20.06.2008 – EM08: 2. Viertelfinale oder „Der Ball ist rund….“

20. Juni 2008

Das schrieb ich während des Spiels „Türkei – Kroatien“ in einem Forum.

Der Ball ist rund….

… und ein Spiel dauert so lange, bis der Schiri abpfeifft. Wie war das? 93. Minute – Tor – Schweiz ausgeschieden.

Wer schon mal Fussball im Verein gespielt hat, der kennt „flach spielen und hoch gewinnen“. Es ist nicht wichtig, schön zu sein auf dem Spielfeld und es ist nicht wichtig, wer besser spielt oder mehr im Ballbesitz ist. Tore zählen. Darum geht es in diesem Sport.

„Jogi Löw“ ist Trainer und er hat die Aufgabe seine Crew erfolgreich über die Europameisterschaft zu bringen. Jetzt überlegen wir mal gemeinsam, wie wir das taktisch an seiner Stelle angehen würden:

Dabei steht jeden 3. Tag ein Spiel an. Das erfodert extreme Kondition und Belastbarkeit. Wir haben nur eine begrenzte Zahl an Spielern dabei. Jede Position muss mindestens gleichwertig mit einer zweiten Spielerpersönlichkeit ausgestattet werden.

Somit braucht es a) eine perfekte Auswahl der Spieler aus den beiden Bundesligen b) die Auswahl muss fit sein (Gesundheit und Kondition) c) den richtigen Riecher d) den Mut Spielerpersönlichkeiten an einem „schlechten Tag“ auszuwechseln und gleichwertig zu ersetzen e) Motivationsfähigkeit.

Ergo: Durch die häufigen Spiele gegen Top-Manschaften (naja in der Vorrunde eher bisher weniger), planen wir „personalsparend“ (möglichst ohne Verletzungen, gelbe/rote Karten etc.) und erfolgsorientiert auf Platz 1 oder Platz 2 zu kommen.

Das erste Spiel muss gewonnen werden; denn dann kann man das zweite verlieren und im Dritten reicht ein Unentschieden, wenn man im ersten Spiel genug Treffer erzielt hat. (Letzteres Regel der UEFA und nicht etwa der FIFA, wie oben erwähnt).

Wie lief das bisher? Erstes Spiel gewonnen (erledigt), zweites Spiel verloren (macht nix), drittes Spiel gewonnen (Cordoba ist 30 Jahre her, ich war dabei am Fernseher, die Österreicher hätten sich niemals qualifiziert, wenn nicht selbst Gastgeber). Somit Ziel erreicht.

Jetzt zum den Viertelfinalspiel gegen Portugal:
– Taktik (wie schon bei der WM vor zwei Jahren): Forechecking, aggressives Spiel, Ball laufen lassen, über die Flügel spielen, und ganz wichtig: Frühes Tor erzielen!
Siebte Minute: Schweinsteiger (Bayern) wieder mit dabei und ohne Kompromisse erzielt er das 1:0.
– Portugal ist verunsichert und wir setzen nach! Portugal muss nun noch mehr attakieren. Unsere Taktik: Wenn Portugal früh angreift, dann ist das Mittelfeld offen und wir können bei Ballverlust kontern!
Ergebnis: Klose erzielt nach Konter das 2:0 in der 27. Minuten.

Jetzt – nach 30 Minuten können wir herunterschalten. Denn jetzt muss Portugal „laufen“. Wir müssen nur noch ab Mittellinie die Räume dicht machen und (ganz wichtig) Ronaldo ausschalten; denn das ist der einzige Spieler der Portugiesen, der wirklich gefährlich sein kann, wenn man ihn länger ungestört am Ball rumspielen lässt. Aber wir haben ja Philip Lahm einen der wirklich guten Abwehrspieler. Er hat die Aufgabe Ronaldo „auszuschalten“. Ronaldo ist so gezwungen sich den Ball in der eigenen Hälfte zu holen, je länger der Weg, umso schwieriger wird der Weg durch die gestaffelte Abwehrreihen.

