Both Side of the Story – UK (C4) Documentary The Great Global Warming Swindle

18. März 2007

Ganz klar: Ich bin für Umweltschutz und pro Energiesparen.

Aber, wenn die „ganze Masse“ so brav hinter einer Meinung herschwimmt, werde ich von Haus aus skeptisch. Somit nehmen wir mal an, dass die gesamte Klimaerwärmungstherorie „verursacht durch den Menschen“ von bestimmten Wirtschaftlobbyisten eingefädelt wird, um dem braven Bürger noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Wie bereits geschehen: Durch die Ökosteuer, Klimarappen, Katalysator, Feinstaubfilter vom „Staat“ bezuschusst (Geschäft für die Autowirtschaft), etwas teuerer „Ökostrom“ (Geschäft für die Energieversorger), Glühlampenverbote und Energiesparlampen-Geschäft etc.pepe. Nehmen wir mal an, das gesamte Szenario ist einfach eine grosse Show, um das BigBusiness zu machen. Dann würde sogar hier das „teuflische Dreieck“ von Wirtschaft, Politik und Presse einwandfrei rund laufen. Was bleibt dann von der Realität übrig?

Wer glaubt zum Beispiel schon einem Gerhard Schröder, der sich seinen Nachkanzler-Job bei Gazprom besorgt hat, dass er gegen Atomstrom ist? Wie glaubwürdig sind seine Aussagen, wenn man im Hinterkopf hat „Hallo!? Der will doch nur Gaskraftwerke verkaufen! Sonst verdient er kein Geld mehr bei Gazprom!“. Nein, ich bin nicht pro-AKW. Aber wie kann jemand so fadenscheinig auftreten?

Und dann schaut Euch mal das an. Stellen wir uns einfach mal vor, der „Mensch“ ist nicht direkt an der Klimaerwärmung schuld. Diese Klimaerwärmungsphase ist eine natürliche zyklische Schwankung der globalen Temperatur. Das wäre doch ein herrliches Geschäft, wenn man das Volk im Glauben liesse, dass der „Mensch“ schuld daran wäre. Eine globale Lüge? Überlegt mal, wer so alles daran verdienen könnte. Wirtschaft, Politik, Medien. Wer zahlt die Zeche? Nur mal so als „Both Sides of the Story“.

UK (C4) Documentary The Great Global Warming Swindle
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British TV, Channel 4
1 Std. 13 Min. 32 Sek. – 08.03.2007
kevin.stanchfield.com
        
According to a group of scientists brought together by documentary-maker Martin Durkin, if the planet is heating up, it isn’t your fault …  and there’s nothing you can do about it.

We’ve almost begun to take it for granted that climate change is a man-made phenomenon. But just as the environmental lobby think they’ve got our attention, a group of naysayers have emerged to slay the whole premise of global warming.

Aber in mir kommen Zweifel an der korrekten Darstellung der Tatsachen in dieser „Dokumentation“ auf. Zum Beispiel distanziert sich Carl Wunsch (Cecil and Ida Green Professor of Physical Oceanography Massachusetts Institute of Technology) schriftlich auf der Website von der Darlegung und Interpretation seiner Aussagen.

Auf der anderen Seite stehen auch Non-Profit-Organisationen (z.B. Natural Resource Stewardship Project) aus Kanada hinter dem Film. Professor Ian Clark ist eines der Mitglieder.

Interessant ist übrigens, dass im Jahre 1974 eine BBC-Dokumentation mit dem Titel „The Weather Machine“ ein vollkommen gegenteiliges Scenario beschrieb: Nach 40 Jahren sinkender Durchschnittstemperaturen (Globale Klimaabkühlung) prophezeite man den Menschen eine neue Eiszeit und zeigte die möglichen katastrophalen Auswirkungen! (ab Filmminute 34:50)

Dr. Roy Spencer (Weather Satellite Team Leader NASA) hat übrigens eine sehr interessante Website, welche die Auswirkungen der CO2-Emissionen als Ursache für die globale Klimaerwärmung verursacht durch den Menschen recht schräg auf den Arm nimmt: www.ecoenquirer.com

Die Natur schlägt zurück! Durch die erhöhte CO2-Konzentration kommt es vermehrt zu hinterhältigen Pflanzenattacken auf harmlose Bürger!

