Ein WE in Regensburg – Kesselfleisch-Essen beim Karl-Wirt in Sarching

31. März 2007

Ein WE in Regensburg – Kesselfleisch-Essen beim Karl-Wirt in Sarching

Samstag Morgens um halb Neun ist die Welt noch in Ordnung. Ich werde wach, als Mike in der Küche Kaffee ansetzt. Blick zum Fenster: Sonne und blauer Himmel! Klasse! Aufstehen! Auf zum Frühstück: Natürlich CO2-gerecht: Zigarette und Kaffee. Mike fährt zur Arbeit – Ich geh‘ zum Duschen. Die Haarpracht verlangte nach einer Kürzung. Also bestieg ich den Boxster und fuhr in das Donau-Einkaufszentrum (DEZ) – die Mutter aller Einkaufszentren. Anastasia stutzt meine Zotteln zurecht und ich besorge noch die Tickets für die Ü30er-Party am selben Abend gleich neben dem Frisörladen befindet sich der Ticketshop der Mittelbayerischen Zeitung.

Noch schnell Geld von der Bank mit vorgehaltener Scheckkarte bezogen und nach einer Stunde war ich wieder raus aus dem DEZ. Allerdings war es dann schon 11:30 Uhr. Da sollte ich eigentlich schon in Sarching beim Kesselfleisch-Essen sein, wie am Tag zuvor mit Rainer verabredet. Nach dem Volltanken des Boxtäär (Verbrauch ca. 13 Liter 95er-Oktan-Brennstoff) steuerte ich den Boliden noch kurz bei Mam vorbei, um ihr die Tickets für den Abend zu überreichen. Ja, Mam ist auch schon Ü30 🙂 und samt Freundin mit von der Partie.

Dann rief ich bei Rainer an, um ihm mitzuteilen, dass ich auf dem Weg bin. Via Landshuter-Strasse, Ostumfahrung und Barbing steuerte ich Richtung Sarching. Immer schön gemütlich mit offenem Verdeck und guter Musik (Evanescence – Fallen). Um 12:30 Uhr traf ich vor der Wirtschaft „Karl-Wirt“ in Sarching ein. Nach der Beschreibung von Rainer fand ich auch recht schnell die Scheune, aus welcher bayerische Volksmusik – und das live – nach Aussen drang. In der „Scheune“ – sassen auf Bierbänken unzählige Gäste und liessen es sich schmecken. „Die Band“ bestehend aus einem Alleinunterhalter unterhielt die anwesenden Gäste mit althergebrachten bayerischen Weisen – z.B.: „Einst ging ich am Ufer der Donau entlang….“ Ein Blick in den Saal genügte: „Prösslbräu“-Bier! Der Erzeuger des „Palmator“. Eines bis weit über die Grenzen von Adlersberg bekannten Starkbieres.

Speisekarte vom Karl-Wirt in Sarching (links), sowie ein Teil der Kesselfleisch-Mahlzeit vor dem Verzehr 🙂 (rechts)
Achtung: Die gesamte Mahlzeit ist nach Angaben der Hamburger Verbraucherzentrale extrem CO2-ausstossend und klimagefährdend!

  • (-) Bier: Bei der Gährung entsteht CO2
  • (-) Fleisch: Bei der „Erzeugung“ entsteht CO2
  • (-) Brot: Hefeteig erzeugt CO2
  • (-) Sauerkraut: Bei der Erzeugung entsteht CO2
  • (-) Pfeffer: Beim Transport entsteht CO2
  • (+) Zwiebel und Meerrettich: Binden CO2 im Boden 🙂 und im Magen

Karl-Wirt in Sarching Kesselfleisch EssenKarl-Wirt in Sarching Kesselfleisch Essen

Rainer hatte einen Tisch reserviert – und sie hatten extra auf mich gewartet. Kaum hatte ich mich gesetzt, brachte die extrem hübsche Bedienung (im Dirndl!) Bier und den Plastikzuber mit Kesselfleisch. Dazu gab es Sauerkraut, Zwiebel, Kre (Meerrettich) geraspelt, sowie Pfeffer und Salz. Es schmeckte vorzüglich – weltklasse!

Karl-Wirt in Sarching Kesselfleisch EssenKarl-Wirt in Sarching Kesselfleisch Essen

Karl-Wirt in Sarching Kesselfleisch EssenKarl-Wirt in Sarching Kesselfleisch Essen

Zum Abschluss nahmen wir noch den ein oder anderen „Hochmoorgeist“. Soll gut für die Fettabsorbtion sein. Hossa! Der desinfiziert den Rachen und die Verdauungsorgane. Rainer bestellte dann noch frische Blut- und Leberwürste zum Mitnehmen – man beachte die Grösse des Kartons – und tarnte den Transport für den Transport nach Niederbayern mit der Umverpackung eines Schweizer Erzeugnisses (Bei der Produktion von Magermilchpulver wird CO2 erzeugt).

