und dachte „Hier komm ich nie mehr weg“. Ich stieg aus und ging den Strasse an den stehenden Autos hinauf. Nein es war kein Auto, welches bergaufwärts nicht mehr weiter kam, sondern ein Ski-Taxi, welches bergab zu schnell war und mit dem rechten Vorderreifen auf einer kurzen Leitplanke hing (Presseartikel HIER – ganz unten). Ein LKW mit Kranaufbau war grad dabei den Kleinbus von der Leitplanke zu heben. Ich schlitterte zu Fuss zurück zum Auto. Herbert stand 4 Fahrzeuge vor mir, Bogdan nur zwei. Der Stau löste sich wieder auf und ich war an der Reihe mit „Gasgeben“. Wider meinen Befürchtungen kam ich sogar weg. Zwar langsam, aber stetig. An der Finkenberger Post kam ich noch vorbei, aber vor der nächsten Kurve ging fast nix mehr. Die Räder hinten drehten mehr und mehr durch. Ich lenkte rechts ein und stellte mich auf den Parkplatz vor dem „Finkennest“ – einer Apre-Ski-Bar. Ich rief Herbert an – er war mittlerweile im Hotel angekommen, aber er kam dort wegen der Schneeverhältnisse nicht mehr weg. So besorgte ich mir über die Hotelrezeption ein Ski-Taxi. Es kam 20 Minuten nach meinem Anruf bei mir an. Ich lud die Skiklamotten um und das Taxi kletterte die Strasse nach Vorderlanersbach hinauf – mit Ketten.
Das Hotel:
Das Garni-Hotel „Testerhof“ ist  nagelneu – wurde in 2004 fertig gestellt. Das sogar mit intelligenter Gebäudeautomation basierend auf KNX/EIB (allerdings GIRA) ausgestattete Haus ist mit allem versehen, was man sich so wünscht: Wellnessbereich mit Aussen- und Innenbad (Whirlpool, Dampfbad, Sauna, Solarium), Frühstücksraum (inkl. Webcams – Gruss an den Datenschutz), Tennishalle und Kegelbahn, sowie „Spielhölle“ und Bar. An der Rezeption bekam ich meine Schlüsselkarte und schleppte meine Klamotten rauf ins Zimmer. Cristiano – mein Zimmerkollege – war noch nicht angekommen. Die Zimmer sind grosszügig und mit einem modernem Bad ausgestattet. Sogar ein GIRA-Radio sorgt für Musik früh morgens. Wertung für den Testerhof: Empfehlenswert.
Das Restaurant:
Caro hatte in der Mail geschrieben, dass man sich gegen 20 Uhr im Restaurant trifft, nur wo ist das denn überhaupt. Hotelrestaurant? Fehlanzeige – logisch bei einem Garni-Hotel. Ich fragte den Rezeptionisten, welcher scheinbar schon öfter gefragt worden war „Wo ist das Restaurant“. Er erklärte mir den Weg „einfach bergauf – am Tuxerhof links und dann sieht man das Lokal schon“ und ich stapfte durch den Schnee los. Die Beschreibung des Weges half mir aber nicht weiter. Den Tuxerhof fand ich (klar mitten im Ort), aber „Das Lokal“ nicht. Anruf bei Herbert. Er hatte 30 Minuten lang den ganzen Ort abgelaufen, bis er „Das Lokal“ schliesslich fand. Der Weg dorthin war nicht das Problem – eher, dass „Das Lokal“ tatsächlich dann „Das Lokal“ hiess. Endlich angekommen. Mein Hänger-am-Berg hatte sich schon herum gesprochen und ich wurde mit einem „Hellau“ empfangen. Es waren schon etwa 20 Kollegen dort, das Essen wurde aufgetragen. Die von mir vorgeschlagenen „Nicht über die Arbeit sprechen“-Regeln (Link1 /Link2) zeigten Wirkung: An meinem Tisch wurden etwa 5 Runden Marille ausgegeben. Martin machte sich einen Scherz daraus jeden der neu ankam und sich setzte zu fragen „Was hast heut den ganzen Tag gemacht?“. Der Angesprochene erzählte irgendwas vom Büro und schon „war er fällig“ für eine neue Runde. Markus rief dann bei mir an – er hing auch am Berg fest, und zwar 100m weiter oben wie ich. Beim zweiten Anruf erzählte er dann, dass er weiter fahren kann, aber die Beifahrer hätte er aussteigen lassen – Frontantriebler. So standen Francesca, Astrid und Jakob also in Finkenberg und warteten auf Abholung – bei Schneefall und Kälte – wurden dann aber bald von Florian abgeholt.

