Dokumentarfilm – We feed the World


Auf der Rückfahrt von Frankfurt nach Regensburg hörte ich im Radio ein Interview über den neu angelaufenen Film vom Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer: "We feed the World". Es geht um unser "täglich Brot". Die Lebenensmittel und deren Ursprung. Das Soja für die bei Vegetarieren beliebte Tofuwurst wird in einer Gegend produziert, die ich noch nie gehört habe. Von Matto Grosso reist das Soja 2500 Kilometer bis zum Hafen und wird von dort weltweit exportiert. Erwin Wagenhofer reiste nach Spanien. Das Hauptproduktionsland der roten Tomate – von den Züchtern dort "Kampftomate" genannt. Kampftomate deshalb, weil die am häufigsten verkaufte Tomate eine dicke Haut besitzt, um das Ernteverfahren schadlos zu übersehen. Anschliessend den Transport zum Grossverteiler und die Tomate sieht auch nach 3 Wochen im Kühlschrank noch tadellos aus. Die Kiwi aus Neuseeland – gegessen wegen des (angeblich) hohen Vitamin-C-Gehaltes – reist 25000 Kilometer zu uns. Die frischen Erdbeeren aus Israel oder Spanien sind tagelang unterwegs und der Transport vernichtet unnötig Energie; denn um das Eck kann man bald auch Erdbeeren vom Feld selbst ernten. Um diese Themen dreht es sich im Film. Das Buch zum Film gibt es schon seit März im Handel. Der Film selbst ist am 27.04.2006 angelaufen. Falls ein Kino in meiner Nähe diesen zeigt, werde ich ihn mir sicher ansehen.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: