28.04.2009 – Schweinegrippe, Vogelgrippe – die spanische Grippe von 1918

28. April 2009

Zwei Grippewellen forderten im Jahr 1918 allein in der Schweiz 25 000 Tote (0,63 % der Gesamtbevölkerung). Dabei fielen mehr Soldaten und Wehrmänner der Grippe zum Opfer als bei Kampfhandlungen. Was die wenigsten wissen: Der Erreger mutierte aus einer Vogelgrippe. Auch „spanische Grippe“ ist nicht korrekt, da die ersten Krankheitsfälle nicht in Spanien, sondern aus den USA kamen.

Schon damals dauerte es nur wenige Wochen bis von Amerika kommend Asien und Europa breitflächig befallen war. Und: Die Spanische Grippe befiel erstmals kerngesunde Menschen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Insgesamt forderte die Spanische Grippe weltweit 25 bis 30 Millionen Menschenleben und infizierte schätzungsweise 500 Millionen Personen – etwa ein Drittel der damaligen Weltbevölkerung.

Pro Grippesaison rechnet man heute in der Schweiz mit 100 000 bis 300 000 Erkrankungen und 400 bis 1 000 Todesfällen.


28.04.2009 – Mercer-Studie 2009: Wien überholt Zürich oder „Haberer vor Eidgenossen“

27. April 2009

Ohoh. Das gibt ein Rauschen im Blätterwald. Und eventuell Verstimmungen in den Nachbarschaftlichen diplomatischen Beziehungen. Zuerst der Steuerstreit und nun das: Nach der weltweit anerkannten und von Mercer alljährlich durchgeführten Studie „Global – Quality of Living Survey“ überholte die Österreichische Stadt Wien unser aller Zürich, welches X Jahre die Hitliste der lebenswertesten Städte unangefochten anführte.

  1. Wien
  2. Zürich
  3. Genf
  4. Vancouver
  5. Auckland

Zwar folgt sofort nach Zürich die Schweizer Stadt Genf, aber den goldenen Lorbeer erhält dieses Jahr eben Wien. So wie ich das aus dem Pressetext heraus lese, kam der Sieg von Wien durch die erstmalige Bewertung der Infrastruktur der jeweiligen Stadt zustande. Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Die absolute Häufung von Baustellen und die allgegenwärtigen Blitzkästen in Zürich müssen den negativen Ausschlag gegeben haben! Das schreckt Urlauber und Besucher sicherlich am meisten ab.


26.04.2009 – Zürich: Die Story und die Bilder vom Zürich Marathon 2009

26. April 2009

Ein Wochenende: Freunde zu Besuch, „kummst ned rein“, 6:30 Uhr am Sonntag aufstehen, Zürich Marathon 2009. Ganz normal? Ja, fast. Aber der Reihe nach. Am Freitag Abend, kurz vor der Tagesschau, Mike und ich befanden uns gerade im Aufbruch zur „Vernissage“, klingelte das Telefon: Peter alias „Somali“ war dran. Er und Ingo („Super-Ingo“) seien noch 1,5 Stunden von Zürich entfernt und somit bei der Anreise zu uns. Warum? Beide würden am Zürich Marathon 2009 teilnehmen.

Somit legten Mike und ich die Jacken wieder ab und warteten auf die Beiden. Und so kam es, dass „Somali-Peter“ kurz nach der Ankunft exakt 1,5 Stunden später in unserem Auto sass und zur „Vernissage“ in die Stadt mitfuhr. Tja, aber alles kam ganz anders. Gegen 22:15 Uhr kamen wir vor der Alten Börse an, zeigten brav unsere Eintrittskarten, aber der „Gorilla“ vor der Tür meinte mit fremdländisch angehauchten Schweizer Dialekt lediglich „Nur mit Stempfel oder Bändli, sunscht erscht ab 23 Uhr wieder, warte!“. Ich runzelte die Stirn, las erneut die Zeile „Vernissage von 18 Uhr bis 4 Uhr morgens“ auf der Karte und schaute mich Hilfe suchend um. Der „Kleiderschrank“ wich aber nicht zur Seite. Somit wandten wir uns unverrichteter Dinge ab und suchten unser Heil in einer freundlicheren Lokalität. Diese fanden wir im „Nachtflug“, wo wir je zwei „Panasch“ zu uns nahmen und den gemütlichen Abend ausklingen liessen.


