Ijon Tichy – Der Raumpilot! Nur echt mit der Halluzinelle!

7. Mai 2007

Gerade eben das erste Mal gesehen „Ijon Tichy – Der Raumpilot“ live im Zweiten (ZDF). Eine „Low-Budget“-Fernsehserie. Aber extrem kreativ und lustig. Irgendwann hab ich eine Vorschau oder eine Art „Making of“ gesehen. Hatte mir damals schon vorgenommen etwas darüber zu schreiben resp. in das „virtuelle Gedächtnis“ zu notieren. Echt sehenswert!

Hier ein Trailer von „Ijon Tichy – Der Raumpilot“ 

Sowie ein kurzer Werbefilm mit Nora Tschirner alias „Halluzinelle“!

UPDATE: Beim ZDF sind die bisher gelaufenen Folgen als Filme online!


Bugsierer.ch – Das Zippo Dossier „bling-zip-clack“

7. Mai 2007

Heute – an meinem freien Tag – lag ich lang auf dem Sofa und wollte einfach nicht aufstehen. Erst kurz nach Mittag rappelte ich mich hoch und setzte Wasser für den Instant-Kaffee auf. Mike bevorzugt diesen – er hat also keine Kaffeemaschine. Auch gut. Unter der Dusche wusch ich die letzte Müdigkeit von der Haut und aus den Ohren 🙂 Dann zog ich mich an, nahm den Kaffee mit ins Wohnzimmer und startete den Schlepptop. Beiläufig schaue ich aus dem Fenster und sehe die „Stadt Nürnberg“ im Hafenbecken liegen.

Stadt Nürnberg

Ich setze mich und starte den Blog-Editor. Ein kurzer Blick in die Blogstatistik: Hoppala! der Mai-Ü30er-Eintrag hatte die Spitze der Hitlist im Blog erklommen. Auch gut, was ist sonst noch los in der Blogwelt?

Bei Blogging-Tom finde ich einen neuen Eintrag. Er schreibt, dass „Der Bugsierer.ch“ ein 24-seitiges Dossier zum Kultfeuerzeug „Zippo“ geschrieben hat. Das Zippo begleitet mich schon seit ich denken kann. Grossvater hatte eines von einem Amerikanischen Soldaten erstanden. Er hütete es wie seinen Augapfel. Irgendwo muss das noch in einer Schachtel liegen. Wieviele Zippos hab ich eigentlich schon verloren und wieder gekauft? Was mich am „Zippo“ immer fasziniert hatte: Es funktionierte immer. Sah immer gleich aus, auch wenn aussen ein anderer Aufdruck drauf war und die Lifetime-Garantie ist fantastisch. In der heutigen Wegwerf-Gesellschaft sollte man zu diesem Qualitätsmerkmal zurückkehren.

Und was geht sonst ab? In der Bloggerwelt rappelt es momentan gewaltig: Youtube – der kostenlose Videoserver – hat einen Videokanal für das Pentagon bereit gestellt. Dort werden Werbevideos – Propaganda – für den Irakkrieg gezeigt. Das stösst auf breite Ablehnung in der Bloggerszene und viele boykottieren Youtube (stellen keine Youtube-Videos mehr auf den Blog). Gesehen bei Yoda und bei vielen anderen Szene- und Medienbloggern.

Wie zum Beispiel „Basic Thinking“. Er hatte über das Youtube-Pentagon-Thema schon geschrieben. In einem aktuellem Beitrag erwähnt er dann aber „23 Wege um Youtube-Videos lokal <downzuloaden>“

Freund und Bloggerkollege „Roger-Rabbit“ publiziert ein (Sevenload-)Video zum Thema „Rauchen abgewöhnen“ – mit interessantem Ausgang 🙂 . Bin mal gespannt, was nach der Antiraucher-Kampagne kommt? Die Anti-Bier-Kampagne?

Und was erschüttert die High-Society-Scene? „Paris Hilton muss für 45 Tage ins Gefängnis„. Sie fuhr mehrfach ohne Führerschein. Sie schob vor Gericht ihren Agenten vor. Er hätte ihr nicht mitgeteilt, dass ihr Führerschein gesperrt ist. Dabei hat sie selbst das Dokument unterschrieben, in welchem ihr bekannt gemacht wurde, dass sie nicht mehr selbst am Lenkrad sitzen darf. Sie rechtfertigte sich beim Richter mit den Worten „Sie unterschreibe alles, was man ihr vorlegen würde. Sie sei eine vielbeschäftigte Geschäftsfrau“. Na habe die Ehre!
UPDATE 08.05.07: „Der Spiegel“ schreibt heute „Hilton-Urteil: Paris‘ Scharfrichter und seine Heldentaten

Und weiter: Der DSDS-Sieger ist Mark Madlock. Für mich überhaupt nicht verwunderlich, hatte ich bereits im Februar darüber „orakelt„. Nicht dass ich ihm das nicht gönne. Aber es war voraus zu sehen. Madlock ist medientechnisch derjenige, welcher am besten auszuschlachten ist. Eltern tot, wohnt in einer WG, arbeitslos. Der amerikanische Traum made in Germany. Aus der Gosse zum Medienstar. An der Hand zum Erfolg geführt von Dieter Bohlen. Dass die Marketingstrategie funktioniert, zeigt die Einschaltquote zum Finale: 12,84 Millionen Haushalte sahen zu. Für die letzte DSDS-Show, welche eigentlich schon abgesetzt werden sollte, ein riesen Erfolg.


