Urlaub Koh Samui 02.03.2008 – Merke: Wenn der grosse Regen kommt, sorge für leiblich Wohl und gesunden Körper


Morgens um 14:30 Uhr. Mike steht auf und zieht die Vorhänge zur Seite. Er öffnet die Balkontür und steht draussen. Es schüttet wie aus Eimern. Ich nehme die Digicam vom Nachttisch und schiesse das erste Foto des Tages. Für das Frühstück ist es zu spät und mit „Strand-Sonnenbaden“ wird das so nichts. What to do? Aufstehen, Kaffee machen und Duschen.

Ergo steige ich mühselig aus dem Bett. Warum bin ich so müde? Mike meint, dass es sich hier einfach gut schläft – speziell wenn es regnet. Nachdem wir uns angezogen haben, überlegen wir kurz, was zu tun wäre: a) Wäsche in die Wäscherei bringen b) etwas Essen und c) Schau mer amal was Chris macht.

Wir packen die zu waschende Wäsche in einen Plastiksack und trippeln in einer Regenpause die Treppe hinab, durchwandern die Eingangshalle des Hotels und biegen rechts ab. Auf der Strasse stehen grosse Pfützen. Die Autos und Roller fahren langsam hindurch. Wir versuchen möglichst auch auf dem nur feuchten Asphalt zu bleiben. Gerade als wir die Brücke über die Lagune überqueren, fängt es erneut zu regnen an. Erst leicht und dann immer mehr fällt das feuchte Nass aus den Wolken.

Die Mädchen aus unserem Stammmassagesalon winken uns zu, wir sollen uns bei ihnen hinsetzen. Wir laufen unter den Vordächern bis zu ihrem Laden. Setzen uns dazu. Ob wir was trinken möchten, werden wir nett gefragt. Tja, ein Kaffee wäre nicht schlecht. Wir bekommen je einen Kaffee und ich beobachte den Verkehr, der nur noch sehr gering (spärlich) durch die Lamai Beach Road dahin fährt. Der Regen wird immer stärker und entwickelt sich zu einem fulminanten Wolkenbruch. Das Wasser rinnt in Wasserfällen von den Dächern und die Strasse ist zentimeterhoch bedeckt. Trotzdem fahren ab und zu teils verpackte, teils beschirmte Rollerfahrerinnen vorbei. So entstehen die beiden Bilder des Tages oben.

Als der Regenguss abflaut, bedanken wir uns bei den Mädels für den Kaffee und wandern unter den Vordächern soweit als möglich vom Regen geschützt zur Wäscherei. Dort geben wir den Plastiksack ab und ich schreibe auf einen Zettel, Name, Hotel und Zimmernummer. Dann meint die Dame nur „Tomorrow?“. Also morgen ist die Wäsche fertig. Alles klar.



Doch es fängt erneut wieder heftiger zu regnen an. Ok, dann denken wir als nächstes an das leibliche Wohl. Gegenüber von unserem Motorradverleiher – der Motocross Champion – befindet sich ein nettes familiengeführtes Thailändisches Restaurant mit allerlei leckeren Sachen. Es heisst „Sri Nuan – Thai Food & Sea Food“. Wir nehmen an einem Tisch mit Sicht auf die Strasse Platz und bestellen zuerst je einen Kaffee und einen Mangosaft. Dann bestellt sich Mike einen „Chefsalat“ und ich nehme ein „green Chicken-Curry“ mit „Steamed Rice“ dazu. Es schmeckt hervorragend „weltklasse“ – allerdings ein wenig scharf – aber so wie ich es mag.

Gerade, als wir zu essen beginnen, wird der Fisch für heute samt Eis in Säcken angeliefert. Die beiden Bedienungen sortieren die Ware und legen diese stilecht in die Auslage. Von Haifischflosse bis Winkerkrabbe ist alles, was das Meer so hergibt und zu leckeren Speisen verarbeitet werden kann, vertreten. Wir lassen uns unser Essen schmecken und verzichten auf die Zigarette danach; denn es ist in diesem Lokal verboten im Gastraum zu rauchen. Macht nichts. Wir sind im Urlaub und haben Zeit.

