Urlaub Koh Samui 28.02.2008 – Thai-Curry bei Mr. Samui und „Escape“ in Chaweng Bay


18 Uhr: Was machen Männer, wenn es am Strand aufgrund des Wetters ungemütlich ist? Logisch! Schoppen! Nur sieht das a bisserl anders aus, wie beim weiblichen Geschlecht. Während Mädels vor Schmuckläden, Krimskrams, Handtaschen und Kleidern hängen bleiben und erst einmal alles gaaaanz genau ansehen (befummeln) müssen, sieht das bei uns drei folgendermassen aus: 1.) Rein in den Laden 2.) im Regal nach dem Teil gegriffen, das auf Anhieb gefällt 3.) ggf. anprobieren 4.) bezahlen 5.) raus aus dem Laden. Im speziellen Fall (CD/DVD-Kauf) reduzieren sich die Punkte auf genau 3. Somit war der Kauf für heute bereits erledigt.

Dann ging es noch zum „Seven-Eleven“ gegenüber vom „Bauhaus“, um etwas Getränkenachschub (Säfte) und Milch für den Kaffee zu besorgen. Kaum waren wir im Laden, fiel auch schon der Strom aus. Typisch! Aber nach etwa zwei Minuten war der Strom wieder da. Die Kassen scheinen eine USV zu haben.

Auf dem Rückweg fiel mir ein „Thailand Krimskramladen“ auf. Ich hielt die anderen beiden an, um hinein zu gehen. Seit Bali bin ich von den thailändischen Einrichtungsgegenständen „angefressen“. Der Thailandladen war grösser, als angenommen und erstreckte sich über vier Räume inkl. Bar. Dort schien zuerst nur Kaffee angeboten zu werden. Nachdem ich länger nicht mehr auf der Strasse erschien, kamen Mike und Chris nach. Überall an den Wänden, Regalen, Vitrinen und Tischen hingen und standen thailändische Kunstgegenstände. Es sieht aus, wie in Aladins Höhle: Schnitzereien, Gold- und Silberschmuck, Ketten, Buddaköpfe, Figuren und so weiter. Mir gefiel eine etwa 2×2 Meter grosse Liege auf. Darauf stand mittig ein flaches Tischchen. Darin eine Getränkekarte und ein Aschenbecher. Kann man hier etwas Trinken? Wir fragten nach und man bestätigte uns dies. Wir sollten Platz nehmen, wo es uns gefällt. Wir sahen uns um und entschlossen uns auf der Liege Platz zu nehmen. Dann bestellten wir Mango- bzw. Papayasäfte und machten es uns bequem.


Offensichtlich hielten auch die anderen Touristen, die in den Laden kamen, den Laden eben für einen Laden und nicht für ein Café oder Restaurant. Erst bei näherer Betrachtung der Karte stellte sich heraus, dass es sich um eine Kombination „Bar, Restaurant, Geschenkeladen, Einrichtungsladen und Internet-Café“ handelt. Tolle Kombination! Wir genossen das Ambiente, die Getränke und die Chillout-Musik, welche schön gleichmässig den Raum durchdrang. Wenig später betraten zwei Asiatinnen den Laden, sahen sich um und nahmen auf einer anderen flachen Holzliege Platz. Sie bestellten sich etwas. Wenig später brachte eine der Bedienungen die Getränke und sehr schön angerichtete Speisen. Die Asiatinnen fotografierten die Räumlichkeit und sogar das Essen, so wie ich auch mache. Ergo: Die zwei Mädels sind ebenso Touristen auf Urlaub.

Ich meinte zu Chris und Mike, dass wir auch langsam etwas essen könnten. Chris entgegnete, dass dass Essen der beiden Mädels gut ausgesehen hatte. Zumindest aus der Ferne. Ich fragte eine der Bedienungen nach der Karte und als er diese brachte, nach dem Essen der beiden Mädels. Es handelte sich um „Thai Chicken Curry“. Gute Idee! Wir drei bestellten das gleiche! Nur wir müssten uns woanders hinsetzen; denn der Tisch auf unserer Liege ist etwas zu klein. Wir wechselten also zu einem grösseren flachen Tisch vor einem grossen Wandbrunnen, der eine sich badende Thainixe zeigte.