Feiern im Mai – Ü30er-Party an der Uni-Mensa Regensburg

7. Mai 2007

Ja, Mai! Es war wieder soweit. Traditionell traf man sich an der Ü30er-Party in Regensburg an der Universität in der Mensa. Aber der Reihe nach. Mike und ich fuhren gemütlich von Zürich nach Regensburg. Start-Zeit irgendwann gegen halb Zwei Uhr nachmittags. Es schüttete wie aus Eimern. Die Wischer des Boxster brachten das Wasser gar nicht so schnell von der Scheibe, wie es vom Himmel wieder drauffiel. Und die Wischerblätter sind scheinbar auch nur Sonne gewohnt und hinterliessen Schlieren auf der Frontscheibe. So fuhren wir zuerst ins Glatt-Zentrum – einem Einkaufstempel im Norden von Zürich. Der Migros hat eigentlich alles. Sogar Bosch-Wischerblätter. Aber genau die Nummer, welche mein Boxster benötigt war nicht vorrätig. Somit behandelten wir die Wischerblätter und reinigten diese mit etwas Erfolg. Rauf auf die Autobahn Richtung St. Margreten. Die Fahrt verlief vollkommen reibungslos. Auch durch Bregenz ging es recht zügig. Kein Stau. In Lindau dann die erste „Pinkelpause“ bei McDonalds samt Burgerfassen. Zwar liegen die Teile immer schwer im Magen, aber der Laden liegt halt so günstig. Neuerdings kann man ja dort auch Kuchen und Kaffee bekommen, eine interessante Alternative.

Der Ausbau der A96 Lindau-München schreitet nun endlich messbar voran. Ich denke, dass 2008 das letzte Teilstück abgeschlossen sein wird, was die Fahrzeit nach Regensburg an die 3-Stunden-Grenze bringen wird. Vor München – genauer gesagt beim Wörthsee – plötzlich eine dunkle „Wasserwand“ vor uns. Gerade als ich Mike erzähle, dass ich so etwas schon einmal gesehen hatte, auf der Fahrt von Zug nach Zürich, und da hagelte es schrecklich, begann es schon zu hageln. Ich heulte laut auf und versuchte irgendwie die nächste Brücke zu erreichen. Aber da war keine! Es schüttete wie aus Eimern. Man sah gar nichts mehr. Geschwindigkeit gegen 50 km/h. Schritttempo. Aber Gott sei Dank hörte der Hagel nach nur wenigen Sekunden wieder auf, aber es regnete heftigst. Wir erreichten die Fürstenfelder-Umfahrung und es hörte auch schlagartig wieder zu regnen auf. Die Sonne kam durch und die Strasse war salztrocken. Hier hatte es überhaupt nicht geregnet. Das hiess „Fuss aufs Gaspedal“ und im Rahmen der Geschwindigkeitsbeschränkungen Zeit wettmachen. Wir hatten ja noch einen Termin heute: Die Ü30er-Party.

Wir erreichten Regensburg gegen 20 Uhr und fuhren bei der Uni von der Autobahn. Ein kurzer Schlenker zum Porschehändler auf eine Zigarette, um die neuen und gebrauchten Fahrzeuge der Ausstellung anzusehen. Wie so oft schauten wir uns die Kisten an. Das neue Design mit den wieder runden Scheinwerfern gefällt uns recht gut. Dann fuhren wir auf den Parkplatz von „Lidl“ und kauften im Laden die notwendigsten Lebensmittel ein, um über das Wochenende zu kommen: Kaffee, Brot, Streichkäse, Orangensaft – reicht. Anschliessend ging es zum Westhafen. Wir luden die Habseeligkeiten aus und machten uns „partyfertig“.

Das Taxi kam gegen 22 Uhr an und brachte uns schnurstracks zur Regensburger Uni. Es standen kaum 5 Leute am Kassenwagen an. Sind wir zu früh dran? Auch die Belegung der Räumlichkeiten zeigte uns, dass wir so früh wie noch nie in der Mensa waren. Wir gaben unsere Jacken ab und besorgten uns ein Bier für die Suche nach der „Coolen Gang“. Annette, Bettina, Karina und Regina hatten sich per Mail mit uns verabredet. Und tatsächlich, am Stammplatz vom letzten Mal standen die vier und waren schon recht gut gelaunt. Wir ratschten und blödelten eine Weile. Annette hielt missmutig die Wasserflasche in der Hand – heute war sie der „Pfarrer“ äh „Fahrer“ der Mädels. Dafür hatte Tina ihren neuen Freund dabei und grinste über beide Ohren.

