30.08.2010 – Neu im Kino „How about Love“

30. August 2010

Fritz ist beseelt und besessen von seiner Arbeit als Herzchirurg. Auf Drängen seiner Frau Lena unternehmen die beiden eine gemeinsame Urlaubsreise in den Norden Thailands. Dort besuchen sie einen früheren Arztkollegen, der in einem abgelegenen Flüchtlingslager nahe der burmesischen Grenze dringend benötigte ärztliche Versorgung leistet. Von den Verhältnissen überrascht und tief berührt entschliesst sich Fritz, einige Zeit länger zu bleiben und mitzuhelfen, während seine Frau zu den Kindern in die Schweiz zurückkehrt.

Fritz kümmert sich mit Hingabe um die Menschen im Camp. Er entdeckt das faszinierend Fremde und taucht ein in eine unbekannte, neue Welt. Während sein Schweizer Leben zunehmend in den Hintergrund tritt, lernt er Say Paw kennen, eine burmesische Flüchtlingsfrau, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Erfahrungsberichte von anderen Vertriebenen zu sammeln und aufzuschreiben.

Ein Herzchirurg bleibt in Thailand zurück, um in einem Flüchtlingslager mitzuhelfen und gerät in einen Strudel von Gefühlen. Den Herzchirurgen in der Midlife-Crisis spielt Adrian Furrer. Ab 1999 war er zunächst Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater und trat später am Theater Basel und im Zürcher Schauspielhaus auf. Auf der Leinwand war er in Vitus (2006) und in einer Reihe von weiteren Filmen zu sehen.

Regisseur Stefan Haupt und seine Crew haben in Thailand mit Laiendarstellern aus dem Land gedreht. Diese hatten zum Teil jene Flüchtlingsschicksale miterlebt, von denen der Film erzählt. Im Gegensatz zu den Schweizern Darstellern konnten die Schauspieler aus Thailand nicht an der Vorpremiere in Zürich erscheinen, da ihnen die Papiere fehlen. Regisseur Haupt und Furrer werden morgen Dienstag bei der Vorstellung im Winterthurer Kino Kiwi um 20 Uhr anwesend sein.

Quelle Landbote.ch

Cast + Crew

Director: Stefan Haupt
Producer: Ruedi Santschi
Cast: Adrian Furrer
Martin Hug
Andrea Pfaehler
Hseng Duen
U thein Win
Script: Stefan Haupt
Music: Michel Wintsch

30.08.2010 – Bessere Reisen mit dem Seat-Guru

30. August 2010

Die meisten von uns sind bereits einmal geflogen. Schon im Gate grübelt man darüber nach, neben oder vor wem man wohl sitzt. Ob einem wieder jemand in den Rücken niest oder hustet, oder der mehr oder weniger erzogene Nachwuchs Studentenfutter als Konfetti verwendet (alles schon mal vorgekommen).

Wer möchte da nicht schon vor dem Flug wissen, ob er einen „guten Sitzplatz“ in der Hühnerklasse bzw. Holzstuhlklasse zugewiesen bekommen hat. Denn meist ist das Thema „bitte Fensterplatz“ auch nicht befriedigend, wenn 300 Personen im Laufe von 8 oder mehr Stunden an einem vorbei pilgern, um im 2-Minutentakt auf die WC-Tür aufzureissen. Gerade dann, wenn man so schön eingenickt wäre.

Hier hilft der SEAT-GURU. Er hat nichts mit der spanischen Automarke zu tun, sondern verrät dem liebenswerten Reisenden nach Eingabe der Fluggesellschaft und der Flugnummer, wo es *die besten Plätze“ im Flieger gibt. Auch Vertreter der „langen Beine“ kommen hier bestens an Informationen, wo sie die Beine ausstrecken könne. Nach Farbcodes sortier findet man schon vor dem Flug den besten Platz, falls er dann noch frei ist. Sogar Laptop-Steckdosen werden mit einem schwarzen Punkt am entsprechenden Sitz markiert.

