Feinstaubursache erkannt – Hochdruckgebiete sind schuld


„Ja etz hammas!“ (bayerisch) für „Jetzt ist alles klar!“ Die Hauptursache für die Feinstaubbelastung ist erkannt: Hochdruckgebiete sind schuld! Kaum kommt so eine böse Schönwetterlage auf die Schweiz zu, schon steigen die Belastungswerte für Feinstaub über die zulässige Grenze von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Das bafu meldet und die NZZ berichtet heute, dass innerhalb der letzten 24 Stunden an sämtlichen Messstellen die Grenzwerte teils massiv überschritten wurden. Dieser Grenzwert darf nur einmal pro Jahr geknackt werden. Aber schon im Februar diesen Jahres klappte das an 9 Tagen durchgängig nicht. Dies veranlasste dann die Politiker in der Zentralschweiz die berühmte, nichts bringende Tempo80-Regelung auf Autobahnen einzuführen. Erst seit gestern steigen die Werte wieder an und halten sich auf hohem Niveau. Gestern scheinte die Sonne und das Termometer in Zürich stieg an die 10 Grad-Grenze. Auch heute sah man wenig Wolken am Himmel und es war richtig angenehm draussen an der frischen Luft, wenn da der Feinstaub nicht wäre.

Da die Hochdruckgebiete mit dem klaren Himmel, dem Sonnenschein und den warmen Temperaturen für die massive Feinstaubbelastung verantwortlich sind, fordere ich die Politik auf sofort mit extremen Massnahmen gegen diese gefährlichen Wetterlagen vorzugehen! Sturm und Regen muss ganzjährig täglich herrschen! 

5 Responses to Feinstaubursache erkannt – Hochdruckgebiete sind schuld

  1. Elisabeth sagt:

    …wer’xs glaubt – ich nicht !

  2. rogerrabbit sagt:

    Im Jahre 2003 hörte man noch nichts davon. Obwohl da gab es reichlich Hochdruckgebiete. Man erinnert sich: Hitzesommer. Und wo war er geblieben, der Feinstaub? In den Öfen? Hatte er 3 Jahre Verspätung oder blieb er in der Tiefe versteckt?

  3. PeterPan sagt:

    Ergänzung:

    Aus „Sommersmog -Positionspapier zum koordinierten Vorgehen bei ausserordentlichen Belastungssituationen“ der Schweizerische Gesellschaft der
    Lufthygiene-Fachleute (Seite 2 ff.)

    2.1. Die Belastungssituation im Sommer 2003
    Der überdurchschnittlich warme und trockene Sommer 2003 führte zu aussergewöhnlich lang anhaltenden Perioden mit hohen Ozonkonzentrationen. Der in der eidgenössischen Luftreinhalte-Verordnung festgelegte 1-Stunden-Grenzwert von 120 μg/m³ (Mikrogramm pro Kubikmeter) wurde gegenüber den Vorjahren rund doppelt so häufig überschritten und auch die Stickstoffdioxid- und Feinstaubbelastung erreichte hohe Werte.


    Aus „Stadt Zürich – Geschäftsbericht 2003 Gesundheitsund Umweltdepartement“ (Seite 24 ff.)

    a) Immissionsmessungen von Luftschadstoffen
    Die auffallendsten Smogereignisse stellten sich im Februar sowie während der extrem warmen Sommermonate Juni und August ein. Die Episode in der zweiten Februarhälfte brachte massive Grenzwert-Überschreitungen beim lungengängigen Feinstaub PM10. Während Tagen verharrte das PM10-Tagesmittel über dem Grenzwert; die höchsten Spitzen übertrafen ihn um mehr als das Zweifache. Zugleich wurde der Tagesmittel-Grenzwert von Stickstoffdioxid NO2 in Serie überschritten, ein Phänomen, das in der Stadt Zürich seit Jahren nicht mehr aufgetreten ist. Zur Rekordwärme des Hitzesommers 2003 gesellte sich eine der längsten je registrierten Sommersmogphasen. An der Messstation Stampfenbachstrasse wurden insgesamt 432 Überschreitungsstunden registriert – ebenfalls ein Rekordwert. Trotz der ungemein ozonfördernden Wetterlage kletterten die höchsten Stundenmittelwerte jedoch weniger hoch als in den heissesten Sommern der 90er-Jahre, was auf die Minderungen bei den Ozonvorläufersubstanzen in den vergangenen zehn Jahren zurückzuführen sein dürfte.

    Gruss
    PeterPan

  4. sandro sagt:

    Der Feinstaub ist immer da, er wird nur nicht weggeblasen wie sonst. Und dass die 80er Massnahme nichts gebracht hat ist unwahr. Am Auspuff reduziert sich der Feinstaubausstoss um 50%… Dass dies in kurzer Zeit keine Weltweiten Veränderungen mit sich bringt ist doch eigentlich logisch.

  5. rogerrabbit sagt:

    oops
    Otto Normalbürger (ich) hatte auf jeden Fall nichts mitgekriegt. Oder habe ich die ‚Bad News‘ einfach wieder verdrängt. Wer weiss.

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