Schweizer Nationalrat diskutiert Wiederzulassung von Formel-1 Rennen in der Schweiz

10. Juni 2007

Die Schweizer schwärmen im Sport für zwei Dinge: Schweizer Nati und Schweizer Nati. Und wir erinnern uns: Die nächste Fussballeuropameisterschaft findet eben in der Schweiz (und a bisserl au in Öschtriich) statt. Fährt man über Schweizer Strassen und Autobahnen und denkt an die vielen Geschwindigkeitsbeschränkungen und Blitzautomaten, so stellt man im Gegensatz dazu überrascht fest, dass die Schweizer ein weiteres Hobby haben: Rennen fahren! Nirgends wird so schnell von 0-50 km/h (Innerorts) und 0-120 km/h (Autobahn) beschleunigt wie hierzulanden. Und die PS-Dichte pro Fahrzeug ist meiner Einschätzung nach auch nirgends in Europa so hoch wie hier. Bei Fahrzeugen mit unterdurchschnittlichen Pferdestärken wird dann eben äusserlich mit Designelementen nachgeholfen.

Etwas verwirrt nahm ich schon vor Monaten die Information am Rande auf, dass die Schweizer ernsthaft darüber nachdenken einen Formel-1-Grand-Prix auszutragen. Nein, nicht nur das. Es liegen schon bereits ernsthafte Pläne vor eine Formel-1-Rennstrecke zu bauen! Dafür muss aber erst ein Gesetz geändert werden. Wie das genau heisst, weiss ich nicht. Es ist von einem „Verbot von Rundstreckenrennen seit 1958“ die Rede. Deshalb gibt es nur Punkt-zu-Punkt-Rennen, wie „Bergrennen“. Das Verbot war die Folge eines Unfalls auf der Rennstrecke im französischen Le Mans, bei welchem 1955 ein Rennwagen in die Haupttribüne fuhr und über 80 Zuschauer ums Leben kamen.

Das erste Rundkursrennen in der Schweiz fand am 26. August 1934 ausgetragen. Gewonnen hat dies der Deutsche Hans Stuck, dessen Sohn Hans Joachim Stuck heute noch aktiv Rennen fährt.

Der letzte „Grosse Preis der Schweiz“ wurde am 22. August 1954 auf der extra 20 Jahre vorher angelegten Rundstrecke durch den Bremgartnerwald bei Bern statt. Gleichzeitig war das auch der letzte Formel-1-Auftritt. Das Rennen gewann der legendäre argentinische Rennfahrer J. M. Fangio auf einem Mercedes Silberpfeil.

Erinnerungen an den Berner Grand-Prix

Dauer: [01’34“] Schweizer Filmwochenschau

Anlässlich des Abbruchs der Tribüne zum Berner Automobil-Grand-Prix berichtet die Schweizer Filmwochenschau über die «glorreichen Zeiten» der Berner Autorennen: Fahrer wie Rudolf Caracciola,  Jean-Pierre Wimille, Alberto Ascari oder Juan-Manuel Fangio feierten auf dieser Strecke wichtige Erfolge.

Im September 2004 gab der Nationalrat mit 88 zu 75 Stimmen einer Initiative Folge, mit welcher der Aargauer SVP-Vertreters Ulrich Giezendanner die Wiederzulassung von Formel-1-Rennen verlangte. Die daraufhin von der Verkehrskommission (KVF) ausgearbeitete Gesetzesvorlage wurde nun nach mehrfacher Verschiebung vom Plenum angenommen.

Projekte für Rennstrecken in der Schweiz gibt es mehrere. Eines davon ist der Circuit Moudon-Lucens im Kanton Waadt. Das Konzept aus dem Jahre 2000 sieht eine Rundstrecke von 4,2 Kilometer Länge vor zwischen Lucens, Moudon und Curtilles. Weitere Projekte für Rundstreckenrennen gibt es im Wallis und im Kanton Jura. Nirgendwo ist die Finanzierung derart geklärt, dass man Sponsorennamen nennen könnte.

Wer die Genehmigungsphase eines solchen Projektes in der Schweiz kennt (Siehe Hardturmstadion), der weiss, welch langer Weg noch bis zum 1. Formel-1-Rennen der Neuzeit zu bewältigen ist.