Auf dem Rückweg – es regnet inzwischen nicht mehr – sehe ich ein paar Leute auf der Brücke über die Lagune stehen und fotografieren. Was ist das Fotoobjekt? Ein Waran schwimmt quer über die Wasserfläche. Dann krabbelt er durch die Vegetation und versteckt sich schliesslich unter grösseren Steinen. Bessere Fotos konnte ich leider bei den Lichtverhältnissen nicht schiessen. Aber vielleicht klappt es ja noch in den nächsten Tagen.

Anschliessend klopften wir bei Chris. Seine Schuhe standen vor dem Bungalow. Nur niemand öffnete. Vielleicht hatte er sich erst hingelegt. Wir setzten uns ins Strandrestaurant und tranken noch einen Kaffee. Sogar bei diesem Wetter ist das Meer und der Strand samt Umgebung mit Palmen von besonderem Reiz. Wir blieben sitzen bis die Sonne unterging und es dunkel wurde.

Gegen 20 Uhr klopft Chris an der Tür unseres Zimmers. Er grinste über beide Ohren und erzählte, dass er bereits um 9 Uhr aufstand an diesem Tag. „Aber es hat doch geregnet!“ Chris entgegnete, dass es morgens zeitweise recht schön war. Die Verteilkämpfe um die besten Liegen wären wie sonst immer abgelaufen. Aber wir hätten sehen sollen, wie plötzlich eine schwarze Unwetterwand am Himmel auftauchte und es schlagartig zu regnen begonnen hätte. Wie die „Handtuchwerfer“ auf einen Schlag aufsprangen, ihre Sachen packten und dann sich gemeinsam ins Trockene retteten, wäre ein kurioses Schauspiel gewesen.

Was wäre für den Abend geplant? Na, wenn das Wetter nicht mitspielt, dann komme nur eine Massage in Frage, war die Antwort. Alles klar. Nachdem Mike und Chris sich bereits im Massagesalon auf der Lamai Beach Road mit eine Ölmassage beglücken liessen und sehr zufrieden waren, ging ich diesmal mit. Wir schlenderten durch die nassen Strassen den kurzen mittlerweile bekannten Weg hinüber und wurden lachend empfangen.

Dann hiess es hinlegen und entspannen. Eine volle Stunde dauerte das Aloa-Vera-Massage-Programm. Im Hintergrund hörte man nur leise Entspannungsmusik und es duftete herrlich. Ich stelle immer wieder fest, dass ich Verspannungen an Muskeln habe, die ich durch den Büroalltag eigentlich nie brauche. Aber nicht nur mir ging es so. Bei Chris, Mike und mir knackte es zeitweise pausenlos. Sichtlich entspannt, bekamen wir noch einen Kaffee angeboten und plauderten vor dem Laden mit den Ladies.

Der Regen hörte endlich auf und wir entschlossen uns noch durch die Lamai Beach Road zu gehen. Der sonst belebte Strassenzug zeigte sich deutlich ruhiger. Auch mal schön an den sonst so geschäftigen Läden vorbei zu gehen ohne auf die vielen Roller und Taxis aufpassen zu müssen. Wir kehrten noch im „Bauhaus“ auf ein Abschlussbier ein. Lachten über zwei Engländer, von denen der eine ein Präservativ mit der Nase aufblies und zum Platzen brachte. Tja, das hatte die Thailänderin sicher noch nie gesehen 🙂

Gegen Mitternacht beschlossen wir den Tag für heute. Wir planten für den nächsten Tag eine Tour durch das Innere der Insel mit den Motorrädern. Hoffentlich spielt das Wetter mit.

PeterPan’s Link-Tipps für Koh Samui:

PeterPan’s Restaurant-Tipp:

Sri Nuan – Thai Food & Sea Food
Lamai Beach Road 139/40
Lamai
(von Chaweng kommend das McDonald’s-Schild beachten und abbiegen auf die Lamai Beach Road. Nach der Kreuzung mit dem gelben Blinklicht anhalten und dann gleich das erste Lokal rechts)

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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