Die Bedienung erzählte beim Servieren der nächsten Runde Säfte, dass das kleine Mädchen mit den Dreadlocks, welches ab und zu herumlief aus der Schweiz kommen würde. Wir sahen uns verwundert an. Die Bedienung sprach ein paar Worte „Schwiizerdütsch“. Als das kleine thailändische Mädchen (etwa 6 Jahre alt) vorbei lief, rief ich ihr etwas aus Schwiizerdütsch zu. Sie stutzte und antwortete schüchtern. Sie sei in Bern geboren. Wo? Bei ’s Mami! Wir lachten und plauderten über den Zufall. Mike kam vom obligatorischen Toilettengang zurück und schwärmte von der Einrichtung des WCs. Er wollte schon gar nicht mehr zurück kommen.

Dann brachte eine der Bedienungen unser Essen – Thai Chicken Curry in der einen Schale und auf einem Teller eine Portion Reis. Schon beim ersten Probieren stellten wir fest, dass es diesmal gut scharf (hot!) gewürzt war. Aber es schmeckte vorzüglich hervorragend „weltklasse“.

Eigentlich hätten wir es gerne noch länger ausgehalten in diesem Laden-Bar-Restaurant-Internet-Café, aber wir planten noch am gleichen Abend nach Chaweng zu fahren. Dort stieg eine grosse Freiluftparty – die „Escape“. Also zahlten wir die Rechnung (etwa 1000 Baht) und schlenderten durch das belebte Lamai zurück zum Hotel, um uns ausgangsfertig zu machen.

Gegen 21 Uhr trafen wir uns mit Chris in der Eingangshalle des Hotels und hielten auf der Strasse direkt ein Sammeltaxi an. Es war ziemlich viel los auf der Strasse, deshalb kamen wir nur langsam vorwärts. Dann stoppte das Sammeltaxi, um zwei weitere Fahrgäste mitzunehmen. Zwei hübsche Mädels setzten sich zu uns auf die „Ladefläche“. Aus Gesprächsfetzen hörte man schwiizerdütschen Dialekt heraus. Ich fragte, wo die beiden her seien. Tatsächlich! Die beiden sympathischen Mädels kommen aus der Schweiz, genauer: Aus Zürich!. Wo es hinginge, fragte ich. Ziel der beiden ebenso – auf die „Escape“-Party in Chaweng. Dann hielt das Sammeltaxi erneut. Eine Familie mit zwei Kindern stieg zu. Auch bei der Familie hörte man, dass sie sich auf schwiizerdütsch unterhielten. Woher sie kommen? Aus Thun! Und sie seien auf per „Backpacker“ unterwegs. Die beiden Mädels ebenso. Erst gestern wären sie angekommen in Lamai. Es entwickelte sich eine nette Unterhaltung und wir stellten uns gegenseitig vor. Die rötlich-blonde heisst Janine und die dunkelhaarige Lady heisst Olivia

Und es kommt noch besser: Olivia wohnt seit kurzem in Schlieren gar nur ein paar Querstrassen weg von uns. Und während des Gespräches kommt noch heraus: Janine ist in der Nähe unseres Stammlokals „In der Ey“ aufgewachsen – in Albisrieden. Tja, wir sollten doch öfter mit dem Sammeltaxi fahren *lach*. Nach kurzer ruckeliger Fahrt über die kurvigen Strassen kamen wir in Chaweng an. Das Taxi hielt vor dem Eingang des „Escape“-Geländes. Rechts und links vom mit Absperrgittern versehenen Eingang standen je ein Zeltpavillon. Dort waren die Kassen und wir bezahlten 300 Baht pro Mann und Nase. Wir erhielten Tickets welche wir am Eingang gleich wieder abgaben. Dann gingen wir durch einen von hohen beleuchteten Palmen gesäumten sich zum Hauptgelände hinunterschlängelnden Weg. Vor uns öffnete sich eine grosse Rasenfläche, die mit bunten Lichtskulpturen erleuchtet wurde.



Auf der Eingangsseite gegenüber befindet sich ein Fressstand, rechts vom Eingang zwei Getränkebars. Zum See hin eine erhöhte Holzkonstruktion auf der Sonnenliegen und flache Holztischchen standen. Auf der anderen Seite eine grosse Bühne auf welcher der DJ sein Set eingerichtet hatte. Er spielte beste Tanzmusik: House und Trance. Wir waren offensichtlich die ersten Gäste um 22 Uhr. Zuerst besorgten wir uns an der Bar zur Bühne hin Getränke. Die Mädels das Züritypische Wodka-Redbull und wir je ein Singa-Bier. Wir entschlossen uns auf der Holzkonstruktion zum See hin ein paar Sonnenliegen zurecht zu rücken und dort Platz zu nehmen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Sisha-Stand vorbei. Olivia besorgte eine der orientalischen Rauchapparate mit Apfeltabak, welche aber nicht auf Anhieb funktionierte. Doch den undichten Seitenluft ziehenden Kopf reparierte der Sishaverkäufer sachkundig und umgehend. Er nahm einen anderen auf den Gummi passenden und schon qualmte es richtig.


