01.04.2007 – Palmator Starkbierfest in Adlersberg

26. März 2007

Ja! Ja! I merk’s scho‘! De Leut‘ san scho ganz wild! Es kummt die Starkbierzeit! Die Suchanfragen nach „Palmator“ und „Adlersberg“ häufen sich, je näher der Palmsonntag kommt. Der Eintrag „Kenne diese Stadt“ schnellt zugriffmässig in die Höh‘. Denn am Palmsonntag tobt der Berg! Der Adlersberg bei Kneiting Gemeinde Pettendorf Landkreis Regensburg und umaadum! Die Massen strömen bei hoffentlich schönstem Wetter den Berg hinauf – zum Prösslbräu. Denn dort wird seit Urzeiten im ehemaligen Dominikanerkloster seit 1838 ein weltberühmtes Starkbier nach geheimer Rezeptur gebraut – Der „Palmator„. Und des Bier gibt’s ned in „Stangln“, sondern in „Halbe“ oder besser glei „a Mass!“. Und des ziagt eini!

Brauereigasthof Prösslbräu Adlersberg
Fam. Prössl 
Dominikanerinnenstraße 2-3
93186 Pettendorf-Adlersberg

Update: Da ich leider nicht selbst am Palmator auf dem Adlersberg war.. wer hat Fotos geschossen und diese im Internet stehen? Links können gerne unter „Comments“ gepostet werden!


Seit 25.03.2007 läuft die 5. Homepage-Tour

26. März 2007

 Wie ich zufällig über die Homepage-Tour stolperte, weiss ich nicht mehr. Auf jeden Fall erinnere ich mich, über Cor Kluytmans Website „Islandspassions“ auf das Thema aufmerksam geworden zu sein. Spontan meldete ich mich einfach mal an und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Es muss ein ziemlicher Aufwand sein die Teilnehmer der Tour zu koordinieren. Ziel der Homepage-Tour ist es nämlich Klick-für-Klick durch das Web zu kreisen und interessante Websites zu erkunden. Am Ende landet man wieder beim Einstiegspunkt.

„In der 5. Homepage-Tour lernen Sie Teile von 22 teilnehmenden Homepages kennen. Auf jeder teilnehmenden Seite finden Sie einen Button oder Link der Sie weiterleitet zur nächsten teilnehmenden Seite. Viel Spass dabei! Die Homepagetour läuft voraussichtlich bis zum 29.04.2007.“

„Die teilnehmenden Webmasterinnen und Webmaster der 5. Homepage-Tour sind: Monika – Rolf – Agnes – Cor – Karin – Elfie – Eva – Isabel – Katja – Shayanna – Mira – Heinz-Josef – Christa – Karin – Petra – Brigitte – Sönke – Jürgen – Thea – Royko – Peter – Gabi.“

Der Einstieg ist einfach. Man klicke auf eines der untenstehenden Screenshots und achte auf den Hompage-Tour-Button:

Nach exakt 22 Klicks befindet man sich wieder am Anfang 🙂

Haben Sie selbst eine Homepage und möchten Sie bei der nächsten Homepage-Tour dabei sein, dann melden Sie sich an. Ihre Seite sollte ein interessantes Thema haben, dass sich eignet einem breiteren Publikum vorzustellen. Hier geht es zur Anmeldung.

An dieser Stelle besten Dank an Cor für die Organisation der Tour!


Stromfresser Internet – 3 Atomkraftwerke bis 2010

26. März 2007

Heute erhielt ich einen Newsletter von www.sonnenseiten.com . Darin wird auf einen Artikel verwiesen mit dem Titel: Die Top 10 der vernachlässigten Themen 2006.

Die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) stellte soeben in Bonn die Top 10 der vernachlässigten Themen des Jahres 2006 vor und forderte Journalisten auf, die vergessenen und verdrängten Themen bekannt zu machen.