41. Minute Portugal (Nuno Gomez) erzielt das Anschlusstor. Einmal entwischte Ronaldo doch links aussen. Eigentlich schlecht so kurz vor dem Pausentee ein Tor einzufangen.

Aber a) Wir haben noch niemanden eingewechselt. Braucht es auch nicht, da wir noch ein Tor vorne sind. b) Wir warten ab, wie der Portugiesische Trainer reagiert und eventuell mit einem Stürmer mehr auf den Platz geht nach der Pause. c) Wir führen noch mit einem Tor Vorsprung. Ergo: Portugal’s Scolari wird sicher seine Mannen nach Vorne jagen d) Wir haben schnelle Stürmer (Klose links aussen, Podolski in der Mitte, Schweinsteiger rechts aussen). e) Wir warten ab und „lassen sie kommen“. Und schonen unsere Kräfte! Falls nötig schalten wir einen Gang rauf.

60. Minute Pepe fault Klose und sieht nicht nur Gelb, sonder Schweinsteiger flankt über die Abwehr auf den frei stehenden Ballack. Er köpft zum 3:1 ein. Wer sich nun (wie viele Medienvertreter) darüber aufregt, dass Ballack „den Weg frei macht“, der hat sich noch nie wirklich ein Kopfballduell und deren „Vorspiele“ im Strafraum angesehen. Fussball ist ein „Kampfspiel“ und hier fasst man sich nicht mit Samthandschuhen an.

ABER: Weder der Linienrichter noch der gut postierte Schiedsrichter (es war ein Freistoss, da steht er erst recht in der Nähe) haben den Rempler als Foul gesehen. Ergebnis: Tor! Ein Foul ist dann ein Foul, wenn der Schiri pfeifft. Es geht auch anders herum! War da nicht ein Elfmeter, der eigentlich gar keiner war im letzten Spiel der Vorrunde? Egal: Keine Diskussionen darum. Der Schiri hat immer recht, wer es nicht glaubt, der bekommt die gelbe Karte (oder mehr).

Nun haben wir wieder 2 Tore Vorsprung. Noch 30 Minuten (plus Nachspielzeit!) sind zu spielen. Ein Angriff dauert im Schnitt 3-5 Minuten. Also kommen bei hoher Ballverlustrate 10 Angriffe und bei niedriger 6 Angriffe auf unseren Strafraum zu. Wenn wir den Ball in unseren Linien halten, stehen die Chancen höher kein weiteres Tor mehr zu fangen. Ausserdem müssen dann die nun unter Druck stehenden Portugiesen mehr laufen, um eventuell den Ball zu erkämpfen. (Kondition).

Wir entscheiden uns einen Stürmer (Klose) und später den zweiten (Schweinsteiger) herauszunehmen. Wir schonen ihn für das nächste Spiel. Scolari muss einen Stürmer bringen. Somit brauchen wir eh echte Abwehrspezialisten.

Wir halten durch bis zur 87. Minute. Dann erzielt Postiga ein „glückliches“ Tor. Die Abwehr hat kurz gepatzt. Keine Aufregung. Es sind nur noch maximal 6 oder 7 Minuten. Höchstens noch 2 Angriffe bis zum Spielende.

Portugal versucht es seit Mitte der 2. Halbzeit mit Weitschüssen und gibt das von ihr beherrschte Kurzpass-Spiel auf. Eine ganz schlechte Taktik gegen die hochgewachsenen Abwehrspieler (bis auf Lahm, aber der ist wendig und flink) und es begann zu regnen. Das ist für Portugal im Juni eher ungewöhnlich, somit ungewohnt und ungeliebt.

