Urlaub Koh Samui 22.02.2008 – Zürich, Regensburg, Blutegel und Früchte werfende Affen

22. Februar 2008

Am Freitag sass ich noch in Zürich gegen 19 Uhr und wartete auf Mike. Meine wenigen Reiseutensilien lagen auf dem Bett sortiert. 4 T-Shirts, 2 Jeans (lang), 1 Jeans (kurz), Badehose, 4 Paar Socken, Turnschuhe, Badeschlappen, 2 Hemden, „Schminktäschchen“, Digicam, Laptop, Natel. Fertig! Gähnende Leere im eh schon kleinen Kurzreisekoffer. Was will man schon mitnehmen nach Thailand? Man braucht eigentlich nur Tickets, Geldbeutel und Pass. Alles andere kann man sich dann vor Ort für wenige Baths kaufen. Eigentlich unsinnig überhaupt etwas zum Anziehen mitzunehmen. Egal – aus Gewohnheit wird gepackt – halt nur das Nötigste.

Nur diesmal plante ich den Laptop für den Reisebericht gleich mitzunehmen. In Bali schrieb ich meine täglichen Geschichten in ein Büchlein, um es später zu Hause dann ins Web zu tippen. Aber das stellte sich als zeitintensiver heraus, als ursprünglich angenommen. Deshalb wollte ich die Bilder von der Digicam gleich vor Ort in Koh Samui nachbearbeiten, ins Webalbum hochladen und zusammen mit dem täglichen Bericht fertigstellen. Mal sehen, wie sich das bewährt.

Irgendwann gegen 20 Uhr kommt Mike dann doch zum Packen nach Hause. Er ist anfänglich etwas hektisch. Aber beruhigt sich dann. Wir haben Urlaub. Egal, ob wir um 21 Uhr von Zürich wegfahren, oder um 22 Uhr. Ab jetzt gibt es nur noch einen Fixpunkt: Den Abflug in München. Komplikationen lassen sich davor allemal regeln. Tatsächlich fahren wir erst um 22 Uhr von Zürich los. Noch getankt und dann geht es auf die Anreise nach Regensburg.

Bei München kontaktiere ich Andrea. Sie wollte uns noch ein paar Tipps betreffend Koh Samui geben. Eigentlich hatten wir vereinbart uns noch am Abend zu treffen, aber durch die späte Abfahrt kommen wir frühestens um 2 Uhr in Regensburg an. Ich schreibe, dass wir noch auf ein Bier ins „Zap“ fahren werden. Andrea antwortet, dass sie sich bei Freundinnen aufhält und dann nach Hause fährt. Als wir das Auto am Emmeramsplatz parken, schicke ich eine weitere SMS. Wir seien auf dem Fussweg ins „Zap“. Wir begrüssen Michi und Stephan an der Tür und steigen die Treppe hinab. An der Kaffeebar dann die Überraschung: Andrea steht dort!

Dann plauderten wir mit Andrea über die letzten Tage und über die anstehende Reise. Andrea erzählte von einem Ausflug in den Dschungel. Sie hätte eh schon panische Angst vor Kleintieren Blutegeln. Es hätte vor dem Ausflug geregnet und sie sei mit „Treckingsandalen“ unterwegs gewesen. Treckingsandalen? Mit offenen Schuhen im Dschungel. Aber Hauptsache „Trecking“. Was die Freizeitindustrie so alles an den Mann/Frau bringt. Plötzlich hätte Andrea am Fuss etwas „Schwarzes“ entdeckt. Es war ein Blutegel! Der hätte sich bereits festgesetzt! Na toll! Natürlich kommentierten Mike und ich die Story entsprechend 🙂 Daraufhin wollte Andrea die zweite Reisegeschichte ihres Marsches durch den wilden Dschungel nicht mehr erzählen.

Nach langem Bitten war sie dann doch dazu bereit. Nachdem der lästige lutsaugende Parasite von Andreas Fuss entfernt hatte, kam wenig später der nächste Hammer: Auf den Bäumen sassen ein paar niedliche Affen. Doch die waren nicht so niedlich; denn die schmissen mit faulen Früchten. Alle anderen der Reisegruppe konnten rechtzeitig in Deckung gehen. Nur bei Andrea landeten die haarigen Monster ein paar Treffer. Dementsprechend roch sie und sah sie danach aus. Mike und ich vermuteten, dass der Reiseführer die Affen trainiert und dann bei den Führungen auf Touristen ansetzt. Auf jeden Fall war die Story der zweite grosse Lacher des Abends. Schliesslich muss es sich ja lohnen in den Dschungel zu gehen. Man erlebt die Flora und Fauna unverfälscht in Reinnatur – und man(n)/frau hat etwas lustiges zu erzählen.

Gegen 4 Uhr morgens verabschiedeten wir uns und fuhren zum Mam, die sich bereits für den samstäglichen Flohmarkt herrichtete. Während Mam nach Weiden aufbrach, fielen wir müde ins Bett. Schliesslich wollten wir noch Nachmittags zum DEZ und gegen 16 Uhr zum Flughafen München aufbrechen.

