Ü30er Party in der Regensburger Uni-Mensa


Ja gestern waren Mike und ich wieder Mal auf der Ü30er-Party an der Regensburger Uni-Mensa. Ja mei. Des is halt auch nimmer des was scho mal war. Schon im Parkhaus war anhand der Autokennzeichen zu erkennen, dass das Landvolk zur Landflucht ansetzte und an der Uni einfiel. *Klar, sogar aus der Schweiz kommen die Leut daher*
Wir waren offensichtlich zu früh dran, da die Hallen noch sehr überschaubar gefüllt waren. Wir besorgten uns je eine Flasche Radler, welches aber eher abgestanden schmeckte. Ob das an der Biermarke liegt? Die Soundanlage in der grossen Mensa war mies oder überhaupt nicht eingestellt. Die Musiktitel konnten  anhand des dumpfen „BumBumm“ nur schwer getrennt werden. In der Rockmensa stand ein gelangweilter DJ hinter den CD-Playern. Es fehlte nur noch, dass ein Pärchen foxtrott-tanzend zu „Highway to Hell“ über das Parkett schwebt.
Ab Mitternacht füllten sich die Tanztempel mehr und mehr mit Mitgliedern der Schnurrbartträgerfraktion *ja, hatte ich auch mal, aber da war ich 21*, VoKuHiLas *lieber länger als gar kein Haar mehr* und mit WaschbärbauchnabelPiercerinnen. Die DurchdieTanzflächeSchlenderer und BierflascheInHosentascheträger häuften sich. Auf der Tanzfläche erigierten ChronischAussertaktTänzer mit WildumsichFuchtler. Es war Zeit für ein weiteres Bier – der Weg zur Bar wurde von PlanlosHerumsteher und ZiellosUmherlaufer erschwert. Mike und ich schauten uns weiter um und verfielen in unsere Lieblingstätigkeit: Kommentieren. Man/Frau sollte einfach keine enge Stretchhose zu rosa bauchnabelfreiem Shirt tragen, wenn der Bauchnabel die Gürtelschnalle wulstig verdeckt. Auch die Anziehungskraft eines halbdurchsichtigen Top verkehrt sich ins Gegenteil, wenn das Training für die Strandfigur ausnahmslos durch zu viel Sahne auf dem Tortenstück sabottiert wird. Am meisten aber freute ich mich darüber, dass – egal wo man sich hinstellt – es keine Minute dauert, bis irgendein StarrUmsichgucker einen über den Haufen läuft. 
Die Luft roch entweder nach Pommes oder nach WC-Reiniger. Um eine Erfahrung reicher verliessen wir gegen 2 Uhr morgens den Laden der Begegnung und nahmen den Abschlusskaffee zu Hause.

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