Hochauflösende Bilder – Space Shuttle „Discovery“ entdeckt die Schweiz

20. Dezember 2005

Am 28.07.2005 (Mike`s 37. Geburtstag), während der Mission STS-114, drehte das US Space Shuttle "Discovery" genau über der Schweiz, um an der Internationalen-Weltraum-Station (ISS) anzudocken. Die Hauptaufgabe für die Astronauten war hierbei die Aussenhülle des Hitzeschutzschildes zu kontrollieren.

Zu diesem Zeitpunkt war die ISS und das Space Shuttle etwa 200m auseinander und bewegten sich mit einer 7,6 km/s (27000 km/h) um die Erde. Aber das eigentlich Interessante daran ist, dass dieses Manöver genau über der Schweiz statt fand – in einer Höhe von 353 km. Der Himmel war wolkenlos und so entstanden weltklasse Fotos vom Raumschiff über der Schweiz.

Das Space Shuttle fliegt über den Genfer-See, Lausanne, Yverdon-les-Bains, den Französischen Jura. Dann weiter über Neuenburg (Neuchâtel), Bern und Biel. Anschliessend über Basel, Luzern und schliesslich Zürich. Die hochauflösende Bilder findet man HIER

Gefunden über Leu, und Infamy


„Cervelat“ – Die Currywurst der Schweizer

20. Dezember 2005

Was den "Deutschen" die Currywurst – ist den "Schweizern" die Cervelat (oder Cervelas). Man könnte meinen, dass der "Schweizer Käse" (der nicht immer Löcher hat) das quantitativ beliebteste Lebensmittel in der Schweiz ist. Falsch: Die Cervelat – früher als "Abfallwurst" verschrien – landet am häufigsten in den Mägen der Schweizer. Nach einem Presseartikel von "Blick" werden in der Schweiz jedes Jahr über 9000 Tonnen Cervelat verspeist, das sind 82 Millionen Stück Wurst.

Was steckt nun drin in der "Schweizer Variante der Currywurst"? Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Schweinsschwarte, Eis, Salz und Gewürze. Dieser feine Mix aus dem Kutter wird in Därme abgefüllt, leicht geräuchert und anschliessend gebrüht. Und woher kommt der Name "Cervelat"? In Wikipedia findet man dazu, dass der Name "Cervelat" aus dem Italienischen cervellata, bzw. aus dem Lateinischen cerebellum abgleitet wird und ‚Gehirn‘ bedeutet. Aber Hirn ist nicht (mehr) in der Wurst.

In Rädchen geschnitten ist ein Ceverlat unverzichtbarer Bestandteil vieler Gratins und insbesondere der Älplermakronen. Mit Käse gefüllt und mit Speck umwickelt macht er als Cevelas-Cordon-bleu (oder etwas respektlos Arbeiter-Cordon-bleu) seinem grossen Bruder Konkurrenz.

Als "Snack für Zwischendurch" wird die Cervelat in Papier gewickelt von Hand zusammen mit Brot und scharfem Senf gegessen. Als Hauptmenü, aber auch mit Pommes und Bratensosse – aber das dann eher auf einem Teller. Aber die Cervelat ist auch als Grillwurst auf dem Rost oder auf dem Steckerl beliebt.

PS: Ich bin eher Fan der Bayerischen Weisswurst zusammen mit original Händlmaier`s-Senf und mindestens einer Brezn.

Genau in dieser Kombination gibt`s das auch in der Schweiz – genauer in Luzern: In der "Rathaus Brauerei"!