Am Samstag zeigten wir „Somali-Peter“ kurz die Stadt und den wichtigsten Aussichtspunkt. Vom Albis über den See wiesen wir ihm den Weg für den morgigen Marathon. Dann besorgten wir mit ihm seine Startnummer und trafen uns dabei mit „Super-Ingo“. Anschliessend organisierten wir noch die nötigen Überlebensmittel zur gesunden Füllung des Kühlschrankes, welche wenig später zur Vorbereitungsnahrung für unsere Athleten in Form eines Grillabends dienen sollte. Am Abend machten wir noch einen kurzen Abstecher ins „Le Halles“ und schlossen sehr früh gegen Mitternacht im „Don Weber“ die Vorbereitungen unseres Schützlings für die 42,195 km ab.


Sonntag 6:30 Uhr war der Tag dann nicht mehr in Ordnung. Es hiess am Tag des Herren aufstehen, Duschen, Kaffee trinken und los ging es zur Startzone. Wir lieferten „Somali-Peter“ dort ab und suchten uns einen Parkplatz in der Umgebung des Uetliberg-Tunnels, fanden einen und postierten uns auf erhöhter Position, um dem Massenstart beizuwohnen. In der Masse der Marathonis und -Vrenis konnten wir dann weder „Somali“ noch „Super-Mario“ entdecken. Allerdings kamen die Massen ob der Geschwindigkeitsunterschiede etwas besser vereinzelt an gleicher Stelle wieder aus der Röhre. Und so fanden wir zumindest „Somali“ als Fotoobjekt wieder.


Nachdem so ziemlich alle 5900 Läufer an mehr oder weniger locker an uns vorbei liefen, verlegten wir den strategischen Aussichtspunkt Richtung Innenstadt. Schliesslich fiel bei Mike und mir ob der frühen Morgenstunde unserer Abreise aus der gepflegten Wohnhöhle das wichtige Frühstück aus, welches nachgeholt werden musste. Ein gemütliches Plätzchen für das verspätete Morgenmahl fanden wir direkt am Kiosk am See beim Mythen-Quai. Dort liess es sich ansehnlich in der Sonne verweilen und auf die ersten Läufer im Zielraum warten, welche nach exakt 2:10 Stunden eben dort eintrafen.








„Somali-Peter“ strebte nach eigener Auskunft eine Zeit um die 3:30 Stunden an, welche er aber als Trainingszeit vorher abtat, weil er fünf Wochen pausieren musste. „Super-Mario“ wäre mit einer Zeit knapp über 4 Stunden zufrieden. Somit warteten wir an der Absperrung mit Aussicht auf den Asphalt auf die Freunde. So entstanden insgesamt über 600 Bilder der Läufer und vom Ambiente drum herum, bis schliesslich die beiden Recken an uns vorbei liefen. Nach einem kurzen Telefonat trafen wir uns im Zielraum, wo „Somali“ gerade „Super-Mario“ auf die Beine half.
„Somali-Peter“ kam mit 4:09.48,6 (M45) als 533. an. „Super-Mario“ erreichte4:15.58,3 (M30) und kam auf Platz 866.

Im Anschluss schossen wir noch ein paar Bilder direkt am See beim „Aqua“ und trennten uns dann kurzzeitig, da wir uns zur Siegesfeier samt Stärkungsmahl in der Sperlix-Wohnung verabredeten. So kam es, dass wir alsbald frisch geduschte Freunde an unserem runden Tisch auf der Terrasse vorfanden und nach Strich und Faden mit Weissbier, Leberkäs, Tomaten-Mozzarella-Salat und süssem Senf verwöhnt wurden, bevor sie die Heimreise in das ferne Land, welches man „Oberpfalz“ nennt, antraten.

Nein, die Pony’s waren nur Fotomotiv am Ende des Tages und kamen weder auf den Teller noch haben die vier etwas mit Marathon zu tun. Viele, viele Fotos der Marathon-Läufer und -Läuferinnen findet Ihr im Album.