Gegen 16 Uhr verliessen Mike und ich die heiligen Hallen des Karl-Wirtes und steuerten gen Heimat, um uns für den Abend vorzubereiten: Ü30er-Party an der Regensburger Universität – eine andere Traditionsveranstaltung.

Da kennen die Touris Bayern vom Oktoberfest her, ja ich glaub’s nicht. Das „Kesselfleisch-Essen“ in Sarching ist ein wirkliches Stück Oberpfalz meine Freunde!


Ein WE in Regensburg – Freitag Abend zum Abrocken ins ZAP

31. März 2007

Wie bereits hier beschrieben, erreichte ich am Freitagabend Regensburg nach etwas mehr als fünf Stunden Fahrt. Kaum ausgeladen, bestiegen wir erneut den Boxtääär und düsten in die Innenstadt, parkten die Kiste in der Bismarkplatz-Tiefgarage und wanderten durch die Gesandtenstrasse Richtung „ZAP“. An der Tür empfing uns Michael mit „Ah, der die Sperlich-Brothers san a wieda do!“ Nach ausgiebiger Begrüssung der „Türstamm-Crew“ besorgte ich an der Kaffee-Bar unter verwunderten Blicken der neuen Dame-de-Drink ein Paar Ramazottl-Sauer, Tex samt Tablett und servierte das Gesamtkunstwerk die Treppe zur Tür hinauf. So begann ein lustiger und ereignisreicher Abend.

Im Anschluss an den Begrüssungsumtrunk gingen wir die Treppen zum ZAP hinab und erreichten das Club-Gewölbe, welches noch recht locker personenmässig besetzt war. Stammplatzmässig nahmen wir an der „mittleren Bar“ Platz. „Floh“ hatte Dienst und wir bestellten erst Mal ein „Radler“, um den Ramazottl zu verdünnen. Plötzlich stand jemand neben mir, den ich schon Jahrzehnte nicht mehr getroffen hatte: Mario! Ja, der Hammer! Mit Mario war ich in Prüfening aufgewachsen, gemeinsam in der gleichen Klasse in der Realschule gesessen und das ein oder andere „Ding gedreht“.

Mike, Martina, Mario und Peter im Zap am 30. März 2007 RegensburgMike, Martina, Mario und Peter im Zap am 30. März 2007 Regensburg

Wir hatten uns einiges zu erzählen – Erinnerungen z.B. die Kellerparties im Häusle der Eltern oder Grillparties oder Sylvesterparties oder Tanzschule Neubert oder Abschlussfahrt Wien oder… – und wie es aktuell so läuft. Mario ist seit 2 Jahren mit Martina verheiratet – eine ganz nette Maus und beide haben mittlerweile eine kleine Tochter – Klasse! Leider hatten wir nicht viel Zeit zum Plaudern, aber das holen wir nach.

Barman Floh im Zap Regensburg

Barman „Floh“ amüsierte sich zwischenzeitlich etwas eindeutiger 🙂

ZAP Regensburg Rainer Ardelian PeterPan

Nachdem Anette vom „Gaffel“ eintraf, kam auch Rainer in seinem ZAP an und schaute nach dem Rechten. Rainer erzählte, dass am Samstag Mittag in Sarching ein „Kesselfleisch-Essen“ anstand – samt Prösslbier. Somit verabredeten wir uns am nächsten Tag dort zu treffen. Der Abend endete gemütlich; denn wir wollten diesmal nicht bis Badeschluss im ZAP bleiben. Aber Türsteher Michel hatte was dagegen, erst nach einer weiteren letzten Runde Ramazotti durften wir die Tür – wohlgemerkt nach draussen! – passieren. Gegen 5 Uhr morgens trafen wir wohlbehalten, aber müde, wieder im Hafen ein. Dann ging es ab in die Federn; denn am Samstag stehen gleich mehrere Termine im Kalender.


Ein WE in Regensburg – Die Anfahrt: Viel Verkehr, Staus und zwei Unfälle

31. März 2007

… aber ohne meine Beteiligung. Um 17 Uhr belud ich den Boxster mit meinem Reisegepäck für das Wochenende in Regensburg. Am Himmel zeigten sich erste Wolken und ich konnte Regenfahnen erkennen. Somit blieb das Dach zu – leider. Bei Urdorf fuhr ich auf die Autobahn und stand nach wenigen Metern im Stau.

Verkehrsunfall Zürich Autobahnkreuz NordVerkehrsunfall Zürich Autobahnkreuz Nord

Offensichtlich war ich nicht der Einzige, der auf die brillante Idee gekommen war, sich zur Hauptverkehrszeit auf die Strasse zu begeben. Nur schleppend kam ich durch den zäh fliessenden Verkehr weiter. Die gesamte Westumfahrung Richtung Autobahnkreuz Zürich Nord war vollkommen überlastet. Am Autobahnkreuz stellte sich dann heraus, dass die Ursache der kompletten Stauung ein Unfall auf der linken Spur in Höhe der Ausfahrt Dübendorf war. Ein Auto war in der Leitplanke gelandet. Zwar forderte ein Polizist die die passierenden Fahrzeuge zur schnelleren Vorbeifahrt auf, aber die Neugier der Herrschaften ist stärker.