Das Lokal“ war scheinbar auf die Menge von 40 Personen gleichzeitig nicht eingestellt. Der Menüpreis für ein „3-Gänge-Menü“ war zwar günstig, aber die Organisation und „Prozesse“ sollten noch etwas optimiert werden. Da die Chefin die Getränke „zentral“ auf einem Schmierzettel mit Strichliste notierte, gestaltete sich die finale Abrechnung chaotisch – es blieben 12 Marille und 3 Weizen unbezahlt übrig. Soweit ich weiss, muss doch nun auch in Österreich jedes Gericht oder Getränk „boniert“ – also in die Kasse getippt – werden. Das geschah soweit ich beobachten konnte nie. Gruss an die Steuerfahndung. Ich gab den Tipp doch am nächsten Tag Zettel pro Person zu verteilen, worauf derjenige dann seine Getränke aufschreiben kann. Das half auch nichts; denn am nächsten Tag kam es wieder zu einer Unstimmigkeit bei der Abrechnung: 1 Wasser, 2 Viertel Wein und ein Eis fehlten angeblich. Marginal, wenn man bedenkt, dass über 40 Personen üppig Getränke zu sich nahmen und schliesslich auch bezahlten. Diesen Kolateralschaden kann man getrost als Überschank bezeichnen, noch dazu, wenn mutmasslich überhaupt nichts boniert wurde. Auch zeigte eine Recherche am nächsten Morgen auf, dass die fehlenden Getränke an den Tischen doch bezahlt wurden, was wiederum die Vermutung unterstreicht, dass doppelt „gestrichelt“ wurde. Trotzdem führte dies am Vorabend zum Rauswurf der zuletzt Verbliebenen, weil diese verständlicherweise nicht noch Mal für die chaotische Abrechnung der Betreiber aufkommen wollten. Hierbei kam es zu hitzigen Diskussionen zwischen „den Kunden“ und „dem Dienstleister“, wobei letzterer sicherlich ein paar Kurse in „Kundenpflege“ und „Verkaufstechnik“ besuchen sollte. Somit kann die Wertung für „Das Lokal“ nur „ungenügend“ lauten. Nach dem allerletzten Lokal traf sich der harte Kern noch in der Bar des Hotels bei der Kegelbahn. Dort wurde dann der samstägliche Ski-Tag bzw. Wellness-Tag geplant.
Der Samstag-Morgen:
Das erste Mal wurde ich wach, als Cristiano sich für den Ski-Tag bereit machte. Ein Blick durch das Fenster (Schneefall und grauer Himmel) überredete mich aber das warme Bett dem grauen Wetter vorzuziehen. Gegen 10 Uhr rappelte ich mich auf und ein Duschgang brachte mich wieder zurück ins Leben. Eine Etage tiefer war der Frühstücksraum. Carsten und Caro, sowie die Familie Anders sassen noch beim Frühstück, wobei Caro mit Laptop bewaffnet die Abrechnungen für die Teilnehmer erstellte. Erste Ereignisse wurden diskutiert. Ein Thema waren die Abrechnungsfehler aus „Das Lokal„, dann waren die ersten Meldungen vom Berg eingetroffen (Starker Wind sorgt für kostenloses Gesichtspeeling, Neuschnee wird verweht, Eisplatte führt zur Schulterknochensplitterung, Wolken-Nebel lässt Buckel und Täler auf der Piste nicht erkennen, -15°C am Berg verursachen Absenkung der Körpertemperatur im Gesichtsbereich beim Sesselliftfahren), und nebenbei war ein Bewegungsmelder im Flur des 2. Stocks am Freitag Abend auf mysteriöse Weise scheinbar für eine optische Untersuchung abhanden gekommen. Letzteres sorgte beim Hotel-Chef für Verstimmung. Die Berg-Wettersituation bei mir für ein ausführliches Frühstück.
Der Samstag-Nachmittag:
Obwohl es durchgehend schneite, hatte sich die Strassensituation verbessert. Nach dem Frühstück fuhr mich Carsten zu meinem Auto in Finkenberg. Da der Räumdienst ganze Arbeit geleistet hatte und offensichtlich tatsächlich „tonnenweise“ Salz verwendete, war der Weg für mich frei das Auto auch zum Hotel – zumindest in die Nähe zu bringen. Auf dem Weg dorthin tankte ich noch in der neuen Tankstelle zwischen Finkenberg und Vorderlanersbach. Hierbei traf ich auf eine echte Traumfrau hinter dem Tresen. Durch den Flirtversuch kam es zu einem längeren Tankstopp und Carsten musste etwas länger warten. Dabei erfuhr ich von der extrem netten Lady, wo man am Samstag Abend ausgehen konnte: Die Bar hiess „Pfiff“ und befindet sich direkt im Hotel „Tuxerhof“.
Gegen 14 Uhr stellten sich Carsten, Caro und ich an die Bushaltestelle, um noch auf den Berg zu kommen. Allerdings ohne Ski bzw. Board, da wir nur vor hatten auf die Schirmbar bei der Mittelstation zu fahren. Dort hatten sich schon einige der Teilnehmer versammelt, um sich mit Vodka-Feige, Glühwein, Weizen und Lumumba aufzuwärmen.
Die Meldungen vom Berg waren nicht untertrieben. Auf der Mittelstation schneite es und es war neblig. Noch viel mehr Nebel hatte es in der Schirmbar – bis ich die Brille abnahm. Die übliche Gute-Ski-Laune-Musik dröhnte aus den Lautsprechern und scheinbar hatten schon die Mehrzahl der Anwesenden Skifahrern mehr Zeit in der Ski-Bar verbracht als auf der Ski-Piste. Die drei Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun, um den Bestellungen einigermassen nachzukommen. Die Stimmung unter den ET-lern war ausgelassen. Nach und nach kamen immer mehr in die Schirmbar und wärmten sich bei alpländischen Traditionsgetränken.

