Siemens-Skandal: Fujitsu Siemens gerät mit norwegischem Militär in Streit


Zitat de.internet.com:

„Der Weltkonzern Siemens, gegen den Staatsanwaltschaften in mehreren europäischen Ländern wegen eines Skandals um schwarze Kassen und mutmaßliche Schmiergeldzahlungen ermitteln, hat auch in Norwegen Ärger. Ende vergangener Woche erwirkte der Konzernteil Fujitsu Siemens eine einstweilige Verfügung gegen das Verteidigungsministerium, weil dieses Ressort ein Tochterunternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt und von Ausschreibungen ausgeschlossen hatte. Das berichtet die ‚Süddeutsche Zeitung‘ in ihrer morgigen Ausgabe. „

Und weiter:

„Der Abrechnungsskandal der Tochterfirma SBS hatte in den norwegischen Medien für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Das IT-Unternehmen hätte einem Vertrag mit dem Militär zufolge beim Aufbau einer Computersystems nur acht Prozent Gewinn machen dürfen. Tatsächlich lag die Gewinnspanne viel höher. Die Behörden vermuten, dass das Unternehmen Berater und Mitarbeiter des Militärs großzügig mit Reisen und Geschenken bedachte, die im Gegenzug auf eine genaue Prüfung der Abrechnungen verzichteten. Ein SBS-Mitarbeiter deckte den Skandal Anfang 2005 auf, nachdem er gefeuert worden war. Zwischen dem Verteidigungsministerium und Siemens laufen Verhandlungen über die Höhe der Entschädigung, die das Unternehmen wegen der Verfehlungen seiner Tochterfirma an den Staat zahlen muss. „

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