26.04.2009 – Zürich: Die Story und die Bilder vom Zürich Marathon 2009


Ein Wochenende: Freunde zu Besuch, „kummst ned rein“, 6:30 Uhr am Sonntag aufstehen, Zürich Marathon 2009. Ganz normal? Ja, fast. Aber der Reihe nach. Am Freitag Abend, kurz vor der Tagesschau, Mike und ich befanden uns gerade im Aufbruch zur „Vernissage“, klingelte das Telefon: Peter alias „Somali“ war dran. Er und Ingo („Super-Ingo“) seien noch 1,5 Stunden von Zürich entfernt und somit bei der Anreise zu uns. Warum? Beide würden am Zürich Marathon 2009 teilnehmen.

Somit legten Mike und ich die Jacken wieder ab und warteten auf die Beiden. Und so kam es, dass „Somali-Peter“ kurz nach der Ankunft exakt 1,5 Stunden später in unserem Auto sass und zur „Vernissage“ in die Stadt mitfuhr. Tja, aber alles kam ganz anders. Gegen 22:15 Uhr kamen wir vor der Alten Börse an, zeigten brav unsere Eintrittskarten, aber der „Gorilla“ vor der Tür meinte mit fremdländisch angehauchten Schweizer Dialekt lediglich „Nur mit Stempfel oder Bändli, sunscht erscht ab 23 Uhr wieder, warte!“. Ich runzelte die Stirn, las erneut die Zeile „Vernissage von 18 Uhr bis 4 Uhr morgens“ auf der Karte und schaute mich Hilfe suchend um. Der „Kleiderschrank“ wich aber nicht zur Seite. Somit wandten wir uns unverrichteter Dinge ab und suchten unser Heil in einer freundlicheren Lokalität. Diese fanden wir im „Nachtflug“, wo wir je zwei „Panasch“ zu uns nahmen und den gemütlichen Abend ausklingen liessen.


Am Samstag zeigten wir „Somali-Peter“ kurz die Stadt und den wichtigsten Aussichtspunkt. Vom Albis über den See wiesen wir ihm den Weg für den morgigen Marathon. Dann besorgten wir mit ihm seine Startnummer und trafen uns dabei mit „Super-Ingo“. Anschliessend organisierten wir noch die nötigen Überlebensmittel zur gesunden Füllung des Kühlschrankes, welche wenig später zur Vorbereitungsnahrung für unsere Athleten in Form eines Grillabends dienen sollte. Am Abend machten wir noch einen kurzen Abstecher ins „Le Halles“ und schlossen sehr früh gegen Mitternacht im „Don Weber“ die Vorbereitungen unseres Schützlings für die 42,195 km ab.


Sonntag 6:30 Uhr war der Tag dann nicht mehr in Ordnung. Es hiess am Tag des Herren aufstehen, Duschen, Kaffee trinken und los ging es zur Startzone. Wir lieferten „Somali-Peter“ dort ab und suchten uns einen Parkplatz in der Umgebung des Uetliberg-Tunnels, fanden einen und postierten uns auf erhöhter Position, um dem Massenstart beizuwohnen. In der Masse der Marathonis und -Vrenis konnten wir dann weder „Somali“ noch „Super-Mario“ entdecken. Allerdings kamen die Massen ob der Geschwindigkeitsunterschiede etwas besser vereinzelt an gleicher Stelle wieder aus der Röhre. Und so fanden wir zumindest „Somali“ als Fotoobjekt wieder.


Nachdem so ziemlich alle 5900 Läufer an mehr oder weniger locker an uns vorbei liefen, verlegten wir den strategischen Aussichtspunkt Richtung Innenstadt. Schliesslich fiel bei Mike und mir ob der frühen Morgenstunde unserer Abreise aus der gepflegten Wohnhöhle das wichtige Frühstück aus, welches nachgeholt werden musste. Ein gemütliches Plätzchen für das verspätete Morgenmahl fanden wir direkt am Kiosk am See beim Mythen-Quai. Dort liess es sich ansehnlich in der Sonne verweilen und auf die ersten Läufer im Zielraum warten, welche nach exakt 2:10 Stunden eben dort eintrafen.








„Somali-Peter“ strebte nach eigener Auskunft eine Zeit um die 3:30 Stunden an, welche er aber als Trainingszeit vorher abtat, weil er fünf Wochen pausieren musste. „Super-Mario“ wäre mit einer Zeit knapp über 4 Stunden zufrieden. Somit warteten wir an der Absperrung mit Aussicht auf den Asphalt auf die Freunde. So entstanden insgesamt über 600 Bilder der Läufer und vom Ambiente drum herum, bis schliesslich die beiden Recken an uns vorbei liefen. Nach einem kurzen Telefonat trafen wir uns im Zielraum, wo „Somali“ gerade „Super-Mario“ auf die Beine half.
„Somali-Peter“ kam mit 4:09.48,6 (M45) als 533. an. „Super-Mario“ erreichte4:15.58,3 (M30) und kam auf Platz 866.

Im Anschluss schossen wir noch ein paar Bilder direkt am See beim „Aqua“ und trennten uns dann kurzzeitig, da wir uns zur Siegesfeier samt Stärkungsmahl in der Sperlix-Wohnung verabredeten. So kam es, dass wir alsbald frisch geduschte Freunde an unserem runden Tisch auf der Terrasse vorfanden und nach Strich und Faden mit Weissbier, Leberkäs, Tomaten-Mozzarella-Salat und süssem Senf verwöhnt wurden, bevor sie die Heimreise in das ferne Land, welches man „Oberpfalz“ nennt, antraten.

Nein, die Pony’s waren nur Fotomotiv am Ende des Tages und kamen weder auf den Teller noch haben die vier etwas mit Marathon zu tun. Viele, viele Fotos der Marathon-Läufer und -Läuferinnen findet Ihr im Album.

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200 Bilder mit vielen Teilnehmern des Zürich Marathon 2009

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