06.10.2007 Bericht und Fotos – „Superdiscount Disco Party“ im Maag Music Hall Foyer

9. Oktober 2007

 Mike und ich waren am Samstag auf einer „Denner-Disco-Party“ – „alles war so anders“ bei dieser riesigen Veranstaltung. (Siehe Bilder).

Für die Regensburger: Stell Dir vor LIDL macht im Eisstadion eine Promo-Fete. Eintritt ab 28 Jahren. Bier kostet 1,50 Euro, Longdrinks 3 Euro und es gibt ein Eck in welchem LIDL-Ware kostenlos aus den Regalen mitgenommen werden kann. Vom 10kg-Waschmittel, über Windeln und Hundefutter bis zu Pom-Chips und Cracker! Sogar Zahnpasta wurde gesichtet.

So ähnlich war es im Maag-Areal am letzten Samstag. „Denner“ lud zur „Superdiscount Disco Party“ ein. Eintritt 8.95 CHF und das Bier zu 1.95 CHF. Die Theke/Bar/Ausschankmöglichkeit ging über die ganze Länge der Halle. Und die Barkeeper hatten massig zu tun.

Denner-Disco_01Denner-Disco_04
Denner-Disco_03Denner-Disco_08
Denner-Disco_05Denner-Disco_02Denner-Disco_10
Denner-Disco_09Denner-Disco_06

Wir kamen im Maag-Areal gegen 12 Uhr Mitternacht an. Die Party lief schon seit 22 Uhr. Dementsprechend waren „die Leut drauf“. Schon am Weg dorthin kamen uns schwer bepackte „Party-Gänger“ mit unzähligen vollen Denner-Tüten entgegen. In der riesigen Halle selbst standen/tanzten die Gäste um gefüllte Dennertüten mit Bier/Longdrinks in der Hand.

Durch die Luft flogen Toilettenrollen und Chipstüten. Man trat ständig auf irgendwelche Plastikbecher oder rutschte auf Gummibärlesaftgetränkten Küchentüchern umher. Wir sahen uns die Sache aus gemässigter Distanz an. Alle hatten Spass – am meisten die DJs auf ihrem Podest im VIP-Bereich. Dort gab es die Drinks umsonst. Je später der Abend umso höher der Promillewert der Gäste. Ab 3 Uhr verliessen wir die dampfende Halle und fuhren gemütlich nach Hause.


Anteil von 24% ausländische Beschäftigte arbeitet für die Schweizer Wirtschaft

9. Oktober 2007

Gemäss der letzten BZ (Betriebszählung) waren in der Schweiz Ende September 2005 knapp 3,7 Millionen Beschäftigte in rund 373’000 Arbeitsstätten im 2. und 3. Wirtschaftssektor tätig. Verglichen mit 2001 stieg die Zahl der Beschäftigten um 26’500 (0,7%), während die Arbeitsstättenzahl um 10’000 (2,7%) sank. Die Lehrlingszahl stieg um 4000 (2,3%) auf zirka 175’000. Am meisten Lehrlinge (28’000) wurden in der Baubranche erfasst.

Zwischen 2001 und 2005 sank die Anzahl Beschäftigten im 2. Sektor um 37’500. Hingegen wurden im 3. Sektor mehr als 64’000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Das stärkste Wachstum der Beschäftigtenzahl erzielten das «Gesundheits- und Sozialwesen» (+44’000) und «unternehmensbezogene Dienstleistungen» (+18’000). Der Detailhandel sowie die Beherbergungs- und Gaststätten registrierten die bedeutsamsten Abnahmen der Beschäftigtenzahlen (je -14’000). Der Detailhandel registrierte auch den grössten Verlust an Arbeitsstätten (-3000).

Immer mehr Personen arbeiten Teilzeit (30% im Jahr 2005), sowohl Männer als auch Frauen. Der Unterschied zwischen dem Anteil Männern (13%) und Frauen (53%) blieb jedoch gross. Der Anteil an ausländischen Beschäftigten stieg ebenfalls und erreichte 24%. Ausserdem arbeiteten in der Schweiz 2005 mehr als 170’000 Grenzgänger.

Ende September 2005 zählte man rund 307’000 Unternehmen d.h. 8000 weniger als 2001. Davon waren 99,6% kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Vollzeitäquivalenten und 87% Mikrounternehmen mit weniger als 10 Vollzeitäquivalenten.

Quelle: 

BFS
Neuchâtel 2007, 88 Seiten, Gratis
Bestellnummer: 042-0518
Erschienen am 28.09.2007

Publikation komplett
Download (PDF, 660 KB)

Siehe auch: SECO – Arbeitslosigkeit in der Schweiz sinkt auf 2,5%


SECO – Arbeitslosigkeit in der Schweiz sinkt auf 2,5%

9. Oktober 2007

Arbeitslosigkeit im September 2007. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende September 2007 99’681 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 1’076 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 2,6% im August 2007 auf 2,5% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verminderte sich die Arbeitslosigkeit um 22’195 Personen (-18,2%).

Zitat aus der Pressemitteilung vom 08.10.2007

Ausführliche Statistik des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO (als PDF) mit

  • Registrierte Arbeitslose nach Regionen, Geschlecht, Nationalität, Alter, Erwerbsstatus,
  • Dauer der Arbeitslosigkeit und Erwerbssituation
  • Arbeitslosenquote nach Regionen, Geschlecht, Nationalität und Alter
  • Registrierte Arbeitslose nach Kantonen
  • Arbeitslosenquote nach Kantonen
  • Registrierte Stellensuchende nach Kantonen
  • Registrierte Arbeitslose nach Wirtschaftszweigen
  • Registrierte Arbeitslose nach Berufsgruppen
  • Registrierte Arbeitslose nach Altersklassen
  • und vieles mehr

Schweizer sprechen Hochdeutsch ganz anders

9. Oktober 2007

Das Wort „Labilisierung“ wurde soeben bei Roger im Zusammenhang mit dem „Wetter“ diskutiert:

labil (Eigenschaftswort)
Labilität (Hauptwort)
Labilisierung (Hauptwort „mehr Labilität schaffen“)
labilisieren (Verb?)

stabil (Eigenschaftswort)
Stabilität (Hauptwort)
Stabilisierung (Hauptwort „mehr Stabilität schaffen“)
stabilisieren (Verb!)

Logisch!

Womit das zuerst plausibilisiert und plafoniert wäre. Womit wir das schubladisieren können – nicht zu verwechseln mit einer Abhumusierung mit abschliessender Begrünierung. 😉