Die Deutsche Mannschaft hat in diesem Spiel ihre beste Leistung erbracht? (Wie in den Medien danach oft zu lesen). Ich sage, dass es bisher das zum Weiterkommen Erforderliche taktisch und spielerisch klug umgesetzt hat.

Ich sehe mir gerade das zweite Viertelfinalspiel „Türkei gegen Kroatien“ an. Nach 88 Minuten steht es immer noch 0:0. Von beiden Mannschaften spielen fast durchgängig „durch die Mitte“. Über die Flügel kommen nur ganz selten Angriffe. Diese nutzt man, um den Raum zu öffen. Es wird auch nicht geordnet „verschoben“ (Taktisches Mittel, um in der Defensive den Raum eng zu machen und in der Offensive eine freie Anspielstation zu haben).

Beobachtet die „Gruppenbildung“ um den ballführenden Spieler (schlecht, weil es keinen Raum zum Anspielen und Freilaufen gibt). Der Ballführende schaut oft nicht einmal vom Ball auf, um einen seiner Mitspieler zu sehen. Es gibt selten Flankenwechsel, um den Raum zu öffnen und das Spiel zu verlagern. Konter sind Einzelleistungen in diesem Spiel, die sich festlaufen, da nicht auf die Mitspieler gewartet wird bzw. keine mitlaufen („verschieben“). Positionen werden nicht gehalten. Somit fehlen schon hier die Anspielstationen an den sonst erwarteten Positionen.

Also für uns (wir sind ja gemeinsam die Trainer), dürfte die nächste Aufgabe gegen die ein oder andere Mannschaft durchaus lösbar sein. Ich schlage uns die Taktik des letzten Spiels gegen Portugal vor. Nur bisher fehlt mir eine Leitpersönlichkeit wie Ronaldo in der Türkischen und in der Kroatischen Mannschaft. Aber das kann sich ja noch ändern.

Zur Situation der Schweizer Nati: Hitzfeld ist zu wünschen, dass er die Kondition und die Spielkultur der Nationalmannschaft auf Vordermann bringt. Ich würde mich nicht wundern, wenn er die aktuelle Mannschaft nahezu vollständig verjüngt und mit neuen Spielertalenten „heranzieht“. Bis diese neue Mannschaft dann „gereift“ ist, dauert es locker 2 Jahre. Hoffentlich lassen die Medien dies zu; denn es wird anfänglich sicherlich noch zu einem Erfahrungsprozess bei den Spielern kommen. Die Qualifikation zur nächsten WM beginnt bald. Warten wir also ab, auf das was da kommen möge.

Gruss und nix für ungut.
Peter

Ergänzung: So ein Gurkenspiel….
… 118. Minute: Was macht der Torwart der Türken da draussen? Der Ball ist an der Grundlinie! Es sind genug „Bewacher“ vor im Strafraum. Der Kroate muss blind flanken aus der Drehung heraus. Er MUSS auf der Grundlinie beim Pfosten bleiben und auf die Flanke warten. Aber niemals rauslaufen, feststellen, dass er nicht an den Ball kommt, blind zurücklaufen und ein Tor kassiere. Totaler Aussetzer und krasser Torwartfehler.

119. Minute. Nun könnten die Kroaten gelassen die letzte Minute abwarten und „dicht machen“. Aber: Gleich zwei Türken stehen auf der „Abseitslinie“. Eine weite Flanke über 35 Meter folgt. Das Kopfball-Duell wird verloren. Aus der Drehung erzielt der Türke das glückliche Tor – den Ausgleich in der 120. Minute! Als ob man nicht gewusst hätte, dass die Türken schon zwei Mal auf den letzten Zinken den Ausgleich geschafft hätten.

Und nun läuft das Elfmeterschiessen. Die Kroaten waren bereits 1 Minute im Halbfinale. Mit mehr als einem Fuss in der Tür. Nun läuft aber etwas psychologisches ab: Die Kroatischen Schützen tragen doppelte Last. Sie denken nach. Es sind Menschen. „Wir hätten nur eine Minute durchhalten müssen. Wenn ich jetzt verschiesse…..“. Bei den Türken läuft genau gegenteiliges ab: „Wir waren schon draussen! Und jetzt zeigen wir es Euch“.