Olivia und Janine erzählten von ihren Erlebnissen ihrer Backpackertour und was sie noch alles vor hätten. Allerdings ginge es bald wieder zurück nach Bangkok. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut. Gegen Mitternacht füllte sich das Gelände zusehends. Chris meinte, dass ab 2 Uhr die Bars und Discotheken in Chaweng schliessen würden und dann viele noch auf die „Escape“ kommen. Na, mal abwarten. Noch war das Gelände recht locker mit Gästen gefüllt. Ein paar wenige Tanzten auf den Plattformen vor dem DJ-Pult. Der Sound war grossartig. Zumindest von der Anlage her. Der Sound kam schön gleichmässig und voluminös. Aber man konnte sich trotzdem gut unterhalten.

Nachdem sich Janine und Olivia einen kleinen Eimer mit einer einheimischen heftigen Getränkemischung besorgten, wechselten wir gegen 1 Uhr die Position weiter zur besandeten Tanzfläche hin.

Olivia schlug vor an die Bar zu gehen und einen Tequila zu trinken; denn dann würde sie eher tanzen. Ok, nach je drei Tequila tanzte auch ich ganz von allein. Mike und Janine befanden sich zwischenzeitlich schon auf einer der Plattformen auf der rechten Seite der Bühne und schwangen das Tanzbein.







Wir tanzten bis uns die Füsse weh taten und wir gegen 4 Uhr langsam den Rückzug antraten. Im Eingangsbereich setzten wir uns an einen Tisch und plauderten. Mike und Janine hatten es mit den jungen Hunden auf dem Gelände. Ständig war einer oder mehrere der vierbeinigen Feuchtnasen in der Nähe.


Weniger später verliessen wir das Gelände und gingen wieder den geschlängelten Weg durch die Palmen hinauf zum Eingang. Dort schnappten wir uns ein Taxi und fuhren gemeinsam zurück nach Lamai. Vor dem Hotel fragten die beiden, ob unseres einen Pool hätte, weil ihre Bleibe hätte nämlich keinen. Wir gingen durch die Eingangshalle zum Pool. Ohne viel zu überlegen sprang Janine in den Pool. Ok, so eine Abkühlung wäre nun ganz recht. Wir entledigten uns der grossflächigeren Bekleidungsteile und sprangen hinterher. Nach etwa einer halben Stunde planschen und blödeln entstiegen wir dem angenehmen Nass und verabschiedeten uns brav von den beiden Hübschen, welche nicht mehr weit zu ihrem Hotel hatten (Big Bell). Wir verabredeten uns für den nächsten Abend für ein gemütliches Essen bei Mr. Samui. Da waren wir ja heut schon einmal. Mike besorgte den Zimmerschlüssel. und oben angekommen fielen wir zuerst ins Bett und dann sofort in den Schlaf.

PeterPan’s Restaurant-Tipp:

Baan Soi Gemstones / Mr. Samui
124/156 Lamai Beach (South of the Road)
Koh Samui, Suratthani
Tel.: +66 77 424630
Fax: +66 77 424265
Mail: sukitjap@hotmail.com

PeterPan’s Ausgangs-Tipp:

Party „Escape“
Chaweng Lake

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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5 Responses to Urlaub Koh Samui 28.02.2008 – Thai-Curry bei Mr. Samui und „Escape“ in Chaweng Bay

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  4. […] im Aargau verfahren. Mike und ich lernten die beiden im Frühjahr in Lamai kennen, als wir mit dem Sammeltaxi zur “Escape”-Party fuhren. Somit kochte ich natürlich etwas Thailändisches: Chicken Sweet and Hot with “Flied […]

  5. Thailand-Fan sagt:

    Ich war schon 2mal auf Koh Samui und beide Male total begeistert. In meinen Augen zählt die Insel zu den schönsten in ganz Thailand! Vor allem Chaweng Beach und die tollen und billigen Bungalow-Anlagen sowie die vielen 7-Elevens mit vielen gekühlten Leckereien 🙂

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