Hier geht es zum SEAT-GURU

Wer nun Gefallen gefunden hat, der wird sich erst recht über die vielen empfohlenen iPhone-Apps bei Seat-Guru freuen:

Hier geht es zu den iPhone-Apps


27.08.2010 – Summer Days Festival Arbon: Barcley James Harvest und Status Quo (Die Bilder)

28. August 2010

Am Donnerstag fuhr ich zur Abwechslung mal nicht über St. Gallen von München her kommend nach Hause, sondern fuhr durch das Rheintal. Dabei fiel mir ein, dass ich doch Fredy anrufen könnte. Vielleicht hätte er Zeit auf ein Feierabend-Bier samt Abendessen. Und prompt hatte er Zeit und wir trafen uns. Während wir zusammen sassen und plauderten, erzählte er mir, dass am Freitag – also am nächsten Tag – Status Quo auf dem „Summer Days Festival“ in Arbon auftreten würde. Auch Barcley James Harvest wären dabei. Ausserdem hätte Fredy noch Tickets übrig, weil durch die schlechte Wettervorhersage einige abgesagt hätten.

Summer Days Festival Arbon 2010

Also gingen am Freitag Mike und ich wieder einmal auf eine Abenteuer-Tour. Von Altdorf aus fuhren wir zuerst nach Bassersdorf. Dort holten wir Moni ab. Dann ging es weiter durch den Freitags-Feierabend-Verkehr an Winterthur vorbei nach Arbon. Wir suchten uns einen Parkplatz auf dem Sulzer-Areal und schlenderten zum Festplatz-Areal direkt am Bodensee. Gerade eben hatte Barcley James Harvest die Bühne betreten und wir suchten uns einen gemütlichen Platz mit Aussicht. Die Wolken hielten noch ihre Regenlast und wir mussten noch nicht auf unsere Regenbekleidung zurück greifen. Man stelle sich vor: Es ist Ende August und das Wetter spielt komplett verrückt.

Summer Days Festival Arbon 2010


Barcley James Harvest – Life is for Living

Um 21:45 Uhr traten dann Status Quo auf und heizten der Menge anständig ein. Und es kam, wie es kommen musste: Je später der Abend, umso intensiver der Regen. Zum Ende des Konzertes gegen Mitternacht regnete es in Strömen. Wir hatten trotzdem unseren Spass. Ausserdem trafen wir noch Manu und Lippi. Auch Wolfgang war mit von der Partie.


Da ich meine Digicam samt „Super-Zoom-Objektiv“ von Tamron durch die Sicherheitskontrollen nehmen durfte, schoss ich möglichst trocken eine ganze Serie von Bildern aus der Distanz. Viel Spass damit.


23.08.2010 – Schweizer Kult-Rock-Band „TRANSIT“ spielt beim NEAT Festival in Genua am 16. Oktober 2010

23. August 2010

Die Schweizer Rockband „TRANSIT“ formierte sich 1982 aus der Schülerband „HUSH“. Die Urformation um Leadsänger Oliver Fehr nahm 1985 bereits die erste Scheibe „Break Away“ auf, deren gleichnamiges Video das erste einer Schweizer Rockband beim noch jungen Sender MTV war. 1988 gelingt „TRANSIT“ mit dem zweiten Longplayer „Dirty Pleasures“ der Durchbruch. Die erste ausgekoppelte Single Take your Love erreicht Platz 8, die zweite You Can’t Stop The Fire immerhin noch Platz 22 der Schweizer Charts, das Album stösst bis auf Platz 16 vor. Damit ist Transit die erste Schweizer Rockband mit zwei Single Charts Hits im selben Jahr.


„Transit“ in den 90er-Jahren mit der für Rockbands typischen Haarpracht.

„TRANSIT“ tourte in den folgenden Jahren ausgiebig mit den Rockgrössen der damaligen Zeit mit so klingenden Namen wie Smokie, Wishbone Ash, Nazareth oder Krokus. Das Video zu „Need my Number“ sorgte Schweizweit für mediale Aufregung, weil der Dreh dazu in einem Bordell stattfand. Nach zwei weiteren Longplayern – „Heartcore“ (1991) und „Catchfire“ (1995) – löst sich die Band nach 20-jähriger Bühnenpräsenz im Jahr 2001 auf.


Die Bandmitglieder von Transit – 2010 – etwas älter, aber kein bisschen leise.
Von links: (stehend) Urs Rothenbühler, Louis Kasper, Fredy Koller (sitzend) Guido Manders, Oliver Fehr

Der langjährige Gitarrist und Keyboarder Fredy Koller gründete 2003 die Rock Coverband Trash Deluxe. Bei Auftritten von „Trashdeluxe“ gab Oliver Fehr das ein oder andere Mal ein Gastspiel, wie zum Beispiel am 22.09.2007 bei „Rock the Boat“ am Bodensee oder am 22.08.2008 in Salez. „Trashdeluxe“ gab am 20. März 2010 ihr Abschiedskonzert.

