Urlaub Koh Samui 13.03.2008 – Unser letzter Tag auf der Insel „Sonne tanken und Abschied nehmen“


Unser letzter Tag auf der Insel. Kaum gewöhnt man sich an Land und Leute, findet die „special places“, wo man super relaxen und essen kann, hat echte Freundschaften geschlossen, und schon muss man wieder an die Rückreise denken – drei Wochen sind einfach zu kurz. Aber das verdrängte ich heute noch.

Ich erwachte gegen 9:30 Uhr durch Klopfen an der Tür. Chris stand mit fertig gepacktem Rucksack vor der Tür. Er würde nach Bo Phut fahren zum Strand und beim „Gecko“ auf mich warten. Ich duschte schnell und packte meine Sachen zusammen. Dann schwang ich mich auf meinen Chopper und fuhr von Lamai aus über den Pass, an Chaweng vorbei Richtung Bo Phut hinterher.

Auf dem Weg entdeckte ich eine Werbetafel mit dem Schriftzug „Air and Sea Cargo“. Das ist doch die Firma, die unsere Schnitzereien versendet! Ich drehte um und parkte meine Kiste. Dann betrat ich den Laden, in welchem zwei Thai-Mädels sassen. Ich stellte mich vor und die eine davon – scheinbar die Chefin – holte die Unterlagen in einem Kuvert aus einem Aktenordner. Sie meinte, dass alles in Ordnung wäre und die Ware sich bereits auf dem Weg nach Bangkok befinde. In einer Woche würde ich eine Mail bekommen, in der sämtliche Frachtdokumente enthalten sind, sowie der Termin der Abholung. Ich bedankte mich und nahm noch eine Visitenkarte mit.


Dann tuckerte ich weiter und erreichte nach wenigen Minuten trotz heftigem Verkehr Bo Phut. Ich suchte die direkte Einfahrt zum „Gecko“, fand diesen jedoch nicht. So parkte ich wieder an der selben stelle, wie tags zuvor, neben der Mühle von Chris. Chris lag im Halbschatten auf einer Strandliege unter einer Palme und grinste über beide Backen. Das Wetter war heute wieder gnadenlos schön. Etwa 28 Grad und purer Sonnenschein. Die paar wenigen Wolken störten nicht.

Auch die „Gecko“-Hunde versammelten sich wieder um uns und lagen irgendwo unter den Liegen im Schatten oder sonnten sich faul im Sand. Aber die können ganz schön flink sein. Als sich ein anderer „fremder“ Strandhund am Wasser entlang gehen wollte, sprangen alle schlagartig auf und jagten diesen in versammelter Meute aus dem Revier. Ich packte mein Handtuch aus und relaxte erst einmal gemütlich auf der Liege neben Chris. Wir bestellten uns Fruchtshakes und liessen es uns gut gehen. Die Chillout Musik aus dem „Gecko“ trug zum traumhaften Ambiente bei. Dann sprang ich ins Wasser und plantschte ein wenig zur Abkühlung.

Gegen Mittag überkam uns der Hunger und wir setzten uns an einen der Tische. Chris bestellte einen kleinen gemischten Salat und ich nahm den Chicken-Salat, welchen man mir in einer halben Ananas servierte. Es sah nicht nur lecker aus, es schmeckte auch so. Anschliessend mussten wir uns dringend wieder hinlegen und Sonne tanken.



Sonne Tanken, Musik hören, gute Salate essen, Fruchtshake trinken, das ist die wahre Erholung. Mensch, was willst Du mehr? So verging der Nachmittag auf der Insel der Sonne – mittlerweile „Nimmerland“ genannt.

Auch Papa-Bulldog liess es sich gut gehen. Er knallte sich auf seinen Stammplatz hinter uns auf den Steinboden der Terrasse und schlummerte ab und zu kurz ein. Auf der Toilette fand ich dann den Grund, warum das „Gecko“ eben „Gecko“ heisst. An der Wand neben einer interessant verkabelten Leuchte hing nämlich so ein Gecko und wartete auf Beute – bis ich ihn „blitzte“. Dann war er schnell weg. Kam aber nach wenigen Minuten wieder heraus und legte sich auf die Lauer.

