19.04.2008 – „Männerwirtschaft beim Umzug“ oder „Brothers like to move“


Freitag morgen. 9:00 Uhr. Das Mobiltelefon klingelt. Damir ist dran und erkundigt sich nach dem Weg zu mir. Er ist bereits in Schlieren nur eine Kreuzung weiter weg von unserer Wohnung. Brüderchen Mike und ich sitzen beim Kaffee und warten. Dann rollt der 3-Tonner vor. Es kann losgehen. Ein Möbelstück nach dem anderen wird fachmännisch von Damir und Elvis in den LKW verladen und platzsparend geschlichtet. Bereits um 12 Uhr ist ein Grossteil der Möbel und „Bananekischtli“ im Lastwagen verstaut. Auch Mike’s Omega kann noch einmal seine Stärke im hohen Alter beweisen: Die Ladefläche!

Wir fahren gemeinsam in die noch leere neue Wohnung in Jonen – gleich mit drei Autos. War es in der „alten Wohnung“ noch ein Stockwerk, dass treppenmässig zu schaffen machte, so parkte Damir den LKW rückwärts direkt vor die Terrasse der neuen Wohnung. Nachmieteranwärter und Kollege aus Mike’s Nachbarbüro – Frank – kam kurz vor Mittag und half ebenso wie Namensvetter Tom die Möbel und Kisten von der Ladefläche in das neue Wohnzimmer zu schaffen. Wie am Fliessband lief das teils schwere Umzugsgut vom Lastwagen in die Wohnung. „Ratzfatz“ war die Sache erledigt und wir setzten uns in die von Mam bereits organisierten Gartenmöbel.

Dann ging es zurück nach Schlieren, um die zweite Ladung abzufertigen. Aber vorher gab es eine „Brotzeit“. Vom besten Pizzabäcker im Raum Zürich – Jojo in Schlieren – organisierte ich eben „Pizzen“ und ein paar Getränke. Schliesslich klappt das nur mit gut ernährten und kräftigen Helfern. Nach einem Kaffee und einer Zigarette drängte Damir zum erneuten Verladen der Ware, welche wir dann auch wieder in Jonen bei der Wohnung ausluden.

Eigentlich planten wir zwei Tage – Freitag und Samstag – für den Umzug ein. Aber es reichte bei der tollen Truppe und den flinken Helfern ein Tag. Gegen 19 Uhr verabschiedeten wir uns dankend von den Helfern. Dann ging es bereits wieder ans Auspacken, Aussortieren und Verräumen. 

Aber ohne den richtigen Sound geht gar nix. Wie so bei uns üblich, stellten wir zuerst die saubere Stereoanlage auf. Dann erst suchten wir die richtige Sitzposition vor der Anlage für die Wohnzimmersitzgarnitur davor aus. Aus dem MacBook tönte nach wenigen Minuten das erste Musikstück und erst dann ging es so richtig los mit dem Verräumen und Aufräumen.

Die letzten leeren Kisten für Freitag fanden gegen 1 Uhr morgens den Weg in das rote Gartenhäuschen. Dann fielen wir ins Sofa und relaxten noch etwas bevor es ins Bett ging. 

Am Samstag morgen klingelte erneut das Mobiltelefon: Moni meldete sich an und fragte nach dem Weg. Gegen 10 Uhr traf sie dann bei uns ein, um uns beim Umzug zu helfen. Sie wunderte sich, dass wir schon so viel eingerichtet hatten. Wenig später kam auch Martin dazu. Wir pflanzten uns beim schönsten Wochenendwetter mit viel Sonne und wenig Wolken zuerst auf die Terrasse, nahmen den ein oder anderen Kaffee und fingen dann gemütlich an die nächsten Kisten auszuräumen.

Während Moni und Mike den Schlafzimmerschrank zusammen bauten, organisierten Martin und ich die Küchenutensilien nach „Männerwirtschaft“-Art. Gegen Mittag überfiel Moni der Hunger und wir wanderten die paar Meter ins Dorf, um eine Gastwirtschaft aufzusuchen. Doch diese hatte aus einem nicht erfindlichen Grund bereits geschlossen.

Somit überfielen wir daraufhin den „Volg“ und durchstöberten den Dorfladen nach Essbarem. Eigentlich wollte ich nur „Müllsäcke“ besorgen. Aber schliesslich kamen wir mit Tüten, welche die Nahrungsgrundversorgung enthielten, bepackt wieder heraus – und ich hatte immer noch keine „Müllsäcke“. Also noch einmal zurück und die Tüten mit Müllentsorgungsgebühr besorgt. 

Die Wohnung ist soweit eingerichtet. Laut neuesten Informationen trifft am Montag der Container mit unseren Mitbringseln aus Koh Samui ein. Die bringt dann Damir im Laufe der Woche mit in die Wohnung samt „Hilti“, um die Holzkunstwerke an die Wand zu schrauben. 

Besten Dank an Moni, Damir, Elvis, Frank, Martin und Tom für die tatkräftige Unterstützung! Ohne Euch hätte das nie so toll geklappt! 🙂

4 Responses to 19.04.2008 – „Männerwirtschaft beim Umzug“ oder „Brothers like to move“

  1. Steffi sagt:

    Hallo Peter 🙂
    eine wunderschöne Wohnung habt ihr 🙂 So eine würde mir auch gefallen *smile* sieht nach Neubau aus. Aber frage, ihr habt aber auch eine Fussbodenheizung? denn da würde man ja kalte Füsse sonst bekommen bei den Fliesen *gg*
    was mich wundert, dass ihr noch Zeit zum Fotografieren habt *lach*
    ich wünsche Euch schneles schönes einleben in Jonen *smile* … sagt man doch so oder ? *lach*
    Liebe Grüße noch aus Geesthacht
    Steffi

  2. PeterPan sagt:

    Hallo Steffi..

    alles neu – macht der Mai. Bisher muss die Heizung noch etwas arbeiten, aber das regelt sich bestimmt noch ein. Gegen kalte Füsse helfen Socken – aber da Mädels eh nur mit Spezialvisum Zutritt bekommen, besteht diese Gefahr von „Kühlen Füssen“ eher nicht.

    Danke für die Glückwünsche!

    Gruss
    Peter

  3. Steffi sagt:

    Huhu Peter 🙂
    *lach* Spezialvisum das ist gut *gg*

    Liebe Grüße Steffi

  4. PeterPan sagt:

    Hi Steffi..

    Der Antrag mit zwei Lichtbildern (ein Brustbild und ein Bikinibild) zusammen mit tadellosem Lebenslauf inkl. Gesundheitszeugnis und Vermögensverhältnissen muss 14 Tage vor dem gewünschten Besuchstermin bei uns eingegangen sein und von Brüderchen Mike und mir zu genehmigen. Gegen Ablehnungen kann kein Rekurs eingelegt werden. Widerstand ist zwecklos.

    Gruss
    PeterPan

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