Doch am 16. Oktober 2010 trifft sich die Schweizer Rockband TRANSIT zu einer einmaligen „Reunion“ in Genua anlässlich des „NEAT-Festivals“ und spielt ein 90 Minuten Set als Headliner. Die Bühne, mit Blick aufs Meer wird vom Bundesamt für Verkehr aufgebaut auf der Piazza Caricamento. Eingefleischte Rockfans werden die Anreise nicht scheuen und sich den Leckerbissen nicht entgehen lassen.

NEAT-Festival am 16. Oktober 2010
Ort: Genua; Piazza Caricamento
Zeit: 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr

Eintritt: kostenlos

Facebook: TRANSIT Live @ NEAT Festival

Wikipedia zu „Transit“


22.08.2010 – ThaiRiver und andere Aquaristik-Projekte – Aktueller Stand

23. August 2010

Das „Becken auf Rollen“ läuft nun schon seit einigen Jahren – Die Einrichtung erfolgte im Juli 2008. Die erste Generation Paradiesfische ist umgezogen. Sie befinden sich im Terracotta-Becken, das ich Anfang Jahr auf der Terrasse eingerichtet habe. Die zweite Generation zog dafür vom letztjährigen Aussenbecken in das ThaiRiver um.

Im Becken befinden sich seit Ende Juni drei Thai-Mangroven, welche sich prächtig entwickeln und aus dem Becken wachsen.

Die Siamesischen Rüsselbarben befinden sich schon seit letztem Jahr im ThaiRiver. Die Puzzlebarben kamen im Juni 2009 später hinzu. Ausserdem kamen im September 2009 noch ein paar Antennenwelse hinzu.

Zwei der Paradiesfische in der Grossansicht.

Seit einer Woche befinden sich etwa 6 Guppys testweise im ThaiRiver. Wie es scheint vertragen sich die Paradiesfische mit den Guppys und umgekehrt.

Im Terracotta-Take2-Becken hat es bei den Paradiesfischen der ersten Generation bereits wieder Nachwuchs gegeben.

Den Nachbarskindern gefallen die TerraCotta-Aussenbecken extrem gut. Ab und zu dürfen die beiden die Fische füttern.


21.08.2010 – SummerGrilling bei den Sperlix-Brothers – Die Bilder

21. August 2010

Eigentlich wäre ein BBQ am Türler-See geplant gewesen, aber eine Absperrung der Zufahrt zum See machte dem einen Strich durch die Rechnung. Ein Rundmail von Tina am Tag zuvor liess uns den Vorschlag machen: Wir haben Platz und einen Grill. Somit wurde schnell umdisponiert und die Kollegen „flogen“ am Samstag Nachmittag bei uns ein.

Es gab massenweise Salate und sonstige Leckereien. Der Grill bog sich unter der Last und anschliessend der Magen.

Roger hatte den Grill fest im Griff und Tina kontrollierte den Bräunungsgrad der tierischen Esswaren. Wir sassen bis spät in die Nacht zusammen und feierten ein wenig bei sonst für dieses Jahr seltenen lauen Sommerabend-Temperaturen.


20.08.2010 – Bundesliga-Eröffnung: Bayern gewinnt in der letzten Minute

20. August 2010

Typisch Bayern München! Ein Spiel dauert 90 Minuten und Bayern gewinnt. Die letzten beiden Meister eröffneten heute die Bundesliga-Saison 2010/11 in der Münchner Allianz Arena. Das erste Bundesligator erzielte Müller bereits in der 11. Minute. In der zweiten Halbzeit glich der Wolfsburger Dzeko nach einer Ecke von Misimovic per Kopf aus. Anschliessend gaben sich beide Mannschaften nichts und spielten mit offenen Visieren. Bis schliesslich in der letzten Minute nach einem Flankenwechsel Schweinsteiger im 5 Meterraum den Ball im spitzen Winkel am besten Mann von Wolfsburg – Torhüter Benaglio – vorbeispitzelt. Das erste Spiel der neuen Bundesliga-Saison endete somit 2:1.


