ET goes Skiing – Ab ins Zillertal – Webcam und Visionen

21. November 2005

Könnt Ihr Euch vorstellen mit 41 Arbeitskollegen ein Wochenende zum Skifahren aufzubrechen? Aus ganz Europa kommen die Kollegen zusammen und fallen im Zillertal ein. Genauer gesagt in Vorderlanersbach. Angefangen hatte es vor Jahren mit 3 Autos und 9 Personen. Mittlerweile ist die Freizeitveranstaltung zu einem Arbeitstreffen ausgeartet. Einige Regeln sollten eingehalten werden. Als Link noch ne Webcam zum Dessert.

Und das Unwahrscheinliche dabei ist: Versucht mal 41 Arbeitskollegen gleichzeitig auf einen Termin zu bringen. Der Organisatorin zolle ich höchsten Respekt und volle Anerkennung. „Caro“ (wie nur ich Sie nennen darf) muss die unterschiedlichsten Wünsche, und was noch schwieriger ist, Charaktere unter einen Hut bekommen. Eigentlich wollte ich dieses Mal nicht mitfahren. Grund: Ich bin dann diese Woche eigentlich nur noch unterwegs. Eigentlich benötige ich einen Learjet, aber ich arbeite noch dran. Am Mittwoch Abend starte ich von Zürich nach Regensburg zu einem Workshop. Dort bleibe ich dann bis Freitag. Freitag-Abend stelle ich mich dann mit vielen anderen in den…

  1. Freitags-Wahnsinn-Wochenendverkehr Richtung München und
  2. da der erste Schnee gefallen ist in den „Schnell-mal-auf-die-Piste“-Stau weiter Richtung Kufstein.

Caro hat eine detailierte Mail mit sämtlichen Infos an die Teilnehmer verteilt – einfach weltklasse.
Allerdings werd ich eventuell keine 2 Tages-WE-Ski-Karte nehmen. Grund:

  1. Freitag wird scho mal bis spät (oder früh) diskutiert…
  2. dabei das ein oder andere Bier getrunken…
  3. für mich ist Skifahren eh nur Nebensache…
  4. weil ich eh Snowboarder bin…
  5. das WE nicht in Stress ausarten soll…
  6. und dazu gehört ausschlafen…
  7. und gemütlich frühstücken…
  8. und der erste am Lift bin ich eh nie…
  9. die Liftkarte ist ja scho bezahlt…
  10. und wenn das Wetter so ist wie heut…
  11. ist es eh viel besser in der Hütte…
  12. falls es stahlblauen himmel und Sonne gibt…
  13. ist ein Lumumba in der Sonnenliege viel entspannter..
  14. als Anstehen am Lift..
  15. mit hunderten von Ski-Verrückten…
  16. welche die Liftkarte ums Verrecken ausnützen müssen…
  17. mir dann nur auf dem Bügelbrett stehen…
  18. und ich muss mich eh schonen für den Samstag-Abend…
  19. weil der sicher wieder spät (oder früh) wird…
  20. und dann steh ich am Sonntag (Tag des Herren) garantiert ned um 7 Uhr auf…
  21. sondern erst kurz vor Ende der Frühstückszeit…
  22. ist das Wetter so mies und neblig wie heute (Webcam)…
  23. fahr ich gegen 11:30 Uhr höchstens rauf in die Hütte (Mittelstation etc.)…
  24. ist das Wetter schön…
  25. fahr ich 11:30 Uhr mit Brett rauf …
  26. und schau, ob man lange anstehen muss…
  27. ist dies der Fall,…
  28. dann leg ich mich in die Sonne…
  29. und versuche mich vom Abend vorher zu erholen…

Was letztes Jahr der absolute Sonntags-Wahnsinn war: In einer Karawane ein Auto hinter dem Anderen wieder aus dem Tal heraus zu fahren, um dann Richtung Vorarlberg wieder irgendwie in die Schweiz aus dem Stau heraus zu kommen. Dessen hab ich dieses Mal vorgebeugt. Ich nehme mir mal den Montag vorsorglich frei. ist das Wetter schlecht, dann fahre ich schon Sonntag-Abend. Passt das Wetter einigermassen, dann bleibe ich bis Montag und fahre dann gemütlich über Kufstein-München-Ammersee zu meiner „Mam“. Die ist nämlich aktuell dort am Ammersee auf Kur.

Solltest Du Dich (lieber Leser) für das Ski-WE eingetragen haben, bitte beachte:

  • Ein Satz über ein Arbeitthema oder eine Frage dazu kostet ein Bier (für alle, die zuhören mussten),
  • Zwei Sätze über ein Arbeitthema oder Fragen dazu kosten einen Wodka-Feige (für alle, die zuhören mussten)
  • Drei Sätze über ein Arbeitthema oder Fragen dazu führen zum Entzug der Liftkarte inkl. Entwertung. (jeder, der zuhören musste reisst ein Stück der Liftkarte ab)
  • Wiederholungstäter bzw. Unbelehrbare werden von weiteren Einladungen zum Skiweekend ohne Vorwarnung für mindestens ein Jahr ausgeschlossen.

Damit Ihr Euch gleich mal einen Eindruck vom Pistenzustand und vom Wetter machen könnt, hier ein paar Links auf Webcams:


Und einen Link zur Website „Hintertuxer-Gletscher“

Grüassli aus Züri (hier liegt überhaupt noch kein Schnee, falls jemand fragt)


21.11.2005 – Der dümmste Autofahrer Europas – In der Schweiz 4 Mal geblitzt (in 97 Sekunden)

21. November 2005

Ein Schweizer Autofahrer konnte es nicht glauben: Warum blitzt es mitten in der Nacht, obwohl kein Gewitter aufgezogen ist? An der Ampel kann es ja nicht liegen – die blinkt ja Gelb um diese Zeit. Er wendete 3 Mal und fuhr mit der selben Geschwindigkeit über die Kreuzung, wie beim ersten Mal. Und es blitzte erneut – oh Wunder!