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200 Bilder mit vielen Teilnehmern des Zürich Marathon 2009


25.04.2009 – POD: Picture of the Day „Katze im Schrank“

25. April 2009

Tja, unser ab-und-zu-Untermieter mit dem schönen Namen „Bist-Du-a-scho-wieder-da!“ fühlt sich immer mehr, wie zu Hause in unserem Hause. Eigentlich heisst er ja nicht wirklich so, sondern „Chicco“.

Und eigentlich ist er ja auch gar kein „Er“, sondern eine „Sie“ und müsste eigentlich „Chicca“ heissen, aber da sind wir äusserst nachsichtig. Nur mit der neuesten Schlafstätte ist speziell Mike nicht ganz einverstanden: Sein Kleiderschrank!


24.04.2009 – Zürich: Mike Shiva und DJ Energy nehmen Streetparadehymne auf – Veranstalter entsetzt

24. April 2009

„Jaaaa… die Bernääär.. die sind schooon etwas laaangsaaamer… “ Sagt ein Gerücht. Sorry, aber scheinbar ziehen die Zürcher jetzt geschwindigkeitsmässig nach; denn offensichtlich ist heute bzw. gestern erst 1. April in Zürich. Mollmoll. Was der „Blick“ da enthüllt ist entweder ein schlechter Aprilscherz oder einfach eine erste Auswirkung des Sommerlochs: Der unlängst zur „Nervensäge der Nation“ gewählte Wahrsager Mike Shiva soll zusammen mit dem Plattenaufleger DJ Energy die Hymne zur diesjährigen Streetparade aufnehmen. Mike Shiva nimmt sogar extra Gesangsunterricht! Der Veranstalter der Streetparade zeigt sich entsetzt: «Wir suchen einen innovativen Song, der zur Street Parade passt. Mike Shiva ist ein Arschtritt für jeden echten Künstler!» (Zitat Pressesprecher Stephan Epli) Sorry, aber einzig ein Knebel würde helfen. Das Ganze ist einfach: MEGA OUT!


24.04.2009 – Events in Zürich: Tweakfest Vernissage in der alten Börse

23. April 2009

Am Freitag 24.05.2009 startet das dritte Tweakfest in Zürich. Und Familiennamenskollege Tom hat uns zur abendlichen Vernissage eingeladen. Wer Lust hat, kommt einfach hin.

Im Anschluss an die Konferenz lädt die Digital Culture Association zur Ausstellungs-Vernissage am Freitagabend 24. April 2009 in der Alten Börse ab 18:00 Uhr. Mit einem Referat zum Status quo der Medienkunst, einer Podiumsdiskussion, interaktiven Installationen, einer Auktion digitaler Kunst und Multimedia-Performances starten wir in den Abend. Der Eintritt zur Vernissage kostet CHF 10.-. Den Timetable gibts hier.

Ich nehme natürlich die Digicam mit 🙂


22.04.2009 – Yes, we can: Chicken Sweet-Sour with spicy Chillies

22. April 2009

Auch wenn man/frau es nicht für möglich halt: Ja, ab und zu kochen wir in unserer Sperlix-Brothers-WG auch. Also eher „PeterPan“ für Mike/Gäste. Dieses Mal gab es frisches Huhn in der Pfanne mit süss-saurem Gemüse und frisch aus Thailand: Scharfe Chillies von der Quelle.

Really hot and spicy!


09.04.2009 bis 20.04.2009 – „Pictures of a Journey“ oder „In 10 Days to Neverland and back“

21. April 2009

Es kostete mich zwei Tage die über 800 Bilder zu sortieren, nachzubearbeiten und schliesslich in einem Album auf den Server zu laden. Hier also nur ein Ausschnitt der Fotos vom Kurzurlaub auf Koh Samui als kleine Bildergeschichte.