 


18.03.2007 – Gadget für Träumer – Porsche Boxster 3.2 S

18. März 2007

Schon seit meiner Jugendzeit träume ich von „einem Porsche“. Das kam so:

Während der Lehre fuhr ich dann mit der 80er jeden Tag zweimal auf dem Weg zum Betrieb am Porschehändler vorbei.
Das Autohaus Hartl befand sich damals noch an der Friedensstrasse. Dort, wo heute das Cinemax steht.
Ich dachte mir dann „Wenn die Lehre vorbei ist, dann…“
Dann arbeite ich als Systembetreuer und fuhr jeden Tag zweimal auf dem Weg zur Arbeit am Porschehändler vorbei. Ich dachte mir damals „Wenn Du etwas Geld gespart hast, dann..“
Daraus wurde nichts. Ich holte das Abi nach und studierte dann 4 Jahre. Auf dem Weg zur Fachhochschule fuhr ich täglich zwei Mal am Porschehändler vorbei. Ich dachte dann „Wenn Du Ingenieur bist, dann…“
Als ich dann keine Anstellung fand, machte ich mich selbstständig. Fast jeden Tag fuhr ich auf dem Weg zu Kunden an dem Porschehändler vorbei. Ich dachte dann „Irgendwann hast Du das Geld gespart, dann…“
Anschliessend arbeite ich als Planer und Ausbilder bei einem grossen Konzern. Und ich fuhr wieder jeden Tag zwei Mal an dem Porschhändler vorbei. Ich dachte dann „Wenn Du das Geld zusammen hast, dann…“
Dann verschlug mich das Schicksal in die Schweiz. Aber wenn ich in meinem Heimatort ankam, dann fuhr ich oft zuerst zum Porschehändler und sah mir die Gebrauchten an. Ich dachte dann „Wenn Du genug gespart hast, dann..“
Und seit heute Nachmittag steht das Schmuckstück in meiner Garage.

Nachdem ich nun von verschiedenen Freunden heute bereits angerufen oder angemailt wurde („Und? Wie schaut’s aus?“ „Wie geht’s dem Boxstääär?“ „Hast du ihn schon?“ „Was haste jetzt gemacht?“) Also: Heute erfüllte ich mir einen Jugendtraum. Mein Schmuckstück ist eingetroffen:

  • Inverkehrssetzung: 5 / 2004
  • Aussenfarbe: schwarz mét.
  • Kilometer: 44’600 km
  • Getriebeart: Handschaltung
  • Antrieb: Hinterradantrieb
  • Treibstoff: Benzin
  • Türen: 2
  • Sitzplätze: 2
  • Hubraum in ccm: 3179 cm³
  • Zylinder: 6
  • Leistung in PS: 260
  • Leergewicht: 1395 kg

Sportfahrwerk, Stability-Management (PSM), 4 Leichtmetallfelgen Carrera 18J, Windschott, Seitenschwellerverbreiterung in Wagenfarbe lackiert, Vordersitze heizbar, Sportsitze in Leder, Leder-Ausstattung, Farbe nach Wahl, Mittelkonsole im Fond in Leder, Klimatisierungsautomatik, Tempomat, Bordcomputer, Bose Soundsystem, Navigationssystem, Paket PCM-System

Kaum stand mein Boxstäääär in der Garage, fing es zu nieseln an. Logisch! Zefix! Und natürlich soll es diese Woche noch mal so richtig kalt werden. Und schneien soll es. Und hageln! Und regnen! Und der Wind pfeifft in Sturmstärke! Ich fahre offen!


18.03.2007 – CO2 und kein Ende – Hauptverursacher, Statistiken und Empfehlungen zum Thema Reduktion der Treibhausgase

18. März 2007

Interessant: Auf der Website des Umweltbundesamtes (Deutschland) wird das selbe unterbewusst beeinflussende Bild verwendet, wie auf der Website des Schweizer Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation.

Dabei sieht die tatsächliche Verteilung der CO2-Emissionen ganz anders aus. Das Bild stammt zwar aus der Zeitschrift ADAC März 2007 Seite 38, aber die Daten kommen vom Institut für Wirtschaftsforschung und stimmen mit den Daten des Umweltbundesamtes fast gänzlich überein. Vergleiche hierzu eben das oben im Bild erwähnte PDF-Dokument (Umweltbundesamt Website „Klimaschutz“) oder Grafik unten.