Gegen 16 Uhr wurde die letzte Runde bestellt und man bewegte sich Richtung Gondelbahn. Unten im Tal warteten wir auf den Skibus. Es hatte immer noch nicht zu schneien aufgehört.

Wir fuhren zurück ins Hotel und vereinbarten einen Treffpunkt in der Hotellobby um 20 Uhr, um zum schon oben bewerteten Restaurant „Das Lokal“ zum Abendessen zu gehen.
Der Samstag-Abend:
Zum Restaurant „Das Lokal“ kein weiterer Kommentar mehr. Nur soviel: Das Essen war für mich ausreichend, aber so mancher anderer hätte gern etwas mehr auf dem Teller gehabt. Viele der Weekend-Teilnehmer waren von den Strapazen am Berg gezeichnet und nach dem Essen schlug bei diesen die Müdigkeit zu. Markus z.B. sass mit verschränkten Armen leicht ausgestreckt an seinem Tisch und versuchte die Augen offen zu halten. Bald darauf verabschiedete er sich mit dem Ziel sich ins Bett zu legen. Gegen 23 Uhr ging ich mit Ralph in das wenige Meter entfernte „Pfiff“ – die Bar im Tuxerhof. Von Aussen ist der Lokalität nicht anzusehen, dass sich im Erdgeschoss so eine gemütliche American-Bar im Stile eines „Rock-Cafe`s“ befindet. Und – oh Überraschung – Markus befand sich mit einigen anderen Kollegen. Martina und Astrid waren auch anwesend. Die Musik im „Pfiff“ reichte von Fetenhits bis Rock-Classics – wenn nur der DJ nicht immer mitsingen würde, dann wäre es noch viel angenehmer. Auch hier hatten die Bedienungen an der grossen, fast das Lokal füllenden, Bar alle Hände voll zu tun die Bestellungen einigermassen abzuarbeiten. Nach und nach kamen auch die restlichen ET-ler bis auf wenige Ausnahmen herein. Herbert schaute nur mal kurz nach seinem Sohn, der sich mit Peter (Sohn von Renate) gut amüsierte. Peter stellte fest, dass die Krankenschwester, welche seine Schultersplitterung behandelt hatte, auch unter den Gästen war. Stefan, Cristiano und ich fotografierten die lustige Truppe und das Umfeld. Franziska, Astrid, Martina, Florian und Bogdan tanzten, soweit der verbleibende Platz im Gedränge rund um die Bar dies zuliessen.

