14.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Paradiesfische und Kampffische ziehen ein


Zuerst besten herzlichsten Dank an Jolanda aus dem Forum bei Aquarium.ch. Gestern nahm ich ihre Einladung an und besuchte Sie in ihrem geschmackvoll eingerichteten „Häuschen auf dem Lande“. Sie bot mir vor einiger Zeit via Forum sog. „Paradiesfische“ an. Und diese wollte ich zusammen mit einigen übrigen Pflanzen abholen. Doch vorher zeigte sie mir ihre Aquarien, die wirklich passend im Haus mit der Einrichtung harmonierten. Sie zählt sich zu den „Verpaarern“ und nicht zur Gilde der „Züchter“.

Mit viel Erfolg, aber auch einigen Rückschlägen, vermehrt sie neben den frechen Paradiesfischen mit Vorliebe Betta Splendens – also Kampffische. Ich bekam eine ausführliche Einführung in die Eigentümlichkeiten, Formen und Charaktere der verschiedenen wirklich schönen Lieblinge von Jolanda.

Was mir aber wirklich extrem gefällt, ist die wirklich schöne Integration der Aquarien in die Wohnungseinrichtung. Auf der Küchenanrichte stehen gleich zwei traumhafte Becken mit sicherlich wertvollen Kampffischen. Im Wohnzimmer noch ein schönes Becken und im Eingangsbereich wuseln verschiedene Fische aus einem Freundschaftsimport aus Thailand in einem Gemeinschaftsbecken. Zu jedem Becken und zu jedem Fisch gibt es eine nette und teils kuriose Geschichte.

Auf der Terrasse zeigte Jolanda mir ihre „Rollenden Becken“, in welchen die einmal die angesprochenen Paradiesfische leben und zum anderen Wasserpflanzen, wie Muschelblume, Wasserhyazinthe und Wasserfarn sich rege vermehren und wuchern. Aber Jolanda hat noch ausreichend Paradiesfischnachwuchs in ihrem Arbeitszimmer. Dort befinden sich auch die Becken mit den Kampffischen. Sogar ein Becken mit Goldfischen (Schleierschwänze?) gibt es dort.

Jolanda nahm sich viel Zeit und wir plauderten viel. Dann fing sie mir fünf Paradiefische ein. Ich durfte mir noch ein Kampffisch-Männchen und zwei passende „Weibli“ aussuchen. Und ich bekam eine pralle Tüte mit Wasserpflanzen angeboten. Professionell verpackt standen diese gegen 18 Uhr bereit. Aber der Besuch dauerte noch etwas länger. Bei einer guten Flasche Rotwein bekam ich noch viele Tipps und Tricks und wir plauderten über Gott und den Rest der Welt bis spät in die Nacht. So erfuhr ich das mein Kampffisch ein „b.splendens VT (Veiltail)“ ist. Der Bock nennt sich vornehm „b.splendens Crowntail black blue lace“ und die Mädels bezeichnet man als „b.splendens black blue lace“ und „b.splendends multi (das wäre die Rote)“. Kann ich mir nie merken.

Natürlich mussten die Neuzugänge zu Hause sofort versorgt werden – auch zur späten Stunde. Die fünf Paradiesfische wasserte ich im „ThaiRiver“ ein, der „Kampffisch-Bock“ bekam im leeren „Waterworld I“ ein neues Heim und die beiden „Maidli“ gingen im „Waterworld II“ baden. Die neuen Wasserpflanzen kamen fast alle ins „ThaiRiver“ und die restlichen verteilte ich im „BambusBecken“, sowie in den „Waterworlds“. Ich wusch sogar noch ein Seemandelbaumblatt und teilte es in kleinere Stücke, um es in den Becken zu verteilen.

Heute nach der Arbeit schaute ich natürlich sofort nach dem Rechten. Die „Paradieser“ flitzten lebhaft und neugierig durch das „Thairiver“. Die neuen Kampffische hingen etwas gelangweilt in den Pflanzen und schauten sich die Umgebung fast regungslos an – aus grünem Wasser? Hatten die Seemandelbaumblätter das Wasser „grün“ gefärbt? Es sollte doch eigentlich leicht „bräunlich“ werden? Zuerst ging es ans Füttern. Aus dem Aussenbecken sammelte ich ein paar Mückenlarven nebst Wasserflöhe ein und kredenzte diese den „Paradiesern“. So schnell konnte ich gar nicht schauen, wie diese aus den Verstecken aus allen Richtungen zum Kescher schwammen und die flüchtenden Kleingetiere einsammelten.

Vom Kampffischzuwachs hatte mein Schleierschwanz noch nix bemerkt. Aber das sollte sich bald ändern; denn ein Experiment sollte folgen: Was passiert, wenn ich dem Schleierschwanz die beiden „Maidli“ ins „BambusBecken“ gebe? Gesagt, getan. Zuerst passierte gar nichts. Dann nach ein paar Minuten verfolgte eines der Mädels den Schleierschwanz. Nach weiteren 10 Minuten schien sich das Blatt zu wenden und „Cesar“ verfolgte das Mädel. Das zweite „Maidli“ versteckte sich in den Wurzeln der Wasserpflanzen und versuchte möglichst nicht einzugreifen

Parallel dazu räumte ich „Waterworld II“ aus. Der blaue Kies störte mich schon länger. Die mit Grünalgen behafteten Pflanzen wanderten als Vorspeise in das Aussenbecken. Das grünliche Wasser landete als Dünger auf der Rasenfläche. Jetzt im Anschluss an das Tippen kommt noch der Rest vom „gewaschenen Kies“ hinein. Dann werde ich es mit einem Teil Wasser aus „ThaiRiver“ und einem Teil Regenwasser füllen. Dann siedeln die „Maidli“ wieder um. „Unbewacht“ ist mir der Schleierschwanz noch etwas zu gefährlich für die beiden.

Nun schau-mer-mal, wie sich die Projekte weiter entwickeln, odrrr🙂

Links zum Thema:

Eine Antwort zu 14.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Paradiesfische und Kampffische ziehen ein

  1. […] Zwerggarnelen und darauf eine Klemmleuchte. Dieses ausgefallene Aquarium gefiel mir bei meinem Besuch bei Jolanda schon extrem gut – bei Ihr steht genau so eines auf der Küchenanrichte. Der Kollege hinter der […]

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