Ergo: Es ist nicht der Pkw-Verkehr mit 11,9 Prozent von insgesamt 19 Prozent für „Verkehr“, wie das Foto gerne glauben machen möchte, der Hauptverursacher der CO2-Gase in Deutschland, sondern die Kraft- und Fernheizwerke mit 43,2 Prozent! Dann folgen Industrie, Gewerbe und Handel mit gesamt 24,8 Prozent, sowie Privathaushalte (Heizungsanlagen) mit 13 Prozent. Anders als in der Schweiz mit 21,46 Prozent entfällt in Deutschland ein Anteil von 11,9 % auf den Bereich „PKW“.

Zitierte Texte aus „Die Zukunft in unseren Händen – 21 Thesen zur Klimaschutzpolitik des 21. Jahrhundert und ihre Begründungen“ vom Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt. vom Oktober 2005

Der jährliche Primärenergieverbrauch in Deutschland ist seit 1990 etwa gleich bleibend hoch und betrug im Jahr 2001 knapp 14.600 Petajoule. Die einzelnen Sektoren hatten daran folgenden Anteil:

  • private Haushalte: 19,5 %
  • Verkehrssektor: 18,6 %
  • Industrie: 16,4 %
  • Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (GHD): 10,5 %
  • Energieumwandlungssektor: 35,0 % (Kraftwerke)

Bereich Heizungen und private Haushalte:

Allein im Altbaubereich ist durch Effizienzsteigerungen und Energieeinsparungen für das Beheizen von Gebäuden und das Bereitstellen des Warmwassers sowie durch Verbessern des Wärmedämmstandards ein CO2-Emissionsminderungspotenzial von 50 bis 70 Mio. Tonnen pro Jahr realisierbar.

Nahezu 75 % der in Deutschland vorhandenen Gebäude sind vor 1985 gebaut worden. Bezogen auf die im Jahr 2002 vorhandenen ca. 4 Mrd. m² Gebäudefläche, wobei hiervon ca. 3 Mrd. m² auf die insgesamt 39 Mio. Wohnungen entfallen, ist durch Effizienzsteigerungen und Energieeinsparungen für die Beheizung von Gebäuden und die Bereitstellung von Warmwasser sowie die Verbesserung des Wärmedämmstandards von einem realistischen CO2-Einsparpotenzial im Altbaubereich von 50 bis 70 Mio. Tonnen CO2 auszugehen.

Bereich Kraftfahrzeugverkehr:

Mit einer kraftstoffsparende Fahrweise lässt sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 25 % reduzieren. Seit 1999 ist ihre Vermittlung für die Fahrausbildung und Führerscheinprüfung verbindlich vorgeschrieben. Zusammen mit einer standardmäßigen Ausstattung der Fahrzeuge mit Verbrauchs- und Schaltanzeigen ließen sich 2020 etwa 6,5 Mio. Tonnen CO2 einsparen.

Zu Fuß gehen und Rad fahren sind die mit Abstand umweltverträglichsten Formen des Verkehrs und dazu CO2-frei. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse verschiedener Studien und internationaler Vergleichswerte erscheint es möglich, bis 2020 den Anteil des Fahrradverkehrs am gesamten Personenverkehrsaufwand von derzeit etwa 2,4 % auf ca. 7 % zu erhöhen. Würden allein in Ballungsgebieten 30 % der Pkw-Fahrten unter 6 km mit dem Rad durchgeführt, ließen sich dadurch etwa 5,8 Mio. Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr mindern. Diese CO2-Emissionsminderungen ließen sich auf nahezu 10,5 Mio. Tonnen pro Jahr erhöhen, falls 30 % der Pkw-Fahrten unter 10 km durch Radfahrten ersetzt werden würden, was ein ehrgeiziges, gleichwohl auf lange Sicht durchaus erreichbares Ziel darstellt.

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) verursacht pro Personenkilometer und bei einem durchschnittlichen Auslastungsgrad von 20-25 % im Durchschnitt nur rund ein Drittel der CO2-Emissionen eines Pkw.

Personenverkehr mit der Bahn verursacht im Mittel pro Personenkilometer weniger als halb so viele CO2-Emissionen wie bei Pkw-Verkehr oder Flugverkehr anfallen. Effizientere Bahnen sowie höhere Auslastungen (die Auslastung liegt im Fernverkehr zwischen 37 und 45 %) erhöhen die Umweltvorteile der Bahn.

