19.05.07 Samstag Nachmittag – Ein Ausflug Überland und auf dem Vierwaldstätter-See

20. Mai 2007

Schon am Freitag hatte mich Freund und Kollege Peter angerufen. Er würde am späten Nachmittag zum „See“ fahren und wenn ich am Samstag Lust hätte, dann würde er mich auf eine Tour einladen. Peter kenne ich schon, seit dem ich für „Die Firma“ arbeite. Sein Hobby: „Schluuchbootfahre“. Er besitzt einen Zodiac und rauscht damit sobald das Wetter schön ist auf dem Vierwaldstätter-See herum. Mike war letztes Jahr schon einmal mit dabei. Da ich ein absoluter „Wassermensch“ bin und nichts lieber tue, als auf oder im Wasser zu sein, sagte ich Peter für den Samstag Nachmittag zu. Treffpunkt Stansstad am Bootssteg.

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Somit startete ich geben 13 Uhr und fuhr der Nase nach Richtung Luzern. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Erstklassiges Cabriowetter. Also Dach öffnen, gute Musik in den Player und über Landstrassen cruisen.

Irgendwann nach einer Stunde landete ich in Emmen. Ich besorgte mir noch etwas Sprit an einer Tankstelle und rief Peter an. Wir trafen uns wenig später am Landungssteg. Dann bestieg ich Peter’s Zodiac und wir fuhren gemütlich raus auf den See.

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Peter steuerte gemütlich sein neues Prunkstück quer über den Vierwaldstätter-See. Für die Kollegen in Dütschland: Ja! Es hat noch Schnee in der Schweiz. Siehe Bild 3. Unser Ziel: Ein Lokal direkt am See, bei welchem man auf einem Ponton gemütlich Essen kann.

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Nach etwa einer Stunde Fahrt machten wir das Boot in einem kleinen Hafen in Weggis fest. Das Lokal heisst „Lüücht-Türmli“ und ist eine eigenwillige aber sehr kreativ eingerichtete „Bistro-Bar“ (LÜÜCHT TÜRMLI Bistro-Bar Seestrasse 25, CH-6353 Weggis).

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Die Spezialität des Lokales – ausser die Tolle Aussicht über den See – und Empfehlung von Peter: „Grosser Huussalat“ und „Pommes“.

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Das bestellten wir direkt an der Theke. Wir bekamen einen kleinen Leuchtturm mit einer Nummer oben drauf und nahmen die Getränke mit. Dann setzten wir uns an einen Tisch direkt auf dem Ponton unter einem Schirm.

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Nach wenigen Minuten bekamen wir den „Huussalat“ serviert – eine Riesenportion. Es schmeckte vorzüglich.

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Anschliessend ging ich noch kurz auf Foto-Tour an der Uferpromenade entlang. Das Hotel daneben heisst „Central“. Es besitzt einen kleinen Pool direkt an der Hafeneinfahrt. Somit sind die Leute in dem Becken klar in der sog. „Poolposition“. 🙂 Auch der Kontrast von Palmen, See, Motorboot und Bergen – teils mit Schnee – im Hintergrund ist faszinierend.

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Eigentlich hätten wir bis zum Sonnenuntergang dort sitzen können. Aber leider ging es gegen 18 Uhr wieder zurück.

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Aber vorher fuhr Peter noch kurz zum Tanken. Ja, klar. Auch am Wasser hat es Tankstellen. Wir umfuhren Weggis und sahen noch weitere schöne Lokale und Restaurant direkt am See.

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Auf der Rückfahrt durfte ich auch kurz das Ruder in die Hand nehmen. Schade, dass der Nachmittag so schnell verging. Aber der Sommer geht ja erst an.

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Kurz bevor die Sonne unterging, legten wir im Hafen von Stansstad an. Peter hat dort einen Liegeplatz. Dann gingen wir zum Auto und öffneten das Dach. Wir fuhren der untergehenden Sonne entgegen – leider über die Autobahn.

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Auf der Fahrt überholten wir den Mannschaftsbus des FC Basel. Die Mannschaft kam vom vorletzten Spiel in Luzern zurück. In Zofingen angekommen, lud mich Peter noch auf einen Kaffee ein. Anschliessend düste ich gemütlich nach Hause. Ein wirklich extrem schöner Tag ging zu Ende.


Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos – Wachsen Tomaten auch nach unten?

20. Mai 2007

Nachdem „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ gestern in die StartUpPhase ging, um die Frage zu beantworten „Wächst eine Blumenwiese an der Wand“, machte ich mich heute an die Umsetzung der nächsten kuriosen Grünzeug-Idee. Worum geht es dabei und was steckt hinter den „UpsideDownTomatos“? Auch hier ein Versuch der Aufklärung:

Ausgangssituation: Auf meinem Balkon steht seit Jahren keine einzige Grünpflanze – eigentlich war da noch nie eine. Der Balkon ist nicht unbedingt gross und er zeigt nach Westen. Aber ab Nachmittag schön sonnig – dafür bei schlechtem Wetter recht windig. Ich möchte keine Pflanzenkübel auf den Boden stellen. Ausserdem will ich weder Balkonkästen ans Geländer hängen, noch irgendwelche Rankgitter montieren. Somit bleibt nur das „Aufhängen“ der Töpfe. Hierzu möchte ich aber auch keine Dübel in die Decke bohren.