Türkei kommt weiter. Jede Wette!

Gruss
Peter

Die Türken stehen im Halbfinal!
… und so kommt es: Gleich 3 Kroatische Spieler versagen beim Elfmeterschiessen.

Wie im Erstlingspost einleitend erwähnt: „Der Ball ist rund… ……. und ein Spiel dauert so lange, bis der Schiri abpfeifft.“

Gratulation an die Türkische Nationalmannschaft. Die von den Medien favourisierten Kroaten sind draussen. Wegen EINER Minute!

Gruss
Peter

Edit: Nein, falsch. Nicht „wegen EINER Minute“. Die Kroaten hatten 90 plus 30 Minuten Zeit „alles klar zu machen“.


19.06.2008 – EM08: Viertelfinale Portugal – Deutschland (Fanmeile Zürich)

20. Juni 2008

Auf dem Terminkalender stand: „Trashdeluxe Fanmeile Zürich“. Also fuhren Mike und ich zusammen mit Kollege Peter zum Zürisee. Wir wanderten die Promenade entlang Richtung Zürihorn. Dort suchten und fanden wir die Bühne und die Jungs von „Trashdeluxe“. Um 18:30 Uhr rockten Benno, Fredy und Lippi so richtig ab.





Grad rechtzeitig zu Spielbeginn flog dann im wahrsten Sinne des Wortes auch Thom ein. Dann sahen wir ein spannendes Fussballspiel, dass die „Dütschen“ mit 3:1 gewannen. Wir schlenderten zur Fanmeile am Bellevue und feierten ein wenig mit den dortigen Fans den Sieg. Zum Abschluss nahmen wir noch ein „Gute-Nacht-Bier“ im Nachtflug, wo wir auf den einzigen Schweizer Kollegen in der Runde trafen – Mario hatte auch noch als einziger ein „Dütschlandshirt“ an.

Alle Bilder findet man hier:


19.06.2008 – Wenn die intelligente Kaffeemaschine zum Sicherheitsrisiko wird

19. Juni 2008

„Die «Impressa»-Maschinen sind derzeit aufgrund einer Sicherheitslücke im Zusatzgerät ICS (Internet Coffee Systems) im Gespräch. Über dieses stellt der Besitzer eine Verbindung zum Internet her, damit das Jura-Wartungsteam beispielsweise ein Fernservice durchführen kann.“

Durch den Service braucht man einen Service? Da ruf ich lieber die Servierschwester.


19.06.2008 Wo muss ich unterschreiben!?!

19. Juni 2008

„Pakt für mehr Frauen in Technikberufen unterzeichnet“

Da mach ich mit! Ich bin dafür! Wo muss ich unterschreiben!?!


19.06.2008 – Events in Zürich: Trashdeluxe rockt die Fanmeile

19. Juni 2008

Ja, das wird morgen sicher lustig! Die „Rhiiiitaler“ überfallen die Fanmeile in Zürich mit dem Ziel mit „Dirty burning Rock’n’Roll“ den Zürisee zum Kochen zu bringen. Der Stammleser kennt „Trashdeluxe“. Mike und ich haben uns den Termin dick rot im Kalender angestrichen!

Und es geht sicher gut ab, wenn Benno, Fredy und Lippy um 18:30 Uhr die Verstärker aufdrehen. Wo genau? „Villa Egli“, Höschgasse 4, Zürich.


18.06.2008 „Tendliving“ oder „Hängt die Natur höher!“

19. Juni 2008

Grade eben auf „paradise express“ entdeckt: „Tendliving„. Glaskugeln mit einem Minibiotop gefüllt und an einem Nylonfaden an der Decke befestigt. Ganz geil!