Auf Platz 3 steht das Thema „Stromfresser Internet„:

In Deutschland könnten im Jahr 2010 drei Atomkraftwerke allein für den Betrieb des Internets laufen, errechnete das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie im Jahr 2003. Das entspräche einem Anteil von sechs Prozent am deutschen Gesamtstromverbrauch, in absoluten Zahlen rund 31 Terawattstunden im Jahr (TWh/J; ein Terawatt sind eine Billion Watt). Doch auch die Zahlen, die das Institut für das Jahr 2001 retrospektiv errechnet hatte, waren beeindruckend: Innerhalb eines Jahres sei der Stromverbrauch für das Internet um 36 Prozent angestiegen, schrieben die Autoren, nämlich auf 6,8 TWh/J. Die Server hatten einen Anteil von 1,9 TWh/J daran. Wenige Jahre zuvor hatten die Forscher des Wuppertal-Institutes den Stromverbrauch des Internets noch mit 4,2 TWh/Jahr angegeben – die Server hatten daran einen Anteil von 0,3 TWh/Jahr. Ihr absoluter Verbrauch hat sich also diesen Zahlen zufolge mehr als versechsfacht.

Am Ende des Artikels schreibt die Autorin Sönke Klug:

Offenbar berichteten Massenmedien aber kaum über den größeren Kontext des Themas: die ökologischen Implikationen, den politischen Rahmen oder den Stromverbrauch des Internets allgemein. Aus den Fachbeiträgen über Energieeffizienz bei Servern wird einem Fachpublikum deutlich, wo derzeit das zentrale Problem bei diesen Geräten liegt. Eine breite Öffentlichkeit bleibt jedoch uninformiert über die – ungeregelten, unbeachteten – Ausmaße des Stromfraßes der Rechenzentren.

Ich erlaube mir an dieser Stelle zu ergänzen, dass es beim Stromverbrauch der Serverfarmen nicht nur um den Energiebedarf der Server selbst geht. Hinzu kommt noch, dass die Serverräume auf eine bestimmte Temperatur gehalten werden müssen, um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten. Um die Temperatur gleichmässig tief zu halten, werden entsprechende Klimaanlagen errichtet, deren Kapazität auch dann ausreichen muss, wenn es zu einem dermassen heissen Sommer, wie im Jahre 2003, kommt. Ergo: Die Energie, welche die Serverfarmen „verbraten“, muss auch wieder aus den Serverräumen raus. Ich habe irgendwie die Faustformel im Hinterkopf: „Für 1 Watt abgeführte Leistung benötigt die Klimaanlage 2 Watt“. Kann mich aber auch irren, odrrr?

PS: Wie hoch ist der Anteil am Gesamtenergieverbrauch der Glühbirnen in privaten Haushalten nochmal?


Klimaschutz mit dem Einkaufszettel – Am besten hinsetzen und die Luft anhalten

26. März 2007

Via Sonnenseiten.com  wurde ich auf einen Artikel der Hamburger Verbraucherzentrale aufmerksam. Kurz und bündig zusammengefasst könnte dieser auch lauten „Setz Dich in die Ecke und halte die Luft an“; denn nur so erzeugst Du kein zusätzliches CO2.

Weniger Fleisch – regional – bio – frisch, Lebensmitteleinkauf kann den Treibhauseffekt verstärken. Denn Landwirtschaft und Ernährung sind in Deutschland zu etwa einem Fünftel am Ausstoß klimaschädlicher Gase beteiligt.

Weniger Fleisch„; denn darüber freut sich der „regionale“ Bauer, dessen Einkommen in den letzten 40 Jahren eh schon massiv zusammengebrochen ist. Die wenigsten Bauern in Deutschland (und der Schweiz) wären ohne Länder- und EU-Subventionen lebensfähig und schon heute betreibt die überwiegende Mehrzahl der Bauern die Landwirtschaft als Nebenerwerb. In der Schweiz hilft den Bauern auch nur noch die Abschottung durch Zollvorschriften zusätzlich.

Ich liebe „kann-Sätze„, daher liebe ich diesen Satzteil „Lebensmitteleinkauf kann den Treibhauseffekt verstärken“ – muss aber nicht. „Denn Landwirtschaft und Ernährung sind in Deutschland zu etwa einem Fünftel am Ausstoss klimaschädlicher Gase beteiligt.“ Ja, wo kommen denn diese Zahlen her? CO2 scheinen „Landwirtschaft und Ernährung“ auf jeden Fall mal nicht auszustossen. Mir ist bekannt, dass Rindviecher Methan rektal ausstossen und diese Menge in CO2 umgerechnet wird. Aber wie fliesst die „Ernährung“ in die Kalkulation ein? Ich bitte um Fundamentalisierung der getroffenen Aussage.