Nachdem der DJ endlich etwas tanzbare Musik auf den Plattenteller legte, eroberten wir uns ein Plätzchen auf der Tanzfläche und bewegten unsere Knochen mehr oder weniger zum Takt. Aber eigentlich plauderten wir auf der Tanzfläche weiter und blödelten herum. Der DJ schien ein eingeschränktes CD-Portfolio eingesteckt zu haben und die 80er-Musik nur vom Hörensagen zu kennen; denn was da an teils langweiliger und untanzbarer Musik aus den Boxen quoll, bewog uns zu längeren Pausen. Macht nix. Wir besorgten uns getränkemässigen Nachschub und lachten viel über uns und manchmal über andere.

ü30 Ü30er Regensburg Uni Mensa Universiät Party Mai 2007 ü30 Ü30er Regensburg Uni Mensa Universiät Party Mai 2007 ü30 Ü30er Regensburg Uni Mensa Universiät Party Mai 2007 ü30 Ü30er Regensburg Uni Mensa Universiät Party Mai 2007 ü30 Ü30er Regensburg Uni Mensa Universiät Party Mai 2007 ü30 Ü30er Regensburg Uni Mensa Universiät Party Mai 2007 ü30 Ü30er Regensburg Uni Mensa Universiät Party Mai 2007

ü30 Ü30er Regensburg Uni Mensa Universiät Party Mai 2007 ü30 Ü30er Regensburg Uni Mensa Universiät Party Mai 2007

Mike kreierte einen neuen Massentanz – frei nach „Alles ist wie immer – nur schlimmer!“ Bernd das Brot. Die Bewegungen dazu sind leicht erklärt. Man nehme die Arme unter die Achseln und strecke die Hände zur Seite. Dazu bewege man sich unbeholfen möglichst ausserhalb des Taktes. Siehe Bild oben links in einer kurzen Momentaufnahme der Choreographie von Mike. Diese neue Tanzmasche fand regen Anklang unter den Anwesenden und somit viele Nachahmer. Dass die Bewegungen und Schritte nicht ganz so einfach nachzumachen sind, wie es aussieht, erkennt man am Bild oben rechts. Gell, Regina 🙂 Aber das üben wir das nächste Mal bis zur Perfektion.

Gegen halb Zwei Uhr morgens lichteten sich die Reihen im „Mainfloor“ schon deutlich und Regina und ich schwangen das Tanzbein – Discofox in Reinnatur. Die Hebefigur kam wieder nicht zustande. Nein, nicht weil wir es nicht konnten, sondern weil der DJ einfach den Song von „DirtyDancing“ nicht dabei zu haben schien. Nachdem wir ein paar Löcher in das Parkett gedreht hatten, benötigten wir eine kurze Verschnaufpause und genehmigten uns einen Kaffee im „Chillout-Bereich“. Dabei stellten wir fest, dass ein Zelt aufgebaut war. Man konnte sich dort massieren lassen. Prompt fiel uns die Story von Bali ein „We don’t need a Taxi and we had a massass yet!“ Tatsächlich, es gibt Leut‘ die sich auf der Ü30er-Party massieren lassen. Cooool! 😉

ü30 Ü30er Regensburg Uni Mensa Universiät Party Mai 2007 ü30 Ü30er Regensburg Uni Mensa Universiät Party Mai 2007 ü30 Ü30er Regensburg Uni Mensa Universiät Party Mai 2007

Nach der Kaffeepause „strömten“ wir zurück in den „Mainfloor-Bereich“ und tanzten bis die Lichter angingen. Nur Tina verabschiedete sich „komischerweise“ recht früh. Sie war ja sooo müde 😉 hähä. Wir verabschiedeten uns und Karina fuhr Mike und mich freundlicherweise nach Hause. Gegen halb Sechs morgens fielen wir ins Bett. Es war wieder ein toller Abend und hat viel Spass gemacht. Man sieht, hört und liest sich!

More Posts:

  • Feiern im Mai – Ü30-Party an der Uni-Mensa Regensburg
  • April 07: Ein WE in Regensburg – Ü30er an der Uni-Mensa – Bilder
  • Februar 07: Video von der Ü30er-Party
  • Nachtrag: Bilder von der Ü30-Party in Regensburg
  • Events in Regensburg – Ü30er Party an der Unimensa am 03.02.2007
  • Events in Regensburg – Ü30er-Party Uni-Mensa
  • PeterPan`s Geburtstag – Bilder von 2 Parties
  • Coming Home und Bilder von der Ü30er-Party an der Uni-Mensa in Regensburg
  • Ü30er Party in der Regensburger Uni-Mensa
  • Regensburg ich komme – auch zur Ü30er-Party in der Uni-Mensa
  • Ü30er-Party in der Uni-Mensa in Regensburg