Mehr Grün!-Projekt No. 4 – Die Mini-Wandwiese – „Trendy Gras“ und Fliegengitter

3. Juni 2007

Den Fehlschlag mit der „IKEA-SIDAL-Matte“ hatte ich schnell weggesteckt. Beim „Coop Bau + Hobby“ kaufte ich nicht nur die Zutaten für das „Mehr Grün!-Projekt No. 3 – UpsideDownFuchsia“ ein, sondern stolperte noch über etwas, was sich „Trendy Gras“ nennt.

Nein, bei „Trendy Gras“ handelt es sich nicht um ein neumodisches Narkotikum-Gewächs zum Selbstanpflanzen (und eventuell selbst rauchen), sondern um einen quadratischen Blechbehälter mit Erde und Grassamen. Die Verpackung verspricht „Grün in 7 Tagen!“. Nicht ganz billig das Ganze – pro „Trendy Gras“ löhnte ich 14,90 CHF. Und ich besorgte mir gleich 3 Stück; denn mit nur 16 Zentimeter im Quadrat wird daraus ja nur ein „Wandwieslein“.

Wie bereits bekannt, möchte ich das Grün an die Wand hängen. Würde ich dies ohne jegliche Sicherung der Erdmasse tun, so würde die Wiese direkt nach der Befestigung an der Wand auf den Boden fallen. Doch die Lösung lag so nah: Auf meinem Weg durch die Regale bei „Coop“, fiel mir ein Fliegengitter in die Hände (1 Quadratmeter für 8,90 CHF). Zur Befestigung – üblicherweise an ein Fenster – gibt es vom gleichen Hersteller gleich die passenden Kreppbänder (Befestigungsband für Fliegengitter 2,5 Meter für 6,90 CHF).

So, oben also die drei Dinge für die „Mini-Wandwiese“: „Trendy Gras“, das Fliegengitter und das Befestigungsband.

In der Verpackung von „Trendy Gras“ findet man ein Säckchen Erde und eine kleine Tüte mit Grassamen.

Zerst geht es an die „Sicherung“ der Erde. Dazu schnitt ich das Befestigungsband so ab, dass es innen an die vier Seiten passte.

Dann befüllte ich den Blechrahmen vorsichtig mit Erde. Dabei passte ich auf, dass das Befestigungsband keine Erde abbekam. Man könnte auch Papier rundherum einstecken. Das war mir aber zu umständlich. Ich schaffte es auch so.

Dann riss ich das kleine Samenpäckchen auf und verteilte diese gleichmässig. Da ich nicht nur Gras wachsen lassen wollte, nahm ich noch eine Portion von meinen „Wiesenblüten-Samen“. Bekanntlich habe ich davon ja noch genug. Die Samen arbeitete ich dann in die Erde ein.

Nun kam das Fliegengitter an die Reihe. Mit einer Schere schnitt ich ein passendes Stück aus der Rolle. Dann passte ich die Grösse so an, dass jeweils etwa ein Zentimeter über die Vertiefung schaute. Die Ecken schnitt ich bis zur Kante ein.

Mit dem beim Befestigungsband mitgelieferten Plastikwerkzeug drückte ich das Fliegengitter in die kleinen Häkchen des Befestigungsbandes.

Mit einer Fingernagelschere schnitt ich das überschüssige Fliegengitter bündig ab.

Und hier dann das fertige Ergebnis der „Mini-Wandwiese“. Abschliessend wässerte ich das Ganze noch gut ein. Nun heisst es auch hier „Abwarten und Kaffee-Trinken“. Nun hoffe ich, dass die Gräser und Wiesenblüten auch durch das Fliegengitter wachsen. 😉


Mehr Grün!-Projekt No. 3 – UpsideDownFuchsia – Wächst eine Fuchsia auch nach unten?

3. Juni 2007

So, nach dem relativ erfolgreich angelaufenen „Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos„, traue ich mich jetzt an das nächste Experiment heran. Am Samstag habe ich mich im „CoopBau + Hobby“ in Zug mit neuem Material eingedeckt.

Mir fiel eine „Weidenampel“ in die Hände. „Made in China“ kostet das Teil trotzdem noch 12,90 CHF. Dann besorgte ich mir noch „18 Liter Universalblumenerde“ (3,20 CHF), eine Fuchsia (5,90 CHF) und eine „Goldmarie“ (4,90 CHF). Der Jutesack (schlappe 5,90 CHF) gehört eigentlich nicht auf das Bild. Den brauche ich für ein weiteres Experiment zum Thema „Wandwiese„.

