Samstag: Eine Nacht im Tresor in Winti


Alesse hatte beim Spagetti-Plausch erzählt, dass er am Samstag in „Winti“ unterwegs ist. Wenn ich Lust hätte, dann könnte ich mitkommen. Klar hatte ich Lust. Also rief ich am Samstag Abend an. Alesse wartete grad auf einen Freund, der ihn abholt. Sie würden dann in die QN-Bar in Effretikon gehen. Treffpunkt also dort. Ich war grad auf dem Weg zurück nach Hause. Ich duschte, zog mich um und machte mich „ausgefertig“, setzte mich ins Auto und fuhr nach Effretikon. Die QN-Bar ist gleich am Ortseingang von Effretikon. Und schon war ich an der Einfahrt vorbei gefahren. Wenden und wieder zurück. Parkplätze gab es noch genug. Steht man vor dem Haus, so befindet sich links die „QN-Lounge“ – eine Smokers-Lounge, wo man gute Zigarren gemütlich rauchen kann. Rechts ist ein feines Speiselokal – das „QN-Restaurant“. Und in der Mitte eben die „QN-Bar“. Eingerichtet im rustikalen, gemütlichen Stil, mit einer langen Bar und viel Holz. Alesse, Martin und Salve waren bereits eingetroffen und hatten sich im hinteren Bereich der Bar in Lehnsesseln nieder gelassen. Ich bestellte mir eine Stange und beobachtete das Treiben um mich herum.

Am Nebentisch sassen zwei Mädels. Scheinbar hörten die Mädels so einige Diskussionen bei uns mit – auf jeden Fall sprachen die beiden dann irgendwann Alesse an. Es ging um Gummibärli, die sonst vorne am Eingang vorhanden sind. Alesse organisierte via Bedienung (eine ganz hüsche Maus) die fehlenden Gummibärli, welche dann mit ausgiebigen Gesprächen geteilt wurden. Man sprach über so manche Mann-Frau-Probleme, zum Beispiel über gemeinsames Kochen und Wohnen, Bettwäsche, Winterreifen etc. 😉

Gegen 23 Uhr hatte Alesse den Treffpunkt bei einer ganz speziellen Lokalität mit zwei weiteren Freunden abgemacht. Somit starteten wir nach Winterthur und suchten uns dort in der Nähe des Bahnhofs einen Parkplatz, was bei 3 Autos anfänglich nicht einfach erschien, aber klappte.

Die „spezielle Lokalität“ war ein „Private Club“ und nennt sich „Tresor„. Nein, auch ich lag mit meiner Vermutung anfänglich falsch, da ich an „etwas verfängliches“ dachte beim Titel „Private Club Tresor“.

Andi und Lorenzo kamen kurze Zeit später und Alesse wies den Weg. Ups, wir waren schon da. Ein unscheinbares Haus gegenüber dem Bahnhof mit einem unscheinbaren Eingang. Eine Stahltür, ein verspiegeltes Schauglas, eine Gegensprechanlage. Alesse griff zum Natel und rief den Besitzer an. Er meinte „hier kommst nur rein, wenn Du Jemanden kennst, der Jemanden kennt.“ Ok, auch gut. Wenige Sekunden öffnete sich die Tür und wir wurden eingelassen. Ich war der einzige der noch nie dort war, also musste ich einen Erfassungsbogen ausfüllen und erhielt eine Guestcard mit aufgeklebtem Barcode. Aufklärung: „Da werden sämtlicher Verzehr drauf gebucht“. Ok 🙂 Wir gingen zum Lift. Dann ging es abwärts – 4 Etagen! Dann wurde mir klar, warum das Lokal „Tresor“ heisst. Alesse führte mich herum. Zwei ehemalige Personenlifte umfunktioniert als Garderobe, links eine sehr gut ausgestattete Bar, darauf folgt eine Kommode gefüllt mit Humidore für edle Zigarren, zwei Ledersitzkombinationen inkl. Glastisch. Das ist die Smokers-Lounge. Eine schwere orginal Tresortür weist den Weg zur Clubhall – der eigentliche Tresor. Die Soundanlage ist erstklassisch – kein Wunder bei der Dämmung im Tresoraum. Gleich bem Eingang links ein Tisch mit Leckereien (Lachs, Schinken, Toast etc.), weitere Lehnsessel, ein Billardtisch und eine Bühne, auf welcher der DJ seinen erhobenen Platz hat. Und der Sound war weltklasse. Wir liessen uns in der Smokers-Lounge auf einer der weissen Ledersitzecken bei Tanja nieder. Tanja war eine Bekannte des Türstehers (aber die Bezeichnung „Türsteher“ stimmt garantiert nicht). Allese und seine Freunde bestellten eine Flasche Rotwein (Rioja) und zogen irgendwann die Zigarren heraus. Ich bestellte ein Heineken und hörte den Diskussionen zu. Autos war das Hauptthema ;-). Der Club füllte sich nur mühsam. Leider hatten wir einen Tag erwischt, der etwas mager war. Aber das machte nichts, denn das Ambiente war weltklasse, der Sound ebenso. Also für mich hat`s gestimmt 🙂 Super Location – Hoffe Alesse nimmt mich wieder mal mit; denn ohne Jemanden zu kennen, der Jemanden kennt, kein Einlass!

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