Tendliving
Quelle Tendliving

Hiermit nehme ich paradise express in meine Blogroll auf.


18.06.2008 „ThaiRiver Experimentalphase“ mit „Möbelhund“ und „Was ist bitte eine Fishloft“?

18. Juni 2008

Heute bekam ich via XING eine Nachricht. Ich sah nach und las den Text im Forum der „Aquaristik“. Dort fragte jemand, ob ein Forenmitglied schon mal etwas von Fishloft gehört hätte. Ich fragte mich: „Was ist das denn? Eine Dachwohnung mit Ausblick für Fische? Keine Ahnung.“ Ich klickte den Link an und sah mir verwundert die Bilder an.

Bei „Fishloft“ handelt es sich um ein durchsichtiges Plexirohr, das in einen Teich gestellt wird. Die obere Seite wird verschlossen. Dann pumpt man mit einer Vakuumpumpe – z.B. eine Schlauchbootpumpe – die Luft aus dem Plexiglasrohr. Der Wasserpegel steigt und füllt das Rohr bis zur Oberkante. Und nun? Was soll das? Die Fische im Teich können nun in das Rohr schwimmen und aufsteigen! So geniessen die Fische die Aussicht über den Teich ohne zu ersticken! Oder: Die Katzen können sich die nächste Mahlzeit direkt präsentieren lassen 🙂

Fishloft rund

Oben eine Variante mit einem Goldfischglas vom Blog „ParadisExpress„. Das Ganze sieht nicht nur genial aus, sondern ist eine ganz einfach umzusetzende geniale Idee. Sofort dachte ich daran, wie ich das nun bei uns zu Hause einsetzen kann. Zum einen im Garten: Dort kommt irgendwann ein Holztrog oder mittig durchgesägtes Barriquefass unter den Regenablauf der Terrasse. Oder in einem der Aquarien: Ja, mittlerweile habe ich drei gebrauchte kleinere Aquarien günstig erstanden. Also notierte ich „Plexiglasrohr suchen“ im Hinterkopf.

Nach der Arbeit fuhr ich zum Einkaufen ins „Letzi“. Ziel: Im „Jumbo“ nach Quarzsand für meine Aquarien zu kaufen. Nur wenige Kaufwillige befanden sich im Einkaufszentrum „um die Ecke“. Ich wanderte zum Baumarkt „Jumbo“ und schlenderte durch die Regale Richtung Gartenbedarf im Aussenbereich.

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In einem Regalgang stolperte ich förmlich über flache „Rollwagerl“. Eigentlich heissen die Dinger im Jumbo aber „Möbelhund“. Wie im Beitrag „Thairiver“ bereits beschrieben, stört mich an den gängigen Aquarieninstallationen, dass die Teile einmal aufgestellt einfach nicht mehr zu bewegen sind. Der „Möbelhund“ kam mir also gerade recht; denn die Tragfähigkeit liegt bei 500 kg! Grösse: 60×30 Zentimeter. Kostenpunkt: 37 Franken pro Stück. Ja, ich nahm gleich mal zwei mit, um die „Rollwagerl“ gleich zu Hause unter einem der kleineren Aquarien zu testen.

Dann ging ich hinaus in den Aussenbereich, suchte und fand „gewaschenen Quarzsand im Beutel zu 25 kg“ (7 CHF), wuchtete einen Sack in den Einkaufswagen und schlenderte zum Abschluss noch durch die Holzabteilung. Dort fand ich Styroporplatten als Unterlage für die Aquarien. Fertig! Dann ging ich zur Kasse und lud die Ware in den Boxster.