20.08.2010 – Die Schweiz: Das Land der Berge und Seen. Das Land von Heidi und Tell. Und bald der Todesstrafe!

20. August 2010

Wenn es nach einem siebenköpfigen Initiativkomitee geht, soll in der Schweiz die Todesstrafe wieder eingeführt werden. Nein, kein Scherz. Weissrussland ist das einzige Land in Europa, in dem die Todesstrafe noch durchgeführt wird. Aber gut, die Schweiz gehört ja nicht zu Europa. Die Initiative „Todesstrafe bei Mord mit sexuellem Missbrauch“ liegt derzeit zur Prüfung zur Zulassung zum Volksentscheid bei der Bundeskanzlei.

«Wir haben die Initiative vor rund vier Wochen zur Prüfung eingereicht», sagte Marcel Graf, Vertreter der Initianten, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Hinter dem Komitee steht laut Graf keine politische Gruppierung. Die Mitglieder stammten aus dem Umfeld eines Opfers. …. Ob und wann die Initiative zur Abstimmung gelangt, ist noch nicht klar. Die erste Hürde ist die Vorprüfung der Unterschriftenliste bei der Bundeskanzlei. Diese ist gemäss Simonazzi im Gang. Grundsätzlich muss jedes Volksbegehren formell geprüft werden – der Inhalt spielt keine Rolle.

So prüft die Bundeskanzlei beispielsweise, ob Titel, Wortlaut und Initiativkomitee auf der Liste erwähnt sind, wie der Vizekanzler erklärt. Die formelle Prüfung sei abgeschlossen, wenn die Initiative im Bundesblatt veröffentlicht werde.

«Die materielle Prüfung einer Initiative erfolgt erst, wenn die Initianten 100’000 Unterschriften gesammelt haben», sagte Simonazzi. Das sei die Aufgabe des Parlaments. Die Eidgenössische Bundesversammlung kann eine Initiative für ungültig erklären, wenn diese gegen zwingendes Völkerrecht verstösst.

Quelle: bielertagblatt.ch und NZZ.ch


20.08.2010 – Migrationsamt Zürich: Zustände wie im alten Rom – Amtschef Adrian Baumann geht

20. August 2010

Schlendrian, Verschwendung, Sex, Brot und Spiele. Die sicheren Anzeichen von Degeneration und Destruktion wurden beim sogenannten „Schorer-Bericht“ auf über siebzig Seiten heute veröffentlicht. Die Zustände wurden im Mai diesen Jahres publik, worauf man eine Untersuchung durchführte. Danach verwendeten die Beschäftigten scheinbar mehr Zeit für Facebook, als für die Bearbeitung von Akten. Sogar Google ist beim Migrationsamt weniger populär als Facebook. Es wurden zwar offiziell nur 3 Mails mit „Softpornografischem“ Inhalt gefunden, aber: Im April bis Juni 2010 surften die Beamten nur halb so häufig auf Seiten mit sexuellen Inhalten als ihre Kollegen in der Kantonsverwaltung. Wobei man sich fragt, was die IT-Abteilung im Kanton eigentlich für Sicherheitsbestimmungen besitzt.

Die entscheidenden Passagen zum Thema „Absenzen und Pausen“ sind der Öffentlichkeit aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht zugänglich. Auch sind die Mitarbeiter selbst für die Erfassung ihrer Arbeitszeit zuständig. Ob es eine Kontrolle durch den Vorgesetzten gibt, ist nicht ersichtlich. Nach einer Mitarbeiterumfrage im Jahr 2005 lag der Prozentsatz an mit ihrer Arbeit unzufriedenen Mitarbeitern bei 20%. Bei der nächsten Mitarbeiterumfrage stieg dieser Prozentsatz auf 30%. Weitere Daten bis heute liegen nicht vor, da nach 2007 die Mitarbeiterumfragen einfach eingestellt wurden. Was man nicht weiss, macht einen nicht heiss.

Auch scheint sich der Vorwurf der Polizei zu bestätigen, dass das Migrationsamt Zürich das wohl schlechteste unter den Kantonen zumindest von der Erreichbarkeit her zu sein scheint. Man habe zwar 77 000 Franken für ein neues Computersystem für die Verfahrenskontrolle in 2008 ausgegeben. Man sei aber nach Problemen damit nach kurzer Zeit zum alten System zurück gekehrt, welches man heute noch nutze. Ergo hätte das Migrationsamt die Investition in den Sand gesetzt.