Bereich Stromverbrauch:

Der Stromverbrauch der Privathaushalte lässt sich deutlich vermindern. Ein wichtiges Instrument dafür ist die Einführung einer Verordnung, die für Neugeräte diejenigen Geräteeigenschaften reguliert, die den Energieverbrauch bestimmen (Leistungsaufnahme, Schaltzeiten, Steuerungsprogramme usw.). Die Anforderungen wären regelmäßig an die Entwicklung der Technik anzupassen. Diese Verordnung müsste deutlich weitergehen als zum Beispiel das in Japan zur Festlegung von Verbrauchshöchstwerten gewählte Verfahren (dort Top-Runner-Programm genannt), das nur einen Teil der Einflüsse auf den Energieverbrauch berücksichtigt. Analoge Anforderungen sind auch an Bürogeräte zu stellen.

Womit müssen wir bereits heute anfangen?

Wie beschrieben, lässt sich im Gebäudebestand ein sehr großes Energieeinsparpotenzial erschließen. Maßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes sind dabei besonders wirksam. Aus wirtschaftlichen Gründen ist der Sanierungszyklus der Gebäude zu berücksichtigen. Das bedeutet, dass Maßnahmen zur energetischen Verbesserung der Gebäudehülle, die im Rahmen ohnehin anstehender Sanierungsmaßnahmen nicht ergriffen werden, wegen der Langlebigkeit vieler Bauteile in der Regel für mehrere Jahrzehnte nicht mehr durchgeführt werden dürften. Deshalb sind die einer energetischen Sanierung des Gebäudebestands entgegenstehenden Hemmnisse möglichst schnell durch geeignete Instrumente abzubauen.

Und: Woher kommt das Kohlendioxid?

Was sind die wichtigsten Quellen des Klimagases Kohlendioxid? Wie hat sich der CO2-Ausstoß der Haushalte, des Verkehrs und der Energiewirtschaft über die Jahre entwickelt? Und bei welchem Verkehrsmittel ist der CO2-Ausstoß am geringsten? Antworten auf diese und andere Fragen geben die folgenden Tabellen.

http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/

Die Frage ist nur: Wie sehen die Tipps und Massnahmen zur Reduktion des Treibhausgases CO2 im Sektor Energieerzeugung aus, damit das grosse Tortenstück mit 43,2 Prozent „Kraft- und Fernheizkraftwerke“ deutlich reduziert werden kann.


18.03.2007 – Alles CO2 oder was – Wasserdampf ist Treibhausgas Nummer 1

18. März 2007

Eigentlich war ich auf der Suche nach dem Hauptverursacher der CO2-Emmisionen und recherchierte in verschiedenen Suchmaschinen zu diesem Thema. Parallel dazu öffnete ich gerade die Post und fand die ADAC-Zeitschrift März 2007 darin. Auf der Titelseite prangte gross das Thema CO2. Auf Seite 38 fand ich dann eine Grafik zu den CO2-Emmissionen in Prozent. Als ich die Ergebnisse der Suchmaschinen parallel begutachtete fand ich dann diesen Link mit einer Pressemitteilung aus dem Jahre 2001:

Wasserdampf ist Treibhausgas Nr. 1 – Studie unter Jülicher Leitung
Nicht Kohlendioxid ist – entgegen der weit verbreiteten Meinung – das Treibhausgas Nummer eins in unserer Atmosphäre, sondern Wasserdampf. Um mehr als 75 Prozent ist die Konzentration dieser Substanz in den oberen Luftschichten in den letzten 45 Jahren angestiegen. Das fanden Wissenschaftler im Rahmen einer Studie des Weltklimaforschungsprogramms (WCRP) heraus, die unter der Leitung von Prof. Dieter Kley vom Forschungszentrum Jülich und Dr. James Russell von der Hampton-Universität der USA stand.

Wie bitte möchte man die „Wasserdampf-Emission“ einschränken? Und wie bringt man das nun wieder den Bürgern bei? Ich sehe schon die Schlagzeile: „Kochen gefährdet die Umwelt!“

Aber nun zurück zum Thema CO2 und zur Recherche der „Hauptverursacher“:

Wie geschickt die Bildsprache zum Thema ist, erkennt man auf den offiziellen Seiten der Schweizer Eidgenossenschaft, Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation:

Hauptverursacher der CO2 Emission Statistiken Daten Fakten

Aus der Statistik des BUWAL – Schweizer Bundesam für Umwelt, Wald und Landschaft entnehme ich:

Hauptverursacher der CO2 Emission Statistiken Daten Fakten

Hauptverursacher der CO2 Emission Statistiken Daten Fakten

Wasserdampf ist übrigens kein „Gas betreffend Kyoto-Protokoll“ und fehlt somit in der Statistik.

