Schweizer Nati und das Thema Elfmeter

25. März 2007

Gerade läuft das Spiel „Schweiz – Kolumbien“ auf SF zwei. Kolumbien führ seit der 5. Minute mit 1:0. In der 40. Minute erhält die Schweiz einen Elfmeter zugesprochen. Frei legt sich den Ball zurecht, nimmt Anlauf, schiesst und der Kolumbianische Torhüter hält. Alex Frei schaut zum Himmel und hält sich dann die Augen zu.

Das darf doch nicht wahr sein. Aber was ist das? Der Schiedsrichter hat Erbarmen mit Frei. Er lässt den Elfmeter wiederholen. Sehr mutig vom Schiri. Angeblich hätte sich ein Kolumbianischer Spieler zu früh in den 16er begeben. Alex Frei legt sich erneut den Ball zurecht, läuft an, schiesst und trifft! Es steht 1:1.  Wieder läuft ein Spieler zu früh in den 16er. Nur diesmal lässt der Schiri das Tor gelten.

Nachtrag: Schade! Die Schweiz verliert 3:1 gegen Kolumbien.


14.04.2007 – Bananafishbones in Zürich (Papiersaal-Sihlcity)

25. März 2007

Und schon am 02.04.2007 sind die drei Rocklegenden in der Alten Mälzerei in Regensburg.

Bananafishbones sind: Sebastian Horn (Vocals, Bass), Peter Horn Jr. (Gitarre) und Florian Rein (Schlagzeug). Ihre Vorzüge: Sebastian verfügt über eine variable Stimme, Peter kann auf über 30 Jahre Gitarrenarbeit zurück blicken und Florian hat ein regelrechtes Jazz-Schlagzeug-Diplom in der Tasche. Das Trio aus Bad Tölz in den Bayerischen Alpen findet sich bereits 1991 zusammen und benennt sich nach einem Song von The Cure.

Schon bei ihrem zweiten Auftritt setzen sich die drei bei einem überregionalen Bandwettbewerb gegen 60 andere Teilnehmer durch und gewinnen den ersten Preis. 30 bis 50 Auftritte pro Jahr gehören von Anfang an zu den Standards der Band. Bei diversen Gigs in ganz Bayern, Wien, Berlin, Sarajevo, Italien und Frankreich geben sie ihre Mischung aus Akustik-Gitarre und Jazz-Besen auf der einen und markigen Gitarren- und Bass-Sounds auf der anderen Seite zum Besten.

Nach zwanzig Jahren Bananafishbones; nach Charts-Hits, Album-Erfolgen und Filmmusik (u.a. «Wilde Kerle» 2 & 3, «Adrift – Open Water 2», «Wer früher stirbt ist länger tot») präsentieren die Bad Tölzer nun ihr neues Album «When you pass by». «Wir haben für manche Lieder die klassischen Songstrukturen zugunsten des musikalischen Spannungsbogens und des Arrangements moderner Clubmusik verlassen», «wir sind für uns neue Schritte im bewährten professionellen Dilletantismus gegangen» – und zum Glück hat die Drei niemand zurückgehalten.

Tourdaten:

27.03.2007 Freiburg – Jazzhaus www.jazzhaus.de
28.03.2007 Rüsselsheim – das Rind www.dasrind.de
29.03.2007 Karlsruhe – Substage www.substage.de
30.03.2007 Wuppertal – Live Club www.lcb-online.de
31.03.2007 Reichenbach – Halle www.diehalle.de
02.04.2007 Regensburg – Alte Mälzerei www.alte-maelzerei.de
03.04.2007 Memmingen – Kaminwerk www.kaminwerk.de
04.04.2007 Augsburg – Spectrum www.spectrum-club.de
05.04.2007 München – Backstage Werk www.backstage089.de
12.04.2007 Konstanz Blechnerei
13.04.2007 CH-Thun – Café Mokka www.mokka.ch
14.04.2007 CH-Zürich – Papiersaal www.papiersaal.ch
15.04.2007 CH-Chur – Werkstatt www.werkstattchur.ch
27.04.2007 A-Dornbirn – Conrad Sohm www.conradsohm.com
28.04.2007 A-Kitzbühel – Highways
29.04.2007 A-Wien – Chelsea www.chelsea.co.at
19.05.2007 Schweinfurt – Stattbahnhof www.stattbahnhof-sw.de

Mehr Infos zu den Bananafishbones

Infos zum Gig in Zürich – Sihlcity Papiersaal am 14.04.2007

Doors: 21.30 Uhr
Showtime: 22.30 Uhr
Eintritt: 25.– (Vorverkauf und Abendkasse)

>>Tickets bestellen

Ich höre/schaue mir das Konzert in Zürich auf jeden Fall an. Wer geht mit?


Sihlcity erste Erfahrungen – Club Platins

25. März 2007

Gestern – Samstag – wollte ich mal wieder in den Uusgang gah. Via Tilllate checkte ich die Möglichkeiten. Dort wurde ich auf das Saturday-Opening des neuen Clubs im Sihlcity aufmerksam. Der Club nennt sich „Platins„. Auf der Website des „Platins“ lese ich dann von 4 Dancefloors – einer Kapazität von 2000 Personen und 1600 Quadratmetern Fläche. Ein Mammut-Club also. Das schaue ich mir mal an.