Gegen 1 Uhr verliessen wir das Lokal. Nur Renate nebst Sohn verblieben noch. Renate hatte zwischenzeitlich ihre Jacke verloren. Darin befanden sich neben Handy und sämtlichen Schlüsseln auch die Rechnungen für die Behandlung von Peter. Die Jacke tauchte dann aber am nächsten Tag wieder auf.
Der Sonntag-Morgen:
Ich hatte an der Rezeption gefragt, ob ich noch eine Nacht verlängern könnte. Leider war dies nicht möglich – es wurde eine 80-köpfige Reisegruppe erwartet und das Hotel war vollkommen ausgebucht. Sicherlich hätte ich in einer anderen Pension im Dorf etwas anderes finden können, aber so plante ich schon im späten Vormittag das Zillertal zu verlassen, um dann Mam am Ammersee zu besuchen. So kann ich noch Abends in Züri sein und am Montag – an meinem freien Tag – Besorgungen erledigen. Ich ging gegen 8 Uhr zum Frühstücken und es schneite immer noch. Die Strassenverhältnisse hatten sich wieder verschlechtert. Da wir wegen der nachfolgenden Reisegruppe spätestens um 10 Uhr die Zimmer geräumt haben mussten, war es erforderlich mit dem Auto zur Talstation des Zillertaler Gletschers zu fahren. Daran war aber wegen der noch nicht geräumten Strasse zumindest von meiner Seite her nicht zu denken. Die meisten der Kollegen wollten aber zumindest am Sonntag noch Richtig Skifahren und hofften auf etwas besseres Wetter während des Tages. Ich frühstückte ausführlich und lud dann anschliessend meine Sachen ins Auto. Dieses hatte ich nicht im Hotelhof geparkt, sondern auf der Strasse, um nicht bei der Auffahrt über die Brücke hängen zu bleiben. Das Auto war 15cm mit Schnee bedeckt – soviel hatte es über einen halben Tag geschneit. Nach dem Abkehren des Autos und Verladen der Habseeligkeiten, ging ich noch auf einen Kaffee in den Frühstücksraum. Und das Wetter fing doch noch an sich aufzuklaren. Langsam entstanden kleine Lücken in der Wolkendecke.
Der Unfall Teil 2:
Gegen 12 Uhr verliess ich das Hotel und fuhr Richtung Finkenberg. Ganz langsam und vorsichtig. Vor mir staute es sich – Ursache: In der ersten Kurve in Finkenberg war ein VW-Beatle bergab auf die andere Strassenseite gerutscht und genau frontal gegen einen entgegenkommenden Reisebus geprallt. Der Schaden hielt sich wegen der geringen Geschwindigkeit in Grenzen. Die Skitouristen aus dem Reisebus waren bereits ausgestiegen und einige verkürzten sich die Wartezeit mit einer halben Bier (leider konnte ich kein kurioses Foto davon schiessen). Der Verkehr auf der Gegenseite hatte sich schon massiv gestaut, weil auch ein Regionalbus nicht mehr an der Unfallstelle bzw. der engen Kurve vorbei fahren konnte. Man(n) lernt daraus: Ohne Ketten nicht mehr in den Ski-Urlaub – auch Winterreifen haben ihre Grenzen.
Der Sonntag-Nachmittag:
Je weiter ich aus dem Zillertal heraus kam, um so schöner wurde das Wetter. Schon seit Mayrhofen war die Strasse schneefrei. Nur mein Scheibenwischer (Benz-Mono) hatte vom Salz etwas Schaden genommen. Beim Rasthof Inntal wurde dieser mit Molybdänspray behandelt, was ihn wieder in ruckelfreie Bewegung brachte. Ab München war der Himmel stahlblau, wolkenlos und einem tadellosen sonnigem Sonntag stand nichts mehr im Weg. Gegen 1 Uhr traf ich in der Kurklinik bei Mam ein. Ich zeigte Mam, wie man mit dem Laptop umgeht – bisher schrieb sie an einem Desktop. Anschliessend machten wir uns per Auto bei schönstem Wetter auf den Weg nach Landsberg am Lech zum dortigen Weihnachtsmarkt. Die Parkplatzsuche gestaltete sich schwierig, weil zu den Besuchern des Weihnachtsmarktes auch noch Einkaufswahnsinnige den verkaufsoffenen Sonntag nutzen wollten. Zufällig fanden wir aber doch noch einen Parkplatz und schlenderten durch den Weihnachtsmarkt. Wir besorgten uns zwischendurch einen Glühwein. Im Gegensatz zum Regensburger Weihnachtsmarkt (Webcam) gibt es deutlich weniger Rucksackträger, aber dafür mehr Kinderwagenschieber. Somit sollte man sich gepolsterte hohe Schuhe anziehen, um Achillesfersenverletzungen vorzubeugen. Gegen 6 Uhr verliessen wir Landsberg am Lech und den Christkindlmarkt und fuhren zurück zum Ammersee. Im Ort nahmen Mam und ich noch eine Schale Kaffee und anschliessend startete ich Richtung Züri durch.
Der Sonntag-Abend:
Der sonntägliche Rückreiseverkehr war üppig, aber nicht stockend. Somit kam ich gut voran. Allerdings freue ich mich schon auf die Fertigstellung der letzten beiden Teilstücke der Lindauer-Autobahn; denn dann kann man endlich durchgängig fahren ohne die perlschweinähnlichen Langsamfahrten in den noch nicht fertigen Streckenabschnitte. An der Grenzstation St. Margrethen wurde ich nun schon zum zweiten Mal hintereinander kontrolliert. Das letzte Mal wurde nur überprüft, „ob was vorliegt“. Diesmal verlangte der liebe Grenzer, dass ich die Heckklappe öffne, gruschte dann in meiner Sporttasche mit den Schuhen herum, fand kurzzeitig freudig erregt meine angebrochene Stange Gauloises (och.. nur 2 Schachteln drin), dann die ausgedruckte Mail von Caro mit der Beschreibung des Ski-Weekends (welche er erfolglos für eine Rechnung hielt) und liess dann von weiteren investigativen Forschungen ab. Ich zuckte mit den Schultern und entgegnete „Ich war nur im Ski-Urlaub“. Langsam hab ich da eine Vermutung begründet auf wachsende Unähnlichkeit zwischen Passfoto und Realität. Gegen 21 Uhr traf ich in Züri ein. Ich schleppte meine Ski-Utensilien wieder in die Wohnung und knallte mich auf das Sofa. Ich war müde – obwohl ich keinen Meter auf dem Brett stand – tja, man wird älter 😉 Und schliesslich hatte ich eine Drei-Länder-Tour hinter mir – inkl. Hüttenzauber.