Kenngrössen zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen in der Schweiz (1990-2002)

2002 ist der Haupterzeuger sämtlicher Treibhausgase – wen wundert es – die Industrie. An zweiter Stelle steht erst der „Verkehr“. Und Verkehr ist wie schon bei der Feinstaub-Diskussion der gesamte Verkehr inkl. Luftfahrt, Busse, Transport und Kraftfahrzeuge.

Hauptverursacher der CO2 Emission Statistiken Daten Fakten

In dieser Statistik 2004 ist der Haupterzeuger der Treibhausgase der „Verkehr“ gefolgt von „Haushalte“ und „Industrie“. Auch hier ist „Verkehr“ nicht aufgeschlüsselt respektive „private Kraftfahrzeuge“ genauer genannt.

Emissionsübersicht (pdf, 86 KB) – Emissionen nach CO2-Gesetz und Kyoto-Protokoll (Stand November 2006)

Hauptverursacher der CO2 Emission Statistiken Daten Fakten

Kenngrössen zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen in der Schweiz (1990-2002) (pdf, 145 KB)

Sektor Haushalte:

Entwicklung der Treibhausgasemissionen des Sektors Haushalte seit 1990. Die kurzfristige Entwicklung der Haushaltsemissionen ist geprägt durch Witterungseinflüsse – kalte Winter führen zu mehr Emissionen. Die mit Hilfe von Temperaturstatistiken berechneten „Heizgradtage“ sind ein guter Indikator für den Einfluss der Aussentemperaturen auf die Emissionen. Sieht man vom Einfluss der Witterung ab, weist der Sektor Haushalte keine klar zu- oder abnehmende Tendenz auf. Die Zunahme der Gebäudezahl (und damit der beheizten Fläche) wird durch den besseren Isolationsstandard neuer sowie die energetische Sanierung alter Häuser ausgeglichen.

Ergo schlägt beim Sektor Haushalte die CO2-Emission durch Heizungen durch. Aber wo bitte sind die Heizungen der Bürogebäude und Industrieanlagen aufgeschlüsselt resp. erwähnt?

Sektor Verkehr:

  • exklusive internationaler Flugverkehr
  • inklusive nationaler Flugverkehr (1,5%)
  • inklusive Motorfahrzeuge aus Personen- und Güterverkehr;
  • exkl. Motorfahrräder (Moped), Militärfahrzeuge, Landwirtschafts- und Industriefahrzeuge, öffentlicher Busverkehr und Autocars

Interessant dabei ist, dass Landwirtschafts- und Industriefahrzeuge, sowie öffentlicher Busverkehr und Autocars (Busse) ausgenommen werden.

Hauptverursacher der CO2 Emission

Inventar der Treibhausgase (pdf, 523 KB) – Glaubwürdige Länderstatistiken der Treibhausgase bilden eine wichtige Basis im Kampf gegen die Klimaerwärmung. Die UNO wacht darüber, dass diese Inventare möglichst lückenlos dokumentiert sind.

Die Bildunterschrift lautet hier:

Zwei Beispiele für die Ermittlung der schweizerischen Treibhausgas-Emissionen im Jahr 2002. Umgerechnet in Kohlendioxid betrug der jährliche Gesamtausstoss 52,2 Millionen Tonnen CO2. Ein Grossteil der nicht aufgeschlüsselten Restemissionen entfällt auf den Brennstoffverbrauch.

Aha! Somit sind 62,9% der CO2-Emissionen in der Schweiz auf den Brennstoffverbrauch zurückzuführen!
Von insgesamt 52,2 Mio. Tonnen CO2 bringt

  • der private Strassenverkehr (PKW) 11,2 Mio. Tonnen oder 21,46 Prozent.
  • 62,9 Prozent entfallen aber auf den Brennstoffverbrauch von Heizanlagen im privaten und gewerblichen Sektor.
  • Genau das wollte ich wissen.