„The Piers“


„Invitation to Relax“


„Traditional Welcome Drink“


„Looking for some Seashells“


„PeterPan and the Lost Boys“


„Nang Far“


„My Easy Rider“


„Wellcome to the Jungle“


„Look away – Look away“


„Smile for me“


„Getting wet!“


„I shoot you!“


„Taking a shower“


„Songkran Casting“


„Playing with Water“


„Rolling Bathtube“


„I believe i can fly“


„Stranded Goods“


„Into the Blue“


„Neverland Island“


„The Water is gone to Europe“


„No! My Name is NOT Nemo!“


„Room with a View“


„Frangipani Plumeria“


„Singapore Sling“


„Got ya!“


„Colour up my Life!“


„Look into my Eyes“


„The Photographer“


„Chair’s Back to Back“



„High Noon“


„The Rock“


„The Walk of Life“


„Mobile Phone Lady“


„The Island in the Sun“


„Fruitshakes“


„Thunderstorm aproching“


„Carwash“


„Having a Break“


„Angel Eyes“


„Springtime Sundowner“


„Silent Lake“

Alle Bilder sind hier zu finden in 10 Alben.


21.04.2009 – Endlich: Porsche Panamera auf der Auto Shanghai 2009

21. April 2009

Porsche stellte gestern erstmals das neue Flagschiff der Edelflotte – den Viersitzer-Sportwagen „Panamera“ – auf der Auto Shanghai 2009 aus. Der viertürige „Panamera Grand Tourismo“ ist dort zusammen mit der Asien-Premiere des Cayenne GTS Porsche Design Edition III, sowie des landesweiten Debüts des Cayenne S Transsyberia, zu sehen.

Es wird drei Panamera Modellvarianten – ausgestattet mit einem 4,8 Liter V8 Motor – geben:

  • Panamera S: Heckantrieb; 400 PS; 0-100km/h in 5,4 Sekunden; 10,8 Liter Verbrauch
  • Panamera 4S: aktiver Vierradantrieb; 400 PS; 0-100 km/h in 5 Sekunden; 11,1 Liter Verbrauch
  • Panamera Turbo: aktiver Vierradantrieb; 500 PS mit Biturbo; 0-100 km/h in 4,2 Sekunden; 12,2 Liter Verbrauch

(Alle Daten Herstellerangaben)

Die Preise beginnen bei etwa 150 000 CHF. Liefertermin Anfang 2010.


19.04.2009 – Koh Samui – Say Good Bye to Neverland

19. April 2009

So, schon sind die Tage auf Samui wieder gezaehlt. Gerade checkte ich aus dem Resort aus. Meine Tasche nahm Nanee soeben im Auto mit. Die Zeit heute verfliegt regelrecht, aber ich werde jede Sekunde der restlichen geniessen. Mein Flug geht um 20:50 Uhr Ortszeit von Samui nach Bangkok. Dann weiter nach Zuerich. Am Montag um 6:10 Uhr lande ich dann in Zuerich, Mike holt mich ab und es geht gleich weiter in die Arbeit. Schock pur 🙂

Chris, Beat und Mario sind am Strand beim Samui Yachting Club. Dort schaue ich noch vorbei. Dann gebe ich den Chopper bei Jonathan und Lee (Easyrider Bikes) ab und wandere zum Restaurant von Nanee.

Der WLAN-Access lief die ganze Woche nicht. Soweit ich diagnostizieren konnte laufen die festen Rechner an der Rezeption auf der 1er IP-Adresse und der Access Point auf der 2er. Das kann nicht klappen. Zwar versuchte der Techniker das mehrmals umzukonfigurieren, aber nach wenigen Minuten war wieder die alte 2er IP drin. Tja, besser was gescheites gekauft.

Seit etwa 4 Tagen nutze ich zum Mobil Telefonieren eine Thaikarte von 1-2-Call. Die ist zum Nachladen. Vollkommen unkompliziert. Beim Tesco Telefonshop besorgte ich mir eine Karte und beim Shop nebenan bzw. bei 7/11-Shops bekommt man 300 Baht Nachladekarten, die dann bei der haeufigen SMS Frequenz zwischen Nanee und mir so um die 2 Tage ausreichen.

Und nun trinke ich meinen Kaffee aus, rauche meine Zigarette fertig, setze mich auf den Bock und fahre gemuetlich ueber die Ringroad nach Lamai. Last ours in Neverland.