04.02.2010 – Volketswil: Anklage gegen vier Schüler, die monatelang eine 15-Jährige Thailänderin vergewaltigten


Gut, dass man einen Newsreeder hat, sonst wäre diese Meldung wohl komplett untergegangen.

Eine 15-jährige Austauschschülerin aus Thailand soll vor einem Jahr über Monate hinweg in Volketswil (Kanton Zürich) von mehreren Mitschülern im Altert von 14 bis 16 Jahren vergewaltigt worden sein. Es wurde angeblich auch ein Video des sexuellen Missbrauchs angefertigt. Die vier Jugendlichen wurden verhaftet. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage erhoben. Den mutmaßlichen Vergewaltigern drohen Geldstrafen oder bis zu Zehn Monaten Haft. Quelle shortnews.de

Geldstrafen und bis zu Zehn Monate Haft für monatelange Vergewaltigung einer Mitschülerin inkl. Videodreh? „Schwanz ab!“ müsste das Urteil lauten. Natürlich waren es grösstenteils „Schüler mit Migrationshintergrund“ – bis auf zwei Schweizer – und sie hat es sicher freiwillig über sich ergehen lassen; denn der Tagesanzeiger meldet bereits am 19.03.2009:

Vier Schüler türkischer, irakischer und schweizerischer Nationalität hätten zwischen Spätsommer und Weihnachten 2008 mit dem Mädchen mehrfach sexuelle Handlungen getätigt. «Zurzeit wird abgeklärt, ob es sich dabei um Vergewaltigung, also Geschlechtsverkehr gegen den Willen des Opfers, oder um Nötigung handelte», sagt der Leitende Jugendanwalt Chris Weilenmann. … Die 15-Jährige soll Mühe mit der deutschen Sprache gehabt haben und eine Aussenseiterrolle gespielt haben. Das sagen Mitschülerinnen und -schüler, die sich in der Migros im Einkaufszentrum zum Mittagessen trafen. Sie können nicht verstehen, dass die vier Verhafteten zu einer Vergewaltigung fähig waren. «Sie haben sicher nie gegen den Willen des Mädchens etwas mit ihr gehabt», sagt ein Schüler. Dem pflichten auch andere Mädchen bei, die vom angeblich schlechten Ruf des Opfers berichten. Ein Mitschüler eines Täters kann sich aber vorstellen, «dass das Mädchen Nein gesagt hat und die Burschen dann weitergemacht haben». Bei einem der vier Burschen soll es sich um den Ex-Freund des Opfers gehandelt haben, sagt eine Mitschülerin. Für Jugendanwalt Chris Weilenmann ist klar: «Das Mädchen betrachtet sich als Opfer.»

Mehr Aktuelles beim Blick.ch, der heute als einzige Zeitung über die Anklage berichtet. Sonst ist es über diesen Fall still im Schweizer Blätterwald. Mal sehen, was dabei herauskommt.

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