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New Andermatt by Group8 – Luxusvillen am Bergmassiv

22. Februar 2008

Wie ich bei „dezeen“ lese, plant das in u.A. in Genf ansässige Architektur-Büro der group8 eine Luxusvillen-Anlage in Andermatt zu bauen.

New Andermatt by Group8

Mehr erfährt man auch bei baunetz.de


Flurverfolgungslicht – Wie geil wäre das denn?

22. Februar 2008

Soeben bei „dezeen.com“ – Design Magazin – gefunden. Und das Bild inspiriert mich für eine total verrückte Idee. Wenn etwas eine verrückte Idee ist, dann muss es (bei mir) einfach gut sein. Folgendes Konzept: An den Wänden des Wohnungsflurs sind diese Lichtstreifen (Tubelights) senkrecht und über die Decke angebracht. Betritt nun jemand den Flur, so schalten sich nur die Lichtstreifen ein, neben/unter welchen sich die Person gerade befindet. Geht die Person nun durch den Flur, so schalten sich die Lichtstreifen in Bewegungsrichtung ein und hinter der Person wieder aus.

Besonders extrem wäre der Effekt, wenn sich zwei oder mehrere Personen im Flur aufhalten – und bewegen. Der Oberhammer wäre dann, wenn die Lichtleisten nach Verlassen des Flurs und erneutem Betreten die Farbe wechseln würden.

Eigentlich geht es im Beitrag von dezeen um Architekten aus Tokio, die eine Aluminumwand und -Decke erfunden haben, welche gleichzeitig als Designstruktur und Heizung/Kühlung dient.


Garderobe fängt Kleidung – kurios aber wahr

22. Februar 2008

Weil wir grad im Designrausch sind. Jetzt fand ich soeben bei funforever.net die ideale Garderobe für Mike. Da er so richtig „Oscar“-typisch seine Klamotten in seinem Schlafzimmer „verliert“, werde ich ihm diese Garderobe organisieren. Was das Spezielle an dem Designteil ist? Die Zacken sorgen dafür, dass Mike die Kleidungsstücke nur dagegen zu werfen braucht. Die Garderobe fängt dann die Kleidung – oder besser: Die Klamotten bleiben an den Zacken hängen.  Genial!

Garderobe zum Werfen der Bekleidung

gefunden bei funforever.net (wo sonst)

Zu „Wardrom by Paula“ habe ich noch keinen Link gefunden.


Steckdosen und Walldesign – eine aussergewöhnliche Idee

22. Februar 2008

Ich finde Schalter und Steckdosen wird im häuslichen Umfeld viel zu wenig Beachtung geschenkt. Alles irgenwie langweiliges Plastik in klinik- oder elektroweiss. Wie man Steckdosen und Schalter richtig ins Licht rückt, zeigen die Designer von „Domestic“.

Steckdose Wall Design Walldesign

Ob nun Elefant (siehe Bild), Hund, Schwein, Kuh oder Pferd. „Domestic“ hat ein reichhaltiges Portfolio an unterschiedlichen Motiven. So bekommt die Steckdose eine aussergewöhnliche Funktion. Und wird mehr beachtet.

gefunden bei funforever.net


„Livingstone“ – Sitz- und Schlafmöbel mal ganz anders

22. Februar 2008

Hammerhart! Nein, ganz weich und gemütlich sehen diese Kissen nicht aus. Sind sie aber! Die Kissen sehen wie Felsen oder Steine aus. In Wirklichkeit handelt es sich um Kissen. Diese gibt es von der Firma „Livingstone“ in verschiedenen Grössen und Farben. Ganz toll finde ich die Wohnsteine für den Aussenbereich! Mit diesen erzielt man sicherlich ganz aussergewöhnliche Wohnlandschaften oder Terassenbereiche. Ausserdem denke ich, dass diese Kissen meine Dedon-Möbel toll ergänzen.

Livingstone

Gefunden bei funforever.net


Es lebe die Glühlampe – Designleuchten der Extraklasse

22. Februar 2008

Die Diskussion um die „Glühlampe“ hält unvermindert an. So überdenken einige Leuchtendesigner das langweilige Konzept von der einfachen seelenlosen Beleuchtungsdekoration. Dylan Kehde Roelofs entwirft zum Beispiel sehr interessante Lichtobjekte. Oder sagen wir besser: Leuchtskulpturen. Die einzigartigen Kunstwerke sollen eine Lebensdauer von 25 000 Stunden besitzen und ziehen ungefähr 1 Ampere bei 12 oder 24 Volt. Das erhellt zwar nicht unbedingt die Nacht – lässt aber den Raum in einem speziellen Licht erscheinen.

Designerleuchte Glühlampe Mundgeblasen

Gefunden bei funforever.net