Globale Klimaerwärmung als Ersatzreligion?


Warum fällt mir gerade die Filmszene ein: Monty Python’s „Leben des Brain“ mit der Szene in der Arena „Spalter!

 Snoop schreibt über „Die unheilige Allianz von Geld und Ökologie gegen den Klimawandel“ – ich zitiere:

Dazu wird forciert durch ‚Umweltabgaben‚ und künstliche ‚Resourcenverknappung‚ der Bürger ’sanft‘ dazu aufgefordert, sein Verhalten durch den Kauf folgender Produkte zu ändern:

  • Energiesparbirnen
  • Hybridfahrzeuge, Wasserstofffahrzeuge, oder noch besser gleich gar kein eigenes motorgetriebenes Fahrzeug
  • Kauf von CO2-Zertifikaten
  • Kauf von ‚Saisongemüse‘
  • Beschaffung einer Holzschnitzelheizung oder Solaranlagen
  • usw

Neben mir (Snoop) haben schon andere Leute festgestellt, dass grosse Teile des aktuellen Klimabooms den Charakter einer Ersatzreligion haben und viele der vorgeschlagegenen Massnahmen an den Ablasshandel erinnern, wie das Beispiel von Al Gore exemplarisch zeigt.

Doch wie früher an der Religion verdienen auch heute Leute wieder an der neuen Religion, und können sie keine neuen Kathedralen bauen (huch, wieviel CO2 fabriziert eine energetisch ineffiziente Kathedrale? Man müsste sie doch alle abreissen!), dann werden halt virtuelle Ablassbriefe verkauft, in der Form des Versprechens, dass etwas gegen die ‚Klimaerwärmung‘ gemacht wird und eine Kathedrale gegen den neuen Teufel gebaut wird. Im Moment ist der Kauf dieser Ablassbriefe für das Individuum noch nicht verpflichtend, was aber nicht mehr allzulange der Fall sein könnte, wenn man sich das Geschäftsmodell der ‚South Pole Carbon Asset Management AG‘ und ihre Auswirkungen anschaut.

Unter „schon andere Leute“ linkt Snoop auf einen Artikel der Weltwoche mit dem Titel: „Erdbeere des Unheils“, in welchem genau das Thema „Klimaerwärumung und Ersatzreligion“ angesprochen wird.

Hohepriester, Häretiker und Sündenböcke: Die Klimadebatte ist eine Art Feldgottesdienst der Ungläubigen, die sich im Glauben an das Ende der Welt zusammengefunden haben.

Zitat:

Es ist noch nicht lange her, da die berufsmässigen Verkünder der Apokalypse uns den Anbruch einer neuen Eiszeit androhten, einer Kältewelle, die alles Leben auf der Erde vernichten sollte; jetzt drohen sie uns mit dem Gegenteil, einer globalen Erwärmung, die schon kurzfristig dazu führen soll, dass der Meeresspiegel steigt und Palmen entlang der Elbe wachsen. Nun kann sich in dreissig, vierzig Jahren ändern, was lange unvorstellbar schien. Die Mauer fällt, das Internet wird erfunden, die DM verschwindet, und die Swissair macht Pleite. Nur dass das Klima in einer so kurzen Zeit von einem Extrem ins andere kippt, ist und bleibt ausgeschlossen, weil dreissig bis vierzig Jahre weniger als ein Wimpernschlag in der Geschichte des Planeten sind. Börsenkurse können von heute auf morgen abstürzen, das Klima kann es nicht.Die wissenschaftlichen Belege, die für die bevorstehende globale Katastrophe angeboten werden, sind so stichhaltig wie jede Statistik, die mit Durchschnittswerten arbeitet. Im Durchschnitt hat jeder Deutsche, je nach Bundesland, zwischen neun und viertausend Euro auf der hohen Kante, die Sozialhilfeempfänger eingeschlossen. Genauso verhält es sich mit der Durchschnittstemperatur. Wenn die Winterwerte in Sibirien von minus 40 auf minus 30 Grad steigen, dann holen sich die Sibiriaken noch immer Frostbeulen, wenn sie barfuss herumlaufen, aber die globale Durchschnittstemperatur nimmt bedrohlich zu.So ähnlich ist es auch mit dem CO2-Ausstoss, der als eine der Ursachen der globalen Erwärmung gilt. Man weiss, dass auch auf dem Mars die Eiskappen dünner werden, obwohl der CO2-Ausstoss auf unserem Nachbarplaneten eher gering ist, weil die Marsianer umweltbewusste Wesen sind, die keine schweren Geländewagen fahren, sondern lieber mit solar angetriebenen Dreirädern unterwegs sind.Und am Ende des Artikels: 

«Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche.» Auch an das Ende der Welt durch masslosen Konsum von Erdbeeren zur Winterzeit.

Ich frage mich gerade, was passieren würde, wenn dieses Jahr 2007 der kälteste Sommer werden würde seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen.

„Always look on the bright side of life“ *pfeiff*

3 Responses to Globale Klimaerwärmung als Ersatzreligion?

  1. Guten Tag Herr Sperlich
    Es ist sicherlich wünschenswert, wenn der Emissionshandel grundsätzlich diskutiert wird und berechtigte Kritik kann auch diesem Markt nicht schaden. Allerdings frage ich mich, wie sie auf die absurde Idee kommen, das Geschäftsmodell unserer Firma enthalte eine Verpflichtung zum Kauf von Emissionszertifikaten für Individuen. Falls Sie korrekte Informationen zu unserer Firma benötigen, können Sie mich jederzeit über meine Mailadresse kontaktieren.
    Beste Grüsse aus Zürich
    Marco Hirsbrunner

  2. PeterPan sagt:

    Sehr geehrter Herr Marco Hirsbrunner..

    herzlichen Dank für Ihre Reaktion. Darf ich Sie in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass der kursive Text nach „Zitat:“ oder „ich zietiere:“ auch als solcher angesehen werden darf – es sind Zitate. Also Textstellen aus dem gleichzeitig verlinkten Beitrag.

    In dem von Ihnen angesprochenen Teil, in welchem es sich um den „Kauf von Emissionszertifikaten für Individuen“ geht, handelt es sich um eine Textstelle (Zitat) von „Snoop“:

    http://snoop.alphanet.ch/node/1142

    Mit freundlichen Grüssen
    PeterPan

  3. […] diese Themen hatten wir schon alle einmal hier angesprochen – Es geht einfach nur um unser Geld! Nur wer ein schlechtes Gewissen hat, betreibt […]

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