Tornado über London – Gletscher melden 2006 Abschmelzrekord


Wetterkapriolen oder Klimawandel? Ich tippe auf Wetterkapriolen bedingt durch Klimawandel! Heute gleich zwei Meldungen:

„Erst wurde es dunkel – dann krachte es“ kommentierte eine Zeugin im Stadtteil Kensal Rise. Der Tornado donnerte ca. 30 Sekunden durch die Häuser, deckte Dächer ab und liess Scheiben bersten. Aber alles „ganz normal“: In Grossbritannien werden durchschnittlich 33 Tornados pro Jahr gezählt. Normal?

Der Aletschgletscher schrumpfte dieses Jahr um ganze 50 Meter. In der Schweiz werden die Glaziologen der ETH Zürich immer aufgeregter und melden beunruhigende Daten über das rasante Abschmelzen der Gletscher. Nur im Rekordsommer 2003 schmolz mehr Gletschermasse ab. Der damalige Wert wurde aber dieses Jahr nur knapp verfehlt. Insgesamt schmolzen die Schweizer Gletscher dieses Jahr um 4 Prozent. Normal?

Ausserdem: Wann hatten wir zuletzt so einen schönen warmen Herbst? Ach, das muss irgendwo vor 326 Jahren gewesen sein – meldet SF Tagesschau am 30. November. Und: Bereits 2004 und 2005 gehörte der Herbst zu den wärmsten seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen im Jahre 1864. Basel meldete durchschnittlich 13,2 Grad, Zürich 12,2 Grad – damit im Durchschnitt 3 Grad wärmer, als sonst üblich. Zwei Fönschübe zwischen dem 16. und 17. November, sowie am 25. November brachten Temperaturen von deutlich über 20 Grad. Normal?

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