Dafür habe ich eine Markise, an deren Welle ich rechts und links etwas befestigen könnte. Eine normale „Pflanzenampel“ ist mir aber zu „normal“. Ausserdem würde mich stören die hängenden Töpfe dann immer umständlich giessen zu müssen. Es sollte alles gut erreichbar sein. Ausserdem besteht bei einem sommerlichen Gewittersturm die Gefahr, dass die Töpfe den Halt verlieren oder gefährlich herumschwingen. Ursache hierfür: Der Schwerpunkt eines an der Decke hängenden Topfes liegt zusammen mit den gen Himmel wachsenden Pflanzen sehr weit oben. Daher stellte sich mir die Frage: Wachsen Pflanzen eigentlich auch nach unten? Logisch! Efeu zum Beispiel. Alles was rankt, wächst nach unten, wenn es keinen Halt findet!

Im Gegensatz zu „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ sollte das „Mehr Grün!-Projekt No. 2“ zusätzlich zum kuriosen Gesamteindruck auch noch Früchte tragen. Ich entschied mich für Cherry Tomaten. Zwei Setzlinge davon hatte ich bereits am Freitag im Migros Garten-Center in Spreitenbach gekauft.

Gehen wir also an die Umsetzung der „UpsideDownTomatos“:

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Was hatte ich vorbereitet: Den gestern bereits erwähnten Akkuschrauber mit über Nacht geladenem Energievorrat. Einen Lochfräser sollte jeder Männerhaushalt für den Fall der Fälle im Werkzeug vorrätig haben. Die eben angesprochenen Cherry-Tomaten-Setzlinge (2 Stück zu je 2 CHF) und einen Blumentopf mit 3 Bohrungen und mitgelieferter Kettenbefestigung (auch „Hängetopf“ genannt für 10 CHF im Migros Garten-Center). Ausserdem der Rest der Blumenerde von gestern (ansonsten 5 Liter kosten 1,40 CHF). Dann sollte man sich eine hohe stabil stehende Blumenvase bereitstellen (alternativ ein kleiner Plastikeimer) und etwa einen Liter Wasser zum abschliessenden Wässern.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Man nehme: Zuerst spannte ich in den Akkuschrauber die Lochfräse ein und montierte das Rundsägeblatt, welche dann eine Bohrung von 2,5 Zentimeter im Boden des „Hängetopfes“ mit Gefühl und Nachdruck erzeugt. Warum das Loch? Richtig! Da soll das Grün der „Cherry Tomaten“ durch! Es darf übrigens ruhig grösser – auf keinen Fall kleiner – sein. Keine Angst! Die Pflanzen fallen garantiert nicht durch! Die Wurzeln im Topf verhindern das.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Damit man die Stengel und Blätter schön unfallfrei durch das Loch fädeln kann, stellt man den Blumentopf richtig herum auf die in Reichweite stehende hohe Blumenvase. Die Vase sollte stabil stehen, da sonst das Gesamtprojekt durch unabsichtliches Kippen gefährdet ist. Anmerkung: Man(n) hat nur zwei Hände und die braucht man zum Einfädeln des Grünzeugs in das kleine Loch.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Da ich zwei „Cherry-Tomaten-Setzlinge“ gekauft hatte und beide Stengel samt Blätter durch das gleiche Loch durchpassen müssen, teilte ich von jeder Pflanze vorsichtig den Wurzelballen. Die dadurch anfallende Erde sammelte ich möglichst verlustfrei im Pflanzbecher. Beim Durchfädeln des Stengels und der Blätter sollte man wirklich aufpassen, dass keiner der Sprosse abknickt oder gar abbricht. Eben für diesen Fall hatte ich zwei Setzlinge gekauft. Glücklicherweise klappte das Einfädeln bei beiden Pflänzchen unfallfrei.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Das Bild oben zeigt nun die beiden „Cherry-Tomaten-Setzlinge“ um 180 Grad verkehrt herum durch das gebohrte Loch nach unten schauend mit den Wurzelballen oben im Hängetopf. Daher der Name des Projektes: „UpsideDownTomatos“.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Nun füllt man die beim Teilen der Wurzelballen angefallene Erde in den Topf und verfüllt diesen mit Zimmerpflanzenerde (oder anderer lockerer Erde). Da ich vom Projekt „Wandwiese“ noch Samen für 12 Quadratmeter übrig hatte, verteilte ich oben auf noch eine grosse Handvoll davon. Schliesslich möchte ich ja den Kontrast noch etwas erhöhen. Unten die Tomaten und oben eine Mini-Blumenwiese? Warum nicht. Da Tomaten an sich „Nachtschattengewächse“ sind, könnte ich mir auch vorstellen Efeu oder etwas ähnliches noch einzupflanzen – eben, wegen des Schattens. Abschliessend wird die Erde im Topf gut gewässert. Hierzu hatte ich zwei Halbe Wasser vorbereitet – Natürlich typisch Bayerisch in einem original Hofbräuhaus Steinkrug und einem Kneitinger-Glaserl. Dann wartet man eine Zigarettenlänge, bis das überschüssige Wasser in die Blumenvase abgelaufen ist.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Dann schnappte ich mir die Kette mit den Haken, bog diese etwas auf, damit diese durch die Löcher passten und hängte das fertige „Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos“ vorerst am Haken der Korbschaukel auf. Nun heisste es auch hier Abwarten. Gegen die oben angesprochene Gefahr der „Sturmzerstörung“ ist mir auch schon etwas eingefallen. Ich berichte dann die Umsetzung. Nun wird sich zeige, ob Tomaten auch „UpsideDown“ – verkehrt herum – wachsen und gedeien.

Mal sehen, ob ich bis zur ersten Tomaten-Ernte die Einzelteile für Projekt 3 zusammen bekomme. Mehr wird nicht verraten. Aber es wird wieder etwas Aussergewöhnliches – versprochen.