Pure 80ies in der Tonimolkerei – Kurzbericht und Bilder


Freitag kurz vor Mitternacht. Mike und ich stehen in der mittelmässig langen Reihe vor dem Eingang der Tonimolkerei. Es regnet. Vor uns schubsen sich gegenseitig 3 halbstarke Spezialisten gegenseitig hin und her. Ein anderer trägt einen Six-Pack mit Feldschlösschen-Bier. Das kann ja heiter werden. Eigentlich hatte ich gehofft, dass das Publikum auf der „Pure80ies“ etwas mehr im „Mittelalter“ sein würde, aber wir waren ja noch nicht drin. Zuerst musste man an der Ausweiskontrolle vorbei. Ja, wirklich. Es wird der Ausweis kontrolliert. Für die „pure80ies“ muss man über 22 sein. Auch wir müssen unsere Ausweise zeigen. Ok, no Prob. Zu Mike flüstere ich „Der Doorkeeper meint wohl die grauen Strähnen hab ich gefärbt.“

Am Türsteher vorbei im Eingangskämmerchen angekommen, zahlen wir den Eintritt: Kommode 20 CHF und erhalten im Gegenzug einen Stempel auf den Unterarm. Dann geht es die unbeleuchtete Treppe hinunter. Nach der „Versammlungsstättenverordnung“ ein Unding wegen der Stolpergefahr. Aber was soll’s. Sparen wo es nicht wehtut, oddrrr? Und hier würde es ja nur dem Gast nach einem Sturz wehtun. Die Lokalität ist für diese Uhrzeit schon recht gut gefüllt. Die Tanzfläche steht voll – ja wirklich – man steht, obwohl die Musik bereits läuft. Und daran ändert sich eigentlich während des Abends nur wenig.

Zuerst besorgen wir uns etwas für unsere trockenen Kehlen. Dann begeben wir uns auf einen kurzen Rundgang. Auf einem Podest steht ein noch verhülltes Auto. Das muss K.I.T.T sein. Das Auto aus der Kult-Serie „Nightrider“ (1982) mit Sonnyboy David Hasselhoff. David selbst ist aber sicher nicht da. Und das Auto dürfte ein Plagiat sein.

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Da die Tanzfläche ansich immer vollgestellt war – nein, tanzen war dort unmöglich. Mit Zigarette in der einen und Drink in der anderen funktioniert da nicht. Auch scheint die Tanzfläche der ideale Platz für einen Ratsch zu sein. Klar, die Lautstärke ist ja ned sooo schlimm. Die Stimmung war trotzdem weltklasse. Mike und ich tanzten halt dann im Loungebereich. Da war wirklich Platz. Und wir hatten die Übersicht – und die Aussicht war durchgängig sehr gut. Ebenso die Musik: abwechslungsreich und durchgängig aus 80ern. Irgendwann wurde der KITT-Showcar ausgepackt. Erst gegen 3 Uhr morgens fanden wir einen halben Quadratmeter auf der Tanzfläche, um etwas abzuzappeln.

Und heute Abend schauen und hören wir uns die „Herbstparty“ im Provitreff in Zürich an.

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