2 Schiedsrichterfehler entscheiden Spiel – FC Thun verliert gegen Arsenal London in UEFA Championsleague mit 0:1

22. November 2005

Also das war ein mieses Spiel – des Schiedsrichters! Der FC Thun kämpft 90 Minuten und spielt sogar über 50 Minuten mit einem Mann weniger. Zuerst verwehrt der Schiri nach einem Freistoss ein korrekt erzieltes Tor der Thuner und in der 88. Minute gibt es einen Strafstoss für Arsenal, den er nicht gegeben hätte – erst nach Rückfrage beim Linienrichter.

Über Schiedsrichterfehlentscheidungen wurde in der Vergangenheit ja viel diskutiert – meist ungerechtfertigt, aber diesmal war es für mich wirklich offensichtlich. Der Treffer nach dem Freistoss hätte zählen müssen. Der Linienrichter stand genau richtig und der Thuner Spieler gut einen halben Meter eben nicht im Abseits. Gut, der Schiedsrichter hat keine Fernsehwiederholung, aber dafür zwei Linienrichter. Und eben der hob die Fahne.

Die absolute Krönung war aber die Strafraumszene in der 88. Minute. Klar gibt es einen sog. „Körpereinsatz“. Der Arsenalspieler ist natürlich auch nicht dumm und die Herren trainieren das natürlich. Nur auf diese schwache Finte fiel der Schiedsrichter, der in unmittelbarer Nähe stand vorerst nicht rein. Aber der 2. Linienrichter hob die Fahne. Erst nachdem der Schiedsrichter auf den Linienrichter aufmerksam gemacht wurde, zeigte er erst dem vermeintlichen Übeltäter „gelb“ und gab dann den Strafstoss. Es war nichts, wirklich nichts. So ist dem FC Thun nach einer klasse Leistung nicht nur die Möglichkei auf Platz 2 verwehrt worden – und somit die Sensation – sondern auch noch 250 000 Euro für das verdiente 0:0. Und das 2 Minuten vor Ende der Partie. Nun kommt es auf das letzte Spiel an, bei dem der FC Thun gewinnen muss, um wenigstens am UEFA-Cup teilnehmen zu können. Wenn es einen Fussballgott gibt, dann muss er bei diesem Spiel gerecht sein.


Angela Merkel ist für das Programm „ALDI+“ – Interview von DRS 3

22. November 2005

Heut war ich im Auto unterwegs. Dabei hörte ich den Schweizer Radio-Sender „DRS 3“. Als Gag des Tages kam ein Interview des Moderators mit der neuen Bundeskanzlerin Angela Merkel über deren Pläne in Bezug auf die Schweiz. Diese Persiflage möchte ich Euch nicht vorenthalten.    

Die erste Frau im Bundeskanzleramt in Berlin: Angela Merkel. Schon vor der Wahl gab Sie Herrn Mario Torriani ein Interview. Die obersten Prioritäten liegen laut Merkel „direkt vor der Haustür“ – nämlich in der Schweiz. Zum Beispiel möchte Sie das Projekt „AGENDA Schweiz“ mit dem Programm „ALDI+“ fördern. Hierbei wird die Übernahme der grossen Schweizen Firmen MIGROS, COOP und SBB forciert, die Bundesregierung wird den Züricher Flughafen in Bundesflughafen München Süd Stoiber umbenennen und komplett auf Südanflüge umstellen. Persönlich am Herzen liegt Angie die Adoption von Roger Federer. Auf die Frage, ob Frau Merkel bei ihren Plänen auf eine breite Unterstützung in der Bevölkerung für das Projekt „AGENDA Schweiz“ zählen kann, erwidert sie, dass sie speziell auf die Zugewanderten Mitbürger in der Schweiz hinter sich sieht. Auch möchte Sie die Schweizer Nati von der Fussball-Weltmeisterschaft ausschliessen. Sie wisse, dass dies für die Schweizer hart sein wird, aber es leben ja schliesslich 2,5 Millionen Türken in Deutschland. Aber Angie bietet der Schweiz einen fairen Kompromiss an. Da geplant ist die ehemaligen Herren Schröder und Fischer in einem Kastor-Behälter nach Gorleben zu entsorgen, bietet Angie an sprichwörtlich „im gleichen Zug“ eidgenössische Altlasten, wie die Herren Schmid, Leuenberger, Deiss, Merz, Blocher und „Kuschelpeng“ mit loszuwerden. Nur Frau Calmi-Rey möchte Frau Merkel belassen, schliesslich habe Sie den gleichen Friseur – „Regiert und gefällt“!

Das Interwiew könnt Ihr Euch hier anhören.

