10.12.2009 – Klimawandel und anthropogenes CO2, eine kritische Bestandaufnahme

11. Dezember 2009

Klima ist seit jeher extrem variabel. Die Klimaforschung kennt inzwischen recht gut die mit unterschiedlichen Periodenlängen ablaufenden Klimazyklen. Auf sehr langer Zeitskala leben wir derzeit in einer Eiszeit, die gleichzeitige Vereisung beider Pole ist bislang einzigartig in der Erdgeschichte. In einem überlagerten, kürzerfristigen Zyklus befinden wir uns dagegen am Ende einer Zwischenwarmzeit und sehen uns daher in den nächsten Jahrtausenden einer weiteren Kaltzeit gegenüber [Negendank, 2004]. Die Frühgeschichte der Menschheit vor etwa 30 000 Jahren wird von gut bekannten, extrem kurzfristigen, starken Klimaschwankungen geprägt, die stärker als heute waren und sich z.Teil sogar innerhalb eines Menschenlebens durch mittlere Temperaturerhöhungen oder -absenkungen um mehrere Grade bemerkbar machten [Conard, 2004]. Erst in allerjüngster Zeit ist wieder die hohe Klimavariabilität anläßlich der Auswertungen von arktischen Eisbohrkernen einem breiteren Publikum zur Kenntnis gelangt und zwar durch den Fund, daß es vor ca. 50 Mio. Jahren sogar in der Gegend des heutigen Nordpols vorübergehend tropisch warm war [ACIA, 2004].

Klimawandel und menschgemachtes CO2 – Über den Einfluß von anthropogenem CO2 auf unser Klima von Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke (Dipl.-Physiker), HTW Saarbrücken

Danke Axel!


10.12.2009 – Das Märchen vom Guten Strom

11. Dezember 2009

Es war einmal ein Volk, das wollte die Umwelt und das Klima schützen. Voller Eifer machte es sich daran, Solarzellen auf Dächer und Felder zu montieren. Und auf jeden Hügel setzte es ein Windrad. Die Regierung versprach, der so produzierte Strom werde zu einem garantierten hohen Preis abgenommen. Bald gab es eine Million Solaranlagen. Mehr als die Hälfte der Weltkapazität an Solaranlagen stand in dem eher sonnenarmen Land. Zwar kostete die Einspeisevergütung viel Geld, jedes Jahr 1,5 Milliarden Euro für Solar und 3,5 Milliarden für Windkraft. Doch die Deutschen zahlten gerne für den „guten“ Strom. Schließlich helfe der, das Klima zu schützen, weil bei der Erzeugung kein Kohlendioxid (CO2) ausgestoßen werde.Allerdings gab es in dem fleißigen Volk von Umweltschützern auch einige Nörgler, sogenannte Ökonomen, die ihnen eine unangenehme Wahrheit zu erklären versuchten: Keine einzige Tonne, nicht einmal ein Gramm CO2 wird durch all die Solaranlagen oder Windräder eingespart! Auch das EU-Verbot der Glühbirne entlastet das Klima nicht um ein Gramm Treibhausgas!

Kompletter Artikel auf der Website der Frankfurter Allgemeinen.

Via EIKE – Europäisches Institut für Klima und Energie