Anschliessend lichtete sich der Verkehr und es ging recht gut voran. Bis Winterthur. Dort bremste ein weiterer Stau die Weiterfahrt. Nach einer geschlagenen Stunde hatte ich die Strecke Urdorf – Winterthur gemeistert. Sonst bin ich nach einer Stunde schon fast in St. Margreten. Vor St. Gallen dann der nächste Stau.

Verkehrsunfall Zürich Autobahnkreuz NordVerkehrsunfall Zürich Autobahnkreuz Nord

Die rechte Spur war komplett gesperrt und ein vollkommen zerstörtes Fahrzeug stand auf dem Pannenstreifen. Zwei Unfälle auf 50 Kilometern Strecke – und das bei einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Wie geht das denn?

Bis St. Margreten verlief die Fahrt vollkommen reibungslos. Als ich einen LKW mit der kuriosen Werbeaufschrift „Schiess Umzugsfirma“ entdeckte, musste ich natürlich die DigiCam zücken.

Verkehrsunfall Zürich Autobahnkreuz Nord

Erst durch Bregenz zeigte sich erneut das erwartete Bild: Stau! Nach weiteren 30 Minuten Verzögerung erreichte ich endlich die Autobahnauffahrt Lindau. Ich holte kurz Schwung in der Kurve, schaute nach hinten, kein Auto kam, Gaspedal durchgetreten und der Boxster zog spielend leicht den Berg hinauf.

Um exakt 22 Uhr erreichte ich das Hafengebiet in Regensburg. Somit benötigte ich für die gesamte Strecke Schlieren – Regensburg 5 Stunden 15 Minuten. Abzüglich der Stauzeiten eine hervorragende Zeit, odrrr?


Porsche Boxster 3.2 S – Die erste kurze Ausfahrt

31. März 2007

Gestern – Freitag 30.03.2007 – fuhr ich morgens mit meinem „Blauen Benz“ zum „Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich“ an der Uetlibergstrasse, um meinen neuen gebrauchten Porsche Boxster S anzumelden. Gewappnet mit Versicherungsnachweis und Fahrzeugschein stellte ich mich in die kurze Schlange der Anstehenden – gerade 2 Personen standen vor mir. Dann war ich an der Reihe. Die Dame tippte die Daten in den Rechner, druckte meinen neuen Fahrzeugschein aus – Fertig! Vollkommen verwundert ob der rasanten Bearbeitung nahm ich den Schein in Empfang. Ich musste weder meinen Personalausweis vorzeigen, noch irgendetwas direkt bezahlen.

Da kommt sich noch was nach. Egal! Dann fuhr ich zurück nach Schlieren in meine Garage. In der Schweiz gibt es sog. „Wechselkennzeichen“; d.h.: Zwei Autos auf eine Person zugelassen, aber nur ein Kontrollschild. Sehr praktisch!

Ich wechselte umständlich die Schilder (die Schildhalterung ging nur sehr schwer auf), parkte den „Blauen Benz“ ein und startete den Boliden. Dann kapierte ich eigentlich erst richtig „Das ist jetzt mein Porsche“. Ich öffnete das Verdeck und fuhr aus der Garage.

Porsche Boxster 3.2 SPorsche Boxster 3.2 S

Das Wetter war traumhaft. Blauer Himmel, Sonnenschein – Caprio-Wetter. Gegen Mittag fragte ich meine Kollegin Sandra, ob sie Lust hätte auf eine kleine Ausfahrt mitzukommen. Logisch! Sie besass vor ihrem aktuellen Range-Rover selbst ein Caprio – Fiat Spider – und sagte spontan zu. Wir fuhren über die Waldegg zur Buchenegg und dann weiter auf den Albis und genossen die Sonne. Der Wagen fahrt sich hervorragend – weltklasse!

Abschliessend nahmen wir noch einen Drink beim „Leuen“. Dann rief die Arbeit wieder. Aber nicht lange; denn gegen 16 Uhr fuhr ich nach Hause, um zu packen. Dieses Wochenende steht wieder ein Besuch in Regensburg an. Schliesslich ist wieder Ü30er-Party an der Regensburger Universität. Und das schöne Wetter soll über das Wochenende anhalten.


YouTube-Award – „Ask a Ninja“ und „OK GO“

31. März 2007

Die Video-Serie „Ask a Ninja“ und das Musikvideo der Newcomer-Band „OK Go – Here it goes again“ gewannen den ersten YouTube-Award „Best Videos 2006“. Es gab weitere fünf Gewinner in den jeweiligen Kategorien. Hier einige der Preisträger:

OK Go – Here It Goes Again (Category „Most Creativ“)

TerraNaomi: Say it’s possible (Category „Best Music Video“)

digitalfilmmakers – Ask a Ninja (Category „Best Series“)

Madjeti47 – Kiwi! (Category „Most adorable“)

Sämtliche Nominees und Preisträger aller Kategorien finden sich auf der Website http://www.youtube.com/YTAwards