Neuer Weihnachtsbaum im Züri-Bahnhofstrassen-Design

16. Dezember 2005

Wie wäre es mit einem neuen Weihnachtsbaum? Das Design ist bekannt aus der Bahnhofstrasse in Zürich

Der neue Weihnachtsbaum hat enorme Vorteile im Vergleich zur Naturlösung:

  • Muss nur einmal angeschafft werden 
  • Man spart die Kugeln und sonstigen Schmuck
  • Ausserdem zusätzliche Lichterketten
  • Er nadelt nicht
  • Passt in (fast) jeden handelsüblichen Christbaumstständer
  • Keine Brandgefahr wg. offenem Licht (Kerzen)
  • Geschenke sofort sichtbar
  • Ganzjährige Nutzung möglich

Optional erhältlich:

  • Helligkeitssensor (manuell einstellbar) für automatisches Einschalten bei einsetzender Dunkelheit
  • Zeitschaltuhr für Ausschalten bei gewünschter Uhrzeit in der Nacht
  • Mikrofon für lautstärkeabhängiges Lichtspiel, kombinierbar mit
  • Bewegungsmelder für Lichtspiel in Abhängigkeit zur Besucheranzahl im Raum
  • Wetterfeste Spezialausführung für Aussennutzung erhältlich
  • Mehrfarbige Ausführung ab Dezember 2006

Caution! Do not use with water!

Gefunden bei blog.bkanal.ch


Kennen Sie „Crazy Banana“? – Die Anfänge des Kults um das Snowboard

16. Dezember 2005

Am Wochenende bei der Hochzeit von Petra und André in Lech am Arlberg haben wir über die Anfänge des Snowboardkultes diskutiert. Damals waren die Snowboarder oder Bügelbrett-Fahrer noch echte absolute Exoten. Und gestern fielen mir zufällig Bilder (richtige Papierabzüge) in die Hände – im Schrank im Wohnzimmer – die hab ich sofort einscannen müssen.

Wie kam ich zum Snowboarden? Ich surfte damals auf dem Guggenberger-Weiher in Neutraubling mit meinem Windsurfing-Gerät. Einem Urgestein – ein unsinkbares Gerät mit Schwert und schwerem Segel. Rainer, ein Kollege und Freund von mir, hatte damals schon einen Laden in Regensburg und im Winter hatte es dort immer „Flaute“ im Geschäft.

Bis die ersten Snowboard und Swingbows aufkamen. Ich durfte diese neumodischen Geräte zusammen mit Rainer und „Lupo“-Wolfi am Arber im Bayerischen Wald (Google-Earth) testen. Zu dieser Zeit gab es auch den sogenannten „Monoski“, aber das war uns sofort suspekt, da man mit parallel festgeschnallten Skistiefeln auf einem überdimensionalen Ski stand. Die Stöcke störten zusätzlich.

Das Swingbow war ähnlich konzipiert, wie die damals üblichen Skateboards: Man stand auf einer Platte, welche zwei Fussschaufen besass. Darin stand man mit den damals modischen Moonboots oder Wanderstiefeln – heute würde man „Softboots“ dazu sagen. Skateboardfahren konnte ich etwas, also dachte ich, Swingbow ist auch nicht so schwierig. Über zwei Gelenke wurden zwei kurze Ski bei einer Gewichtsverlagerung in die Kurve gezwungen. Das Problem war allerdings, dass durch die erhöhte Platte der Schwerpunkt des Fahrers ebenso angehoben wurde. Somit brauchte man nicht lange zu warten, bis sich das Swingbow in die eine Richtung und der Fahrer in die andere Richtung bewegte. Noch dazu besass es keine Halte- oder Bremsvorrichtung, welches das Swingbow bei einem Abstieg vom „Brett“ festgehalten hätte. So kam es vor, dass entweder ich oder der Kollege regelmässig hinter dem gute Stück den Berg hinunterliefen. Resümeé: Swingbow macht überhaupt keinen Spass.