Und nun folgenden die Tipps der Hamburger Verbraucherzentrale für „klimaschonendes Essen„:

  1. Mehr pflanzliche Lebensmittel essen: Weniger Fleisch ist besser – für die Gesundheit und das Klima.
    Die Produktion von Fleisch ist besonders energieintensiv und klimabelastend, da im Mittel sieben pflanzliche Kalorien notwendig sind, um eine tierische Kalorie zu erzeugen. Bei der Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden 6,5 kg CO2 freigesetzt. Ein Kilo Obst verursacht dagegen nur ½ kg CO2, Gemüse sogar nur 150 g CO2.
  2. Regionales und saisonales Obst und Gemüse aus dem Freiland bevorzugen. Das vermeidet Transporte und erhält Arbeitsplätze, Wirtschaftskraft und Landschaft vor der Haustür.
    Vieles wird über Tausende von Kilometern geflogen, beispielsweise Äpfel aus Argentinien (11.000 km), Erdbeeren aus Südafrika (9.000 km) oder Kiwis aus Neuseeland (18.000 km). Der Transport per Flugzeug verursacht etwa 1.000 g CO2 je t und km, per Lkw etwa 200 g CO2 je t und km und per Bahn etwa 80 g CO2 je t und km. Flugtransporte schaden dem Klima 80mal mehr als Schifftransporte und 300mal mehr als heimische Erzeugnisse.
  3. Öko-Landbau kommt mit weniger Energie aus und bindet mehr Kohlenstoff in Böden und Biomasse – Bio-Lebensmittel schonen die Umwelt und das Klima und sind zugleich weniger mit Rückständen belastet.
    Die Bio-Landwirtschaft braucht im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft nur ein Drittel der fossilen Energie, vor allem weil auf energieintensive chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet wird.
  4. Frisches und wenig verarbeitetes Obst und Gemüse enthält am meisten gesunde Pflanzenstoffe. Tiefkühl-Lebensmittel sind ernährungspyhsiologisch zwar vergleichbar, belasten aber das Klima. Von der Verarbeitung über Transport, Handel und im Haushalt muss die Kühlkette gewährleistet werden – das kostet viel Energie und 6 kg CO2 pro kg Essen. Überdies laufen zuhause die Kühlgeräte 24 Stunden täglich.
  5. Importiertes Mineralwasser stellt eine unnötige Umweltbelastung dar.
    Wasser gleicher Qualität gibt es auch aus der Region. Der Abfüller steht auf dem Etikett.

Also, somit ist es ab sofort vorbei mit dem Fleischkonsum. Ich darf nun nur noch regionales Obst und Gemüse essen – möglichst aus dem Freiland. Unter Punkt 3.) steht wieder ein netter Satz: „Öko-Landbau kommt mit weniger Energie aus und bindet mehr Kohlenstoff in Böden und Biomasse„. Ja, wie funktioniert das denn bitte?

Bio-Lebensmittel schonen die Umwelt und das Klima und sind zugleich weniger mit Rückständen belastet“ – ausserdem schlagen diese voll auf den Geldbeutel durch. „Rückstände„? Die meinen sicher Pestizide, Herbizide und Fungizide und dergleichen – fein!

Nach Punkt 4.) ist es auch ab sofort vorbei mit Tiefkühlkost. Dazu gehört auch Speiseeis. Langnese wird sich freuen – und ich erst! Ich liebe Vanilleeis mit heissen Himbeeren!

Mineralwasser“ gibt es bei mir eh selten. Eher Tee und Kaffee. Aber ohje! Tee kommt aus China, Indien und Sri Lanka und Kaffee aus Brasilien, Vietnam und Indonesien! Da schlägt ja der Transport wieder voll CO2-mässig zu und wieviel Energie erst beim Rösten verbraten wird! Somit ist es auch mit dem gesunden Tee vorbei. Und auf meine 3 bis 5 Tassen Kaffee pro Tag auch. Auch Schokolade wird sofort verboten! Denn die Kakaobohnen werden in Indonesien, Ghana und Nigeria produziert – anschliessend ebenfalls energieintensiv geröstet und weiterverarbeitet. Jetzt hatte ich schon mit dem Wein und dem Bier abgeschlossen – Sie erinnern sich: Bei der Gärung wird CO2 freigesetzt.

Ich setze mich jetzt in die Ecke, entfache eine Kerze und halte die Luft an.  😦