Da ich noch Zeit hatte (bis zum Anpfiff der EM-Fussballspiele), wanderte ich zurück ins Einkaufszentrum. Im „Pfister-Einrichtungshop“ stehen viele Artikel zum „Ausverkaufspreis“. Ich durchsuchte den Laden nach Brauchbarem für die „Waterworld-Projekte„. Glasvasen mit verschiedenen Grössen und Formen standen in den Regalen. Ich fand runde Behälter mit schräg abgeschliffenen Öffnungen. Die Preise entsprachen allerdings nicht meinen Vorstellungen. Kurz vor dem Ausgang kam ich dann an der Plexiglas-Deko-Abteilung vorbei. Und fand: Ein einseitig verschlossenes Plexiglasrohr!

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Eigentlich handelt es sich dabei um einen „Schirmständer“. Aber den Zweck als „Fishloft“ konnte es allemal erfüllen. Ich fotografierte den Schirmständer für mein externes Gedächtnis und speicherte den Preis, sowie die Bestellnummer ab.

Dann kaufte ich im Coop noch ein paar Lebensmittel ein und fuhr anschliessend nach Hause. Mike half mir beim Ausladen und ich erzählte ihm von den Fundstücken. Dann testete ich sofort einen der „Möbelhunde“ und stellte eines der Aquarien darauf. Die Masse passen ideal – das Aquarium besitzt ebenso die Grundfläche von 60×30 Zentimeter.

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Nun lässt sich das momentan nur mit etwas Wasser gefüllte und mit zwei Zyperngraspflanzen bestückte Aquarium ganz leicht bewegen. Gefällt mir das aktuelle „Ensemble“ vor dem grossen Süd-/Ostfenster nicht, so wird einfach umgestellt. Links unten steht übrigens „Waterworld I„, jedoch mit Garnelen ausgestattet. Auf dem Elefantenhocker tummeln sich rote Neon und das Kampffischmännchen in „Waterworld II„. Und rechts daneben auf dem „Möbelhund“ – das dient momentan als „ThaiRiver-Experimentalprojekt„. Im kleinen schlanken Glas teste ich momentan eine Artemiakultur.

Links zum Thema:


13.06.2008 – 10 Jahre EIB-Userclub oder „Mit Wolpadinger auf dem Dachsberg im Schwarzwald“

17. Juni 2008

Am Freitag fuhr ich gegen 17 Uhr nach einem Termin in Arbon in Jonen los. Zieleingabe ins Navigationssystem „Wolpadingen im Schwarzwald“. Ich folgte einer Einladung des EIB-Userclubs Deutschland, der sein 10-jähriges Jubiläum in der Dachsberghalle feierte.

Ich passierte die Grenze nach Deutschland bei Waldshut. Nach der Ortschaft ging es über verschlungene Wege durch den dunklen Wald oder besser: schmale Rennstreckenähnliche Strassen. Links begrenzten naturbelassene Findlinge die Strasse und rechts Felswände und Bäume. So geht es grösstenteils bergauf noch durch den ein oder anderen schmalen Tunnel. Mein Boxster saugte sich förmlich auf der Strasse fest.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten fanden in einem KNX-Projekt in Dachsberg statt. Zu den Festrednern gehörte neben dem örtlichen Bürgermeister auch der Marketingkollege der KNX Association aus Brüssel. Ich durfte als Gastredner auch ein paar Worte erzählen.

Am Samstag fand eine öffentliche Messe statt. Diverse Aussteller zeigten Neuheiten und Lösungen aus der Gebäudeautomationsbranche. Zwischendurch präsentierten Systemintegratoren ihre Projekte und Vertreter von Hersteller ihre Produkte und Weltneuheiten.

Dann gegen Abend „liessen wir die Sau raus“. Nein, nur sinnbildlich. Die oben gezeigte drehte sich bereits knusprig braun am Spiess, als wir am Waldsportplatz eintrafen. Dieses Schweinchen nahm allerdings recht schnell an Masse ab.

Die Mitglieder des nun umfirmierten Vereins der „KNX Professionals Deutschland“ – egal ob aus dem Hohen Norden oder aus der angrenzenden Schweiz – genossen neben dem guten Essen das Ambiente und das Wetter; denn der Wettergott war gnädig und schickte die Wolken in die Ferien.

