Mike packt Koffer

9. Oktober 2006

Mike packt Koffer. Und das schon seit Stunden. Morgen Nachmittag geht es los. Der Jahresurlaub steht an. Nein, diesmal geht es nicht nach Teneriffa. Der Zielort ist weit – sehr weit – weg: 2 Tage Singapore und 17 Tage Bali. Und Mike weiss nicht, was er einpacken soll. Und worin überhaupt? Zuerst wollte er den grossen Hartschalenkoffer nehmen.

Ich konnte ihn aber davon überzeugen, dass die paar Dinge, die er für Bali brauchen würde locker in den kleinen Trolley passen würden. Gegen 18 Uhr fragte er sich, was er mitnehmen sollte. Ich gab folgende Tipps: 5 T-Shirts, 5 Unterhosen, 5 Paar Socken, Badehose, kurze Hose, Jeans, 2 Hemden, Turnschuhe, Sonnenbrille, Pass, Geldbeutel, MP3-Player, Digicam, Tickets und das „Schönheitstäschchen“. 🙂

Jetzt ist es kurz nach Mitternacht. Also Stunden später hat er es doch geschafft ein Handtuch in den Koffer zu legen. Mal sehen, wann der Rest drin ist. 🙂


Mr. Leu-Double-Blogger-Contest

9. Oktober 2006

Hiermit rufe ich einen neuen Blogger-Contest ins Leben: Den „Mr. Leu-Double-Blogger-Contest“. Mitmachen dürfen alle Blogger – männlich und natürlich weiblich! Wer sieht Mr. Leu am ähnlichsten und wer ist eventuell noch cooler als er selbst? 🙂 Das ist die Frage, auf welche ich eine Antwort suche.

Was wird benötigt? Eine Digitalkamera und eine Sonnenbrille. Die Vorlage für das nachzuahmende Bild klaue entleihe ich direkt von Mr. Leu`s Blog.

Mr. Leu – Das Original!

 

Willy ist der Erste, der es versucht.

 

Und hier stelle ich gleich mal das Bild von Mike ein.

  

Und hier gleich Bild von meiner Wenigkeit 🙂

Also auf geht`s – mitmachen!


Ausgesteuerte – Braut, Steuerpreller, Kapitän im Ruhestand

9. Oktober 2006

„Was ist ein Ausgesteuerter oder eine Ausgesteuerte?“, frage ich Mike und Willy. Mike mutmasst: „Das ist eine Tochter, die soeben geheiratet hat und somit von ihrem Vater die Aussteuer erhalten hat.“ Willy meint: „Es könnte aber auch sein, dass es einer ist, der keine Steuern mehr zahlen muss!“. Ich denke dagegen an einen „Donaudampfschifffahrtskapitän, der in den Ruhestand geht und somit ausgesteuert hat.“

Mike hat eine einleuchtende Erklärung. In Bayern ist es Brauch, dass die Braut eine Mitgift bekommt. Diese heisst „Aussteuer„.  Mit diesen Waren, welche die Braut also in die Ehe mitbringt soll der Grundstock für den Haushalt dienen. Diese Gaben – materiell oder monitär – werden vom Brautvater und von der nahen Verwandschaft der Braut spendiert. Somit wird die Tochter bei der Hochzeit an den Bräutigam „ausgesteuert“.

Der Erklärungsversuch von Willy ist auch nicht unbegründet. Schliesslich könnte das Finanzamt mit einem netten grauen Brief auch mal etwas nettes Mitteilen. „Hiermit dürfen wir Ihnen eine freudige Nachricht überbringen: Ihre Steuernummer wurde gelöscht. Sie haben ausgesteuert!“

Tja, mein Vermutung stösst leider auf geringe Gegenliebe, auch wenn man sich durchaus vorstellen kann das ein Ausgesteuerter das Ruder aus der Hand legt.

Wie ich auf diese Frage komme? Roger fragt in seinem Thread „Ausgesteuerte und die Arbeitslosenzahl“ u.A. „Wieso weist die Arbeitslosenzahl nicht alle Arbeitslose aus?“ Als kleine Erklärung ein Link: FAQ Arbeitsmarktstatistik


Nimm das Glück und Dein Leben selbst in die Hand

9. Oktober 2006

Beim Stöbern in meinen Lieblingsblogs fand ich soeben bei Christa unter dem Titel „Schau in den Spiegel“ genau den richtigen Spruch für all die Menschen, die immer glauben, dass „immer die Anderen“ Schuld hätten an so mancher Wendung im Leben. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, sogar jede Sekunde trifft man selbst die Entscheidungen, welche die Richtung des eigenen Lebens bestimmen. Das ist meine Überzeugung und die vertrete ich auch vehement. Darüber gibt es manchmal die wildesten Diskussionen im persönlichen Umfeld.

Es gibt da nämlich Zeitgenossen, die sind der festen Meinung, dass Andere das eigene Leben massgeblich zum Nachteil der Zeitgenossen „beeinflussen“ können. Sollte der „Andere“ das tatsächlich versuchen wollen, dann gibt es Mittel und Wege dem entgegenzuwirken. Und das bleibt wieder der eigenen Entscheidung überlassen.

Die getroffenen Entscheidungen lassen sich nur in den wenigsten Fällen rückgängig machen, daher sollte man sich diese je nach Schlagweite zwar recht gut überlegen, aber treffen muss man diese selbst, Vorteile und Nachteile abwägend. Nachträglich irgendwelchen früher getroffenen Entscheidungen nachzuweinen macht überhaupt keinen Sinn. Nach dem Motto „Ach, hätte ich mich doch damals anders entschieden…“ Das grenzt dann schon an negatives „Hirnwichsen“ und das ist auf Dauer schädlich.

 

Und bedenke: „Heute ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens!“ (Aus einem Glückskeks). Also liebe Leute „carpe diem“ und diesen Zettel hier an den Spiegel kleben!