Die „Weidenampel“ ist innen mit einer Folie ausgelegt. Unten, in der Mitte befindet sich ein Ring. Damit ich die Fuchsia „UpsideDown“ in den Hängetopf bekomme, schneide ich zuerst die Folie in der Mitte mit der Schere auf. Dann stellte ich den Korb auf eine hohe Blumenvase. Nun folgt der klägliche Versuch die Fuchsia mit Blüten und Blättern durch das kleine Loch zu fädeln. Das misslingt gründlich. Die Blätter und Blüten verfangen sich am Loch und brechen reihenweise ab. Kurz überlegt: Eine Staniolfolie aus der Küche geholt und die Fuchsia vorsichtig umwickelt. Klappt auch nicht. Weitere Blätter brechen ab und die Blüten purzeln nur so über den Balkon. Also hilft nur eines: Das Problem an der Wurzel packen.

Wenn es mit dem Grün nicht durch das Loch geht, dann muss eben die Wurzel von unten her durch das Loch. Somit entfernte ich die Erde von den Wurzeln und steckte die Fuchsia von unten in die „Weidenampel“.

Wie man sieht, hat die Fuchsia durch die vorher kläglichen Versuche deutlich „Federn“ lassen müssen. Hoffentlich erholt sich das Pflänzchen von der unnötigen Tortur. Aber man(n) lernt aus Rückschlägen. Merke: Schau das nächste Mal zuerst, ob Du es mit der Wurzel durch das Loch bekommst.

Der Rest ist einfach: Die „Weidenampel“ mit der Fuchsia-UpsideDown wird auf die grosse Blumenvase gestellt. Dann fülle man den Hängetopf mit Erde soweit auf, dass die „Goldmarie noch hineinpasst. Anschliessend mit Erde weiter auffüllen. Natürlich darf auch hier die Dekoration mit „Wiesenblumensamen“ nicht fehlen. Schliesslich habe ich davon ja noch Samen für etwa 12 Quadratmeter übrig.

Am Ende des Tages begutachtet man das Ergebnis. Das linke Bild zeigt die „UpsideDownFuchsia“ am Samstagabend. Das rechte Bild zeigt das schon recht gut fortgeschrittene „Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos„, welches sich hoffentlich vom Kälteeinbruch des letzten Wochenendes erholen wird. Diese „Blumenwiese“ ist im Gegensatz zum fatal eingestellten „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ mit der wahrscheinlich Pflanzenschutzmittel-imprägnierten „IKEA-SIDAL“-Matte hervorragend angewachsen. Hoffentlich überlebt die Fuchsia die Einfädelversuche und trägt wieder Blüten. Ansonsten besorge ich eine neue und pflanze die gleich mit der Wurzel zuerst von unten ein.


Berühmte Zitate: Kein Gesetz verbietet einen Toten zu erschiessen

3. Juni 2007

„Colombo“ läuft gerade auf ORF1. Der Fall heisst: „Niemand stirbt zwei Mal“.

Dabei fällt ein Zitat von Inspektor Colombo: „Kein Gesetz verbietet einen Toten zu erschiessen„. Irgendwie kurios, wie ich finde.


Mehr Grün!-Projekt No.1 – Die Wandwiese – Versuch mit IKEA „SIDAL“-Matte fehlgeschlagen

3. Juni 2007

Leider muss ich vermelden, dass das erste Experiment zum Projekt „Die Wandwiese“ mit der Sisal-Matte von IKEA mit dem sinnigen Namen „SIDAL“ fehlgeschlagen ist. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit muss ich annehmen, dass die Matte mit Pflanzenschutzmittel imprägniert worden ist. Dies erscheint mir auch logisch, denn die Sisalmatte ist ja ursprünglich als Vorleger für Balkone oder Terassen gedacht und diese Matte soll ja eigentlich kein Moos ansetzen.

Nach exakt 14 Tagen wächst kein Grashälmchen auf der IKEA-Matte trotz Wachstumsbeschleuniger (Folienabdeckung). Aber durch solche Rückschläge lasse ich mich natürlich nicht demotivieren. Schon habe ich zwei weitere Experimente in petto. Eines davon habe ich gestern Abend umgesetzt. Das andere liegt soeben in der Badewanne – zum Ausspülen von eventuellen wachstumshemmenden Beigaben. Irgendwie werde ich schon „Grün an die Wand“ bekommen. 😉

Aber jetzt geh‘ ich erst Mal eine Runde mit dem Boxtäär fahren; denn pünktlich zum Ende des Wochenendes – Sonntag 18 Uhr – kommt die Sonne raus. Das ganze Wochenende war es kalt und bedeckt. Das muss noch ausgenutzt werden 🙂


Nachtrag – Video von der „80sforever“-Party im BBQ

3. Juni 2007