Um die Verdauung der ausgiebigen Mahlzeit zu fördern, stand zum Ende der Veranstaltung eine Schnapsprobe mit Bränden aus dem Schwarzwald an. Gaumen und Zunge fanden durchgängig Gefallen an den teils hochprozentigen kulinarischen Feinheiten.

Am Sonntag Morgen verabschiedeten sich die Mitglieder nach dem Frühstück und traten die Heimreise an. Eine wirklich fabelhaft organisiertes Wochenende fand sein gemütliches Ende. Und ich fuhr noch kurz über gewundene Strassen nach Basel um einen Kollegen am Bahnhof „abzugeben“.


10.06.2008 – Wirbelsturm über Affoltern am Albis?

11. Juni 2008

Schon auf dem Weg nach Hause sah ich eine dunkle Gewitterwand von Osten auf Zürich zukommen. Auf der Fahrt gegen 18:30 Uhr fuhr ich direkt darauf zu. Die Wettergrenze schien genau zwischen Ottenbach und Jonen zu liegen. Ottenbach stand im strömenden Regen und Jonen „in der Sonne“. Ich stellte das Auto ab und sah gen Himmel. Links von mir bewegten sich die Wolken von West nach Ost und rechts von mir von Ost nach West. Dann sah ich etwas, was wie ein sich langsam drehender Wirbelsturm aussah. Ich zog die Digicam aus der Tasche und filmte:

Heute las ich nun in polizeinews.ch, dass das schwere Unwetter im Kanton Zürich in Affoltern am Albis und Mettmenstetten zu überschwemmten Strassen und überflutete Keller geführt hatte. Dort findet man auch einige Bilder von den Ausmassen der Überschwemmungen.


Mercer-Studie 2008 – Zürich auf Platz 1 der Städte mit der höchsten Lebensqualität

10. Juni 2008

 Zürich beweist zum siebten Mal in Folge nach einer Studie des Personalberaters Mercer die Grossstadt mit der weltweit besten Lebensqualität zu sein. Genf belegt gemeinsam mit Wien auf den zweiten Rang, Bern belegt Platz neun in der Studie der Personalberaterfirma Mercer. Insgesamt bewertet Mercer die Lebensqualität in 215 Grossstädten nach politischen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten.

Top 10 cities: Quality of living

Rank 2008

Rank 2007

City Country Index 2008 Index 2007
1 1 Zurich Switzerland 108 108.1
2 3 Vienna Austria 107.9 107.7
2 2 Geneva Switzerland 107.9 108.0
4 3 Vancouver Canada 107.6 107.7
5 5 Auckland New Zealand 107.3 107.3
6 5 Dusseldorf Germany 107.2 107.3
7 8 Munich Germany 107 106.9
7 7 Frankfurt Germany 107 107.1
9 9 Bern Switzerland 106.5 106.5
10 9 Sydney Australia 106.3 106.5

Base City: New York, US (=100)

In der Hitlist der sichersten Städte der Welt liegen gleich drei Schweizer Städte auf Platz 2: Bern, Genf und Zürich. Nur Luxemburg ist sicherer.

Top 10 cities: Personal safety

 Base City: New York, US (=100)

Rank 2008 City Country Index 2008*
1 Luxembourg Luxembourg 131.4
2 Bern Switzerland 126.3
2 Geneva Switzerland 126.3
2 Helsinki Finland 126.3
2 Zurich Switzerland 126.3
6 Vienna Austria 121.1
7 Oslo Norway 120.8
7 Stockholm Sweden 120.8
9 Singapore Singapore 120.2
10 Auckland New Zealand 119.4
10 Wellington New Zealand 119.4

* Personal Safety Ranking 2008 includes the following criteria: Relationship with other countries; Internal Stability; Crime & Law Enforcement

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