CO2 in der Getränkeindustrie – Schluss mit Coca-Cola, Mineralwasser, Wein, Bier und Co.

19. März 2007

Es ist wirklich tragisch. Nachdem die Pflanzenwelt zurückschlägt und sich entschlossen hat dem Hauptverursacher der CO2-Emission auf den Pelz zu rücken, müssen wir uns ernsthaft Gedanken machen den CO2-Verbrauch zu minimieren.

Die Getränkeindustrie verwendet Kohlendioxid in verschiedenen Formen in den verschiedensten Anwendungen. Mit der Ausrede „CO2 gibt Getränken einen erfrischenden Geschmack und schützt vor Bakterien- und Pilzwachstum“ brauchen die jetzt auch nicht mehr kommen. Es muss endlich CO2 eingespart werden! Mit Trockeneis wird auch nicht mehr gekühlt. Nein, keine elektrisch betriebenen Kühlhäuser mehr! Back to the Roots – Der tiefe Klosterkeller muss wieder her!

Brauereien, einschließlich deren Kunden wie Restaurants, Gaststätten etc. sind große CO2- Konsumenten und nutzen CO2 als Treibmittel. Da diese Verbraucher kleinere Mengen Kohlendioxid verwenden, wird das CO2 in Gasflaschen und Minitanks angeliefert.

 Somit ist es ab sofort vorbei auch mit Coca-Cola, Fanta, Sprite und sonstigen sprudelnden Getränken – Das Sprudeln wir mit CO2 erzeugt! Mineralwasser wird sofort „sin gas“ bestellt! Schluss mit Sekt, Champagner und Prosecco! Auch Schluss mit dem Weinkonsum! Bei der Produktion von Wein wird Kohlendioxid erzeugt:

Die Herstellung des Weines
Wein (von althochdeutsch-mittelhochdeutsch wìn, synonym zu lateinisch vinum), aus dem Saft (Most) der Weinbeeren durch alkoholische Gärung gewonnenes Getränk. Qualität und Geschmack eines Weines sind von der Bodenbeschaffenheit, dem Klima, der Rebsorte und der Keltermethode abhängig
Das Herstellungsprinzip von Wein ist einfach: Frisch geerntete (gelesene, geherbstete) Trauben werden gepresst. Der gewonnene Saft (Most) enthält vergärbaren Zucker und natürliche Hefe. Mit ihrer Hilfe oder durch zugesetzte Hefekulturen kommt die Gärung in Gang. Die Hauptprodukte der Gärung sind Ethylalkohol und Kohlendioxid.

Aber das Schlimmste kommt noch: In Bier ist auch Kohlendioxid drin!

Bei der Gärung wird der in der Bierwürze enthaltene Malzzucker in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt. Das Kohlendioxid, auch Kohlensäure genannt, gibt unserem Bier seine besondere Frische

Also ab sofort kein Bier mehr – weder Helles noch Weizen (Weissbier). Das wird bitter! Aber da müssen wir durch!