Zudem beschert das Zürcher Migrationsamt dem Ombudsmann sehr viel mehr Arbeit als die Ämter anderer Kantone. Häufigste Beschwerdegründe: Überlange Verfahrensdauer, rüder Umgangston der Beamten, unverständliche Abläufe, Mitarbeiter sind nicht zu erreichen. Der Prozentsatz an Beschwerden liege im zweistelligen Bereich. Das liegt offensichtlich daran, dass Dossiers willkürlich von maximal zwei Personen in der zuständigen Abteilung liegen gelassen werden. Diagnose des St. Galler Rechtsanwalts Schorer: „Mangel an direkter Personalführung“ und das unzureichende Computersystem.

Einer der vielen Ursachen: Das bürokratische Dickicht ist in Zürich zu gross. Auch nicht effizienter wird das Migrationsamt durch die Tatsache, dass sich ein Teil der Verantwortlichen gegen die Einführung von elektronischen Dossiers wehrt, wie sie St. Gallen bereits seit 1998 einsetzt.

Zum Abschluss ein Zitat aus dem Artikel der NZZ zum Vergleich zwischen St. Gallen und Zürich:

In Schorers Heimatkanton, den er zum Vergleich heranzieht, liegt die Anzahl der Anrufe, die täglich beim Migrationsamt eingehen, bei «weit unter 100». Die Mitarbeiter an den Schaltern oder an den Telefonen können jederzeit auf die Datenbank mit den Personendossiers zugreifen und kompetent Antwort geben. Gemäss dem Bericht Schorer schätzen vor allem Unternehmen die Möglichkeit, Gesuche online einzureichen. Mehr als 85 Prozent der einkommenden Geschäfte im Ausländerbereich werden innert 24 Stunden erledigt, weitere 10 Prozent innert 48 Stunden.

Anders in Zürich, wo 2,6 Mal so viele Gesuche eintreffen. Einen Online-Schalter gibt es hier nicht. Im letzten Jahr wollten pro Tag 1200 Anrufe beantwortet werden, an den Schaltern standen 320 Personen an. Bei Fragen, die Papierdossiers betreffen, erhielten sie meist keine Antwort. Auch sonst dauert die Bearbeitung von Gesuchen in Zürich länger. Die 90 Prozent der schnellsten Fälle sind in Zürich im Schnitt erst nach 15 Tagen bearbeitet. In einzelnen Fällen mussten EU-Bürger, die eine B-Aufenthaltsbewilligung wollten, fast ein Jahr auf einen Bescheid warten.

Nach der Veröffentlichung des Berichtes räumt der Amtschef Adrian Baumann seinen Posten. Als interimistischer Amtsleiter stellte Regierungsrat Hans Hollenstein Andreas Werren vor. Der 48-jährige selbständige Jurist war zwischen 1999 und 2004 Leiter des Amts für Justizvollzug. Er tritt seine Stelle am 1. Oktober an. Die Stelle des Amtsleiters wird öffentlich ausgeschrieben. Adrian Baumann bleibt in der kantonalen Verwaltung. Er wechselt ins Strassenverkehrsamt, wo er «juristische Aufgaben» übernimmt.

Mehrwert:


19.08.2010 – POD – Picture of the Day „Ticket to the Moon“ oder „Wo das Alphorn ertönt“

20. August 2010

Heute war ein guter Tag – zum Fotografieren! Mike und ich fuhren nach der Arbeit nach Weggis, um beim „Lüüchtürmli“ einen guten Salat mit gewürzten Pommes zu dinnieren. Auf der Plattform setzten wir uns und spannten aus. Anschliessend wanderten wir zurück zum Auto, als im Pavillon am See typisch Schweizer Töne erklangen: Alphörner. Die Weggiser Trachtengruppe, Fahnenschwinger und Alphornbläser traten auf. Schnell die Kamera gezückt und in Stellung geworfen und viele Bilder geschossen. Ich kann mich gar nicht für nur ein POD entscheiden. Es lohnt sich die ganze Serie anzusehen.


Tiiiiiieeeef Luftholen!


Let’s Dance!


Fahnenschwinger


Ticket to the Moon – Entdeckt Ihr den Mond?


Man in the Moon – Mit dem Tamron etwas heran gezoomt.