Es wird der Real-Media-Player benötigt

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ET goes Skiing – Ab ins Zillertal – Webcam und Visionen

21. November 2005

Könnt Ihr Euch vorstellen mit 41 Arbeitskollegen ein Wochenende zum Skifahren aufzubrechen? Aus ganz Europa kommen die Kollegen zusammen und fallen im Zillertal ein. Genauer gesagt in Vorderlanersbach. Angefangen hatte es vor Jahren mit 3 Autos und 9 Personen. Mittlerweile ist die Freizeitveranstaltung zu einem Arbeitstreffen ausgeartet. Einige Regeln sollten eingehalten werden. Als Link noch ne Webcam zum Dessert.

Und das Unwahrscheinliche dabei ist: Versucht mal 41 Arbeitskollegen gleichzeitig auf einen Termin zu bringen. Der Organisatorin zolle ich höchsten Respekt und volle Anerkennung. „Caro“ (wie nur ich Sie nennen darf) muss die unterschiedlichsten Wünsche, und was noch schwieriger ist, Charaktere unter einen Hut bekommen. Eigentlich wollte ich dieses Mal nicht mitfahren. Grund: Ich bin dann diese Woche eigentlich nur noch unterwegs. Eigentlich benötige ich einen Learjet, aber ich arbeite noch dran. Am Mittwoch Abend starte ich von Zürich nach Regensburg zu einem Workshop. Dort bleibe ich dann bis Freitag. Freitag-Abend stelle ich mich dann mit vielen anderen in den…

  1. Freitags-Wahnsinn-Wochenendverkehr Richtung München und
  2. da der erste Schnee gefallen ist in den „Schnell-mal-auf-die-Piste“-Stau weiter Richtung Kufstein.

Caro hat eine detailierte Mail mit sämtlichen Infos an die Teilnehmer verteilt – einfach weltklasse.
Allerdings werd ich eventuell keine 2 Tages-WE-Ski-Karte nehmen. Grund:

  1. Freitag wird scho mal bis spät (oder früh) diskutiert…
  2. dabei das ein oder andere Bier getrunken…
  3. für mich ist Skifahren eh nur Nebensache…
  4. weil ich eh Snowboarder bin…
  5. das WE nicht in Stress ausarten soll…
  6. und dazu gehört ausschlafen…
  7. und gemütlich frühstücken…
  8. und der erste am Lift bin ich eh nie…
  9. die Liftkarte ist ja scho bezahlt…
  10. und wenn das Wetter so ist wie heut…
  11. ist es eh viel besser in der Hütte…
  12. falls es stahlblauen himmel und Sonne gibt…
  13. ist ein Lumumba in der Sonnenliege viel entspannter..
  14. als Anstehen am Lift..
  15. mit hunderten von Ski-Verrückten…
  16. welche die Liftkarte ums Verrecken ausnützen müssen…
  17. mir dann nur auf dem Bügelbrett stehen…
  18. und ich muss mich eh schonen für den Samstag-Abend…
  19. weil der sicher wieder spät (oder früh) wird…
  20. und dann steh ich am Sonntag (Tag des Herren) garantiert ned um 7 Uhr auf…
  21. sondern erst kurz vor Ende der Frühstückszeit…
  22. ist das Wetter so mies und neblig wie heute (Webcam)…
  23. fahr ich gegen 11:30 Uhr höchstens rauf in die Hütte (Mittelstation etc.)…
  24. ist das Wetter schön…
  25. fahr ich 11:30 Uhr mit Brett rauf …
  26. und schau, ob man lange anstehen muss…
  27. ist dies der Fall,…
  28. dann leg ich mich in die Sonne…
  29. und versuche mich vom Abend vorher zu erholen…

Was letztes Jahr der absolute Sonntags-Wahnsinn war: In einer Karawane ein Auto hinter dem Anderen wieder aus dem Tal heraus zu fahren, um dann Richtung Vorarlberg wieder irgendwie in die Schweiz aus dem Stau heraus zu kommen. Dessen hab ich dieses Mal vorgebeugt. Ich nehme mir mal den Montag vorsorglich frei. ist das Wetter schlecht, dann fahre ich schon Sonntag-Abend. Passt das Wetter einigermassen, dann bleibe ich bis Montag und fahre dann gemütlich über Kufstein-München-Ammersee zu meiner „Mam“. Die ist nämlich aktuell dort am Ammersee auf Kur.

Solltest Du Dich (lieber Leser) für das Ski-WE eingetragen haben, bitte beachte:

  • Ein Satz über ein Arbeitthema oder eine Frage dazu kostet ein Bier (für alle, die zuhören mussten),
  • Zwei Sätze über ein Arbeitthema oder Fragen dazu kosten einen Wodka-Feige (für alle, die zuhören mussten)
  • Drei Sätze über ein Arbeitthema oder Fragen dazu führen zum Entzug der Liftkarte inkl. Entwertung. (jeder, der zuhören musste reisst ein Stück der Liftkarte ab)
  • Wiederholungstäter bzw. Unbelehrbare werden von weiteren Einladungen zum Skiweekend ohne Vorwarnung für mindestens ein Jahr ausgeschlossen.