Tja, in der Schweiz ist halt wirklich „alles anders“. Das musste ein in der Schweiz lebender Türke am 14.11.2005 um 1 Uhr 55:33 das erste mal feststellen. Er fuhr über eine Kreuzung deren Lichtanlage gelb blinkte. Den Starenkasten kannte er. Auch dass dieser bei „Rot-Vergehen“ blitzt, wusste er. Was er nicht wusste war, dass dieser Starenkasten umgerüstet worden war. Nun konnte dieser Kasten nämlich auch Geschwindigkeitssünder ablichten. Froh Gemut fuhr er also nach der Geisterstunde etwas zu schnell über die besagte Kreuzung. *britzl-blitz*

Blitzer

Blitzer

Er dachte evtl. wie ich dereinst an fotografierende Japaner, sah aber rund herum niemanden stehen, wendete und fuhr zurück. Wendete erneut und gab Gas. *britzl-blitz*

Für die beiden Wendemanöver benötigte der Türke-on-Speed gerade mal 53 Sekunden; denn dann entstand obiges Bild Nummer 2. Gemessene Geschwindigkeit: 68 km/h. Für Innerorts auf jeden Fall zu schnell – und zwar massiv. Aber auch das kam dem Herren noch spanisch vor. Das muss also genau untersucht werden. Vollbremse, Wenden, zurück fahren, wieder Wenden, wieder Vollgas – ja so ein 5er BMW schafft das locker. Da werden nicht mal die Bremsscheiben warm. Automatik-Kickdown. Von 0 auf 100 in 8,9 Sekunden. *britzl-blitz*

Gleich mit 82 km/h fegte der Türken-Schumi mit seinem fliegenden Fussraum-Teppich über die Kreuzung, aber diesmal auf der Gegenseite. Noch leicht geblendet/verblendet mit Rotreflex in den Augen stieg der Gute erneut in die Eisen und drehte wieder um. Drei Blitze um diese Uhrzeit aus verschiedenen Richtungen und das ohne Rotlicht. „Da will mich doch einer auf den Arm nehmen, odrrr?“ Und somit „Güggst Dü…“ *britzl-blitz*

Das Foto zum 4. Versuch aus der wissenschaftlichen Untersuchung „Where, the Fuck, is the Camera?“. Dieses 4. Foto entstand genau 97 Sekunden nach dem ersten Bild – und der Kerl war „nur läppische“ 72 km/h schnell. Entweder war dann der Film aus oder er ist ausgestiegen und hat sich die Kreuzung genau angesehen. Das bleibt sein Geheimnis. Aber dafür ist er nun der Superstar unter den „Dummys“. Man kann sich Passbilder auch günstiger anfertigen lassen. Oder will er gar sein Auto verkaufen und hat Fotos für seinen Eintrag bei Autoscout gebraucht und grad keine Digicam in der Nähe? Zu Fuss gehen muss er auf jeden Fall die nächste Zeit, soviel ist sicher. Er weiss auch sicherlich nun: Blitzer blitzen auch wenn es ned grad Rot ist. Mich hätten die Gesichter der Polizisten interessiert, die die Bilder das erste Mal gesehen haben. Übrigens ist der flotte Türke nicht nur wegen „mehrmaliger, hartnäckiger Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts“ fällig – er ist auf keinem der Bilder angeschnallt, odrrrr?.
(Bilder by Kantonspolizei Thurgau)


iPod für den G-Punkt – stimulierendes Spielzeug mit „Musike drinne“: iBuzz

21. November 2005

Zubehör für den I-Pod von Apple scheint es eh mittlerweile wie Sand am Meer zu geben. Die Eingabe von "ipod Zubehör" bei Google gibt 2`160`000 Treffer. Aber nun kommt die britische Firma "Love Honey" mit dem i-Tüpfelchen für den I-Pod speziell für den weiblichen G-Punkt. Boah Ey!

Im Beitrag über die Studie des Kondom-Herstellers "Durex" waren "wir Männer" ja bereits mit dem interessanten Ergebnis konfrontiert worden, dass 26% der SchweizerInnen einen Vibrator besitzen. Nun gibt es eine nette Variante in der batteriebetriebenen Glücksspender-Welt: Die britische Firma "Love Honey" bietet ein Zusatzgerät an, welches angeschlossen an iPods (oder andere MP3-Player) Frauen glücklicher machen soll – und zwar abhängig vom Rhythmus der gespielten Musik.

Das tolle kleine Gerät heisst "iBuzz" und soll das schon beim Hören der Musik erhöhte sexuelle Verlangen spürbar machen. Der kleine, feine Minivibrator "ruckelt und zuckt" zum Sound der Musik. Klein ist es wirklich. Denn das 5 cm "grosse" Ersatzteil kostet 66 CHF und wird wie üblich "ohne Batterien" geliefert. Wie hoch der Energieverbrauch des femininen iPod-Addons ist, gibt der Hersteller dabei nicht an. Aber mir ist seit dem erklärlich, warum so manche an mir im Park vorbei joggende junge Dame mit iPod und Stöpsel im Ohr so ein seltsames und geheimnisvolles Grinsen auf den Lippen hat, odrrr?