30.10.2008 Jonen: Frühester Schneefall seit Jahrzehnten – die Bilder

30. Oktober 2008

wie bereits letzte Nacht geschrieben, schneite es das erste Mal in diesem Winter in Jonen/Zürich – und zwar heftig die ganze Nacht. Polizeinews.ch meldet heute, dass sich in dieser Nacht insgesamt 70 Verkehrsunfälle ereigneten. Peter war bei uns geblieben. Die Autos fanden wir gegen 10 Uhr verschneit vor. Es herrschten allerdings schon wieder Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt und Tauwetter setzte ein. Anbei die Bilder von heute Vormittag.

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Laut Presseartikel in der NZZ („Wintereinbruch in den Bergen„) mussten Pässe gesperrt werden und es galt vielerorts das „Kettenobligatorium“ (Kettenpflicht).

Am Mittwochmorgen wurden die Pässe Furka, Oberalp und Klausen wegen der Schneefälle geschlossen. Vorübergehend wurden wegen prekärer Verhältnisse auch die Alpenübergänge Gotthard, San Bernardino, Splügen, Grimsel, Lukmanier und Nufenen gesperrt. Zudem waren zahlreiche Pässe nur mit Schneeketten befahrbar. Am Mittwochabend ist die San-Bernardino-Achse wegen eines Erdrutsches zwischen Nufenen und Andeer erneut gesperrt worden. Blockiert war nicht nur die A13, sondern auch die Kantonsstrasse, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte.

Heute Mittag kam dann kurz die Sonne hervor. Heute Abend soll es dann noch auf der Alpennordseite weitere Niederschläge in Form von Regen und Schnee geben. Ab dem Wochenende wird besseres Wetter erwartet. Somit wird der Schnee im Flachland nur ein kurzes Intermezzo erleben.

Nach aktuellen Informationen gab es noch nie in einem Oktober in der Schweiz so viel Schnee – Rekord!

Merwert gefällig?


30.08.2008 – Jonen: Der erste Schnee! Wo bleibt die Klimaerwärmung?

30. Oktober 2008

Heute Mittag traf ich mich mit Mike und Kollege Peter im Stamm-Restaurant „In der Ey“. Seit Tagen ist es empfindlich kalt. Temperaturen um die 9 Grad abwärts. Während des Essens sah ich dann, dass der Regen in Schnee überging. Und das nur 2 Tage nach unserem Urlaub auf Koh Samui!

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Gegen 19 Uhr fuhr ich nach Hause. Dabei geht es über eine Anhöhe – ein Nadelöhr, wo man um diese Zeit sonst nicht im Stau steht – bei Uitikon. Dort schneite es bereits, die Strasse nass, aber auf den Bäumen und dem Grün rundherum, sowie auf den geparkten Autos blieb der Schnee liegen.

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Zu Hause eingetroffen, fand ich Mike und Peter im Küchenbereich an der Theke gemütlich diskutierend bei einem bayerischen Weissbier. Ich öffnete mir eine Flasche Rotwein und gesellte mich dazu. Wir plauderten über den Urlaub und über sonstige Themen. Dann gegen 23 Uhr ging ich am grossen Wohnzimmerfenster vorbei und blickte beiläufig hinaus.

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„Es ist weiss draussen!“ teilte ich Mike über die Schulter mit. „Es schneit ohne Ende!“ rief ich dann bei der Terrassentür. Die Jungs kamen nach und kurbelten die Jalousien nach oben. Wir gingen in die Kälte und sahen unsere Palme mit Schnee bedeckt. Etwa 5 Zentimeter Schnee lag auf dem Rasen. „Du hättest noch mähen sollen“ scherzte ich zu Mike.

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Dann schnappte ich mir das Fotostativ und schoss die obigen beiden Bilder mit Langzeitbelichtung.

Peter entschloss sich nach den zwei Flaschen Wein zu Dritt und der aktuellen Schneelage, dann doch bei uns zu übernachten, weil er zudem noch Sommerreifen auf dem Auto aufgezogen hat. Ich meinte, dass ich morgen mit den breiten Porscheschlappen nicht mal aus der Tiefgaragenrampe auf die Strasse komme.

Einzig Mike hat auf seinem Benz Winterreifen drauf. Wenn das die ganze Nacht so weiterschneit, dann… bleibe ich morgen früh erst einmal zu Hause; denn keiner der Zürcher und der Leute im Umland hat so früh mit Schnee gerechnet und eben mit Sommerreifen unterwegs ist. Das verursacht erfahrungsgemäss ein absolutes Verkehrschaos um und erst recht in Zürich.