Quellen:


Mr. Lee CatCam – Der mobile Katzenreporter

10. Juni 2007

Wollten Sie schon immer Mal wissen, was Ihre Katze so den ganzen Tag draussen treibt? Warum die Pussy ab und zu verzaust nach Hause kommt. Oder welche Katzenfreundin der Kater ohne Ihr Wissen trifft? Welche Abenteuer die Mieze auf ihren täglichen Streifzügen durchlebt? Welche Lieblingsplätze das kleine haarige Monster aufsucht?

Diese Fragen regten Jürgen Perthold zur kuriosen Idee an seine Katze „Mr. Lee“ mit einer Digitalkamera auszustatten. Etwas modifiziert schiesst diese Kamera nun jede Minute ein Bild. Abends lädt er die Digitalbilder auf den PC und dokumentiert die Streifzüge seiner Katze auf seiner Website.

Welche Abenteuer die Pussy erlebt und welche Freunde oder Feinde das Kätzchen besitzt, sind nun auf der Website ersichtlich. Eine Bauanleitung für die Modifikation an der Digitalkamera ist ebenso integriert.

www.mr-lee-catcam.de

Gefunden bei medienlese.de und BoingBoing


Burj Dubai – Das höchste Gebäude der Welt – Fakten

10. Juni 2007

Soeben habe ich ein Foto vom aktuellen Stand des Megaprojektes „Burj Dubai“ von einem Kollegen per Mail geschickt bekommen.

Der Wolkenkratzer mit Namen Burj Dubai stellt neue Weltrekorde in Sachen Bauen auf: 133 Stockwerke (Stand: Juni 2007), 474,6 Metern Höhe, über 305.000m³ Beton, 60.000 Tonnen Stahl, Baukosten von 1,8 Milliarden US-Dollar, insgesamt 54 Aufzüge, 3000 Arbeiter, die im Dreischichtbetrieb rund um die Uhr arbeiten. Im Schnitt kommt alle drei bis vier Tage ein weiteres Stockwerk hinzu.

 

Das Burj Dubai wird das höchste Gebäude der Welt. Schon heute besitzt es so viele Stockwerke wie kein anderes Gebäude weltweit. „Der Turm von Dubai“ soll im Juni 2009 eröffnet werden. Mit dem Bau des riesigen Turms wurde im Februar 2004 begonnen. Das Projekt umfasst aber mehr als nur den Turm – es wird ein eigener Stadtteil entstehen. Mit weiteren (kleineren) Skyscrapern, Einkaufszentren, Hotels, Büro- und Wohngebäuden, Parks usw.


Puste das Blümchen

10. Juni 2007


Puste das Blümchen

Originally uploaded by _Carmen_

Wohl das Beste Sommer-Foto des Jahres. Gratulation an Carmen


Zyklon Gonu wütet über Iran, Muskat und Oman – Hunderte Tote

10. Juni 2007

Übrigens, auch im Iran und an der Küste des Oman wütete ein Unwetter. Davon habe ich allerdings nichts in den westlichen Medien mitbekommen. Scheinbar sind nur Terroristen interessant. Ein Zyklon wütete im Süden des Irans und tötete etwa 70 Personen – die meisten in kleineren Ortschaft in Küstennähe. Mehr als 1000 Dörfer wurden in Mitleidenschaft gezogen – einige förmlich von riesigen Wellen weggeschwemmt. Bericht und Bilder bei Gulfnews.


Gesucht – Rattenfänger für Dubai – Ratteninvasion

10. Juni 2007

Letztes Jahr um die Zeit verbrachte ich 10 Tage in Dubai. Wie viele andere vor und nach mir fasziniert mich dieses Land seit meinem Besuch dort. Daher schaue ich ab und zu auf meinen Streifzügen bei Hallodubai vorbei. Dort lese ich einen Beitrag von ihm mit folgendem Titel: „Die Ratten verlassen das s(t)inkende Schiff“.

Er nimmt Bezug auf einen Artikel in den „Gulfnews„. Es wird ironisch nach dem „Rattenfänger von Hameln“ gerufen; denn die Ratten bevölkern die millionenteuren Gebäude in enorm hoher Zahl und vermehren sich rasant. Die netten Zeitgenossen kommen aus sämtlichen Löchern – und zwar vorzugsweise in der Nacht. Im Stadteil „International City“ und „Dubai Marina“ scheint es besonders schlimm zu sein.

Ergo: Wenn eine Ungeziefervernichtungsfirma Expansionsträume besitzt, so wäre Dubai City der richtige Ort – Querflöte vorausgesetzt.