Damit Ihr Euch gleich mal einen Eindruck vom Pistenzustand und vom Wetter machen könnt, hier ein paar Links auf Webcams:


Und einen Link zur Website „Hintertuxer-Gletscher“

Grüassli aus Züri (hier liegt überhaupt noch kein Schnee, falls jemand fragt)


21.11.2005 – Der dümmste Autofahrer Europas – In der Schweiz 4 Mal geblitzt (in 97 Sekunden)

21. November 2005

Ein Schweizer Autofahrer konnte es nicht glauben: Warum blitzt es mitten in der Nacht, obwohl kein Gewitter aufgezogen ist? An der Ampel kann es ja nicht liegen – die blinkt ja Gelb um diese Zeit. Er wendete 3 Mal und fuhr mit der selben Geschwindigkeit über die Kreuzung, wie beim ersten Mal. Und es blitzte erneut – oh Wunder!

Tja, in der Schweiz ist halt wirklich „alles anders“. Das musste ein in der Schweiz lebender Türke am 14.11.2005 um 1 Uhr 55:33 das erste mal feststellen. Er fuhr über eine Kreuzung deren Lichtanlage gelb blinkte. Den Starenkasten kannte er. Auch dass dieser bei „Rot-Vergehen“ blitzt, wusste er. Was er nicht wusste war, dass dieser Starenkasten umgerüstet worden war. Nun konnte dieser Kasten nämlich auch Geschwindigkeitssünder ablichten. Froh Gemut fuhr er also nach der Geisterstunde etwas zu schnell über die besagte Kreuzung. *britzl-blitz*

Blitzer

Blitzer

Er dachte evtl. wie ich dereinst an fotografierende Japaner, sah aber rund herum niemanden stehen, wendete und fuhr zurück. Wendete erneut und gab Gas. *britzl-blitz*

Für die beiden Wendemanöver benötigte der Türke-on-Speed gerade mal 53 Sekunden; denn dann entstand obiges Bild Nummer 2. Gemessene Geschwindigkeit: 68 km/h. Für Innerorts auf jeden Fall zu schnell – und zwar massiv. Aber auch das kam dem Herren noch spanisch vor. Das muss also genau untersucht werden. Vollbremse, Wenden, zurück fahren, wieder Wenden, wieder Vollgas – ja so ein 5er BMW schafft das locker. Da werden nicht mal die Bremsscheiben warm. Automatik-Kickdown. Von 0 auf 100 in 8,9 Sekunden. *britzl-blitz*

Gleich mit 82 km/h fegte der Türken-Schumi mit seinem fliegenden Fussraum-Teppich über die Kreuzung, aber diesmal auf der Gegenseite. Noch leicht geblendet/verblendet mit Rotreflex in den Augen stieg der Gute erneut in die Eisen und drehte wieder um. Drei Blitze um diese Uhrzeit aus verschiedenen Richtungen und das ohne Rotlicht. „Da will mich doch einer auf den Arm nehmen, odrrr?“ Und somit „Güggst Dü…“ *britzl-blitz*

Das Foto zum 4. Versuch aus der wissenschaftlichen Untersuchung „Where, the Fuck, is the Camera?“. Dieses 4. Foto entstand genau 97 Sekunden nach dem ersten Bild – und der Kerl war „nur läppische“ 72 km/h schnell. Entweder war dann der Film aus oder er ist ausgestiegen und hat sich die Kreuzung genau angesehen. Das bleibt sein Geheimnis. Aber dafür ist er nun der Superstar unter den „Dummys“. Man kann sich Passbilder auch günstiger anfertigen lassen. Oder will er gar sein Auto verkaufen und hat Fotos für seinen Eintrag bei Autoscout gebraucht und grad keine Digicam in der Nähe? Zu Fuss gehen muss er auf jeden Fall die nächste Zeit, soviel ist sicher. Er weiss auch sicherlich nun: Blitzer blitzen auch wenn es ned grad Rot ist. Mich hätten die Gesichter der Polizisten interessiert, die die Bilder das erste Mal gesehen haben. Übrigens ist der flotte Türke nicht nur wegen „mehrmaliger, hartnäckiger Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts“ fällig – er ist auf keinem der Bilder angeschnallt, odrrrr?.
(Bilder by Kantonspolizei Thurgau)


iPod für den G-Punkt – stimulierendes Spielzeug mit „Musike drinne“: iBuzz

21. November 2005

Zubehör für den I-Pod von Apple scheint es eh mittlerweile wie Sand am Meer zu geben. Die Eingabe von "ipod Zubehör" bei Google gibt 2`160`000 Treffer. Aber nun kommt die britische Firma "Love Honey" mit dem i-Tüpfelchen für den I-Pod speziell für den weiblichen G-Punkt. Boah Ey!