Somit testeten wir das „Snowboard“. Das erste Snowboard was ich unter den Füssen hatte war ein „Sims„. Aber ich hab dann auch mal ein „Hooger Booger“-Board ausprobiert. Mit meinen Schnallen-Skistiefeln passte ich hervorragend in die Plattenbindung mit Federzug, welche hinten zu verschliessen war. Das war etwa so, wie bei meinen ersten Ski. Die hatten auch eine Federzug-Bindung. Das Brett war damals hauptsächlich noch aus Holz und die Kanten bzw. die Verleimtechnik stammte noch aus der Skitechnik, wo das Übergerät der Renntiger war. Damit das Teil sich bei einem Sturz mit sich öffnender Bindung nicht selbständig machte, gab es einen Fangriemen, welchen ich mir um den Unterschenkel band. Wir gingen mit dem Bügelbrett unter dem Arm den Hang hinauf und rutschten mit für uns schon atemberaubender Geschwindigkeit den Berg wieder hinuter. Der Hang war aber sehr sehr flach. 😉

Nach Mittag und nach ein/zwei Bier entschlossen wir uns frohem Mutes den Tellerlift zu nehmen, was sich anfangs als Fehler erwies. Wir blockierten nämlich den Tellerlift für die Knirpse aus dem Skikurs, da wir die erste halbe Stunde unerwartet aus dem Schlepplift fielen. Aber irgendwann kamen wir dann doch oben an. Mein Gott war das hoch oben – der Anfängerhang. Na gut. Hingesetzt. Brett angeschnallt. Mit den Armen versucht wieder hochzukommen. Übergewicht bekommen. Brett machte eine halbe Umdrehung um den Kopf im Schnee. Wieder von vorne das Ganze. Schweisstreibend auf jeden Fall. Bis kurz vor Liftabschaltung ging das in etwa. Dann kurz vor Abfahrt das Erfolgserlebnis: Komplette Abfahrt vom Babyhang ohne Sturz. Klasse, gleich wieder rauf. Und es klappte wieder sogar mit einem Bogen mehr. Wieder rauf. Hurra! Es klappt! Patschnass – teils vom Schnee und mehr vom Schweiss – latschten wir fachsimpelnd zum Auto. Nächstes Wochenende geht es gleich wieder mit dem Brett zum Arber – auf jeden Fall.

Nach etwa drei Wochenenden die Mutprobe: Zum Bredlwaschn nach Mayrhofen im Zillertal (Google-Earth). Die Ski nahm ich sicherheitshalber mit. Mittlerweile hatte ich mir ein leuchtend gelbes „Crazy Banana“-Board gekauft. Nein, nicht tailliert und auch nicht mit asymetrischen Seiten, sondern mit „Schwalbenschwanz“!

Snowboard Sims Hooger Booger Crazy Banana

Auf geht`s! „Muata low me aufe aufn Berch!“ „Na Buah! Geh ned! Da Vatta is a scho drom bliebm!“ Die berühmten Zeilen aus „Der Berg ruft“ motivierten uns enorm. Ich packte meine frisch gekauften neongelben ELHO-Klamotten ein (gibt es heute noch, aber nimmer so grell Neonfarben), dazu meine enge graue Skihose und wir fuhren ins Zillertal – für eine ganze Woche zum „Bredlwaschn“ – also im Frühjahr. Nach dem Motto „runter kommen wir immer – und sei es mit dem Sanka“ bestiegen wir am nächsten morgen die Gondel in Finkenberg und fuhren hinauf zum Penken. Das war wesentlich einfacher als mit dem Tellerlift. Und von der Mittelstation geht es dann weiter mit dem Doppelsessellift. Klasse! Welch eine Aussicht! Was für ein „Panonorma„! (Kurzform von „Enormes Panorama!“ nach zwei Erdinger Weizen). Brett angeschnallt, abgestossen und die rasende Fahrt endete nach 10 Metern im Pappschnee. Aufrappeln, Brille im Schnee gesucht, mit Tempotaschentuch geputzt, aufgesetzt und weitere 10 Meter sogar mit einer Kehre „frontside“ durchfahren, bis zur nächsten Sitzposition. Der „Frontside-Turn“ klappte nach etwa 300 Metern hervorragend ohne dass es mich in den Schnee warf, aber der „Backside“ war so ein richtiges Problem. Irgendwie verhedderten sich die „Schwalbenschwänze“ meines „Crazy Bananas“ immer im Schnee. Ergebnis „Plumps“ und Schneekontakt. Bei der Mittelstation angelangt erntete ich hämische Blicke der Skifahrer. „Immer dieses neumodische Zeugs“ war nur einer der freundlicheren Sätze. „Nur kein Stress“ dachte ich „bis hierher bist Du gekommen, dann schaffst des auch nochmal bis der Lift abschaltet.“ Am späten Nachmittag schaffte ich dann doch mal 2 bis 3 Frontsides und 2 Backsides ohne Sitzeinlage. Und bis zum Ende der Woche brauchte ich nicht mal mehr die letzten Meter bis zum Lift zu gehen, sondern konnte genau vor der Einstiegsstelle des Doppelsessellifts bremsen (ohne auf dem Hintern dahin zu gleiten). Meistens zumindest. Hier die Bilder vom „Bredlwaschn“:

Snowboard Sims Hooger Booger Crazy Banana

Nun fragt ihr Euch wann das war? Hinten auf den Bildern steht „Mai `88“! Seit ich das erste Mal auf einem Snowboard gestanden bin, hab ich nie wieder Skier benutzt. Mittlerweile fahre ich das 5. Brett. Das „Crazy Banana“ hat irgenwann einen Flügel des Schwalbenschwanzes verloren. Dann kam ein Hooger Booger und ein Niedecker-Brett. Das Hooger Booger hab` ich beim Anbremsen an einer Liftabsperrung geschrottet. Beim Niedecker ist mir eine Plattenbindung geplatzt. Ich kann mich noch an Obertauern erinnern. Da meinte ein Schleppliftbesitzer, dass wir mit dem Snowboard nicht befördert werden, da wir die Skispur kaputt machen würden. Damals waren wir echt noch Exoten, aber heut? Auch heute gibt es jedes Jahr noch Diskussionen über Skifahrer und Snowboarder „Die liegen oder sitzen ja eh nur im Schnee herum“. Und dann fahre ich wieder mal ein kleines Rennen mit den Herrschaften aus. Hinsetzen? Ne!? scho länger nicht mehr. Ja mei, die Zeit vergeht… odrrr? 

Snowboard Sims Hooger Booger Crazy Banana

Übrigens: Die „Carver“ bzw. die „Schaufelform“ der Ski wurden vom „Freestyle-Board“ geklaut. Damals gab es die ersten taillierten Snowboard, welche extrem schnell und eng drehen konnten. Das haben die Skihersteller dann schnell mal abgekupfert. Mehr über Snowboards hier.


GeoUrl – Fügen Sie Ihrer Website oder Ihrem Blog Geodaten hinzu, dann kennen Sie Ihre Nachbarn ;-)

16. Dezember 2005

GeoUrl ermöglicht es Ihnen Ihre Website oder Ihren Blog mit Geodaten zu versehen. Hierzu benötigen Sie die Geodaten Ihres Wohnsitzes. Diese bekommen Sie über http://www.maporama.com/share/ . Geben Sie dort „Land“, „Stadt“ und „Strasse“ Ihres Wohnortes ein.

Dann entnehmen Sie die Daten für Latitude und Longitude (Breitengrad und Längengrad links unten im Ergebnis). Die Koordinaten sehen dann z.B. so aus (getrennt durch ein Komma): 047.3960, 008.4500

Die Daten für die Westliche Hemisphere und die Südliche Hemisphäre sind mit einem Minus versehen.

Dann fügen Sie die erforderlichen meta tags im Source-Code Ihrer HTML-Seite in der Header-Sektion ein. Anschliessend teilen Sie dem GeoUrl-Server mit, dass Sie den Code eingefügt haben.

Hinterher erhalten Sie den Code für den Button: GeoURL

Und schon wissen Sie wo sich Ihre Nachbarn befinden 😉 – und das sogar mit Distanzangabe! 

Ergänzung (Danke Leu!): Es gibt auch eine Schweizer Landkarte, in welcher die auf GeoUrl eingetragenen Blogs zu finden sind. (Meinen Blog leider nicht, da ich nicht weiss, wie das bei WordPress funzt). Ausserdem gibt es HIER auch noch eine grosse Schweizer Karte mit sämlichen Blogs (wie oben), nur diese Karte ist zoom-bar!