2 Schiedsrichterfehler entscheiden Spiel – FC Thun verliert gegen Arsenal London in UEFA Championsleague mit 0:1

22. November 2005

Also das war ein mieses Spiel – des Schiedsrichters! Der FC Thun kämpft 90 Minuten und spielt sogar über 50 Minuten mit einem Mann weniger. Zuerst verwehrt der Schiri nach einem Freistoss ein korrekt erzieltes Tor der Thuner und in der 88. Minute gibt es einen Strafstoss für Arsenal, den er nicht gegeben hätte – erst nach Rückfrage beim Linienrichter.

Über Schiedsrichterfehlentscheidungen wurde in der Vergangenheit ja viel diskutiert – meist ungerechtfertigt, aber diesmal war es für mich wirklich offensichtlich. Der Treffer nach dem Freistoss hätte zählen müssen. Der Linienrichter stand genau richtig und der Thuner Spieler gut einen halben Meter eben nicht im Abseits. Gut, der Schiedsrichter hat keine Fernsehwiederholung, aber dafür zwei Linienrichter. Und eben der hob die Fahne.

Die absolute Krönung war aber die Strafraumszene in der 88. Minute. Klar gibt es einen sog. „Körpereinsatz“. Der Arsenalspieler ist natürlich auch nicht dumm und die Herren trainieren das natürlich. Nur auf diese schwache Finte fiel der Schiedsrichter, der in unmittelbarer Nähe stand vorerst nicht rein. Aber der 2. Linienrichter hob die Fahne. Erst nachdem der Schiedsrichter auf den Linienrichter aufmerksam gemacht wurde, zeigte er erst dem vermeintlichen Übeltäter „gelb“ und gab dann den Strafstoss. Es war nichts, wirklich nichts. So ist dem FC Thun nach einer klasse Leistung nicht nur die Möglichkei auf Platz 2 verwehrt worden – und somit die Sensation – sondern auch noch 250 000 Euro für das verdiente 0:0. Und das 2 Minuten vor Ende der Partie. Nun kommt es auf das letzte Spiel an, bei dem der FC Thun gewinnen muss, um wenigstens am UEFA-Cup teilnehmen zu können. Wenn es einen Fussballgott gibt, dann muss er bei diesem Spiel gerecht sein.


Angela Merkel ist für das Programm „ALDI+“ – Interview von DRS 3

22. November 2005

Heut war ich im Auto unterwegs. Dabei hörte ich den Schweizer Radio-Sender „DRS 3“. Als Gag des Tages kam ein Interview des Moderators mit der neuen Bundeskanzlerin Angela Merkel über deren Pläne in Bezug auf die Schweiz. Diese Persiflage möchte ich Euch nicht vorenthalten.    

Die erste Frau im Bundeskanzleramt in Berlin: Angela Merkel. Schon vor der Wahl gab Sie Herrn Mario Torriani ein Interview. Die obersten Prioritäten liegen laut Merkel „direkt vor der Haustür“ – nämlich in der Schweiz. Zum Beispiel möchte Sie das Projekt „AGENDA Schweiz“ mit dem Programm „ALDI+“ fördern. Hierbei wird die Übernahme der grossen Schweizen Firmen MIGROS, COOP und SBB forciert, die Bundesregierung wird den Züricher Flughafen in Bundesflughafen München Süd Stoiber umbenennen und komplett auf Südanflüge umstellen. Persönlich am Herzen liegt Angie die Adoption von Roger Federer. Auf die Frage, ob Frau Merkel bei ihren Plänen auf eine breite Unterstützung in der Bevölkerung für das Projekt „AGENDA Schweiz“ zählen kann, erwidert sie, dass sie speziell auf die Zugewanderten Mitbürger in der Schweiz hinter sich sieht. Auch möchte Sie die Schweizer Nati von der Fussball-Weltmeisterschaft ausschliessen. Sie wisse, dass dies für die Schweizer hart sein wird, aber es leben ja schliesslich 2,5 Millionen Türken in Deutschland. Aber Angie bietet der Schweiz einen fairen Kompromiss an. Da geplant ist die ehemaligen Herren Schröder und Fischer in einem Kastor-Behälter nach Gorleben zu entsorgen, bietet Angie an sprichwörtlich „im gleichen Zug“ eidgenössische Altlasten, wie die Herren Schmid, Leuenberger, Deiss, Merz, Blocher und „Kuschelpeng“ mit loszuwerden. Nur Frau Calmi-Rey möchte Frau Merkel belassen, schliesslich habe Sie den gleichen Friseur – „Regiert und gefällt“!

Das Interwiew könnt Ihr Euch hier anhören.

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