Scheiden tut weh – drum prüfe, wer sich ewig bindet – Schweizer (Scheidungs-)Statistik

13. März 2007

Aus aktuellem Anlass (nein, nicht bei mir) ein paar Zahlen aus der Statistik „Bevölkerung der Schweiz 2005“ vom Bundesamt für Statistik (BFS) über Scheidungen und dergleichen:

„Sowohl die Heiraten als auch die Scheidungen nahmen 2005 gegenüber dem Vorjahr zu: 40’139 Ehen wurden geschlossen (+1,7%) und 21’332 Scheidungen ausgesprochen (+18,8%). Somit wurde seit 2002 zum ersten Mal wieder ein Anstieg der Heiraten festgestellt.“ (+xy bezieht sich auf 2004!)

 

–> 53 % der Ehen werden geschieden! (Nix Neues, odrrr?)

„Ende 2005 verteilen sich die ledigen und verheirateten Personen mehr oder weniger gleichmässig auf die beiden Geschlechter (Männeranteil bei den Ledigen: 52,8%, bei den Verheirateten: 50,2%). Grössere Unterschiede sind hingegen bei den geschiedenen und insbesondere den verwitweten Personen festzustellen. In beiden Fällen gibt es jeweils bedeutend mehr Frauen als Männer (Frauenanteil bei den Geschiedenen: 58,3%, bei den Verwitweten: 82,7%). Zwei Gründe können dies erklären. Geschiedene Männer heiraten häufiger (9072 vs. 8399 Frauen). Ausserdem erhöht die Lebenserwartung der Männer die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann vor seiner Ehefrau stirbt.“

–> Ergo: Don’t merry, Man! Single-Leben erhöht Deine Lebenserwartung!

„Seit 1970 hat der Anteil der Wiederverheiratungen auf Kosten der Erstheiraten um nahezu 20 Prozentpunkte zugenommen. Dabei heiraten geschiedene oder verwitwete Männer häufiger ein weiteres Mal (2005: 9613) als Frauen (2005: 8771).“

–> Ein Fettnäpfchen reicht wohl nicht?