Also gegen 23 Uhr die Hühner gesattelt, DigiCam eingepackt, durch die Stadt gefahren und mir im Parkhaus neben dem riesigen Einkaufszentrums einen Parkplatz gesucht. Nicht ohne bei der Spiralauffahrt einen Drehwurm zu holen. Ausserdem ist die Auffahrt nur für Mini-Cooper gedacht. Mein Hinterreifen schredderte immer gemächlich am Randstein entlang.

Ich betrete das mittlerweile menschenleere Einkaufszentrum. Ein Security entleert fröhlich singend einen Parkscheinautomaten. Die Geschäfte sind geschlossen. Der Putztrupp scheint noch nicht unterwegs gewesen zu sein. Überall liegt Müll und Abfall – sogar im Lift, mit dem ich nach unten fahre. Ich hab keine Ahnung wo der Club genau ist. Die Hinweisschilder und -Tafeln helfen mir auch nicht weiter. Ich gehe weiter und erreiche den Ausgang auf der gegenüber liegenden Seite.

„Sihlcity – mehr braucht’s nicht“ stand an der Einfahrt zum Parkhaus. Aber für eine eigene Stadt ist es auf den Einkaufsgassen einfach zu ruhig. Es ist fast Mitternacht. Und an der frischen Luft einfach saukalt. Ich wandere an drei Securities vorbei und gegenüber von mir steht ein Betonklotz. Darin hat ein Multikino Einzug gehalten. Eine Disco mit 2000 Personen Kapazität muss doch einen riiiiiiesigen Eingang haben. Dann erkenne ich eine Menschenschlange welche unter Gasstandheizern leise vor sich hin fröstelt. Ah! Der Eingang zum „Platins„. Aber warum stehen die denn alle draussen? Der Club hat doch schon seit 22 Uhr geöffnet? Ich wandere an der Absperrung vorbei. Dort steht ein weiteres Grüppchen. Oha! Es wird wieder zwischen A-Gästen und 0815-Gästen unterschieden. Vor der Tür bauen sich schrankähnliche Türsteher auf. Ich merke mir eine die letzten Personen an der 0815-Schlange und entschliesse mich einmal um den Block zu gehen. Anstehen bei der Kälte? No Chance. Ein Club in der Grösse muss seine Gäste etwas schneller abfertigen können – nach dem Aldi-Prinzip: Stehen an einer Kasse zu viele Personen an, wird die nächste Kasse geöffnet. Aber scheinbar nicht im „Platins“.

Platins Club Disco Sihlcity Bilder Pictures Pix

Nach 20 Minuten habe ich meinen Rundgang um den Block beendet, ein Restaurant entdeckt und eine Bar-Lounge. Die Schlange vor dem Club „Platins“ wird stetig länger. Aus allen Richtungen kommt neue Kundschaft. Das Grüpple, das ich mir gemerkt hatte ist 5 Meter weiter. Und das in 20 Minuten. An der Kasse scheint es nicht weiter zu gehen. Mehr und mehr Gäste gehen aus der Schlange wild mit Kollegen diskutierend und schimpfend wieder heraus. „Sauerei! Man friert sich den Hintern ab!“ schlimmere Sprüche zitiere ich hier nicht. Mädels stehen leicht unwinterlich bekleidet schlotternd die Ziggi in der Hand haltend. Nein, das ist nicht das was man Organisation nennt. Denn die Leute, die seit 30 Minuten vor dem Eingang Schlangestehen, machen drinnen keinen Umsatz. Fehlplanung! Und: Viele Gäste die neu hinzukommen, drehen beim Anblick der Schlange gleich wieder um. Das muss ich mir auch nicht antun. Ende der Durchsage.

Nur, wie komme ich wieder zum Parkhaus. Pünktlich um Mitternacht versagen die automatischen Türen zum Einkaufszentrum den Dienst. Ich entdecke, dass eine Gruppe Gäste einer Bar durch eine Glastür zum Mittelgang des Einkaufszentrums gelangen. Also gehe ich in die Bar, durch diese hindurch und erreiche ebenso den Mittelgang. Dort empfängt mich nach wenigen Metern ein Security. „Wir haben geschlossen“. Ich frage „Und wie kommt man zum Parkhaus“? Er lässt mich passieren. Am Automaten begleiche ich die Rechnung fürs Kurzzeitparken: 4 CHF. Und verlasse das Parkhaus Richtung City. Nein, meine Herrschaften. So nicht.


PODs – Pictures of the Day

25. März 2007


Peter Pan’s Blick in die Welt unter den Top Blogs bei WordPress

25. März 2007

Sonst „dümpelt“ mein Blog in der Hitlist der deutschsprachigen irgendwo zwischen Platz 15 und 30 herum. Heute hat er es auf Platz 7 geschafft *freu*. Nicht schlecht bei 800 000 Blogs bei WordPress – find ich 🙂