03.05.2008 – Projekt „Die Verwandlung der Lautsprecherbox“ oder „Typisch: Vorher – Nachher“


Das erste, was bei uns in der Wohnung nach dem Umzug zusammengebaut und angeschlossen, war die Stereoanlage. Einmal sind Mike und ich von jeher „Soundfanatiker“ und zweitens haben wir nun endlich Platz das Wohnzimmer ausgewogen mit zwei Boxenpaaren zu beschallen. Das Wohnzimmer besitzt zudem einen rechteckigen Grundriss und bildet insgesamt einen erstklassigen Schallraum. „Soundfanatiker“ heisst übrigens nicht, dass es „laut“ zugehen muss. Schön gleichmässig und gut eingestellt muss es sein.

Die Frage in einer schön eingerichteten Wohnung ist dann aber immer: „Was macht man mit den hässlichen Lautsprecherboxen“? Das fängt schon bei den Kabeln an. Die liegen auf dem Boden rum, oder laufen mal quer oder senkrecht die Wände entlang. Wir grübelten länger über eine Lösung nach die Satellitenboxen auf der Rückseite irgendwie in das Gesamtbild der Wohnung zu integrieren. „Schwarzes Gehäuse, Chromstahlständer und Steinfuss“ passt da nun überhaupt nicht mehr. Und wenn dann da noch bis zu 80 cm ein kupferfarbenes Kabel unsortiert vom Boden in die Box läuft? Das ist „NO-GO“!

Schöner Wohnen 04
Vorher: Lautsprecherbox mit Ständer

Mike griff heute für mich und komischerweise auch für sich vorerst unverständlich in einen Verkaufsständer und nahm zwei Büschel grünes Trockengras und Bambus mit. „Für sich“ heisst, dass er das grüne Graszeugs einfach mitnahm ohne irgendein Ziel zu haben, wo er es einsetzen soll. „Als Deko“ antwortete er Schulter-zuckend auf meine Frage. „Das kann man in hohe Vasen stecken“. Ja „kann man“, aber wir haben keine hohe Vase zu Hause.

Egal. Wir nahmen es einfach mit. Mike bestand darauf. In der Wohnung widmeten wir uns zuerst dem „Versorgen“ der neuen Grünpflanzen und Kakteen, sowie Wasserpflanzen und anschliessend den neuen Schiebegardinen, welche wir an der grossen Fensterfront im Wohnzimmer anbrachten.

Schöner Wohnen 05
Nachher: Sound-Deko-Element designed by Sperlix-Brothers

Als ich die Schiebegardinen-Bahnen auf Länge schnitt, blieb mir immer ein etwa 50 cm langes Reststück übrig. Mit Mike sprach ich schon vor Tagen darüber, dass ich die Boxen einfach irgendwie gerne „einpacken“ möchte. So nahm ich das Reststück der Gardine und wickelte es über die Box. Oben kam ein schwarzer Gummiring dran. Mike sah das und meinte „ned schlecht“, und „da könnte man doch…“. Dann schnappte er sich das oben erwähnte grüne getrocknete Gras-Bambus-Zeugs und hielt es an den Ständer. „Sieht gut aus!“ war meine Antwort. Mike: „Na, denn halt mal“.

Ich hielt das Graszeugs und Mike band die grüne Schnur darum. Fertig! Steve, der heute noch Abends zu Besuch kam, erkannte die Boxen erst, nachdem wir ihm sagten, dass es Lautsprecherboxen sind. Erst als er sein Ohr direkt daneben hielt, grinste er und meinte vollkommen überrascht: „Stimmt!“ Ergo hiess das für uns: „Ziel erreicht!“ Die Boxen sind nun ein „Sound-Deko-Element“. Neben gutem Sound ist auch das Aussehen wichtig.Und der Sound kommt nach wie vor weltklasse rüber.

One Response to 03.05.2008 – Projekt „Die Verwandlung der Lautsprecherbox“ oder „Typisch: Vorher – Nachher“

  1. […] Zuhause angekommen, ging es sofort darum die Grünpflanzen und Wasserpflanzen herzurichten. Während Mike sich mit viel Fingerspitzengefühl den Kakteen widmete (Auh! Auh! Aua!), setzte ich die Wasserpflanzen in Glasbehälter ein und steckte die Fächerpalmen in die Flechtkörbe. Dann ging es an das Finish der Schiebegardinen, wobei und noch eine gute Idee betreffend dem “Einpacken” der Satellitenboxen kam. […]

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