Im Beitrag über die Studie des Kondom-Herstellers "Durex" waren "wir Männer" ja bereits mit dem interessanten Ergebnis konfrontiert worden, dass 26% der SchweizerInnen einen Vibrator besitzen. Nun gibt es eine nette Variante in der batteriebetriebenen Glücksspender-Welt: Die britische Firma "Love Honey" bietet ein Zusatzgerät an, welches angeschlossen an iPods (oder andere MP3-Player) Frauen glücklicher machen soll – und zwar abhängig vom Rhythmus der gespielten Musik.

Das tolle kleine Gerät heisst "iBuzz" und soll das schon beim Hören der Musik erhöhte sexuelle Verlangen spürbar machen. Der kleine, feine Minivibrator "ruckelt und zuckt" zum Sound der Musik. Klein ist es wirklich. Denn das 5 cm "grosse" Ersatzteil kostet 66 CHF und wird wie üblich "ohne Batterien" geliefert. Wie hoch der Energieverbrauch des femininen iPod-Addons ist, gibt der Hersteller dabei nicht an. Aber mir ist seit dem erklärlich, warum so manche an mir im Park vorbei joggende junge Dame mit iPod und Stöpsel im Ohr so ein seltsames und geheimnisvolles Grinsen auf den Lippen hat, odrrr?


Zwei Wochen Teneriffa sind so schnell vorbei – Bilder online

1. November 2005

Tja. Scho simmer wieder da. 14 Tage Teneriffa sind einfach zu kurz. Kaum angekommen und eingewöhnt, packt man schon wieder die Koffer und es geht wieder ins kalte Zürich. Es war aber trotzdem weltklasse. Und so ziemlich alles dabei, was man zum erholen braucht. Eines ist sicher: Nächstes Jahr werdens 3 Wochen und ich nehm nur Handgepäck mit. Die Bilder hab ich schon mal online gestellt.

Wer ist wir? Die „Hondlers“ (Los irmaos Chris, Mario, Thom) und die „Sperlichs“ (Los irmaos Mike und Peter) plus Beat. Die Zickenjäger on Tour to „La isla bonita“. Es war eine interessante Anreise. Es gibt meiner Meinung drei Kategorien von Fluggesellschaften: Charter, Billigflieger, Iberia. Genau in der Reihenfolge. Iberia ist zwar extrem billig, aber.. Naja. Wir sind über München geflogen. Das hiess für mich zuerst nach von Zürich nach Regensburg, dann von Regensburg nach München (Airportshuttle), München Flug nach Madrid (Iberia-Donnerflug) und abschliessend Madrid Flug nach Tenerife-Sur (Iberia-Donnerflug). Da der Flieger Madrid-Tenerife ein „Sammeltaxi“ war und wir „nur“ eine Stunde Aufenthalt hatten, war es nicht verwunderlich, dass von 6 Leuten grad mal 3 Koffer ankamen. Da das „Sammeltaxi“ ein Airbus war mit über 300 Fluggästen, waren leider über 150 Leut ohne Koffer unterwegs. Weltklasse, aber halb so schlimm. Ich stellte nämlich fest, dass man locker auch ohne Gepäck in Tenerife auskommt. Ich hatte nämlich vergessen (Alzheimer), dass man in Tenerife (wenn man weiss wo) supergünstig zum „shoppen“ gehen kann. Tja, und das tat ich dann auch, aber halt zu wenig. Das wird sicherlich auch das nächste mal erheblich besser funktionieren. Da nehm ich nur Handgepäck mit – aus basta – und kauf dann gemütlich das ein, was ich brauch. Wir hatten weltklasse Wetter, was nicht verwunderlich ist, denn das Wetter ist in Teneriffas Süd-Westen immer klasse. Nein, wir waren nicht in einem der künstlichen Touri-Massen-Orte (Las Americas oder Los Cristianos) untergebracht. Wir waren wieder in Las Galletas (etwa 15 km vom Flughafen entfernt). Da wohnen mehrheitlich Einheimische und Dauerurlauber. Wenn ihr mal einen gemütlichen und fast Touri-freien Urlaub machen wollt, dann schaut mal hier vorbei www.atlantic-view.de. Sagt dann Hans und Petra Witjes einen schönen Gruss von mir. Wir waren auch wieder fast jeden Abend im Vai Moana – unserer Lieblingsbar direkt an der Marina in Las Galletas. Eines der besten Lokale in Teneriffa. Regelmässig gibts dort Live-Konzerte. SinSemilla Reggae mit der hübschen Sängerin Ruth Barreto www.sinsemillareggae.com und das Fiesta Luna Llena waren Highlights des Urlaubs. Aber nun genug geschrieben. Ihr seid sicher gespannt auf die Bilder von Playas (La Tejita und El Medano) und natürlich von den Ausflügen (El Teide, Canadas, Santa Cruz, Puerto de la Cruz etc.). Hier sind die Fotos:

Bilder Tenerife 2005