Gegen 17 Uhr kam Mike ebenso zum Strand bei Bo Phut, nachdem er sich erneut verfahren hatte. Vielleicht lag es auch daran, dass er mit den Gedanken eigentlich ganz woanders war. Mike erzählt, dass er gestern mit Moe zum Sonnenuntergang-Anschauen zum Big Buddha fahren wollte. Sei aber dann in Lamai falsch abgebogen und einmal rechts rum um die Insel gefahren. Schliesslich dann nach einer Stunde beim Big Buddha angekommen. Die Sonne war aber schon unter gegangen. Kurzerhand wäre er mit Moe zum Essen gegangen im Lokal daneben. Moe hätte viele verschiedene kleine Speisen bestellt, viel Fisch, damit er diese probieren kann. Ausserdem hätte er gemerkt, dass Moe „bayerisch“ kann: Sie meinte „Sapperlot!“ das hiesse allerdings Ananas.


Gegen 18 Uhr machten wir uns auf den Rückweg nach Lamai. Wir mussten ja leider unsere Motorräder noch vor 19 Uhr bei Jonathan abgeben. So genossen wir die letzte Fahrt in lockerer Bekleidung mit den lärmenden Choppern. An die „links Fahrerei“ hatten wir uns längst gewöhnt.


Wir gaben unsere Motorräder ab und gingen zu Fuss das kurze Stück zurück zum „Samui Laguna Resort“. Wir kamen allerdings nicht weit. Die Mädels unserer Stamm-„Massass“ (Sabai Sabai) sassen vor dem Laden und hielten uns an.

Wir sollten noch etwas bleiben und einen Kaffee trinken, was wir gerne taten. Mike bekam noch einen Schal geschenkt. Mike musste erzählt haben, dass es bei uns zu Hause momentan saukalt war. Und da gab es natürlich nur ein nettes Gegenmittel: Einen gestrickten Schal in den Nationalfarben von Thailand.

Zwischenzeitlich meldeten sich Kirsten und Werner per SMS. Sie luden uns zu einem Abschiedsumtrunk an die Bar im „Samui Boutique Resort“ ein. Ich antwortete, dass ich noch kurz vorpacken möchte und dann würde ich hinüber kommen. Wir holten noch in unserer Stamm-Wäscherei die frischen Klamotten ab. Das hat den Vorteil, dass man diese nicht mehr zusammen legen muss. Chris wollte sich von Sa aus unserem Stammrestaurant verabschieden und Mike holte Moe ab.

Ich duschte, packte meinen Koffer vor, um einen Überblick zu bekommen, ob alles reinpasst und wanderte dann hinüber zu Kirsten und Werner. Dort nahmen wir noch ein Glaserl Wein und zum Abschied einen Whiskey. Wir stiessen auf einen schönen Urlaub an. Denn es kann ja nur noch schöner werden, wenn die „Regenmacher“ die Insel verlassen.

Gegen 22 Uhr verabschiedeten wir uns. Kirsten und Werner luden uns zu sich ein. Aber erst im Sommer, dann könnte man schön grillen und feiern. Ich überliess Kirsten noch meinen elektrischen Mückenkiller; denn die fliegenden Blutsauger hatten sie des nächtens ein paar mal erwischt. Und dann ging ich zu Nanee ins Restaurant. Es wurde noch ein sehr schöner letzter Abend – oder besser Nacht, da ich nicht vor hatte ins Bett zu gehen. Wir würden ja schon um 6 Uhr mit dem Hotelbus abgeholt.

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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2 Responses to Urlaub Koh Samui 13.03.2008 – Unser letzter Tag auf der Insel „Sonne tanken und Abschied nehmen“

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